Der letzte Radionikbeweis - moderne Radionik-Fotografie
oder 'Neulich im Forum'
von Claudio Romanazzi MRadA
(aus 'Die Radionik Information' Nr. 40
Version 1 vom 24.1.2007)
Neulich stellte jemand im Forum (ADRF – Allgemeines Deutsches
Radionik Forum – http://www.radionik.info/radionik-forum) u.a.
die Frage (Auszug), „Auf der HP von Quantec habe ich gelesen,
dass die Analysen nicht reproduzierbar sind. Beim Kybertron ist dies
jedoch der Fall.“
Meine Antwort lautete (Auszug), „Die Nicht-Reproduzierbarkeit
ist zwar ärgerlich, mit dem Stand der Technik der Firma jedoch
nicht zu ändern. Wenn das Kybertron-Gerät das kann, stellt
sich nur die Frage der Qualität. Diese muss man jedoch wohl am
eigenen Leibe erfahren, um da etwas sagen zu können.
Dazu sei ein kleines Experiment angeregt, das ich schon mit einigen
der automatisch analysierenden Radionikgeräten ohne ein
vernünftiges Ergebnis versucht habe: Eine Datenbank wird mit den
Begriffen 'ja' und 'nein' bestückt. Als Ausgangspunkt stellt man
nun eine Frage, die man nur mit ja oder nein beantworten kann (zum
Beispiel „Ist Wasser nass?" und ähnliche). Diese Fragen
lässt man nun analysieren. Wird beim Gerät mit
reproduzierbaren Ergebnissen immer die richtige Antwort
getroffen – gratuliere. Das lässt den Schluss zu, dass
hier ein Algorithmus gefunden wurde, der die richtigen Antworten
erzeugt. Sollte eine oder mehrere der Antworten falsch sein,
ließe dies den Schluss zu, dass Antworten zwar reproduzierbar
sind, jedoch auch falsch sein können. Das wäre dann im
Endeffekt auch nichts anderes als Nicht-Reproduzierbarkeit.“
Es gibt in diesem Fall jedoch auch die Möglichkeit des 'letzen
Beweises' – fangen wir also am Anfang an.
Die Idee des vom Menschen beeinflussten Zufallsgenerators gehört
ohne Zweifel zu den Glanzstücken einer Schnittstelle
Mensch-Maschine, denn nirgends sonst wird eine so simple dabei aber
einleuchtende Verbindung geschaffen. Meines Wissens wurde alles
Mögliche versucht, um Gedanken in alles Mögliche
umzusetzen, beispielsweise im Behindertenbereich. Heute sind da Dinge
machbar, die ohne Computer und fortgeschrittene Mechanik noch vor 10
Jahren undenkbar erschienen wären. Es sind allerdings auch schon
Projekte gescheitert, zum Beispiel eines, das mittels geistiger
Steuerung – durch Elektroenzephalogramm und
Autofeedback – komplexe Abläufe zu steuern. Ich bin jedoch
sicher, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.
Doch zurück zum Zufallsgenerator, der sich
nachweislich von menschlicher Absicht
beeinflussen lässt. Das darf man sich natürlich nicht so
umfassend vorstellen, dass mit einem Gedanken jeder Zufall
ausgeschlossen wird, ganz im Gegenteil. Es ist nur der Trend vieler
Zufälle gleicher Art, der beeinflusst wird. Dieser Einfluss
hängt einmal von der 'Geschicklichkeit' andererseits von der
Stärke der Absicht ab. Letztlich ist es (so meine Meinung) die
Kapazität, die Bildung und Ausbildung auf dem Gebiet der
Absicht, die den Ausschlag gibt. Da 'nur' ein Trend beeinflusst wird,
muss zur Wahrnehmung dieses Trends dieser vielmals auftreten, damit
er überhaupt bemerkt werden kann. Das liegt im Bereich von 1.000
bis 1.000.000 Durchläufen auf einer nach oben offenen Skala. Je
breiter die Datenbasis ist, desto verlässlicher ist die
Aussage.
Das erfordert natürlich auch auf der technischen Seite einen
gewissen Aufwand. Mit den vor 20 und mehr Jahren aufkommenden
Computern hätte man das auf keinen Fall leisten können. Und
auch die heutige Technik muss bis aufs äußerte ausgereizt
werden, damit der Effekt sichtbar wird.
