Elektronische Biokommunikation - Im Fokus: Radionik
von Hermann Grösser
Unwissende werfen Fragen auf, welche von Wissenden
vor tausend Jahren schon beantwortet sind.
GOETHE
zum Thema: "Erweiterung des Wissens".
Sie interessieren sich für Radionik und
möchten mehr darüber erfahren, wollen zum
eigentlichen Kern der Sache vordringen? Nun, echte,
in die Tiefe gehende Informationen in diesem Bereich
sind selten, da die Phänomene
bewusstseinsrelevanter Verfahren wie die der Radionik
im Kernpunkt noch kaum jemand im Detail erforscht
oder eindeutig dargelegt hat.
Gesichert ist jedoch, dass mit Radionik und
ähnlich funktionierender Methoden erstaunliche
Ergebnisse erzielt werden und Anwender oft begeistert
über die kreativen Möglichkeiten, die sich
im praktischen Einsatz damit ergeben, berichten.
Neben der Radionik gibt es noch zahlreiche andere
instrumentelle Verfahren, mit teils klangvollen
Namen, wie zum Beispiel Bioenergetik, Bioresonanz,
Psychoenergetik, Psychotronik sowie Energie-,
Quanten-, Schwingungs- und Informations-Medizin. Sie
alle beruhen jedoch auf den gleichen Wirkprinzipien,
d.h. es sind anwenderbedingte Methoden, bei denen das
menschliche Bewusstsein Teil des Funktionsprinzips
ist. Sie sind dem Bereich der Psychobiophysik
zuzuordnen.
Wer sich für diese Thematik interessiert oder
sogar ein Gerät erwerben möchte, sollte
jedoch nicht erstaunt sein, über die oft
völlig divergierenden Ansichten in diesem
Bereich. Grund: Es gibt weder eine einheitliche
Terminologie noch ein allgemein verbindliches oder
offiziell anerkanntes Erklärungsmodell, das auf
klaren naturwissenschaftlichen Fakten basiert. Jeder
hat seine eigenen Vorstellungen und Ideen über
Funktion und Wirkungsweise der Methode. Die Einen
erhalten ihre Informationen angeblich aus parallelen
Welten, die anderen aus dem weißen Rauschen
einer Diode und manche arbeiten sogar mit
geheimnisvollen Skalarwellen oder setzten den
Wirkbereich in den "Informatorischen Raum" nach
Burkhard Heim.
Beweise für die jeweiligen Behauptungen
(Richtigkeit der Aussage) im wissenschaftlichen Sinne
hat jedoch keiner von ihnen.
Verständlicherweise, denn es handelt sich bei
den postulierten Modellen um Beschreibungen von
Phänomenen des menschlichen Bewusstseins, die
mit einer rein auf reproduzierbare Fakten
ausgerichteten Wissenschaft nicht direkt erfassbar
sind. Was jedoch erfassbar und mittels Statistik
dokumentierbar ist, sind die Auswirkungen. Somit
beschränkt sich die Beweisbarkeit dieser
Methoden auf die in der Praxis gemachten Erfahrungen
(was pragmatisch betrachtet ja auch völlig
ausreichend ist). Was letzten Endes zählt, ist
das Ergebnis. Denn Patienten ist es egal, ob sie
wissenschaftlich anerkannt oder sonst wie geheilt
werden.
Trotz aller Erfolge gilt für diesen Bereich
jedoch immer noch folgender Leitsatz:
Je mehr mit wissenschaftlichen Termini die
angebliche Funktionsweise bewusstseinsrelevanter
Verfahren im Außen dargelegt wird, desto
geringer ist das Wissen um die tatsächlichen
Vorgänge im Inneren.
In den meisten Fällen handelt es sich bei diesen
Erklärungen entweder um Vorspiegelung nicht
relevanter Fakten, oder schlicht und einfach um den
Missbrauch etablierter Termini der Physik.
