Die Jahrbücher der Radionik Information
Leseprobe aus der Aprilausgabe 1999
? - Was soll es sein?
Von George de la Warr, September 1959
mit freundlicher Genehmigung der Delawarr Clinic,
Oxford (leicht gekürzt)
"Wir sind in Verlegenheit. Der Titel unseres aktuellen
Experiments "Segnen von Pflanzen zur Steigerung ihres
Wachstums" hat eine Menge Kontroversen hervorgerufen,
die unserer Ansicht nach auch berechtigt sind. Was ist
das für ein Prozeß, durch welchen
zusätzliche Energie für das Wachstum aufgrund
einer bewußten Anstrengung auf die Pflanze
übertragen wird, ist es Beschwörung? Es ist
ein Phänomen, das fast einer genauen Beschreibung
trotzt.
So viele Menschen haben geschrieben, daß sie,
wenn sie ihr Experiment mit den Bohnensaaten
ausgeführt hatten, diese nicht zu segnen
brauchten, sondern nur zu lieben. Von einem unserer
fähigsten Denker wurde vorgeschlagen, anzunehmen,
daß wenn Reverend Loehr seine Pflanzen segnet, er
damit die Liebe jeder Pflanze für ihn für
diesen Moment und ihre Antwort zu seiner Liebe
hervorruft. Wie auch immer, weil Liebe ein Gefühl
ist, das in einer Segnung enthalten ist, könnte
das wohl wahr sein, aber noch Mitglieder der Kirche
diejenigen, die für Segnungen zuständig sind,
sonst kommen wir Laien in Verruf.
Canon Noel Boston von Dereham, Norfolk, gibt uns ein
hervorragendes Beispiel des Experiments in Abbildung 1,
das entsprechend ausgeführt die Punkte
veranschaulicht, von dem ich hoffte, daß er das
Experiment beherrscht, speziell daß lebende
Materie auf menschliche Einflüsse reagiert. Der
Effekt auf das Welternährungsproblem, wenn Gebet
universell organisiert wäre, ist offensichtlich,
obwohl nicht jeder segnen oder die richtige Sorte Liebe
entwickeln kann.
Ich füge hier einen Brief ein, den ich von Dr.
J.O. Pearson, einem Chirurgen von einiger Reputation
aus Constantia, Kap der guten Hoffnung, Südafrika,
erhalten habe."
Lieber Herr da la Warr,
Ich füge hier Fotos meines ersten Experiments bei,
das ich nach Ihren Anweisungen, wie im letzten Journal
beschrieben, ausgeführt habe.
Bedingungen: Es wurde der Inhalt von acht
Buschbohnenschoten gemischt, in vier Teile geteilt und
in vier mit Erde gefüllte Tontöpfe gepflanzt.
Diese wurden von mir persönlich mit
gleichbemessenen Mengen gewässert. Während
des gesamten Experiments bleiben sie in meinem
Arbeitszimmer.
Ich benutzte die Vierteilung aus folgenden
Gründen. Eine als Kontrolle, eine gesegnet, eine
ermuntert und eine verflucht. Der Grund für die
vierte Gruppe war, daß ich mich nicht in der Lage
fühlte, den Allmächtigen mit tiefer Hingabe
zu bitten, die Töpfe zu segnen, weil es ein
Mißbrauch schien, d.h. die Ergebnisse
rechtfertigten nicht den Aufwand.
Methode: Deshalb pflanzte ich die Kontrollpflanzen ohne
Kommentar. Die verfluchten Saaten pflanzte ich und
murmelte dabei: "Es ist viel zu kalt und naß, um
zu wachsen, es ist die falsche Jahreszeit" (es ist ein
Monat mitten im Winter hier), "es ist es nicht wert, zu
keimen." usw. Die gesegneten hielt ich in meiner Hand
und sagte: "Möge der Segen des Vaters, des Sohnes
und des heiligen Geistes über euch kommen und bei
euch bleiben." Die ermutigten Saaten wurden mit den
Worten "Auf geht's, kleine Bohnen, es wird hier
schön und warm sein, ich werde auch euch achten,
die Sonnen wird herauskommen und euch
grüßen," eingepflanzt und ich versuchte
jeden Tag zu visualisieren, wie die Töpfe keimten,
dann ausschlugen und schließlich wuchsen.
Ich füge hier hinzu, daß ich den Habitus des
mit Dingen Redens und deren Wachstum Visualisierens
vertraut bin, weil ich jedes Jahr eine Menge Setzlinge
verarbeite.
Ergebnisse: Nach sieben Tagen zeigten die gesegneten
und ermutigten Töpfe Zeichen von Keimung durch
kleine Spalten und Erhebungen, der ermutigte Topf mehr
als der andere. Der generelle Fortschritt war,
daß alle acht Sämlinge im ermutigten Topf
keimten und dieser immer dem gesegneten Topf etwas
voraus war. Dann folgte die gesegnete Topf und zum
Schluß der normale, welcher den Eindruck machte,
gegen ein Ausschlagen im Winter zu protestieren. Der
verfluchte Topf gab während der ganzen Zeit keine
Zeichen von sich.
