Die Grenzen der Radionikanalyse
von Claudio Romanazzi, RNS 10.2016

Nochmals zur Erinnerung: vor jedem anderen Tun wird eine Radionikanalyse gemacht, denn diese gibt ja dann vor, was überhaupt gemacht wird, um maximalen Erfolg zu haben. Schauen wir uns also an, wie jede dieser Analyse aussieht, egal mit welchem System sie gemacht wird.

Zunächst einmal benennen wir laserscharf das Objekt der Analyse. Es ist ja ein Unterschied, ob wir zum Beispiel den Zustand eines Körpers, eines Gartens oder eines Hauses analysieren. Unser Unterbewusstsein muss genau wissen, mit wem oder was wir es zu tun haben. Beim Menschen wird dazu üblicherweise der volle Name und das Geburtsdatum aufgeschrieben. Sollte das zur Unterscheidung von anderen nicht ausreichen, kommt noch die Adresse hinzu. Bei Objekten geht man ähnlich vor.

Dann wird das Ziel der Analyse ganz genau aufgeschrieben. Zum Beispiel Ursachenanalyse für Osteoporose, oder Läusebefall meines Obstbaums oder Nässe im Keller meines Hauses (oder das eines Klienten). Diese Genauigkeit hat den Sinn, nicht endlos Ursachen zu ermitteln, die ggfs. nur wenig oder mittelbar mit dem zu analysierenden Geschehen zu tun haben.

Ist alles ausgefüllt, geht es los. Dieses ‚Losgehen‘ ist ein Vergleich vorliegender Listen von in diesem Fall Ursachen zum getesteten Geschehen. Inzwischen sind diese Listen in verschiedenen Systemen für Radionikanalyse sehr stark ausgebaut. Sie enthalten teilweise Zehntausende von Einträgen. Jeder dieser Einträge wird nun daraufhin getestet, ob und inwieweit er mit dem Zustand des Analyseobjekts zu tun hat.

Dabei wird zwischen Zustand und Ursache unterschieden. Zum Beispiel wird eine Osteoporose immer einen Kalziummangel im Knochen aufweisen (das ist der Zustand), eine Aufnahme- oder Verwertungsstörung von Kalzium kann ebenfalls auftreten (hier als Beispiel für Ursachen).

Alle Listeneinträge, die auch nur irgendwie mit dem Zustand des Analyseobjekts zu tun haben, werden nun aufgeschrieben und bewertet. Diese Bewertung ist von System zu System meist unterschiedlich. Ein System bewertet das Maß der Übereinstimmung, die Resonanz mit dem Zustand des Testobjekts. Ein anderes System mag vielleicht die innere und damit auch nachvollziehbare Logik bewerten. Noch andere Systeme bewerten nach radiästhetischen Bedingungen, welche nicht nur den Listeneintrag selbst ermitteln sondern auch dessen Relevanz zum Analysethema.

Fortgeschrittene Radioniker bringen nun die gefundenen Werte in eine logische Reihenfolge. Das bedeutet, es wird zunächst der Hauptgrund, die Ur-Ursache ermittelt und dann daraufhin die Einträge, welche auf dieser Hauptursache beruhen. Das hat für die Radionikbehandlung später Vorteile, da man nur das behandelt, was möglichst viele andere Dinge bedingt und verursacht, und damit Behandlungszeit und die Aufmerksamkeit des Radionikers einspart (die bei vielbeschäftigten Radionikern ohnehin knapp bemessen ist).

Hat man nun diese so genannte Hierarchierung der Ursachen vollzogen, ergibt sich meist ein Bild davon, warum und unter welchen Bedingungen der Zustand des Klienten so und nicht anders ist. Hier dazu ein Beispiel, wie so etwas aussehen kann:

Hierarchierung in der Radionikanalyse

Ganz unten steht das Symptom. Die Ursachen dafür liegen in diesem Beispiel zu 67% im Sympathischen Nervensystem und zu 33% beim endokrinen Drüsensystem. Es ergeben sich in diesem Fall also 2 Ursachen- ‚Äste‘, die wiederum ihre Ursachen haben – bis sie schließlich ganz oben bei den Hauptursachen ankommen.

