Die Joe Zelle
Ein Gerät zur
Erzeugung freier Energie
Vorwort von Claudio
Romanazzi
Allenthalben hört und liest man über freie Energie. Der Name ist etwas irreführend, gemeint ist Energie, die offensichtlich aus dem Nichts kommt und physikalisch mit der heutigen Physik nicht erklärbar ist. Wenn man in Internet unter diesem Titel eine Suchmaschine einsetzt, dann bekommt man eine Fülle von Meldungen. Die sind natürlich in englischer Sprache. Es gibt auch in Deutsch einiges. Will man mehr Einzelheiten, wird man zur Kasse gebeten. Je mehr Einzelheiten man wissen will, desto teurer wird die Sache.
Der interessierte Laie sucht natürlich nach funktionierenden Geräten, den dahinter liegenden Theorien und Demonstrationsobjekte. Er wird vielleicht im Buchladen den Computer bemühen und aus den vorhandenen Titeln den einen oder anderen auswählen (so ist es jedenfalls mir gegangen). Fazit nach dem Studium dieser Literatur, nach Auswertung aller Angebote war meine Neugier erst mal erschöpft. Es gab keine Demonstrationsobjekte, keine funktionierenden Geräte. Was es gab, waren Behauptungen und die Erfinder wollten meistens zunächst noch Geld in die Entwicklung stecken, sprich sie suchten Investoren.
Ich gab zunächst mal auf, stöberte aber gelegentlich doch mit Suchmaschinen im Internet, und siehe da, eines Tages fand ich ein Angebot zum Nachbau eines Gerätes, das angeblich ein Auto antreiben konnte. Dazu gab es zwei Videos. Das ganze kam aus Australien. Ich besorgte die erforderlichen australischen Dollars und bestellte alles. Es kamen ein dünner Hefter und zwei Videos an. Der Hefter enthielt die Geschichte und die Bauanleitung in vier Entwicklungsstufen. Auf den Videos erklärt Joe X, ein Pseudonym des Erfinders, die Bestandteile der Joe-Zelle, wie sein Gerät genannt wird. Leider ist die Bild- und Tonqualität sehr schlecht. Die Aufnahme ist von wirklichen Amateuren gemacht, so dass ein Übertrag ins Deutsche unmöglich scheint. Um das alles nachbauen zu können, übersetzte ich alles Schriftliche ins Deutsche. In Australien fragte ich den Verlag dort, ob ich die Schrift nicht veröffentlichen dürfte. Nach längeren Verhandlungen wurde das erlaubt. Und so kann ich heute den Hefter 'Das Joe Phänomen, wie man sein Auto mit Nullpunktenergie antreibt' (von Barry Hilton) anbieten.
Schon bei Erscheinen der Übersetzung kam in Australien von einem anderen Autor eine weitere Veröffentlichung über die Joe-Zelle heraus. Diesmal ein richtiges Buch, in dem praktisch jede Schraube beschrieben wird, die zum Aufbau der Zelle erforderlich ist. Der Autor, Alex A. Schiffer, weist in seiner Schrift nach, dass es sich hier nicht um Nullpunktenergie handelt, sondern um Orgon. Die Joe-Zelle ist somit ein Orgon-Antrieb. Schiffer bescheibt in den ersten Kapiteln seine theoretischen Überlegungen, was Orgon angeht. Im zweiten Teil werden Aufbauanleitungen für alle Zelltypen dargelegt. Diese Aufbauanleitungen liegen in größter Detailtiefe vor. Ein Kapitel von mehr als 10 Seiten beschäftigt sich mit der Fehlersuche - Was ist zu tun, wenn was nicht funktioniert? Das Buch wird von weiteren Kapiteln angerundet, die sich mit den heute vorhandenen Erklärungsversuchen beschäftigen. Modernste Physik wird zumindest angerissen. Last not least kompettieren 49 aussagefähige Fotos den Werkstattband. Nach einigen Verhandlungen mit dem australischen Verleger konnte der Verlag auch diese Veröffentlichung nach Deuschland bringen und übersetzen: 'Experimentalführer für die Joe-Zelle' (von Alex A. Schiffer).
ACHTUNG
Wir werden immer wieder gefragt, ob schon Ergebnisse vorliegen. Dem Verlag liegen keinerlei Informationen dieser Art vor. Um jedoch Leser in Kontakt zu bringen, gibt es eine Adresse, welche kontaktwillige Bastler miteinander in Verbindung bringt, die ihre Anschrift nur und ausschließlich an andere Leser des 'Joe Phänomens' oder des 'Experimentalführers für die Joe Zelle' zur Verfügung stellen. Nur wer seine Anschrift zur Verfügung stellt und Leser mindestens eines der beiden Bücher über das Joe-Phänomen' ist, kann diesen Kontakt nutzen.