Bioresonanz-3000
Testen und Therapieren jenseits der Materie (erweiterte Fassung des in CO’MED 12/07 erschienen Artikels unter dem Titel: Bioresonanz und Radionik – Zwei Begriffe, ein Wirkprinzip?)
von Hermann Grösser
Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns mit ihnen.
(Tempora mutantur, et nos mutamur in illis).
Während in diesem Jahr die Bioresonanztherapie ihr 30-jähriges Jubiläum feiert, ist in ihren Reihen von einer Jubiläumsstimmung recht wenig zu bemerken.
Bei den Radionikern ist das Gegenteil der Fall, hier herrscht anhaltende Hochstimmung in wahrsten Sinne des Wortes. Der Grund dafür liegt in der modernen Informationstechnologie, die zum Ende des letzten Jahrtausends die Renaissance der Radionik bewirkte. Zwangsläufig erhebt sich hier die Frage, was diese beiden Methoden miteinander zu tun bzw. Gemeinsames haben.
Nun, beides sind instrumentelle, d.h. anwenderbedingte Methoden, bei denen die intuitiven Fähigkeiten der Therapeuten gefordert sind und die schöpferischen Kräfte des menschlichen Bewusstseins in Aktion treten.
Geht man von der Annahme aus, dass der Begründer der Radionik der in San Francisco geborene Arzt Dr. Albert Abrams (1863-1924) ist, so ist die Methode nahezu hundert Jahre alt. Seine damalige Arbeitsweise ist jedoch nur mehr von historischem Interesse, weitläufig könnte man sie auch als eine Art Vorläufer der heutigen Kinesiologie betrachten.
Von weit größerem Interesse für uns ist jedoch der Engländer George de la Warr (1904 -1969) dessen Arbeitsweise viele Ähnlichkeiten mit denen in der Bioresonanz üblichen Gepflogenheiten aufweist. Dazu gehört u.a. das Benutzen von Substanzproben, das Abfragen von bestimmten organischen Zuständen, das Korrigieren der Abweichungen von einer festgesetzten numerischen Norm. Die Höhe der Abweichung konnte durch Reaktionen auf einer Reibeplatte (stick pad) festgestellt und in mathematischen Termini ausgedrückt werden. Der Ausgleich erfolgte durch Addition der fehlenden Zahlenwerte, einer Art mathematischen Zuführung fehlender Informationen des Organismus. Die Ähnlichkeit mit der in der Bioresonanz üblichen EAV-Testung (Elektroakupunktur nach VOLL) der so genannten Ting-Punkte (Meridianendpunkte) ist evident. Auch dabei wird versucht, die Abweichungen durch geeignete Maßnahmen zur Norm zurückzubringen. Das Prinzip der Korrektur über Zahlencodes, den so genannten Rates ist auch heute, 65 Jahre danach, die Grundlage vieler radionischer Geräte.
Bei der Radionik muss man jedoch zwischen konventioneller und moderner computergestützten Radionik unterscheiden. Erstere ist auf manuelle Bedienung ausgerichtet. Sie orientiert sich an radiästhetischen Gesichtspunkten und ist ziemlich zeitaufwändig. Die moderne Radionik dagegen funktioniert automatisch und liefert in wenigen Sekunden eine vollständige Analyse. Gerade die Automatik war es, die der modernen Radionik in starkem Maße zum Durchbruch verholfen hat. Verständlicherweise, denn entscheidend ist nicht die Art der Testung, sondern das daraus resultierende Ergebnis und die Akzeptanz des Therapeuten. Würde die Automatik nicht funktionieren, so würde sie kein Therapeut einsetzen, geschweige denn jemand derartig hohe Preise für diese modernen Methoden bezahlen. Ob die Preise allerdings gerechtfertigt sind, sei dahingestellt.