Dieses Bild ist natürlich sehr idealisiert. Meistens – und ich spreche hier von meist mehr als 90% der Radionikanaylsen – hat man teils große Lücken in der Hierarchie. Diese haben natürlich ihren Grund:

Listen können niemals vollständig sein.

Schauen wir uns einmal an, warum das so ist.

  1. Alle Listen sind das Produkt einer oder mehrerer Personen, die sich mit dem Thema befasst haben.
  2. Dazu kommen Einträge, die von Anwendern dort hinzugefügt wurden und von den Herausgebern der Liste für Wert befunden wurden, dort auch zu bleiben und veröffentlicht zu werden.

Damit steht fest, das eine Liste immer nur den aktuellen Stand des Wissen der Beteiligten widerspiegelt und damit immer unvollständig bleiben muss!

Nehmen wir mal an, dass es nur in Deutschland ca. 10.000 aktive Heilpraktiker gibt. Diese unterteilen sich natürlich in verschiedene Fachdisziplinen. Und wenn in einer dieser Fachdisziplinen – sagen wir – 3 an Radionik interessiert sind (ja, meist sind es so wenige), dann heißt das ja noch lange nicht, dass alle dazu beitragen, die öffentlichen Listen zu bedienen. Mit anderen Worten, Listen zu pflegen ist keine Sache, die mit Hurra und Begeisterung von allen Radionikern betrieben wird.

Oftmals ist es einfach so, dass während einer Radionikanalyse Ursachen gefunden werden, die dann in die Liste des Radionikers einfließen, die dann irgendwann in der Öffentlichkeit landet oder auch verkauft wird. Erst dann haben alle anderen Interessenten am betreffenden Thema neue Listeninhalte zur Auswahl.

Tatsächlich ist es so, dass die Verteilung neuer Inhalte in Jahren und Jahrzehnten gemessen werden muss. Das ist zwar schade, es ist jedoch die Realität.

Tja, und dann haben wir noch die ganz unbekannten Inhalte, die uns als Menschheit verschwiegen oder vorenthalten werden. Man findet solche Inhalte nur ganz selten und in ausgewählten Büchern, wie zum Beispiel in diesem hier: LebensNetze: Motive und Wirkungen menschlichen Handelns von Carsten Pötter (Amazon-Link).

Zitat aus einem der (ausschließlich) 5-Sterne-Kommentaren:

Es [das Buch] gibt viele Antworten auf sehr viele Zusammenhänge. Politisch, auf Krankenheiten und das menschliche Miteinander bezogen. Das geniale sind die vielen Themen die beleuchtet werden, ohne dem Leser eine Meinung überzustülpen. Es ist kein „trockener“ Lesestoff, denn es setzt beim Lesen immer wieder Impulse frei, im eigenen Umfeld zu schauen, Fragen zu stellen und sich mit sich selbst auseinanderzusetzen.
Für alle die gerne hinter die Kulissen schauen möchten, oder die immer schon das Gefühl hatten, so wie es jetzt ist, fühlt es sich nicht stimmig an. Warum nur? In diesem Buch gibt es einige Antworten.

Beispiel aus diesem Buch: Warum ist das Kreuzzeichen, mit dem sich Christen bekreuzigen, schädlich? Nun, die erste Bewegung geht vom Stirn zum Herzbereich – vollkommen ok, oder? Das stärkt sozusagen den Zusammenhang zwischen Kronen- und Herzchakra. Die zweite Bewegung (von links nach rechts) streicht die erste Bewegung sozusagen aus, sie kreuzt sie, sie trennt die Verbindung von Kopf zum Herz. Mit anderen Worten, eine Bekreuzigung schwächt uns. Selbstverständlich kann man das radiästhetisch testen. Auf so etwas muss man erst einmal kommen!

