Die Radionik Information
Leseprobe aus der Oktoberausgabe 1997
Resonanztherapie und ihre Anwendung auf
Ökosysteme
Dipl. Ing. Jutta Watzlawik, IRT
Das Institut für Resonanztherapie stellt sich vor
1988 gründeten die Heilpraktikerin Irene Lutz und die Germanistin Dr. Manon Gräfin von Hoensbroech das Institut für Resonanztherapie, das heute seinen Sitz in Lünen hat, ca. 35 km nördlich von Dortmund. Die Sorge um die zunehmenden Umweltschäden und das dramatische Waldsterben veranlaßten sie, über Methoden zur Revitalisierung geschwächter Ökosysteme nachzudenken.
Basierend auf den Theorien Rupert Sheldrakes von der morphischen Resonanz und den Erfahrungen der Radionik waren schon in den Jahren vor der Gründung Versuche mit schnellwachsenden Topfpflanzen angestellt worden. Dies geschah in Zusammenarbeit mit der Versuchsanstalt Geisenheim und den De la Warr Laboratories, Oxford.
Mittels radionischer Apparat (SE-5) wurden die ersten erfolgreichen Fernbehandlungen durchgeführt, die Mut machten, sich an größere Flächen heranzuwagen. Es folgten Behandlungen von Freilandgemüsen und kleineren Waldflächen bis 5 ha. Dabei wurde als Muster, bzw. Resonator ein Photo der jeweiligen Pflanzen oder des Waldgebietes verwendet.
Unabhängige Wissenschaftler kontrollierten die Versuche in den Wäldern. Die Ergebnisse nach einer Vegetationsperiode waren verblüffend: mehr Artenvielfalt, kräftigeres Wurzelwachstum, mehr Bodenleben, mehr Naturverjüngung. Erstaunlich war auch das Verhalten des Wildes: obgleich es in einigen Fällen kaum Deckung gab, suchte es sich Lagerplätze auf der Behandlungsfläche und begann, in den Kulturen genau a der Behandlungsgrenze zu äsen, so daß die Grenzlinien schon daran deutlich sichtbar wurden.
1988 wurde zum ersten Mal eine Waldfläche von etwa
600 ha behandelt. Für diese Größe
mußte die Behandlungsmethode wesentlich
weiterentwickelt werden, so daß es Irene Lutz
nicht mehr möglich war, die Behandlungen neben
ihrer Naturheilpraxis durchzuführen. Daher wurde
der Entschluß gefaßt, ein Institut zu
gründen, das sich der Behandlung von
Ökosystemen widmen sollte. Heute umfaßt die
größte zusammenhängende Fläche die
vom IRT behandelt wird, ca. 40.000 ha. Es ist dies ein
russisches Naturschutzgebiet nördlich von St.
Petersburg.
Die Arbeitsschwerpunkte des IRT heute
Inzwischen besteht das IRT aus fünf Mitarbeitern: einem Mediziner, einem Biologen, einer Röntgenassistentin, einer Agraringenieurin und einer Fremdsprachensekretärin. Sie betreuen die Abteilungen Therapie, Biologie und Projektkontrollen, Forschung, Entwicklung und Verwaltung. Die damaligen Gründerinnen haben sich vor einiger Zeit zurückgezogen und begleiten das Institut mit Rat und Tat.
Hauptschwerpunkt des Institutes ist nach wie vor die Fernbehandlung von Ökosystemen mit dem Ziel ihrer ganzheitlichen Revitalisierung. Landwirtschaftliche Flächen, Wälder, Naturschutzgebiete, Parks und Gewächshäuser zählen zum 'Partientenstamm'.
Ein weiteres Arbeitsfeld im therapeutischen Bereich ist die Reinigung und Reenergetisierung von historisch belasteten Orten, Plätzen und Gebäuden.
Ergänzend zu den Therapien werden die Projekte des IRT mindestens zweimal im Jahr, höchstens aber einmal im Monat vom Biologen des IRT besucht. An für das in Behandlung befindliche System, sei es ein Wald, Gewächshaus oder Gutshof, repräsentativen Stellen werden sogenannte Kontrollplots eingerichtet, deren energetische Aufladung regelmäßig Vorort aufgenommen wird. Manche Projekte werden hinsichtlich der biologischen Kontrollen von Untersuchungen unabhängiger wissenschaftlicher Institute begleitet. Die Untersuchungsergebnisse Vorort ergänzen die über Ferndiagnose ermittelten Werte. Außerdem ist der persönliche Austausch mit den Kunden und das Gespräch mit Förstern oder Bauern wesentlich für die Zielsetzung bei den therapeutischer Maßnahmen.