Materiegläubigen Personen soll so eine Art
wissenschaftliche Grundlage und damit verbunden, eine
gewisse Sicherheit in der Anwendung seitens der
Begründer einer Methode bzw. von
Geräteherstellern vermittelt werden. Hinzu
kommt, dass in Folge der weit verbreiteten,
undifferenzierten Wissenschaftsgläubigkeit die
postulierten Modelle von potentiellen Interessenten
dadurch leicht als bewiesene Tatsachen angesehen
werden. So ist es auch kaum verwunderlich, dass
gerade diejenigen sich mit dem Deckmantel der
Wissenschaft umhüllen, die am wenigsten auf
dieser Ebene zu bieten haben. Warum aber die
Phänomene des Bewusstseins verschleiern? Bereits
1972 schrieb Prof. Dr. Alfred Stelter in seinem Buch
"Psi-Heilung, Parapsychologie und Medizin", dass es
jenseits der bekannten physikalischen Welt noch
fundamentalere Größen und Wechselwirkungen
gibt, die sich nicht aus den uns derzeit bekannten
Naturgesetzen ableiten (siehe Anhang).
Ein weiteres Problem im Reich der instrumentellen
Methoden ist das unterschiedliche Preisgefüge
der einzelnen Anbieter. Einige davon liefern nicht
einmal eine vernünftige Hardware, ein PC und
eine CD mit angeblich allen Informationen genügt
bereits, um als Technomagier seine Arbeit aufnehmen
zu können. Bei manchen Interessenten könnte
durchaus der Eindruck entstehen, dass es eine Art
Zweiklassen Radionik gibt, was wiederum die Wahl des
passenden Instrumentes noch schwieriger gestaltet.
Nach dem Aschenputtel-Prinzip: Die Guten ins
Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen
vorzugehen nützt wenig, denn wer entscheidet
schon bei bewusstseinsrelevanten Systemen, was gut
oder schlecht ist? Die eigene Intuition scheint
dafür immer noch das beste Kriterium zu sein!
Wer jedoch, aus welchen Gründen auch immer, an
Billiggeräten oder preisgünstigen Angeboten
interessiert ist, sollte sich möglichst vor dem
Kauf im Klaren darüber sein, dass nicht nur der
Material-, sondern vor allem der Gebrauchswert (das
geistige Konzept) das entscheidende Kriterium auf
diesem Gebiet ist. Mit anderen Worten: Es muss
zwischen Inhalt und Form unterschieden werden. Als
analoges Beispiel sei eine Klassik-CD mit
hochwertiger Aufnahmetechnik erwähnt, auch da
beträgt der materielle Gegenwert nur wenige
Cent, der eigentliche persönliche Wert dagegen
richtet sich jedoch nach anderen Kriterien, wie
Vorliebe für Interpret und Orchester. Und noch
etwas ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung: Die
Möglichkeiten der Weiterbildung sowie die
persönliche Einweisung durch entsprechendes
Fachpersonal des jeweiligen Anbieters
einschließlich der vor allem anfangs oft
benötigten Hotline. Als durchaus nützlich
bei Entscheidungen dürfte sich auch der Spruch
von John Ruskin, dem englischen Sozialphilosophen,
erweisen (siehe Anhang). Auch darüber lohnt es
sich, einmal nachzudenken.
Die Psychobiophysik und im Besonderen die Radionik
ist ein faszinierendes Gebiet, dass Dank modernster
Informationstechnologie heute enorme
Möglichkeiten bietet. Interessierten Therapeuten
und Therapeutinnen stehen zahlreiche instrumentelle
Methoden zur Verfügung, die die therapeutische
Arbeit wesentlich erleichtern.
Unter den vielen Errungenschaften seien hier nur zwei
wichtige Neuerungen der modernen Radionik
erwähnt:
automatisches Testen aller Analyse- und
Behandlungsparameter,
simultane Fernbehandlung mehrerer biologischer
Systeme, programmierbar im zeitlichen Ablauf
(Multibroadcasting).
Betont sei jedoch, dass trotz aller Automatik auch
diese Methoden anwenderbedingt sind, d.h. das
Bewusstsein des Bedieners und nicht die Elektronik
ist die entscheidende Komponente. Manuelle
Testmethoden, wie zum Beispiel EAV, Kinesiologie und
andere, können mit derartigen Systemen
problemlos ersetzt werden. Doch Gerät ist nicht
gleich Gerät und wie für so Manches im
Leben gilt auch hier das Zitat des französischen
Schriftstellers Anatole France:
Es ist gut, wenn das Herz naiv ist, aber nicht der
Kopf.