Wir wollen hier noch nicht die Sinnhaftigkeit und die Qualität
der so gewonnen Aussagen diskutieren (das kommt weiter unten).
Diskussionswürdig ist jedoch, dass es mittels solcher Techniken
möglich geworden ist, menschliche Absichten bis zu einem
gewissen Grad sichtbar zu machen. In der höchst visuell erlebten
Welt von heute ist bildliche Darstellung ein Muss ersten Ranges.
Einige der heute auf dem Markt befindlichen Radioniksysteme haben da
noch einige Mängel, die eigentlich ausgeräumt werden
sollten. Der Mangel besteht darin, dass ausgewiesene Trends nicht
sichtbar werden, zum Beispiel als Kurven oder Säulengrafiken
– modern vielleicht auch in 3D. Dadurch sinkt das 'Begreifen'
des meist autodidaktischen Anwenders ab und der gewonnene Effekt
verpufft in gewissem Maße.
Jetzt aber nochmals zurück zu den Wurzeln, zu den Grundlagen der
Radionik. Radionik ist (bisher bis auf ganz wenige Ausnahmen
unbestritten) eine geistige Disziplin (Disziplin im Sinne von Beruf,
der aber durchaus mit Disziplin durchgeführt werden muss). Wenn
wir wollen, dass dies von einer Maschine unterstützt wird,
sollte diese so entworfen sein, dass sie unsere geistige
Fähigkeit stützt. Hier stellt sich die Frage, „Was
bedeutet das eigentlich?“
Es bedeutet, dass eine Maschine, die als Radionikgerät
genutzt wird, den veränderten Trend sichtbar machen muss, den
ihr Anwender kreiert.
Dies ist deshalb so wichtig, weil der Anwender daraus wieder
Motivation und Erkenntnis über die verschiedensten Parameter
seiner Fähigkeiten und Effektivität ziehen kann. Im Sinne
von Autofeedback kann der Anwender so
kontrollieren, ob und wenn ja in wie weit seine Anstrengungen, sein
Denken und seine Arbeit seine Absichten in gewollte Ergebnisse
umgewandelt wurden. Auf dem Gebiet der Radionik ist das nicht etwa
etwas Banales sondern ganz im Gegenteil etwas ganz Entscheidendes. Es
würde sonst überhaupt keine Entwicklung geben, die sowohl
den Anwender als auch die Radionik als Ganzes voran bringt.
Wie könnte also ein Radioniksystem beschaffen sein, das nicht
nur den Anwender in seinen Bemühungen unterstützt, sondern
auch einen visuellen Nachweis erbringt, dass tatsächlich etwas
bewegt wurde?
Einfach gesagt, ein solches System müsste buchstäblich ein
Bild herstellen, das auf den Daten eines durch den Anwender
beeinflussten Zufallsgenerators beruht. Hier kommt nun mein altes
Hobby zum Zuge – die Radionik-Fotografie. Wir wissen aus den
Zeiten von Drown und de la Warr, dass so etwas möglich ist. Wir
wissen, dass die erzielte Qualität für die damalige Zeit in
höchstem Maße erstaunlich war und wir wissen, dass nur
besonders dazu begabte Menschen dazu in der Lage waren, die damals
verwendeten mit fotosensiblem Material beschichteten Glasplatten in
vollkommener Dunkelheit zu 'belichten'. Im demnächst im Radionik
Verlag erscheinenden Buch über die Radionik-Fotografie de la
Warrs stellt sich jedoch nicht nur heraus, dass eine solche Technik
höchst sensibel ist, sie war damals und ist heute, sollten wir
sie mit heutigen Materialien wieder entdecken, eine
wirkliche Herausforderung für das Geschick des Menschen und die
Qualität des Materials.
Zu de la Warrs Zeiten konnten nur 'begabte' Anwender ein
Radionik-Foto erzeugen. Das lag daran, dass ein in absoluter
Dunkelheit erzeugtes Bild ja irgendwie mit Photonen in Berührung
gekommen sein musste, um das fotosensible Material zu belichten und
gewollte Strukturen abzubilden. Es wurde also die menschliche
Fähigkeit der Photonenerzeugung und -steuerung gebraucht. Man
nimmt an, dass die 'Belichtung' durch statische Elektrizität auf
den Glasplatten zustande kam. Dass die Radionik-Kamera jedoch bis auf
den Betrieb einiger Lämpchen und dreier Oszillatoren keinerlei
elektrische Funktionen hatte, schließt eine apparative
Photonenerzeugung aus. Mit anderen Worten – entweder wir
schaffen es heute mittels fortgeschrittener Meditationstechniken oder
anderen Mitteln Fähigkeiten aufzubauen, die denen der damaligen
Protagonisten gleichen oder zumindest ähneln, oder wir schaffen
eine technische Möglichkeit diese Schwierigkeit zu umgehen.