Grundlage aller Therapie ist eine fundierte Diagnose. Aber auch unabhängig von Behandlungsaufträgen führt das IRT Projektdiagnosen durch und erstellt energetische Gutachten. Mittels energetischer Diagnosen ist es möglich, biologische Entwicklungen frühzeitig vorherzusehen. Dies ist besonders wichtig, wenn ein Eingriff in ein Ökosystem vorgenommen werden soll, wie das Fällen von Bäumen, eine Umstellung in der landwirtschaftlichen Anbaumethode oder die Bebauung eines Grundstucks. Die vom IRT entwickelten Ferndiagnosen können hier Entscheidungshilfen geben, wann und wie ein solcher Eingriff vorgenommen werden sollte, damit das betroffene System die Maßnahme bestmöglich verkraften kann.
Ein wichtiges Anliegen des Institutes für Resonanztherapie ist, daß die angewandten, stark intuitiv geprägten Methoden der Therapie und Diagnose reproduzierbar, kontrollierbar und erlernbar sind. Deswegen wird versucht, die Arbeitsmethoden transparent zu halten und einsehbare Erklärungsmodelle zu erarbeiten, welche die Kommunikation und den Austausch zu außenstehenden wissenschaftlichen Sachverständigen und Instituten ermöglichen. Daß die Methode erlernbar ist, hat sich inzwischen erwiesen. Ein Teil der Mitarbeiter wurde im Institut selbst ausgebildet. Praktikanten erlernen die Grundkenntnisse intuitiven Arbeitens während eines mehrwöchigen Aufenthalts im Institut und zahlreiche interessierte Menschen besuchen die vom IRT angebotenen Workshops.
Für eine fundierte Forschung und die ständige
Weiterentwicklung der resonanztherapeutischen Methoden
ist das IRT um interdisziplinäre Zusammenarbeit
bemüht. Dies geschieht zur Zeit im Bereich der
Astrogeografie, der Kornkreisforschung, der Orgonomie
und im Austausch mit land- und forstwirtschaftlichen
Instituten und Universitäten im In- und
Ausland.
Zur Methodik des IRT
Diese gliedert sich in:
1. Intuitive energetische Wahrnehmung - energetische Parameter im Rahmen der Diagnose
Energetische Wahrnehmungen zeigen eine Zunahme oder Abnahme der Vitalität des Biosystems an, oft lange bevor eine Verbesserung oder Verschlechterung des Zustandes mit Hilfe biologischer Daten erkennbar ist. Die Meßergebnisse des Bodens und der Bäume sind daher für die Aufnahme des Ausgangszustandes und für die Therapiekontrollen wichtig. Sie geben eine unmittelbare Rückmeldung aus den behandelten Gebieten über den momentanen Vitalzustand.
Alle intuitiven energetischen Wahrnehmungen werden über die Hand, die Füße oder den ganzen Körper des Wahrnehmenden durchgeführt, meistverwandtes Hilfsmittel ist dabei das Pendel.
Die energetischen Parameter, die in solcher Weise wahrgenommen werden, sind im folgenden kurz beschrieben. Teilweise handelt es sich um bekannte energetische Einheiten, teilweise wurden diese vom IRT weiterentwickelt und teilweise entwickelte das IRT eigene energetische Parameter.
Bei allen Parametern wird ein aktueller und ein idealer Wert wahrgenommen.
Die aktuellen Werte sind die tatsächlich
wahrgenommenen. Die Idealwerte zeigen an, bis zu
welchem Bereich ein System augenblicklich fähig,
wäre sich aufzuladen. Der Idealwert ist also ein
zum System gehörender Wert. Fallen Aktuell- und
Idealwerte sehr weit auseinander, so ist das meist ein
Zeichen für eine Blockade, ein starkes
energetisches Defizit oder eine bevorstehende starke
Entwicklung.