Was die Bioresonaztherapie betrifft, so wurde sie vor 30 Jahren von dem deutschen Arzt Dr. Franz Morell (1921-1990) begründet und von seinem Schwiegersohn, dem Elektroniker Erich Rasche, gerätetechnisch umgesetzt. Sie wurde unter dem Namen MORA-Therapie bekannt, ein Akronym aus den beiden Anfangsbuchstaben von Morell und Rasche. Der Name Bioresonanz wurde erst später von Hans Brügemann eingeführt und ist heute der Oberbegriff für alle Therapien mit patienteneigenen bzw. körpereigenen Schwingungen. Als Morell 1977 sein neues Therapiekonzept in Bad Homburg vorstellte, konnte noch niemand dessen Entwicklung voraussehen. Was seinerzeit in bescheidenem Rahmen begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer der bekanntesten Therapie-Methoden im Bereich der Komplementär-Medizin entwickelt. Wesentlich dazu beigetragen hatte damals auch die Möglichkeit der EAV-Testung, die seit 1980 serienmäßig in den Geräten vorhanden war.
Im Laufe der Zeit entstanden weitere vergleichbare Geräte, die in Folge immer größere Ausmaße annahmen und mit zahlreichem Zubehör für spezifische Anwendungen ausgestattet wurden. Je nach Gerätehersteller wurden unterschiedliche Ansätze propagiert, die teilweise von der ursprünglichen Morell’schen Idee abwichen, so dass es im Grunde genommen heute auch keine einheitliche Vorgehensweise in der Bioresonanztherapie mehr gibt. Allerdings tut sich die Bioresonanz in Anbetracht der wachsenden Konkurrenz seitens der
Radionik immer schwerer, die Zeit für umständlich zu bedienende Gerätschaften, auch wenn sie noch so beeindruckend sind, scheint vorbei zu sein. Was einst an der Spitze des Fortschritts propagiert wurde, ist heute das Schlusslicht schlechthin. Benötigt wird „mehr Zeit für das Patientengespräch“ und weniger für aufwändige Testungen, welcher Art auch immer sie sein mögen.
Was aber war nun das Besondere an dem von Morell begründeten Konzept, weshalb wurde die Methode weit über die Grenzen Deutschlands bekannt? Der zentrale Gedanke bei Morell ist die Invertierung (eine Art spiegelbildliche Löschung) so genannter krankmachender (elektromagnetischer) Schwingungen. Dieses Prinzip stellt auch heute noch die Basis der meisten Bioresonanzmethoden dar. Hinzu kommt die Separierung harmonischer und disharmonischer Schwingungen sowie Farbschwingungen, die dem Ausgleich energetischer Farbdefizite dienen und extern zugeführt werden. Die Anwendung dieser Grundprinzipien, sei es in Kombination oder nur ein Teil davon, macht die Bioresonanz zu einer universell einsetzbaren Therapiemethode, die in der Hand versierter Therapeuten zu optimalen Ergebnissen führen kann. Gemäß Morell ist es für nahezu jede Krankheit wert, den Versuch einer Bioresonanz-Behandlung durchzuführen (vorausgesetzt, dass es sich nicht um ein bereits unwiderruflich zerstörtes Gewebe handelt).
Während man in den Anfängen der MORA-Therapie noch davon überzeugt war, dass es sich bei den patienteneigenen Schwingungen um “elektromagnetische” Phänomene handelt, war man sich bei den de la Warr Laboratories in Oxford schon lange vorher bewusst, dass es sich bei den instrumentellen Methoden um Phänomene des Geistes und nicht der Materie handelte. In einem viel beachteten Vortrag, den de la Warr unter dem Titel “Die Macht der Gedanken” 1961 in Oxford hielt, wurde dies auch ganz offen dargelegt (Zusammenfassung siehe Anhang). Inzwischen ist den meisten Anwendern der von Morell begründeten Therapieform und deren Derivaten ebenfalls klar, dass die ursprünglich postulierten Modelle über Funktion und Wirkungsweise der Geräte im „physikalischen“ Sinne nicht haltbar sind und dass es sich bei diesen Methoden ebenfalls um ein geistiges, d. h. bewusstseinsabhängiges Prinzip handelt. Etwas also, dass sich jenseits der Materie ereignet und mit den materiellen Gerätefunktionen doch recht wenig zu tun hat.
