Wie wirkt Radionik?
Ein Überblick der aktuellen Erklärungsmodelle
von Claudio Romanazzi MRadA
Über radionische Diagnosemethoden ist schon viel
berichtet worden. In den Anfängen bestanden sie aus
einer Mischung von Technik (Widerstandsnetzwerke) und
menschlichen Eigenschaften (Beurteilung von
Klopfgeräuschen) und die Ausrichtung des Patienten
in eine bestimmte Himmelsrichtung – Abrams. Im
Verlauf der radionischen Geschichte wandelte sich der
Denkansatz über erste Ansätze im physikalischen
Felddenken (Gewebe und Organe haben bestimmte
'Kennziffern', die in einem gemeinsamen Feld liegen)
– Ruth Drown, hin zu rein radiästhetischen
Methoden (sozusagen Rutengehen nach Zuständen im
menschlichen Körper statt nach Wasser) –
Malcolm Rae und David Tansley, und heute werden
Feldtheorien aus radionikfremden Disziplinen diskutiert
(morphogenetische Felder – Sheldrake, Skalarwellen
– Paris, Zwillingsphotonen und Quantenphysik
– neueste wissenschaftliche Forschungen). Einigen
dieser Ansätze werden wir im Verlauf dieses Artikels
wieder begegnen, denn radionische Analyse und radionische
Therapie sind eng verwoben.
An den Anfang möchte ich eine Erinnerung an eine
kleine Notiz in einer der großen
Heilpraktikerzeitschriften stellen. In wenigen Zeilen
wurde – sozusagen als Nebensatz – über
ein Experiment berichtet, das mit über 2000
Probanden im Stadtkrankenhaus von Mexico Stadt
durchgeführt wurde. Die ca. 2000 Patienten wurden in
ungefähr 1000 Personen zählende Gruppen
eingeteilt. Mit freiwilligen aller Glaubensrichtungen
(auch Atheisten) wurde nun für die eine Gruppe um
Heilung gebetet, die andere Gruppe diente als
Kontrollgruppe. Das Ergebnis war erstaunlich: die Gruppe,
für die gebetet wurde, hatte eine 70% verbesserte
Heilungsrate als die Kontrollgruppe (Ende der Notiz). Was
hier als kleine Notiz erschien, führt uns in die
Wirkungsweise der Radionik ein. In jedem Fall, egal aus
welcher Richtung er kommt, führt der Radioniker
etwas Ähnliches durch, wenn er in die radionische
Therapie geht: ein Patient wird radionisch analysiert,
die Analyse wird bewertet und dann werden anhand der
Bewertung entsprechende 'Signale' ausgesandt, welche den
Zustand des Patienten harmonisieren und letztlich zur
Heilung führen sollen. Dieses Aussenden geschieht
mit Hilfe von Radionikgeräten, die jeweils auf die
Weltsicht und Neigung eines Anwenders zugeschnitten sind.
Nun, was könnten das für 'Signale' sein und
welche Art von Radionikgeräten sendet welche Art von
Signalen? Zu diesem Thema gibt es im Moment drei
große Strömungen in der Radionikszene, die in
verschiedenster Ausprägung von
(pseudo)wissenschaftlich bis esoterisch reichen.
Skalare
Laienhaft ausgedrückt könnte man Skalare als
Informationsteilchen bezeichnen. Dies sollen durch
gegenseitige Aufhebung gegeneinander wirkender
Kräfte vektorfreie (das heißt, frei von
jeglicher Einwirkung) Punkte sein, die unipolar (weisen
nur einen Pol auf) und zeitlich und räumlich
unabhängig (weil in höheren Dimensionen als
unserer gewohnten 4-Dimensionalität angesiedelt)
sind, denen eine wie auch immer geartete Information
zugewiesen werden kann. Dies geschieht durch den
menschlichen Geist des Radionikanwenders. Der Radioniker
fokussiert seinen Geist mittels seines
Radionikgeräts und erzeugt und aktiviert mit seiner
Absicht einen Skalar. Durch seine Nichtörtlichkeit
wird sofort beim Empfänger eine Modulation
(Informationsübertragung) der Lebensenergie
erfolgen. Nach der Theorie durchläuft der Skalar
dabei so genannte Strukturebenen (Dimensionsmodell von
Burkhard Heim), die seine Unipolarität in
Polarität (Frequenz und Amplitude) aufspalten, und
damit die enthaltene Information verwertbar machen.
