Gespräche mit dem Göttlichen
Walter Häge, 178 A4 Seiten, Paperback, Umschlag vierfarbig matt cellophaniert, Radionik Verlag, ISBN 3-934441-11-4, € 18.00
Gespräche mit dem Göttlichen – das Gespräch
Kommunikation – Gespräche mit dem Göttlichen heißt ein Gespräch führen, heißt auf einer gewissen Ebene eine Gleichwertigkeit herstellen, heißt „senden“ in Form von Gedanken oder in formulierten Worten und heißt „empfangen“ in Form von Erkenntnis.
“Erleuchtung”, das ist Erkenntnis oder auch Offenbarung. Sie ist nicht erlernbar. Blitzartig ist die Erkenntnis da, wird eine Tür geöffnet die vorher verschlossen war, ergibt sich eine neue Struktur, ein Ausweg, eine Perspektive, eine Gewissheit, ein Wissen – ein neuer Weg.
Nur – zugreifen müssen wir selbst! Wir müssen die Erkenntnis in unser tägliches, handelndes Leben mit einbeziehen und das neue Erkennen in Taten umsetzen.
Gespräche mit dem Göttlichen – die Meditation
Um die Erkenntnis in unser Leben zu integrieren, braucht es die Meditation, wobei es völlig unwichtig ist, nach welcher Methode wir meditieren. Am besten ist die eigene Methode, die dem eigenen Temperament, dem eigenen Lebensgefühl entspricht, diejenige Methode, welche mir hilft, die Blähungen meines Egos zu vermindern.
Meditation heißt Ruhe in sich einkehren lassen, heißt alle störenden Gedanken und Gefühle abzuschalten, um sich leer zu machen, denn nur in diese Stille hinein kann es uns gelingen, Kontakt zu jenem allumfassenden Schöpfergeist aufzunehmen, von dem jeder von uns ein winzig kleiner Teil ist.
Wir können mit ihm in Ehrfurcht und im Bewusstsein der eigenen Wertigkeit sprechen und somit unsere Zukunft strukturieren. Wir bereiten diese aktiv vor, denn mit Gott zu sprechen heißt Lösungen für unser tägliches Leben zu finden. Und diese sind die Voraussetzung für eine positive Zukunft.
Die folgenden 83 Gespräche sind in der Problematik mit meinem eigenen Leben entstanden. Sie sind eine Auswahl und sollen Wegweiser sein, denn jeder von uns braucht viele, viele Gespräche mit Gott, um sein Leben hier auf dieser Erde in die persönlich richtige Bahn zu bringen.
Gespräche mit dem Göttlichen – das Symbol
Jedem Gespräch habe ich ein Symbol zugeordnet.
Symbole sind Zeichen, entstanden aus dem kollektiven Unbewussten im Menschen, ja der Menschheit allgemein. Es sind Ur-Bilder, „Archetypen“, sind in Formen geprägte Erfahrungen der gesamten Menschheit, des menschlichen Geistes.
Symbole sind Traumbilder, sind in Zeichen umgeformte Lebensvorstellungen, sind Botschaften an uns.
Seit die Physik weiß, dass jedes Atom ein klar definiertes und immer wieder reproduzierbares Schwingungszeichen ist, das man sogar fotografieren kann, ist die Wissenschaft der Mystik wieder ein Stück näher gerückt: Energetische Informationen werden als Zeichen übertragen und gelangen als solche in unser persönliches Energiefeld, wo sie bewertet werden, zumindest als „verträglich“ oder „unverträglich“.
Zeichen transportieren Einheiten von Bewusstsein, sei es im Traum, im Mythos oder in der Schwingungsfrequenz eines subatomaren „Teilchens“.
Zeichen sind Grundstrukturen derjenigen Energie, aus der sich unsere materielle Welt aufbaut. Es sind sozusagen Brücken für uns Menschen zu nichtbegrifflichen Urbildern, sind Transformatoren, Übergänge von der unsichtbaren Welt zur sichtbaren.
Jedes Symbol hat, wie jede Anhäufung subatomarer Partikel bzw. wie jede Anhäufung von Atomen oder Molekülketten eine bestimmte Schwingungsart, ein komponiertes Schwingungsprofil. Dieses wirkt in seiner Gesamtheit in den umgebenden Raum und erzeugt eine Wirkung bei dem, der sich an dieses Kraftfeld ankoppelt.