Fazit: Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich unserer Radionikanalyse entziehen – ganz einfach, weil sie nicht bekannt und damit nicht testbar sind. Selbstverständlich wird unser Raster immer enger und es bleiben auch immer mehr Inhalte als Ursachen für unsere Probleme hängen. Man muss sich jedoch fragen, ob das alles ist.

Eine Radionikanalyse ist immer auch nur der Spiegel des aktuellen Kenntnisstandes des Radionikers. Wer immer besser werden will, dem bleibt nichts anderes übrig, als sich ständig weiterzubilden und sein Spektrum zu erweitern.

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(8) comments

Birgit Artishdad 11/01/2016

Lieber Claudio,

vielen Dank für die sehr gute Darstellung der Ursachenfindung 🙂 und für den tollen Buchtipp, habe das Buch gleich bestellt. Deine Blognews lese ich immer wieder gerne!

Liebe Grüße
Birgit

Reply

    Huhu Birgit,
    schön mal wieder von dir zu lesen – und danke für deinen Kommentar.

    LG Claudio

    Reply

Lieber Claudio,

„Eine Radionikanalyse ist immer auch nur der Spiegel des aktuellen Kenntnisstandes des Radionikers. Wer immer besser werden will, dem bleibt nichts anderes übrig, als sich ständig weiterzubilden und sein Spektrum zu erweitern.“ Wie wahr, muss jedoch noch ergänzt werden um:
1. Der aktuelle Kenntnisstand kann Wissen beinhalten, dass radionisch nicht als relevant erachtet wird und damit der Datenbanksichtweise fernbleibt. Sozusagen negiertes Wissen, sofern Informationen, die man nicht für möglich hält, als Wissen bezeichnet werden können. Dies wäre nur verhinderbar durch absolute Offenheit im Betrachten von möglichen Krankheitsursachen.
2. Getreu dem Motto „ich teste was ich will“ (Dr. Voll) kommt es zu Analyseergebnissen, die vorher erwartet wurden wie Osteoporose – Kalziummangel. Wenn allerdings jemand antriebslos ist, kann das Analyseergebnis „Depression“ verheerend sein, wenn etwas ganz anderes dahinter steckt. Hier empfiehlt es sich, Analyseergebnisse durch Wiederholungen zu bestätigen
3. Verhinderung von Ergebnissen durch die Führung der Analyse (beispielsweise der Geist des Patienten), was natürlich nicht beobachtbar ist, weil nicht im Ergebnis vorhanden.

liebe Grüße
Martin

Reply

    Huhu Martin,
    ja, du hast natürlich recht.
    Zu 1. Nicht als relevant erachtetes Wissen ist negiertes, innerlich abgelehntes Wissen und damit nicht verwertbar. Sollte es ‚versehentlich doch als Ergebnis mit herauskommen, wird es als irrelevant abqualifiziert und aussortiert.
    Zu 2. Es ist geradezu die Kunst, vollkommen unbeeinflusst vom eigenen Denken zu analysieren. Das schaffen 99% der Leute nicht, also muss man mit dem vorlieb nehmen, was möglich ist. Wir alle sind da mehr oder weniger im Schülerstand. Es ist ja auch nicht neu, dass man sich emotional aus einem Fall raushalten soll, damit eben möglichst unbelastete Ergebnisse kommen.
    Zu 3. Es gibt Vieles unter der Sonne, das wir für unmöglich halten und doch Einfluss hat. Wer sich selbst dich Chance vergibt, so nah an der Wahrheit, wie nur möglich zu analysieren, der wird entsprechend ‚gefärbte‘ Ergebnisse haben. Allerdings haben schon viele Radioniker bewiesen, dass man auch in selbst gesteckten theorietischen Grenzen Unglaubliches vollbringen kann. Dr.Ruth Drown – eine unserer Vorbildvorfahren als Radionikerin – hat das eindrucksvoll bewiesen. Sie hatte als stramme Schulmedizinerin, ohne jegliche psychologische oder feinstoffliche Ambitionen die kompliziertesten Fälle gelöst. Natürlich wissen wir nichts über Fälle, die sie nicht lösen konnte, was sie aber fertig gebracht hatte, das ist aller Ehren wert.