2. Intuitive Wahrnehmung und Erstellen einer Therapie
Ein Beispiel:
In einem Wald sinkt plötzlich durch den Bau einer
Talsperre der Grundwasserspiegel, die Baumwurzeln
gelangen nun nicht mehr ins Grundwasser, die Bäume
werden schwächer, leiden unter Streß und
werden dadurch anfällig für Krankheiten. In
der energetischen Diagnose nehmen wir einen
Rückgang der Baumabstrahlung und des Baumkontaktes
wahr. Das System Wald desintegriert.
Wie kann Resonanztherapie hier eingreifen?
Nach einer detaillierten energetischen und biologischen Untersuchung durch das IRT geht es den Therapeuten zunächst um die Frage, die Fläche des belasteten Gebietes zu bestimmen. Diese werden nicht anhand der Besitzgrenzen ermittelt. Angrenzende Teile, die zum Waldökosystem gehören, müssen oft mitbehandelt werden. um das System als 'Ganzes' ansprechen zu können. Die wahren Grenzen des Gebietes werden intuitiv bestimmt, die so erspürte Landschaftsindividualität heißt Holon (griech. hólos ganz).
Nun benötigt der Resonanztherapeut ein Muster, um
im Sinne einer Fernbehandlung mit dem Wald in Kontakt
zu kommen, sprich: in Resonanz treten zu
können.
Abbildung 1
Holon
Eine Luftaufnahme oder eine gute geographische Karte sind mit dem betreffenden Wald strukturverwandt und werden danach ausgetestet, ob sie als Resonator verwendet werden können. Oft ist es notwendig den Resonator in den Computer einzulesen, um durch anschließende 3D-Transformation die Resonanz zu spezifizieren. Der Grad der Transformation wird wiederum intuitiv ermittelt.
Über den Resonator tritt der Therapeut also in
Kontakt mit dem Wald und bietet mit Hilfe verschiedener
Informationen = Heilmittel Problemlösungen
an, die dem Wald in die Lage versetzen sollen, sein
Problem selbst zu lösen. Das IRT nennt die von ihm
eingesetzten Heilmittel Informatoren. Hierbei
handelt es sich z.B. um Symbole wie hebräische
Buchstaben und Runen, da diese über ein hohes
Maß an komplexer Urweisheit verfügen. Auch
die Zeichnungen der Schweizer Heilpraktikerin Emma Kunz
und Fotos von Kornkreisfeldern und Delphinen finden als
Informatoren Verwendung.
Abbildung 2
Transformiertes Holon
Eine festgestellte Behandlung hat durchschnittlich 4
Behandlungsschritte und wird täglich bis zu 2
Stunden über sogenannte radionische Geräte
gesendet. Dabei werden radionische Geräte (SE-5)
meist mit ORGON-Verstärkern kombiniert. Anzahl der
Behandlungsschritte und tägliche Dauer der
Behandlung werden intuitiv abgefragt. Ein
Behandlungsplan hat im Allgemeinen eine Gültigkeit
von 1-3 Wochen. Nach diesem Zeitraum wird eine
Ferndiagnose durchgeführt und ein neuer
Behandlungsplan erstellt. Mit einer stabilen
Regeneration des behandelten Holons kann abhängig
von der Ausgangssituation nach ca. 3 Jahren gerechnet
werden.
3. Technische Hilfsmittel
Einige der technischen Hilfsmittel sind schon erwähnt worden.
Für intuitive Wahrnehmung halten wir das Pendel für besonders nützlich. Da ein Behandlungsplan für ein Projekt immer von zwei Personen erstellt wird, macht der Ausschlag des Pendels dem 'Monitor' die innere Wahrnehmung des Therapeuten sichtbar und hilft so, die Kommunikation zu verbessern.
Für das Ausarbeiten der Behandlungen werden Scanner, Digitizer und natürlich die eigens für das IRT konzipierte Software benutzt.
Was das Senden der Fernbehandlungen betrifft, so werden
hierfür in den meisten Fällen
Radionik-Geräte (SE-5) und Orgon-Verstärker
(Fa. Pronova*) verwendet, die miteinander
kombiniert werden können.
