Was kommt nach der Radionik?

von Claudio Romanazzi

Rein definitionsgemäß ist das Betreiben – oder Anwenden – von Radionik an ein Gerät gebunden. Radionik ist eine Form der gerätegestützten Geistheilung. Ohne Gerät ist es also keine Radionik.
Geistheilung? Von Geistheilung ist jedenfalls nicht bekannt, dass die mit Geräten betrieben wird, denn wie der Name schon sagt, wird ja mit dem Geist geheilt. Nun, die Radionik ist damit also ein Zwischenschritt und zwar zwischen Heilen mit Geräten (technisches Heilen) und dem Heilen mit dem Geist (geistiges Heilen).

In der Radionik wird das Heilen eines Klienten / Patienten mittels eines Gerätes so verändert, dass das Gerät nur noch dem Anwender und dessen Geist dient, nicht mehr jedoch der zu heilenden Person. Der Sinn eines Radionikgerätes ist demnach, die optimalen Voraussetzungen für den Heiler und dessen Geist zu unterstützen. Und eigentlich wird das von den verschiedenen Radionikschulen auch schon immer so gelehrt.

Ein Radionikgerät hat keine eigene Wirkung – außer die der oben erwähnten Unterstützung für den Radioniker. Würde es eine wie immer geartete andere Wirkung haben, zum Beispiel eine magnetische, elektrische, temperaturmäßige usw., dann würde das wieder dem Prinzip der Radionik widersprechen und fällt dann nicht mehr unter diese Rubrik.

Halten wir fest, wenn ein Radioniker mit der Arbeit beginnt – idealerweise nach seiner Ausbildung – , dann beginnt auch in seinem Dasein ein immer weiter ausgetretener Weg des absichtlichen und gleichzeitig doch unbewussten Handelns. Das betrifft die immer gleichen Handlungen, zum Beispiel bei seiner Radionikanalyse und der Radionikheilung, was letztlich zu immer größerer Effektivität und Effizienz führt.

Dabei spielt die Gewohnheit, immer die gleichen Gedanken zu denken und immer gleich – fast ritualhaft zu handeln, eine große Rolle. Das übt die Unbewusstheit des Tuns in einem Maße, das mit immer längerer Dauer zu immer tieferem Absinken in das Unterbewusstsein führt. Und das ist entscheidend dafür, was nach der Radionik kommt.

Sprach ich oben noch davon, dass Radionik einem Zwischenstadium im Dasein des Anwenders gleicht, so bedeutet das natürlich erst einmal, dass hier der direkte Lernprozess zur Geistheilung verschoben wird. Es ist ja nicht jedermanns Sache, sich gleich zum Geistheiler aufzuschwingen. Die meisten Menschen trauen sich das nicht zu, sei es aus Gründen des Selbstbewusstseins, Mangels Kenntnis der Abläufe als Geistheiler oder durch die Suggestionen der fast allmächtigen Schulmedizin über die Unmöglichkeit und Unverantwortlichkeit von Geistheilung.

Die Radionik bietet sozusagen einen Ausweg für den Anfänger auf diesem Gebiet. Das Radionikgerät lässt es – zumindest für das Unterbewusstsein – so aussehen, als könne man erreichen, was nach gesundem Menschenverstand eigentlich gar nicht erreichbar ist. Allein die vielen Erfolgsberichte vergangener Generationen von Radionikerinnen und Radionikern (und auch nicht zu vergessen Berichte von den Leistungen der Schamanen auf aller Welt) relativieren schulmedizinische Behauptungen von der Wirkungslosigkeit geistheilerischer Bemühungen und lassen uns auch heute Dinge tun, die nur sehr schwer erklärbar sind.

Haben wir zu deren Durchführung zunächst die Hilfe des Radionikgeräts, fällt es mit der Zeit tatsächlich und unmerklich immer leichter, zunächst nur als Gedankenexperiment später immer öfters auch im Radionikalltag, das Gerät beiseite zu stellen, bzw. erst gar nicht mehr heranzuziehen. Das geschieht zunächst bei Kleinigkeiten, bei denen man sich vorstellen kann, dass sie die Mühe, das Radionikgerät anzuschalten, nicht wert sind. Später weitet sich das von Kleinigkeiten auch auf größere Sachen aus.

Und damit lautet die Antwort meiner in der Überschrift gestellten Frage: nach der Radionik kommt die Geistheilung.

Doch was haben wir im Fall von ‚ehemaligen‘ Radionikern unter Geistheilung zu verstehen? Nun, es handelt sich dabei um tief ins Unterbewusstsein gegrabene, ausgetretene Wege des Geistes des Anwenders, um bestimmte Effekte und Ergebnisse zu erreichen. Das muss nicht notwendigerweise etwas mit Heilung zu tun haben. Es darf auch etwas sein, das mit der Verlängerung der Lebensdauer von Batterien, der besseren Versorgung von Pflanzen mit notwendigen Mineralstoffen, die weit über das normale Maß hinaus reichende Haltbarkeit von Autoreifen, verbessertem Glanz bei Haarpflegeprodukten usw. usw. und Vielem zu tun hat. Die durch Jahre und Jahrzehnte im Geist vorhandene Routine lässt sich zu vielem verwenden, wenn man die nötige Fantasie aufbringt.

Vielleicht ein letzter Gedanke noch. Kein Gerät bei der Anwendung – keine Radionik! Nach der Radionik ist man dann also gar kein Radioniker mehr, oder doch? Doch klar, denn niemand hindert uns daran, unser Gerät wieder hervorzuholen und dort weiter zu machen, wo wir aufgehört haben. Nur wird das eben immer seltener vorkommen, bis – ja bis wir dann eben doch keine Radioniker mehr sind.

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(1) comment

Frank Schulte 10/01/2016

Ein sehr guter Artikel, der mir aus dem Herzen und der Erfahrung spricht! Danke für diese sehr gute Formulierung! Genauso erlebe ich meine radionische Arbeit nach inzwischen mehr als zehn Jahren täglichen Arbeitens mit der Radionik. Insbesondere da ich zusätzlich und auch noch viel länger Geistiges Heilen praktiziere, stelle ich mir immer wieder einmal dieselbe Frage: Betreibe ich ich jetzt Radionik oder ist es Geistiges Heilen? Am Ende ist die Definition für mich persönlich nicht mehr wirklich wichtig, entscheidend ist das Resultat.
Die Verselbständigung von gründlich erlernten und lange trainierten radionischen Abläufen ist eine faszinierende Beobachtung. Heilende, zielgerichtete Gedanken entwickeln sich.

HP Frank Schulte, MRadA

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