    LG CLaudio

    Reply
      Martin V. Gutjahr 11/05/2016

      Lieber Claudio,

      mit meinem 3. Punkt meinte ich aber nicht das, auf was Du dich beziehst. Bei radionischen Analysen gibt es eben auch den Faktor der Ausblendung. Wenn beispielsweise zum Zeitpunkt X trotz aufwändiger Analyse, die so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann berücksichtigt, etwas bestimmtes nicht Ergebnis der Analyse sein darf, dann wird dies auch verhindert, von wem auch immer. Ich nenne dies „geistige Führung“.

      liebe Grüße
      Martin

      Reply
Horst Grünfelder 11/08/2016

Lieber Claudio,

darf ich zu Deinem Artikel etwas sagen?

Das Objekt einer Analyse oder die angetroffenen Ursachen und das Ziel sollte man erledigen können. Danach bedient man sich verschiedener Listen, um geeignete Raten zu finden. Das mache ich auch bei mir fremden Themen bzw. wenn ich vermute, dass andere Radioniker mehr Kompetenz haben. Als Ergebnis vergebe ich Prozente für die Relevanz. Dein Beispiel mit der Grafik ist viel perfekter als mein Verfahren.

Trotzdem, vielleicht kürze ich ab, wenn ich anschließend abfrage, welche Raten ich mit welchen verknüpfen kann, um eine Besserung zu erreichen. Kann sein, dass ich so Vergleichbares erreiche. Nur bis hierher hätte ich mich nicht melden müssen mit einem Kommentar.

Mein Hinweis gilt den unvollständigen Listen, oder auch dem letzten Absatz:

„Eine Radionikanalyse ist immer auch nur der Spiegel des aktuellen Kenntnisstandes des Radionikers.“

Hier habe ich oft erlebt, dass die „kosmischen Ratenversteher“ da draußen (nur um klar zu machen, wir Radioniker sind das bestimmt nicht), unsere Absicht erkennen und unsere nicht richtigen Raten korrigieren, ergänzen und erweitern. Das bekomme ich mit, weil ich die Raten meist parallel dazu auch radiästhetisch analysiere. Sie weisen sich dann nicht nur als wirkungsvoll, schwächelnd, fast gut, Ziel falsch, teilweise falsch usw. aus, sondern sie werden manchmal sogar korrigiert oder sinnvoll ergänzt. Da werden also Kräfte mit eingesetzt, die jenseits der Fantasie des Radionikers lagen und bestimmt auch außerhalb dem Wissensstand der genannten Listen liegen.

Interessant ist, die zusätzlichen Hilfen werden nicht ewig aufrechterhalten, man muss schon nachbessern. Aber dabei wird einem ja wieder geholfen, denn man hat den neuen Weg ja erkannt. Ich analysiere dabei radiästhetisch mit Zahlen = ungefähr Wellenlängen. Mit gutem Gespür oder Gefühl kommt man sicher auch hin.“

Herzliche Grüsse von Horst

Reply

    Lieber Horst,

    du hast natürlich vollkommen Recht. Allerdings bist du da auch die Ausnahme.

    Ich kenne (und schätze) nur sehr wenige Radioniker, die so sorgfältig mit sich und der geistigen Welt kommunizieren, dass es ein solches Bild ergibt, wie du uns es schilderst.

    Deswegen bin ich auch gar nicht auf die Idee gekommen, dieses Thema zu beleuchten. Vielen Dank dafür.

    LG Claudio

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