Und genau hier liegt die Chance der zufallsgesteuerten
Radioniksysteme. Wenn diese überhaupt eine Bedeutung haben, die
– wie oben bereits ausgeführt – jedoch nur im
Zusammenhang mit menschlichen Eigenschaften vorstellbar ist, dann
sollte dies durch eine neuzeitliche Radionik-Fotografie bewiesen
werden können.
Zum Glück können wir hier eine der Schwierigkeiten,
nämlich die der Fotomaterialien, einfach ausklammern, denn sie
ist nicht mehr von Bedeutung. Einfache Bilder werden heutzutage nicht
mehr mit einer Kamera gemacht sondern mit einem Computer
(Digitalkamera). Das hat für den Laienanwender erhebliche
Vorteile. Nicht nur, dass heutzutage fast jeder mit einem Computer
umgehen kann, auch Bildbearbeitungsprogramme sind heute nichts
Besonderes mehr. Damit sind die Voraussetzungen für
buchstäblich weltbewegende Experimente gegeben.
Rekapitulieren wir Teile aus dem Diodenartikel aus der letzten
Radionik Information:
Die eigentliche Diode ist ein elektronisches
Bauteil, welches den Strom nur in eine Richtung durchlässt und
ihn in die andere Richtung blockiert. [ ... ]
Die Zufallszahlen werden dabei mit (ihrer) Hilfe [ ... ] erzeugt. Es
wird Strom durch die Diode geleitet. Diese kann den Strom aber nicht
perfekt durchleiten bzw. in die andere Richtung nicht perfekt
blockieren. Es wird mal etwas mehr, mal etwas weniger blockiert.
Diese Schwankungen können nicht vorhergesagt werden [ ... ].
Meist liefern die Hersteller dieser Zufallsgeneratoren die
Software-Treiber zum Abfragen der Diode praktischerweise gleich mit,
so dass mit relativ wenig Aufwand durch das Senden eines
Computer-Befehls eine gewünschte Anzahl von Zufallszahlen von
der Diode an den Computer wieder zurückgesendet wird. Ein Patent
oder ein besonderes Knowhow, wie von manchem Hersteller angedeutet,
bedarf es dafür jedoch nicht.
Solche Geräte werden häufig zum Beispiel von Banken
eingesetzt, um Passwörter, PINs und TANs für Online-Banking
und Bankkarten zu erstellen. Damit ist ausgeschlossen, dass ein
Bankangestellter die EC-Kartennummer eines Bankkunden errechnen kann.
Auch viele Glückspielsysteme nutzen solche Dioden, um eine
Zufallszahl zu erhalten, die niemand vorausberechnen kann.
Die physische Funktion einer solchen Diode ist also beschränkt
auf das Liefern von einer oder mehreren Zufallszahlen.
Ganz richtig beschreibt dieser Abschnitt, dass es sich um eine
physische Funktion handelt. Sobald jedoch diese Funktion aufgerufen
wird, kommt der menschliche Geist und seine Absicht ins Spiel und
beeinflusst das Ergebnis. Und genau das ist ja unser Ziel.
Zur Überprüfung unserer Arbeitshypothese müssen wir
uns nun nur noch eines bildgebenden Verfahrens bedienen. Und das
stelle ich mir so vor und fange dabei mal ganz klein an:
Die heutigen Passbilder sind relativ klein und bestehen aus
vielleicht 120 Bildpunkten Breite und 150 Bildpunkten Höhe. Das
sind genau 19.000 Bildpunkte – eine Anzahl, die mit
herkömmlichen Mitteln, zum Beispiel Radiästhesie per
Pendel, Rute oder Reibeplatte, in einer vernünftigen Prozesszeit
nicht zu bewältigen ist und die damit ausscheiden.
