Informationsabgabe in der Radionik

Der Entwurf eines neuen Radionik-Systems Teil II

Die Messung oder Radionik-Analyse des Ziels ist getan, die Messwerte stehen in einer Liste und nun soll die radionische Behandlung stattfinden. Schon hier geht es mit der Begriffsverwirrung in der Radionik, die der Journalist Hermann Grösser in verschiedenen Artikeln aufgezeigt hat, los. Das Wort Behandlung kommt von Hand und Hand anlegen. Davon kann in der Radionik natürlich überhaupt keine Rede sein. Meiner Meinung nach – weg damit.

Radionik – Begriffsbestimmungen

Besendung? Da kommt das nächste Dilemma. Was wird denn – wenn überhaupt – gesendet? Physikalisch schonmal nichts, denn wir haben in unseren Radionikgeräten auch keine Sendeanlage, die das erledigen könnte. Selbst wenn wir annehmen, dass wir etwas senden, so sollten wir ehrlicherweise aussagen, dass wir als Radioniker nicht angeben
können, ob wir senden. Meiner Meinung nach – weg damit.

Bewellen – das höre ich auch öfters. Auch hier findet sich der Bezug zur Welle und zum Senden und damit die – unberechtigte – Anlehnung an die moderne Sendetechnik. Meiner Meinung nach – weg damit.

Projektion? Nun, das ist besser. Im großen deutschen Wörterbuch von Wahrig steht als Definition von Projektion unter Anderem: <math.> Die Abbildung räumlicher Gebilde auf einer Ebene; <opt.> die vergrößerte Abbildung durchsichtiger oder undurchsichtiger Bilder mittels Lichtstrahlen auf einer hellen Fläche; lat. proiectio ‚das Hervorwerfen‘; zu proicere ‚vorwärtswerfen‘. Ich bin mir hier durchaus der Tatsache bewusst, dass es auch eine Maschine – eben ein Projektor – sein kann, die etwas projiziert. In der Radionik ist es jedoch der Mensch, der etwas abgibt (im Zusammenhang mit dem Menschen von Bewellen oder Besenden zu sprechen, verbietet sich von selbst). Diese Abgabe besteht aus – möglichst exakt – definierten Vorstellungen oder Gedankenbildern. Diese werden mit dem Ziel in Zusammenhang gebracht. Das ist
Radionik!

Radionik ist Geistheilung!

Ganz allgemein kann man davon sprechen, dass die radionische Projektion oder die radionische Informationsabgabe eine spezielle Form der Geistheilung ist. Da ein Geistheiler zu sein, spezielle Eigenschaften erfordert, die ein Normalmensch nicht notwendigerweise mitbringt und die nur durch jahrelanges Training erworben werden können, bietet die Radionik hier eine gute Möglichkeit, in dieses Gebiet auf einem wie immer gearteten Niveau einzusteigen. Wenn Radionik konsequent und gekonnt durchgeführt wird, sind die Resultate genau so erstaunlich wie bei der Geistheilung. Man darf sich aber nicht täuschen. Radionik fällt einem nicht in den Schoß. Auch sie will erarbeitet und erschlossen werden.

Radionik – Theorien, nichts als Theorien

Doch zurück zur Projektion. Es gibt auch hier viele Theorien, die nichts weiter sind – als eben Theorien. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass es bereits viele Bücher gibt, in denen Autoren – meist gestandene Radioniker – ihre Ansicht darüber äußern, wie das alles funktionieren soll. Allen ist gemeinsam, dass sie keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund und keine wissenschaftlichen Daten besitzen. Es sind alles Vermutungen, die auf der Lebenserfahrung und den Kenntnissen der Autoren basieren.

In diesem Zusammenhang ist es interessant anzumerken, dass es scheint, dass all diese Autoren irgendwie eine Rechtfertigung für ihr Tun abgeben müssen. Das ist deswegen seltsam, weil sich ja auch sonst keiner um Verfahren des ‚alltäglichen‘ Gebrauchs kümmert. Es interessiert niemand, warum ein Spülmittel Fett löst oder warum und wie ein
Fernseher funktioniert. Man benutzt die Dinge, ohne sie zu hinterfragen. Offensichtlich existiert für viele die Notwendigkeit, eine wie auch immer geartete Erklärung abgeben zu müssen, damit andere dazu ‚verleitet‘ werden, der eigenen Argumentation zu folgen. Natürlich lernen wir in der Schule Zusammenhänge oder einfach Daten, auf die sich dann letztlich unser Weltbild gründet. Doch meistens vergessen wird das schnell, wenn wir uns spezialisieren und ins Berufsleben eintreten. Zurück bleibt aber die Gewohnheit, sich von kompetenteren Leuten ‚beraten‘ zu lassen.

