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Letzte Aktualisierung
© 12.2007
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Ein Überblick der aktuellen Erklärungsmodelle von Claudio Romanazzi MRadA
Über radionische Diagnosemethoden ist schon viel berichtet worden. In den Anfängen bestanden sie aus einer Mischung von Technik (Widerstandsnetzwerke) und menschlichen Eigenschaften (Beurteilung von Klopfgeräuschen) und die Ausrichtung des Patienten in eine bestimmte Himmelsrichtung – Abrams. Im Verlauf der radionischen Geschichte wandelte sich der Denkansatz über erste Ansätze im physikalischen Felddenken (Gewebe und Organe haben bestimmte 'Kennziffern', die in einem gemeinsamen Feld liegen) – Ruth Drown, hin zu rein radiästhetischen Methoden (sozusagen Rutengehen nach Zuständen im menschlichen Körper statt nach Wasser) – Malcolm Rae und David Tansley, und heute werden Feldtheorien aus radionikfremden Disziplinen diskutiert (morphogenetische Felder – Sheldrake, Skalarwellen – Paris, Zwillingsphotonen und Quantenphysik – neueste wissenschaftliche Forschungen). Einigen dieser Ansätze werden wir im Verlauf dieses Artikels wieder begegnen, denn radionische Analyse und radionische Therapie sind eng verwoben.
An den Anfang möchte ich eine Erinnerung an eine kleine Notiz in einer der großen Heilpraktikerzeitschriften stellen. In wenigen Zeilen wurde – sozusagen als Nebensatz – über ein Experiment berichtet, das mit über 2000 Probanden im Stadtkrankenhaus von Mexico Stadt durchgeführt wurde. Die ca. 2000 Patienten wurden in ungefähr 1000 Personen zählende Gruppen eingeteilt. Mit freiwilligen aller Glaubensrichtungen (auch Atheisten) wurde nun für die eine Gruppe um Heilung gebetet, die andere Gruppe diente als Kontrollgruppe. Das Ergebnis war erstaunlich: die Gruppe, für die gebetet wurde, hatte eine 70% verbesserte Heilungsrate als die Kontrollgruppe (Ende der Notiz). Was hier als kleine Notiz erschien, führt uns in die Wirkungsweise der Radionik ein. In jedem Fall, egal aus welcher Richtung er kommt, führt der Radioniker etwas Ähnliches durch, wenn er in die radionische Therapie geht: ein Patient wird radionisch analysiert, die Analyse wird bewertet und dann werden anhand der Bewertung entsprechende 'Signale' ausgesandt, welche den Zustand des Patienten harmonisieren und letztlich zur Heilung führen sollen. Dieses Aussenden geschieht mit Hilfe von Radionikgeräten, die jeweils auf die Weltsicht und Neigung eines Anwenders zugeschnitten sind.
Nun, was könnten das für 'Signale' sein und welche Art von Radionikgeräten sendet welche Art von Signalen? Zu diesem Thema gibt es im Moment drei große Strömungen in der Radionikszene, die in verschiedenster Ausprägung von (pseudo)wissenschaftlich bis esoterisch reichen.
Skalare
Laienhaft ausgedrückt könnte man Skalare als
Informationsteilchen bezeichnen. Dies sollen durch
gegenseitige Aufhebung gegeneinander wirkender
Kräfte vektorfreie (das heißt, frei von
jeglicher Einwirkung) Punkte sein, die unipolar (weisen
nur einen Pol auf) und zeitlich und räumlich
unabhängig (weil in höheren Dimensionen als
unserer gewohnten 4-Dimensionalität angesiedelt)
sind, denen eine wie auch immer geartete Information
zugewiesen werden kann. Dies geschieht durch den
menschlichen Geist des Radionikanwenders. Der Radioniker
fokussiert seinen Geist mittels seines
Radionikgeräts und erzeugt und aktiviert mit seiner
Absicht einen Skalar. Durch seine Nichtörtlichkeit
wird sofort beim Empfänger eine Modulation
(Informationsübertragung) der Lebensenergie
erfolgen. Nach der Theorie durchläuft der Skalar
dabei so genannte Strukturebenen (Dimensionsmodell von
Burkhard Heim), die seine Unipolarität in
Polarität (Frequenz und Amplitude) aufspalten, und
damit die enthaltene Information verwertbar machen.