Damit kommen jetzt unsere oben aufgeführten Gedankengänge
zum Tragen und etwas Fachrechnen ist angesagt. Angenommen wir
würden vom Radioniksystem pro Bildpunkt 1000 Durchläufe
machen lassen und sie dabei 256 Graustufen
gegenüberstellen, so ergibt sich bei 40.000 Berechnungen pro
Sekunde und Bildpunkt für den Zeitaufwand folgende Berechnung:
19.000 x 1.000 = 19.000.000 (19 Millionen)
19.000.000 / 40.000 = 475 Sekunden
475 / 60 ~ 8 Minuten
Bei dieser ziemlich mageren Datenbasis würden wir also für
ein solch kleines Bild knapp acht Minuten Rechenzeit aufwenden
müssen. Verhundertfachen wir die Datenbasis ergeben sich schon
hier gewaltige Zeiträume (800 Minuten = 13 Stunden und 20
Minuten). Hier müssten Computer mit entsprechender Leistung
eingesetzt werden, welche größere Fähigkeiten bei
Berechnungen pro Sekunde aufweisen.
Aber auch mit kleinerer Leistung, wie unsere oben angenommenen 40.000
Berechnungen pro Sekunde können hier durchaus gute Dienste
geleistet werden. Doch was bringt uns das alles?
Nehmen wir an, wir wollten das Experiment nachbilden, das de la Warr
in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts durchgeführt
hat. Er legte damals eine homöopathische Tablette auf seine
Radionik-Kamera und stellte diese auf die Pflanze ein, aus welcher
diese Tablette entstanden war. Es entstand das berühmte Bild
einer Aconitpflanze (Eisenhut). Das Originalfoto hat besteht aus 420
Bildpunkten in der Breite und 720 in der Höhe. Nach unseren
Berechnungen oben müsste die Berechnung demnach etwa die 16fache
Zeit kosten (ca. 128 Minuten oder 2 Stunden und acht Minuten dauern).
Für ein solches Bild aus solch einer Quelle ist das sehr
akzeptabel und wie oben ausgeführt sicher auch noch zu
optimieren.
(Abb. 1) Muster einer Aconit-Pflanze, abfotografiert von einer
Flasche gefüllt mit Aconit-Tabletten.
Wie würde das Verfahren dazu aussehen? Nun, ganz einfach!
Für das Radioniksystem wird eine Datenbank erstellt, die 256
Graustufen enthält. Jeder Bildpunkt wird nun bei absichtsvoller
Gegenwart des Anwenders jedem Eintrag der Datenbank
gegenübergestellt, vom System abgewogen und damit bestimmt. Das
Ergebnis wird nicht wie bisher in eine Liste geschrieben sondern als
Bildpunkt dargestellt. Ist kein Anwender dabei, sollte der
Arbeitshypothese nach eine durchschnittliche Graufläche
ähnlich dem schwarz-weißen Rauschen eines Fernsehbildes
ohne eingestellten Sender erscheinen. Ist jedoch ein Mensch mit einer
Absicht anwesend, sollte dieses Graugemisch eine Struktur aufweisen.
Je besser der Anwender nun seinen 'Einfluss geltend machen kann',
desto besser sollte zu erkennen sein, um was es bei diesem Bild geht.
Das kann von bedeutungsbehafteten 'Schlieren' bis zum klaren Bild
gehen. Letzteres wäre ein Ziel, für das sich ein
großer Aufwand lohnen würde.
Zusammenfassung: Zur Überprüfung der
Arbeitshypothese, dass absichtsvolle menschliche Gegenwart einen
Zufallsgenerator beeinflussen kann, wird ein Radioniksystem
entworfen, das die Ergebnisse des Einflusses menschlicher Absicht auf
Bildpunkte grafisch darstellt. Zur Bestätigung der
Arbeitshypothese sollte ein wenn auch noch so undeutliches Bild im
Zusammenhang zur Absicht zu erkennen sein. Falls das Ergebnis ein
Rauschen ohne Struktur sein sollte, wäre die Arbeitshypothese
widerlegt. Es wäre weiter zu prüfen, ob verschiedene
Menschen verschiedene Ergebnisse erzielen und wenn ja in welcher
Bildqualität in Abhängigkeit welcher menschlichen
Fähigkeit und/oder Eigenschaft. Auf alle Fälle gilt, wenn
ein Bild zu erkennen wäre, dann wäre dies 'der letzte
Beweis'.