Zwillingsphotonen
Ziemlich neu bei Erklärungsversuchen über die
Wirkungsweise der Radionik ist das Einbringen der Theorie
der Zwillingsphotonen. Es handelt sich um
verschränkte Photonen, über die bereits
wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse vorliegen. Ein
Beispiel ist der gelungene Versuch der Universität
Wien. Bei diesem Versuch gelang es ein Bild von einem
Computer zu einem anderen zu übermitteln, wobei die
Verschlüsselung (Kryptographie) durch
Zwillingsphotonen bewerkstelligt wurde. Dieser
Versuchsaufbau macht sich die Tatsache zunutze, dass
Zwillingsphotonen über beliebige Distanz hinweg
gleichzeitigen Kontakt miteinander halten. Im
Sende-Computer wurde durch einen Zufallsgenerator ein
Schlüssel zum Codieren der Daten erzeugt und auf ein
Zwillingsphoton übertragen. Beim
Empfänger-Computer wurde das zweite Zwillingsphoton
positioniert, das, da es sich ja im gleichzeitigen
Kontakt mit seinem Zwilling befindet, dann den Code zum
Entschlüsseln an den Empfänger-Computer
weitergegeben hat. Dieser konnte dann das Bild
entschlüsseln und auf seinem Bildschirm anzeigen.
Entsprechend ausgerüstete Radioniksysteme arbeiten
mit digitalen Kameras, mit der vom Zielobjekt ein
digitales Bild aufgenommen wird, das im Computer
abgespeichert wird. Ein Foto ist nämlich nichts
anderes, als die Photonenabstrahlung (Licht=Photonen) zu
einem bestimmten Moment. Auf jedem Foto befindet sich
deswegen immer auch ein Prozentsatz an Zwillingsphotonen.
Ob dann wie beim Versuch der Uni Wien der Schlüssel
für die Decodierung der Daten für ein Bild
gesendet wird oder andere Informationen, das spielt
für diesen Übertragungsmechanismus keine Rolle!
Denn da nun Bilder nicht nur von Objekten eingelesen
werden können, die radionisch behandelt werden
sollen, sondern auch die von Heilmitteln, können nun
die Informationen oder Schwingungen jedweden auf einem
Bild erfassten Objekts an das Bild des Zielobjekts
übermittelt werden. Als Radioniker ist man
natürlich nicht nur auf Bilder angewiesen, die
Vorstellung eines aufgrund der Analyse bestimmten und
definierten harmonischen Zustands reicht dafür
durchaus aus.
Weitere Wirktheorien
Hier begeben wir uns auf das Feld der Esoterik. Weltweit
werden an die 40 verschiedene Radioniksysteme angeboten,
die alle nach verschiedenen von den Herstellern
vorgegebenen Theorien und Prinzipien arbeiten. Das reicht
über die Harmonisierung der Lebenskraft Chi
über mit Orgon verstärkte
Informationsübertragung bis hin zum einfachen
Heilsymbol, dessen harmonisierende Wirkung auf der
Fokussierung seines Trägers beruht.
Der großen Mehrheit
aller Radioniker weltweit ist ein Wirkprinzip jedoch
nicht so wichtig. In der englischen Radionikschule
(3-jährige Ausbildung, die der Autor durchlaufen
hat) wird zum Beispiel nur wenig über die Theorie
der Informationsübermittlung gesprochen und es gibt
– eher rudimentäre – Ansätze dazu.
Ganz allgemein wird hier der Satz (aus der Esoterik)
vertreten, dass 'Energie dem Gedanken folgt'. Das
bedeutet, wenn ein Radioniker sich auf ein Ziel
einstellt, seinen Geist fokussiert (er sich
konzentriert), dann entsteht ein Gedanke. Diesem Gedanken
folgt die Energie. Ein Beispiel: bei einem Patienten soll
die Leber behandelt werden. Der Radioniker schaltet auf
seinem Gerät die Rate (Codezahl) für eine
gesunde Leber (fokussiert damit seinen Geist), stellt das
Gerät an und da ja Gedanken örtlich nicht
gebunden sind, wird in der Zielperson sofort Energie in
diesen Bereich fließen und dort eine
harmonisierende, heilende Wirkung auslösen.