Zwillingsphotonen
Ziemlich neu bei Erklärungsversuchen über die
Wirkungsweise der Radionik ist das Einbringen der Theorie
der Zwillingsphotonen. Es handelt sich um
verschränkte Photonen, über die bereits
wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse vorliegen. Ein
Beispiel ist der gelungene Versuch der Universität
Wien. Bei diesem Versuch gelang es ein Bild von einem
Computer zu einem anderen zu übermitteln, wobei die
Verschlüsselung (Kryptographie) durch
Zwillingsphotonen bewerkstelligt wurde. Dieser
Versuchsaufbau macht sich die Tatsache zunutze, dass
Zwillingsphotonen über beliebige Distanz hinweg
gleichzeitigen Kontakt miteinander halten. Im
Sende-Computer wurde durch einen Zufallsgenerator ein
Schlüssel zum Codieren der Daten erzeugt und auf ein
Zwillingsphoton übertragen. Beim
Empfänger-Computer wurde das zweite Zwillingsphoton
positioniert, das, da es sich ja im gleichzeitigen
Kontakt mit seinem Zwilling befindet, dann den Code zum
Entschlüsseln an den Empfänger-Computer
weitergegeben hat. Dieser konnte dann das Bild
entschlüsseln und auf seinem Bildschirm anzeigen.
Entsprechend ausgerüstete Radioniksysteme arbeiten mit digitalen Kameras, mit der vom Zielobjekt ein digitales Bild aufgenommen wird, das im Computer abgespeichert wird. Ein Foto ist nämlich nichts anderes, als die Photonenabstrahlung (Licht=Photonen) zu einem bestimmten Moment. Auf jedem Foto befindet sich deswegen immer auch ein Prozentsatz an Zwillingsphotonen. Ob dann wie beim Versuch der Uni Wien der Schlüssel für die Decodierung der Daten für ein Bild gesendet wird oder andere Informationen, das spielt für diesen Übertragungsmechanismus keine Rolle! Denn da nun Bilder nicht nur von Objekten eingelesen werden können, die radionisch behandelt werden sollen, sondern auch die von Heilmitteln, können nun die Informationen oder Schwingungen jedweden auf einem Bild erfassten Objekts an das Bild des Zielobjekts übermittelt werden. Als Radioniker ist man natürlich nicht nur auf Bilder angewiesen, die Vorstellung eines aufgrund der Analyse bestimmten und definierten harmonischen Zustands reicht dafür durchaus aus.
Weitere Wirktheorien
Hier begeben wir uns auf das Feld der Esoterik. Weltweit
werden an die 40 verschiedene Radioniksysteme angeboten,
die alle nach verschiedenen von den Herstellern
vorgegebenen Theorien und Prinzipien arbeiten. Das reicht
über die Harmonisierung der Lebenskraft Chi
über mit Orgon verstärkte
Informationsübertragung bis hin zum einfachen
Heilsymbol, dessen harmonisierende Wirkung auf der
Fokussierung seines Trägers beruht.
Der großen Mehrheit
aller Radioniker weltweit ist ein Wirkprinzip jedoch
nicht so wichtig. In der englischen Radionikschule
(3-jährige Ausbildung, die der Autor durchlaufen
hat) wird zum Beispiel nur wenig über die Theorie
der Informationsübermittlung gesprochen und es gibt
– eher rudimentäre – Ansätze dazu.