Wenn der Berater oder der Autor dann das Weltbild des Zuhörers oder Lesers trifft, dann hat er dessen Aufmerksamkeit gewonnen. Der Vorteil ist, dass das Weltbild dann sozusagen das Glaubensmuster vorgibt und damit die Effektivität des Systems stützt. So lässt sich beispielsweise erklären, warum die Bioresonanz so effektiv ist, obwohl die angeblich in den Geräten enthaltene Technik (vielleicht noch) nicht machbar ist (siehe Hermann Grösser, ‚Insiderreport Bioresonanz‚. Und es ist ebenso interessant, dass Ärzte, die sehr erfolgreich mit Bioresonanz waren, nach Kenntnisnahme der dahinter stehenden Prinzipien überhaupt nichts mehr zustande brachten und die Bioresonaz aufgeben mussten oder aus prinzipiellen Erwägungen nicht mehr durchführten.

Radionik Manager – die Informationsabgabe

Ganz klare Aussage also – was macht der Radionik Manager, wenn es an die radionische Informationsabgabe geht? Wie oben angegeben, sind die bei der Messung gewonnenen Informationen in einer Messliste zusammengestellt. Neben der Messliste führt das Programm jedoch auch noch eine Projektionsliste, die anderen Kriterien gehorcht. Eine Projektionsliste beginnt immer mit der Identifikation, dem Bild (soweit vorhanden), dem Namen, der Anschrift und dem Geburtsdatum des Probanden. Anschließend folgt das Wort ‚Start‘, um den Beginn der Liste anzuzeigen. Der folgende Eintrag ist immer fest und kann nicht verändert werden. Er lautet: „Alle folgenden Kommandos dienen ausschließlich konstruktiven Zwecken.“ Dies dient dazu, dass destruktive Zwecke vom Bewusstsein als nicht gültig und damit als nicht relevant abgewiesen werden. Damit wird sichergestellt, dass nur in den Bereichen gearbeitet wird, für die der Hersteller das Programm entworfen hat.

Anschließend folgt die Liste der Kommandos, die (teilweise automatisiert) durch die Messung zusammengestellt wurden. Selbstverständlich ist es möglich, diese Kommandos zu editieren. Am Ende der Liste steht wieder ein unveränderbarer Satz: „Alle Kommandos der Projektionsliste dienen ausschließlich konstruktiven Zwecken.“ Auch dies dient den oben genannten Zwecken.

Am Ende der Liste steht nochmals der Proband mit Name, Anschrift und Geburtsdatum. Symbolisch wird der Inhalt der Liste durch diese beiden Affirmationen, die selbstverständlich immer mit projiziert werden und damit den konstruktiven Zweck extra betonen, sowie den Probanden eingerahmt.

Das Wort ‚Ende‘ zeigt das Ende der Liste an.

Radionik Manager - Projektionsliste

Radionik Manager - Projektionsliste

Wie man sehen kann, sind Start- und Endedatum einstellbar, wie anders könnte man dem Computer sonst die Arbeit überlassen. Ebenfalls einstellbar ist das Intervall (also wie oft in Tagen, Wochen, Jahren usw. die Liste abgearbeitet werden soll), die Dauer in Minuten und eine Startzeit. Gerade die Startzeit ist wichtig, wenn der Proband sich gerade zu dieser Zeit in einem entspannten Zustand befinden soll. So kann man Verabredungen treffen, welche die Effektivität der Projektion um Einiges verbessert.

Ja und wie projiziert nun der Radionik Manager? Nun, hier wird wirklich ‚gesendet‘. Die Signale werden über die USB-Schnittstelle des Computers auf die Pendelplatte und dort in den Mittelpunkt gesendet. Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten.

Die eine Möglichkeit ist, dass die Daten von hier aus projiziert werden. Die Arbeitshypothese (Achtung: Hypothese, keine Theorie, keine Beweise!) lautet, dass die Information durch die Anbindung an einen Probanden (Patienten/Klienten/Sache) eindeutig identifiziert und damit zielgerichtet nur diesen erreicht.

Die zweite Möglichkeit ist der Anschluss von Handgriffen, welche einen direkten Kontakt zwischen Pendelplatte (also dort, wo die Daten ankommen) und dem Probanden ermöglicht. Selbstverständlich können so auch Gegenstände wie unarzneiliche Globuli oder Edelsteine, Wasser oder Gemüse usw. ‚aufgeladen‘ werden.

Damit sind natürlich keine wie immer geartete physikalischen (Funk-)Wellen oder Ähnliches gemeint, sondern reine Information. Die radionische Abgabe wird durch das Unterbewusstsein im vorgegebenen (in der Projektionsliste programmierten) Takt erledigt und zwar deswegen, weil es weiß, dass der Computer eben gerade dann die Daten auf die
Pendelplatte sendet. Wäre das nicht gewährleistet, würde das Unterbewusstsein seine Arbeit auch nicht machen. Es ist das Zusammenspiel zwischen Maschine und Unterbewusstsein, was den Effekt ausmacht.

Zum Schluss noch eine Klarstellung. Elektrisch gesehen endet der Datenfluss vom Computer am USB-Baustein, der im Gehäuse der Pendelplatte sitzt. Von dort führt das Kabel zur Mitte der Pendelplatte, es ist jedoch nicht stromführend. Damit ist eine elektrische Gefährdung ausgeschlossen, die Verbindung für das Unterbewusstsein jedoch geknüpft – Radionik in Reinkultur.

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