Deshalb: Informieren Sie sich, vergleichen Sie und
lassen Sie sich keinen Bären aufbinden.
Literaturhinweise:
Scofield, Tony, Horizons in Radionics,
energy medicine for the 21st century
Trencavel Press, 2003
www.trencavel.co.uk
Russel, W. Edward, Der Radionik Report, Wissenschaft
der Zukunft
Radionik Verlag, 2005
Tansley, David V., Radionik: Wissenschaft oder
Magie?
Radionik Verlag, 2004
Anhang
Die schöpferische Kraft des Bewusstseins
..... Dennoch existieren aber jenseits der Welt der
physikalischen Größen und Wechselwirkungen
noch fundamentalere Größen, die sich nicht
aus der Physik ableiten lassen, auch nicht aus der
Biophysik. Unsere Naturwissenschaften gingen von der
Beobachtung der toten Materie aus und leiteten daraus
die Chemie und Physik ab. Aus dieser Chemie und
Physik heraus versuchte man nun das Lebendige wieder
abzuleiten und zu verstehen. Wenn nun im Bereich des
Lebendigen Grundgrößen vorhanden sind, die
man in der so genannten toten Materie nicht fand,
dann kann man bei diesem Vorgehen logischerweise
nicht zu einem vollständigen und richtigen Bild
vom Lebendigen und damit auch Menschen kommen.
Tatsächlich ist es auch so. Solch eine
übersehene bzw. auf der wissenschaftlichen
Diskussion verbannte Größe ist der Begriff
des Bewusstseins.
Dieses Bewusstsein, das auch das
gefühlsmäßig in uns vorhandene Wissen
mit einschließen soll, also die Tiefenschichten
des Bewusstseins, ist offensichtlich bis heute total
falsch eingeschätzt worden. Die
exakt-naturwissenschaftlichen Psychologen bezeichnen
es als eine irrelevante Größe und manche
von ihnen tun dies heute noch. Vielleicht ist dies
der schwerste wissenschaftliche Irrtum, der je
begangen wurde. (...) Ohne das Bewusstsein gäbe
es keine Physik, keine Chemie und keine
Naturwissenschaften überhaupt. Die
schöpferische Kraft des Bewusstseins ist
vermutlich die Ursache all unserer Aktivitäten
und auch der paranormalen Phänomene. Aus der
Strukturierung des Bewusstseins –
einschließlich der Tiefenschichten, meist
Bewusstsein genannt – ergeben sich zugleich die
Möglichkeiten wie auch die Grenzen eines
Menschen, oder auch einer Gemeinschaft, ja einer
ganzen Kultur. (...)
Hätten unsere Wissenschaften ebenso viel Arbeit
in die Erforschung der Möglichkeiten des
Bewusstseins investiert, wie sie in die Erforschung
der materiellen Strukturen und ihrer Energien
hineingesteckt haben, dann könnten wir am
laufenden Band wahre Wunder erleben. Es gibt
bestimmte Kohärenzzustände des Bewusstseins
und Unterbewusstseins, unter denen ungeahnte
psychische Energien freigesetzt werden können,
die weit über das Hinausgehen, was rational
möglich erscheint. Hierbei scheint sich auch zu
zeigen, dass das Bewusstsein eine dem Materiellen
übergeordnete Größe ist. Aus diesem
Bewusstsein heraus ergeben sich Möglichkeiten
der Heilung von Krankheiten, die all unsere
bisherigen wissenschaftlichen Konzepte sprengen. Es
ist Zeit, dass die Wissenschaften das Bewusstsein zu
einem zentralen Untersuchungsgegenstand machen.
Auzug aus: PSI-Heilung, Parapsychologie und
Medizin
von Prof. Dr. rer. nat. Alfred Stelter, Knauer
Tb.1973, Seite 323/324
Zum Thema Gerätepreise
"Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend
jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger
verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur
am Preis orientieren, werden gerechte Beute solcher
Machenschaften.
Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist auch
unklug, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel
bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles.
Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie
manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm
zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für
wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das
niedrigste Angebot an, müssen Sie für das
Risiko das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn
Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um
für etwas Besseres zu bezahlen."
John Ruskin (1819 – 1900)
zur Druckversion