Ganz allgemein wird hier der Satz (aus der Esoterik)
vertreten, dass 'Energie dem Gedanken folgt'. Das
bedeutet, wenn ein Radioniker sich auf ein Ziel
einstellt, seinen Geist fokussiert (er sich
konzentriert), dann entsteht ein Gedanke. Diesem Gedanken
folgt die Energie. Ein Beispiel: bei einem Patienten soll
die Leber behandelt werden. Der Radioniker schaltet auf
seinem Gerät die Rate (Codezahl) für eine
gesunde Leber (fokussiert damit seinen Geist), stellt das
Gerät an und da ja Gedanken örtlich nicht
gebunden sind, wird in der Zielperson sofort Energie in
diesen Bereich fließen und dort eine
harmonisierende, heilende Wirkung auslösen.
Was wirklich geschieht, auf welcher Ebene welche Energien und Informationen übertragen werden, wirken oder zum Einsatz kommen ist eine Frage, die letztlich nur die Wissenschaft beantworten kann. Viele Radioniker haben schon den Fehler begangen und sich auf das Feld der Wissenschaft gewagt, ohne Wissenschaftler zu sein und ohne wissenschaftlichen Hintergrund zu haben. Das ist jedesmal schief gegangen und von der Schulwissenschaft widerlegt oder nicht anerkannt worden. Einzig richtig ist, dass radionische Techniken schon Jahrtausende angewandt werden (denn nichts anderes macht ja auch ein Medizinmann, nur ist sein Radionikgerät vielleicht ein Amulett) und funktionieren, nur dass dafür andere Namen verwandt wurden (da ist Radionik auch nur ein Name unter vielen). Wir wissen aus Erfahrung, dass es funktioniert. Warum das so ist, mag für Leute von Interesse sein, die Zeit, das Interesse und die Bildung haben, auf diesem Gebiet zu forschen. Den Normalanwender interessiert das genau so wenig wie eine Hausfrau, die ein Auto nur fahren jedoch nicht wissen will, wie es funktioniert.
... und so verläuft eine Radioniksitzung (am Beispiel einer Katze). Der Besitzer hat Haare und eine Fallgeschichte eingeschickt. Der Radioniker fragt seine Höhere Instanz, ob er hier analysieren und behandeln darf (das betrifft zum Beispiel auch die Kompetenz). Wenn das bejaht wird, erstellt er eine Analyse des Gesamtzustands des Tiers. Dazu wird die Haarprobe und das Radionikgerät in Verbindung gebracht (die meisten haben dazu einen speziellen Behälter oder eine bestimmte dafür vorgesehene Auflagefläche). Die meisten Hersteller von Radionikgeräten geben hier einen bestimmten Ablauf vor. Ganz allgemein werden die Abweichungen der Systeme (Gehör, Gesicht, Nervensystem usw.) vom Idealzustand gemessen. Das geschieht, indem die entsprechenden Systemcodes (Raten) eingestellt und dann mittels Radiästhesie die Messungen durchgeführt werden. Das Ganze ergibt dann ein Gesamtbild, das es der Kompetenz des Radionikers erlaubt, die Ursachen des Zustands zu ermitteln. Aufgrund dieser Ermittlung werden (oftmals radiästhetisch) die zu besendenden Systeme bestimmt. Dazu gib der Radioniker wiederum entsprechende Behandlungscodes (Raten) in sein Radionikgerät ein und lässt dieses eine ebenfalls meist radiästhetisch bestimmte Zeit laufen. Wo sich das Tier dabei befindet spielt dabei grundsätzlich keine Rolle. Anschließend wird ein Bericht an den Besitzer der Katze verfasst und an ihn abgeschickt oder ausgehändigt. Dieser beobachtet nun sein Tier auf Veränderungen und teilt diese mit, was beim professionellen Radioniker wiederum radionische Reaktionen auslöst.
... und auf diesen und anderen Gebieten arbeitet die
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