Das Symbol aktiviert ein Raum-Kraftfeld, das wir Menschen nutzen können.
Wer mit dem Pendel oder der Einhandrute umgehen kann, für den ist es leicht, dieses Kraftfeld zu orten, ja genau zu „vermessen“. Pendel oder Einhandrute zeigen exakt an, wie weit dieses Kraftfeld geht und wie stark es ist.
Darüber hinaus können wir ein solches Symbol-Kraftfeld mit eigener Lebensenergie verstärken, „aufladen“. Insbesonders Schutzzeichen gegen negative Fremdenergien lassen sich
über den eigenen Gedankenstrahl im Blickkontakt erheblich verstärken.
Auch das Übertragen von wohltuenden Schwingungen in ein gefülltes Wasserglas, indem man das Glas z.B. über Nacht auf dieses Symbol stellt, um das Wasser dann am nächsten Tag in kleinen Schlucken zu trinken, ist eine altbekannte Übung.
Man nannte dies alles früher „Magie“ und die Kirche brachte diese Praktiken mit dem Teufel in Verbindung.
Nun, unser Bewusstsein ist heute hoffentlich so erweitert, dass uns solches Denken der Unwissenheit nicht mehr erreichen kann: Magie ist noch nicht verstandene, noch nicht nachvollziehbare Physik, bei der das Bewusstsein des Anwenders natürlich eine herausragende Rolle spielt.
Wenn ich nun in innerer Einkehr – nichts anderes ist Meditation – Symbole oder Symbolkombinationen oder Schutzsymbole (Talismane) auf mich wirken lasse, dann kommuniziere ich ebenfalls mit Gott. Es ist dies eine tiefe, nonverbale Ebene in der Sprache der reinen Form, des Jenseitigen, des Unanschaulichen, in der Sprache des Seins: ohne Wollen, ohne Haben, ohne Vergangenheit, ohne Zukunft, ohne wichtigtuerisches Ego.
Den klassischen Ursymbolen wie Kreis, Dreieck, Quadrat folgen die Konstruktions-Symbole, die sich vorwiegend aus Ursymbolen zusammensetzen und das symbolische Bild, die Zeichnung. Auch ein Gegenstand, ein Wort, eine Handlung können zu einem starken Symbol werden, denn zu aller Eigendynamik kommt die Kraft des Anwender-Bewusstseins hinzu!
Talismane sind deshalb so stark, weil sie meist eine Anhäufung und eine Umarbeitung von Ursymbolen sind, die dann eine bestimmte neue Struktur bekommen, welche weiter verstärkt.
Ganz bewusst habe ich die oft unglaublich starken und positiven Runensymbole aufgenommen. Ich habe sie ausgiebig getestet, denn einige von ihnen wurden ja in den Jahren der Naziherrschaft in hohem Maße missbraucht. Selbst die Rune „ka“, die das weibliches Prinzip von Gerechtigkeit und Kraft konnte ich aufnehmen. Was mir verwehrt wurde, war das Benutzen der Rune „sig“. Hier hat wohl eine ganz erhebliche Belastung stattgefunden, die noch nicht bereinigt ist. Arbeiten wir mit daran!
Alles in allem habe ich die stärksten mir bekannten Schutzzeichen in dieses Buch aufgenommen. Probieren Sie diese aus: Machen Sie Kopien davon, vergrößern Sie diese bei Bedarf und testen Sie mit Pendel oder Einhandrute.
Kommunizieren Sie mit diesen uralten Zeichen, denn diese haben tatsächlich etwas zu geben, dem, der zu nehmen bereit ist.
Sollten Sie mit den genannten radiästhetischen Instrumenten (Pendel, Einhandrute) nicht umgehen können, dann halten Sie ganz nahe ihre linke Hand über das Zeichen (Linkshänder umgekehrt), bis Sie ein leichtes Kribbeln verspüren – die Kommunikation funktioniert!
Die Kraft der Gedanken, der Worte, der Symbole, die Kraft des Handelns, die Kraft der Inspiration und der Offenbarung – dies ist Kommunikation mit Gott, ist Geben und Nehmen, dies ist wahres und wahrhaftiges, ist authentisches Leben.
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