Abbildung 1:
Conon Noel Boston zeigt die Ergebnisse seiner
persönlich durchgeführten Experimente.

Abbildung 2:
Die vier Töpfe seines Experiments
Nach 14 Tagen nahm ich alles aus den Töpfen,
spießte sie auf und fotografierte sie. Um die
Fotos zu ergänzen, präsentiere ich hier meine
zu dieser Zeit gemachten Aufzeichnungen (Maße in
Zoll):
Abbildung 3:
Die vier Töpfe mit Buschbohnen aus dem Experiment
von Dr. J.O. Pearson. Die 'verfluchten' Bohnen befinden
sich in Topf Nr. 3 die Kontrolle in Topf nr. 4.

Abbildung 4:
Die Buschbohnen nach dem Waschen und Aufspießen.
Die Tabelle folgt dem Foto mit den aufgespießten
Pflanzen, die größten Pflanzen links in
absteigender Reihenfolge.
|
Gesegnete Gruppe oben links
|
|
Ermutigte Gruppe oben rechts
|
|
Stengel
|
Blätter
|
Wurzel
|
|
Stengel
|
Blätter
|
Wurzel
|
|
2¾
|
offen
|
4
|
|
3½
|
offen
|
3½
|
|
2½
|
offen
|
3
|
|
3
|
½ offen
|
4
|
|
3
|
G.S.F.
|
2
|
|
3
|
offen
|
4
|
|
2
|
½ offen
|
1½
|
|
3
|
½ offen
|
2½
|
|
2
|
½ offen
|
2½
|
|
2½
|
offen
|
3¾
|
|
2
|
¼ offen
|
1½
|
|
2½
|
offen
|
3¾
|
|
2
|
G.S.F.
|
1¾
|
|
2
|
½ offen
|
4
|
|
2
|
G.S.F.
|
¾
|
|
2
|
½ offen
|
3
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Normale Gruppe unten links
|
|
Verflucht
|
|
Stengel
|
Blätter
|
Wurzel
|
|
Stengel
|
Blätter
|
Wurzel
|
|
2¾
|
½ offen
|
2
|
|
Samenwurzel ¾
|
|
2½
|
½ offen
|
3¼
|
|
Samenwurzel ½
|
|
2½
|
½ offen
|
3¼
|
|
Samenwurzel ¼
|
|
2
|
G.S.F.
|
4
|
|
keine Veränderung
|
|
2
|
vorhanden
|
2
|
|
keine Veränderung
|
|
1½
|
vorhanden
|
4
|
|
keine Veränderung
|
|
gekeimt
|
keine
|
2
|
|
keine Veränderung
|
|
gekeimt
|
keine
|
2
|
|
keine Veränderung
|
Verwendete Symbole: Blätter und Stiele
maß ich zum nächsten ¼ Zoll.
'Gekeimt' meint eine gekeimte Bohne, die zwar die nach
unten zeigende Wurzel ausgebildet hat, nicht jedoch den
nach oben zeigenden Stiel. 'Offen' steht für das
erste voll geöffnete Blattpaar. '½ offen'
steht für das erste weder voll geöffnete noch
geschlossene Blattpaar. 'G.S.F.' steht für
'gefaltete Schmetterlingsflügel, und bedeutet,
dass die Blätter vom wachsenden Keimling zu
unterscheiden, aber weder geöffnet noch davon
abgehoben waren. 'Keine Veränderung' meint keine
sichtbare Keimung, weder von Wurzel noch von Stengel.
Meine Frau stimmte mit mir überein, dass die
ermutigten Pflanzen etwas grüner waren, sie
wußte aber nicht, wie es unter der Erde aussah.
Ich war überrascht, die rechte Hand des Teufels zu
sein, was die verfluchte Gruppe anging, es kann aber
sein, dass der Winter etwas damit zu tun hat und
deshalb das Negative nicht so hart für das
negative Ergebnis hat arbeiten müssen wie das
Positive für seine Resultate. Ich muss diesen
Versuch im Frühling und Sommer wiederholen.
Generelle Zusammenfassung: Ein sehr interessantes
kleines aber kontrolliertes Experiment, das
bestätigt, was ich aus eigener Erfahrung im Garten
her weiß, und noch mehr von meiner Mutter, die
sogar mit Mord Erfolg hatte, indem sie einen in voller
Blüte stehenden Busch erfolgreich versetzte usw.
Ich war über die negative Gruppe sehr
überrascht.
Hochachtungsvoll
J. O. Pearson M.R.C.S., L.R.C.P.
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