Demzufolge gibt es auch keine echte „physikalische“ Löschung oder Separierung patienteneigener Schwingungen in dem postulierten Regelkreis zwischen Patient und Gerät. Immerhin gab dies vor nahezu einem Jahrzehnt bereits der erste Vorsitzende der BIT-Ärztegesellschaft, Dr. Bodo Köhler, offen zu, in dem er dem Journalisten Hans Krautstein (Schrot&Korn 11/98) gegenüber äußerte: „Es gibt keinen Löscheffekt. Wir schicken nur Informationen ans Immunsystem, die Heilfrequenzen produziert der Körper selbst“. Mit anderen Worten: In der Bioresonanz-Therapie, wie auch in der Radionik, handelt es sich um eine direkte (materielose) Kommunikation zwischen biologischen Systemen. Das dafür im Außen erforderliche materielle Symbol, das so genannte Mind-Matter Interface, dient dem Anwender als Konzentrationshilfe zur Ausrichtung seines Bewusstseins bzw. zum Einstieg (Einstimmung) in eine andere therapeutische Ebene.
Diese Art der Kommunikation mit dem Lebendigen ist Insidern seit eh und je bekannt, sie wissen um die Möglichkeiten bewusstseinsrelevanter Informationsübermittlung und machen, ähnlich den Schamanen in anderen Kulturen, auch entsprechend Gebrauch davon. Versuche, derartige Phänomene mit etablierten Termini der Physik zu beschreiben, ist ein vergebliches Unterfangen, denn im Gegensatz zur materiellen Außenwelt gibt es kein metrisches System für den inneren Erlebnisbereich. Eine medizinische Bioresonanztherapie oder Radionik auf wissenschaftlicher Grundlage gibt es schlicht weg nicht, sondern nur ein dahinterliegendes geistiges Prinzip, das auf der Ebene des Bewusstseins funktioniert. Nicht die Elektronik, auch wenn sie als Repräsentant des geistigen Prinzips im Außen (noch) erforderlich ist (vielleicht sogar nur zur Beruhigung der linken Gehirnhälfte), sondern der Therapeut selbst macht hier die Medizin. Mit anderen Worten:
Es ist das verinnerlichte Funktionsmodell, das die therapeutische Wirklichkeit erschafft – das eigentliche Phänomen ist der Mensch!
Manche Exponenten der Bioresonanztherapien haben allerdings Mühe diese Gegebenheiten zu akzeptieren und betonen, dass die aufwändigen technischen Apparaturen durchaus ihre Berechtigung und am Therapieerfolg ihren Anteil hätten. Das stimmt insofern, wenn man sie als symbolische Physik betrachtet, wobei die blinkenden Geräte als beeindruckende (Ritual-)Instrumente zur Aktivierung der körpereigenen Regulationskräfte eingesetzt werden. Hier drängt sich zwangläufig der Gedanke an eine Art „Schamanismus“ auf, bei dem Jahrtausend alte Methoden in unser modernes Zeitalter der elektronischen Kommunikation transponiert werden. In diesem Zusammenhang sei auch auf die Forschungsarbeiten des Amerikanischen Psychologen M. Allan Cooperstein hingewiesen, der die Methoden von Heilern aus anderen Kulturkreisen untersucht hat. Auch da wird versucht, durch unorthodoxe Behandlungsweisen einen positiven Einfluss auf die physiologischen Abläufe bei lebenden Systemen zu nehmen.
Auch dass die Bioresonanz nichts mit Radionik zu tun haben soll, also quasi anderen Gesetzmäßigkeiten folgen würde, wollen manche ihrer Exponenten mit Sicherheit wissen. Ob dem tatsächlich so ist, kann jetzt jeder selbst und zu ganz erschwinglichen Preisen testen. Auf Initiative des Autors haben Experten der Psychobiophysik unter der Bezeichnung „Bioresonanz 3000“ ein spezielles Projekt gestartet, das nicht nur der Beweisführung der geistigen Wirkkomponenten dient, sondern auch eindeutig zeigt, dass die jeweilige Technologie den bewusstseinsrelevanten Aspekten untergeordnet ist. Was früher umständlich und teils über aufwändige technische Apparaturen gemacht werden musste, kann heute auf elegante Art und Weise realisiert werden. Das Silizium Zeitalter bietet dafür ungeahnte Möglichkeiten. Eine CD und ein User Interface genügen, um die Basisideen von de la Warr und Morell in der therapeutischen Praxis zu nutzen und sie auf der Ebene des Bewusstseins (als geistige Informationen) zu übermitteln. Anwender einer computergestützter Radionik machen von dieser zeitgemäßen Form bereits seit Langem reichlich Gebrauch.