Was wirklich geschieht, auf welcher Ebene welche Energien
und Informationen übertragen werden, wirken oder zum
Einsatz kommen ist eine Frage, die letztlich nur die
Wissenschaft beantworten kann. Viele Radioniker haben
schon den Fehler begangen und sich auf das Feld der
Wissenschaft gewagt, ohne Wissenschaftler zu sein und
ohne wissenschaftlichen Hintergrund zu haben. Das ist
jedesmal schief gegangen und von der Schulwissenschaft
widerlegt oder nicht anerkannt worden. Einzig richtig
ist, dass radionische Techniken schon Jahrtausende
angewandt werden (denn nichts anderes macht ja auch ein
Medizinmann, nur ist sein Radionikgerät vielleicht
ein Amulett) und funktionieren, nur dass dafür
andere Namen verwandt wurden (da ist Radionik auch nur
ein Name unter vielen). Wir wissen aus Erfahrung, dass es
funktioniert. Warum das so ist, mag für Leute von
Interesse sein, die Zeit, das Interesse und die Bildung
haben, auf diesem Gebiet zu forschen. Den Normalanwender
interessiert das genau so wenig wie eine Hausfrau, die
ein Auto nur fahren jedoch nicht wissen will, wie es
funktioniert.
... und so verläuft eine Radioniksitzung (am
Beispiel einer Katze). Der Besitzer hat Haare und eine
Fallgeschichte eingeschickt. Der Radioniker fragt seine
Höhere Instanz, ob er hier analysieren und behandeln
darf (das betrifft zum Beispiel auch die Kompetenz). Wenn
das bejaht wird, erstellt er eine Analyse des
Gesamtzustands des Tiers. Dazu wird die Haarprobe und das
Radionikgerät in Verbindung gebracht (die meisten
haben dazu einen speziellen Behälter oder eine
bestimmte dafür vorgesehene Auflagefläche). Die
meisten Hersteller von Radionikgeräten geben hier
einen bestimmten Ablauf vor. Ganz allgemein werden die
Abweichungen der Systeme (Gehör, Gesicht,
Nervensystem usw.) vom Idealzustand gemessen. Das
geschieht, indem die entsprechenden Systemcodes (Raten)
eingestellt und dann mittels Radiästhesie die
Messungen durchgeführt werden. Das Ganze ergibt dann
ein Gesamtbild, das es der Kompetenz des Radionikers
erlaubt, die Ursachen des Zustands zu ermitteln. Aufgrund
dieser Ermittlung werden (oftmals radiästhetisch)
die zu besendenden Systeme bestimmt. Dazu gib der
Radioniker wiederum entsprechende Behandlungscodes
(Raten) in sein Radionikgerät ein und lässt
dieses eine ebenfalls meist radiästhetisch bestimmte
Zeit laufen. Wo sich das Tier dabei befindet spielt dabei
grundsätzlich keine Rolle. Anschließend wird
ein Bericht an den Besitzer der Katze verfasst und an ihn
abgeschickt oder ausgehändigt. Dieser beobachtet nun
sein Tier auf Veränderungen und teilt diese mit, was
beim professionellen Radioniker wiederum radionische
Reaktionen auslöst.
... und auf diesen und anderen Gebieten arbeitet die
Radionik:
-
Astrologie: Geburts- und andere Horoskope werden
radionisch harmonisiert.
-
Baubiologie: baubiologische Schwächen werden durch
radionische Projektion ausgeglichen.
-
Erdheilung: radionische Heilung von Seen, Äckern,
Feldern.
-
Firmenheilung: radionische Begleitung von Firmen
(Mitarbeitern, Gebäuden, Maschinen), die in dieser
Disziplin als Lebenwesen angesehen werden.
-
Geomantie und Erdstrahlen: radionischer Ausgleich von
Wasseradern & Co.
-
Humanmedizin: radionische Heilung am Menschen.
-
Tiermedizin: radionische Heilung an (Haus-)Tieren.
-
Landwirtschaft: radionische Optimierung von Ackerkrume
und Saatgut, sowie Tieren in der Landwirtschaft (zum
Beispiel Milchleistung bei Kühen), radionische
Schädlingskontrolle.
-
Pflanzenheilung: zum Beispiel durch sauren Regen
angeschlagene Bäume radionisch heilen.
-
Technikfunktion: durch radionische Optimierung
längere Haltbarkeit von Geräten, geringerer
Benzinverbrauch bei Autos usw.
© 6.2003 Radionik Verlag
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