Behandlungsergebnisse am Beispiel der IRT-Projekte in Böhmen
Das dramatische Waldsterben in Böhmen führte das IRT dazu, im Auftrag des Vereins zur Förderung von Systemforschung dort Projekte zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit tschechischen Wissenschaftlern und Forstleuten wurden folgende Gebiete für die Behandlung ausgewählt:
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Landwirtschaftsökologie, der Tschechischen Akademie der Wissenschaften und der Firma ENVI sowie des Institute of Forest Ecosystem Research entwickelte das IRT unter Leitung von Dr. Hans Andeweg (Biologe des IRT) Programme zur ausführlichen Kontrolle der Wirkung des Resonanztherapie Vorort.
1992 und 1993 wurde in allen Gebieten die Ausgangssituation aufgenommen. Die Behandlung mit Resonanztherapie begann im Dezember 1993. Ziel der Behandlungen ist die Revitalisierung der Ökosysteme.
Im Folgenden finden sich Auszüge aus den erstellten Gutachten:
Gutachten von Dr. Pavel Cudlin, Institute of Landscape Ecology, Academy of Science of the Czech Republic - Juli 1996:
Die intensivsten Veränderungen wurden auf dem behandelten Plot Pudlava im westlichen Krkonose Gebirge nach Behandlungen in den Jahren 1994 und 1995 festgestellt:
Die Nadelvergilbung ging stark zurück.
Gutachten von Ing. Pavel Moravik, Institute of Forest Ecosystem Research, Tschechische Republik - Juli 1996
Im Krkonose Gebirge wurde im Jahre 1994 die
höchste Feinwurzelproduktion auf den behandelten
Flächen nachgewiesen. Die Unterschiede zur
unbehandelten Kontrollfläche sind bereits in den
meisten Fällen signifikant.
Gutachten von Dr. Alexander Karpenko, St. Petersburg Center for the Support of Ecological Activities, Rußland und Dr. Marlin Cerny, Institute of Forest Ecosystem Research, Tschechische Republik - Januar 1997
Die Vitalität des Waldes im Nizhnesvirsky Reservat
verbesserte sich nach zweijähriger
Resonanztherapie (1994-1996) um 10%. Das gilt für
die meisten Merkmale, die den Gesundheitszustand der
schottischen Kiefer und norwegischen Fichte betreffen.
Bei der schottischen Kiefer ist die Verringerung des
Nadelverlustes statistisch hochsignifikant.
Gutachten von Ing. Pavel Moravik, Institute of Forest Ecosystem Research, Tschechische Republik - April 1997
1996 wurden weitere sichtbare Veränderungen im
westlichen Teil des Krkonose Gebirges festgestellt. Die
Vitalität der Bäume in der behandelten
Fläche nahm im Vergleich zu den unbehandelten
Kontrollflächen zu. Sowohl der Nadelverlust bei
den norwegischen Fichten als auch das Ausmaß der
Nadelvergilbung war in der behandelten Fläche
signifikant geringer.
Gutachten von Ing. Pavel Moravik, Institute of Forest Ecosystem Research, Tschechische Republik - Mai 1997
Im Jahre 1996 waren die Standorte der norwegischen Fichte starken Emissionen und gleichzeitiger Frosteinwirkung ausgesetzt. Dies führte zu einer starken Zunahme der Nadelverluste auf allen Fichtenstandorten. Auf der behandelten Fläche war die Zunahme der Nadelverluste sichtbar geringer.
In den Buchenstandorten war der mittlere jährliche
Zuwachs des Stammdurchmessers in den behandelten
Flächen höher als in den unbehandelten
Kontrollflächen. Der Höhenzuwachs der
Bäume auf den behandelten Fichtenstandorten in
Krusne hory war verhältnismäßig
höher als auf den unbehandelten
Kontrollstandorten.
Neben solchen erfreulichen Rückmeldungen muß
ein mit Therapie und Entwicklung beschäftigtes
Institut natürlich auch lernen, mit
Fehlschlägen umzugehen. Neue Methoden und
differenzierte therapeutische Maßnahmen bringen
nicht immer gleich das, was man sich von ihnen erhofft
und erwartet. Da heißt es geduldig sein, und
lernen, loszulassen, um zu einem späteren
Zeitpunkt einen anderen Einstieg in das therapeutische
Problem zu wagen.
Die Pionierarbeit ist nie zu Ende!