Diese modernen Möglichkeiten stehen nun Anhängern und Interessenten der Bioresonanz in Form der „Jubiläums-Software Bioresonanz-3000“ zum 30-jährigen Bestehen dieser Therapieform zur Verfügung. Die auf CD-ROM erhältliche Software kombiniert die seinerzeit von de la Warr und Morell praktizierten Methoden und passt sie dem zu Beginn des dritten Jahrtausend vorherrschenden Zeitgeist der Alternativmedizin an. Sie wurde unter Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse aus der Informationstechnologie entwickelt und ermöglicht in geradezu idealer Weise, die Grundprinzipien der Bioresonanz und Radionik praktisch anzuwenden, sei es in Form von automatischen Test- und Therapie-Programmen, sei es über manuelle Einstellungen. An Stelle der in der Bioresonanz üblichen, zeitaufwändigen EAV-Testung erfolgt die Testung über einen metaphysischen Algorithmus. Dadurch werden sekundenschnell energetische Defizite im Meridian-System, sowie pathologische Muster im Spektrum der körpereigenen Schwingungen automatisch erfasst und Hinweise für eine optimale Regulierung angezeigt.
Ideale Voraussetzungen also, um zu erforschen, wie die Kraft der Intension bei biologischen Systemen eingesetzt werden kann und wie zielgerichtetes Bewusstsein als Information wirkt.
Doch dies ist nicht alles. Hinzu kommen Ergänzungsmodule, die ein erweitertes Anwendungsspektrum beinhalten und alle Annehmlichkeiten der modernen Bio-kommunikation bieten. Dazu gehören neben Frequenzprogrammen speziell konzipierte Diagnoseprogramme, mit denen zahlreiche Indikationen auf ihre biologische Resonanz analysiert und in wenigen Sekunden ausgewertet werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, bewährte Farbsysteme zur psychosomatischen Diagnose zu integrieren. Dass Radioniker diese moderne Methode der Psychobiophysik begrüßen werden, steht außer Frage, zumal für sie sogar noch ein spezielles „Mind-Matter Interface“ entwickelt wurde, das dem Anwender gestattet mehrstufiges elektronisches Rauschen“ wahlweise ein- und auszuschalten. Von dieser von Radionikern häufig als äußerst wichtig erachteten Vorrichtung können nun auch die Anwender der Bioresonanz-3000 profitieren. Hinzu kommen unterschiedliche Testmodi, die es dem Anwender gestatten, biologische Systeme entweder linear oder stochastisch zu analysieren. Anhänger einer reproduzierbaren Testmethode, werden nach linearen Gesetzmäßigkeiten testen, Freunde des Zufalls dagegen eine stochastischen Analyse bevorzugen.
Anhänger der konventionellen Bioresonanz, die anfangs noch etwas Mühe haben könnten, sich mit dieser neuen Generation der Bioresonanz anzufreunden, sollten berücksichtigen, dass das Bewusstsein ursächlich ist und damit die eigene therapeutische Wirklichkeit erschafft. Somit bringt auch erst die Anwendung der Methode das eigene kreative Potential zur Entfaltung. Mit anderen Worten: Ohne Bewusstsein läuft nichts, das aktive Wirkprinzip ist der „Geist des Menschen“. Auch Paracelsus (1493-1541) erkannte dieses Phänomen bereits Jahrhunderte zuvor. Ihm wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Das ist kein Arzt, der das Unsichtbare nicht weiß, das keinen Namen trägt, keine Materie hat und doch seine Wirkung. Nicht der Corpus ist die Arznei, das wahre Arkanum ist unsichtbar“ (Arkanum: Geheimnis, Geheim-, Wundermittel).
Die komplette Einheit der Bioresonanz-3000 umfasst: CD, Interface und Anleitung. Sie kann sowohl alleine als auch als ideale Ergänzung für vorhandenen Bioresonanzgeräte oder andere psychogene Verfahren eingesetzt werden. Für die Anwendung genügt ein handelsüblicher PC, vorzugsweise Laptop.
Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle auch darauf hingewiesen, dass die “Bioresonanz-3000″ ein Konzept der Alternativmedizin ist und darüber hinaus wissenschaftlich nicht anerkannt ist. In dem Buch “Die Andere Medizin” der Stiftung Warentest wird betont, das die Bioresonanztherapie weder zur Diagnose noch zur Behandlung von Erkrankungen geeignet ist (Ausnahmen sollen ggf. Kniearthrosen darstellen).
Die Frage in diesem Zusammenhang ist allerdings, warum diese Therapieform sich über Jahrzehnte halten konnte und von zahlreichen Therapeuten nach wie vor eingesetzt wird.
Literaturhinweise:
- Cooperstein, M. Allan, (1992)
“The Myths of Healing: A Summary of Research into Transpersonal Healing Experiences” - Krautstein, Hans, (1998) Bioresonanz-Therapie: Die “technische Homöopathie” Schrot& Korn 11/98.
- Morell, Franz (1987) MORA-Therapie – Patienteneigene und Farblichtschwingungen: Heidelberg, Haug.
- Rummel, Gerhard L (2003) Bioresonanz – Therapie mit Zukunft, Elztal, Laub.
Internet:
www.bioresonanz-3000.de
www.psychobiophysik.de
und natürlich der Radionik Verlag www.radionik.info
Die Macht der Gedanken
George de la Warr am 5. Mai 1961
Text der Zusammenfassung des von George de la Warr am 5. Mai 1961 in Oxford/England gehaltenen Vortrages unter dem Titel : „The Power of Thought“
Nach fast ununterbrochener Forschung in den vergangenen 18 Jahre bin ich zu folgender Schlussfolgerung gekommen:
- Welche Instrumententype auch immer benutzt wird, der gemeinsame Faktor in all unseren Experimenten ist der Gedanke (thought) des Bedieners.
- Dieses Phänomen ist eng verbunden mit Geist (mind), aber Verwirrung kam auf, weil physikalische Instrumente benutzt wurden. Elektronische Schwingkreise sind lediglich eine bequeme Form, um die existierende Schwingungsverwandtschaft hervorzuheben.
- Das wesentliche Merkmal in der Bedienung von solchen Geräten ist die Genauigkeit der Visualisierung des Bedieners. Die Benutzung von Substanz-Proben ist
vermutlich nicht mehr wert als ein Diagramm, das geschriebene Wort oder das nähere Betrachten eines zur Überprüfung vorliegenden Objekts. - Was ohne den geringsten Zweifel bewiesen wurde, ist dass unter korrekten Bedingungen eine Reaktion am Detektor sicher gespürt werden kann, eine Reaktion die verschwindet, wenn der Gedanke des Bedieners sich ändert.
- Einige mögen nun sagen, dass das Benutzen dieses Instrumentes mehr eine Sache des informativen Ratens sei, aber dennoch ist die Trefferquote beim Benutzen
des Instrumentes viel höher (als ohne). - Als Ergebnis unserer Untersuchungen über die Beziehung zwischen körperlichen Gebrechen, psychologischen Bedingungen und verschiedenen Schwingungen könnte es bald möglich sein, Krankheiten in mathematischen Termini zu betrachten. Krankheit sollte keineswegs als eigenständiges Gebilde gesehen werden, sondern als ein Abweichen von
der Norm oder eines gesamtharmonischen Status. - In wohl informierten Kreisen ist man sich darin einig, dass die Grenze des Menschen nicht seine Haut ist und dass er als Gesamtorganismus betrachtet werden muss. Gemäß Jeans, Einstein und anderen Physikern sind Energie und Materie austauschbar und ich nehme an, dass Paraphysik eines Tages ein Zweig der Physik werden wird, wenn man feststellt, dass Materie in Verbindung mit Bewusstsein steht. Es könnte eventuell als subatomare Physik, oder wie auch immer bezeichnet werden. Hegel definierte Philosophie als „Die Untersuchung von Dingen durch Denken und Betrachten“.
Dies ist der Weg unseres eigenen Vorgehens zu dem, was ein sehr komplexer und doch faszinierender Zweig menschlichen Bewusstseins ist.
© 12.2007 Hermann Grösser, 12.2007 Radionik Verlag




