Experimentalreport 2
Beobachtungen von Vakuumfluktuationen weisen auf die
Existenz der Nullpunktenergie (NPE) hin (teilw.
Englsich)
von D. Marett B.Sc.
Abstrakt:
Neuere experimentelle Beweise weisen darauf hin,
dass schwer fassbare Nullpunktenergie (NPE)
Vakuumfluktuationen gemessen werden können, indem
man ein elektrisches Feld benutzt. Erste Daten zeigen,
dass eine anwachsende elektrische Feldstärke eine
zunehmende Kopplung mit Vakuumfluktuationen ergibt.
Dies wurde durch Variation der Spannung eines
elektrischen Felds und durch Vergrößern der
Oberfläche der Abstrahlungsplatte bestimmt. In
einem Elektrofeld von 246 Volt Wechselstrom
präsentieren sich die Vakuumfluktuationen als
dynamische quasizyklische Stromoszillation im Bereich
sehr niedriger Frequenz (VLF, very low frequency) und
ultraniedriger Frequenz (ULF, ultra low frequency) mit
einer Größe von 0.02%.
Obwohl Nullpunktenergie Vakuumfluktuatonen ein gut untersuchtes quantenmechanisches Konzept ist, wurden nur wenige Beweise in Bezug auf das Elektrofeld erbracht. Eine neuere Physikstudie von R. Blanco, H. M. França, H.M., E. Santos and R. C. Sponchiado1 weist darauf hin, dass Vakuumflukuationen für das Magnetfeld gemessen werden können. Für diese magnetischen Spannungsfluktuationen kann gezeigt werden, dass sie experimentell von den Spannungsfluktuationen unterschieden werden können, die als Nyquist-Rauschen gut bekannt sind.
Als man die Absorption elektrischer Felder bei lebenden Subjekten auf Entfernung studierte, beobachtete man eine Fluktuation im sehr niedrigen Frequenzbereich (VLF). Die Beobachtungen wurden gemacht, als man eine Metallplatte mit hoher Wechselstromspannung lud. Der Stromfluss zu und von der Platte wurde mittels eines hochimpedanz Hochleistungsverstärker überwacht. Verbesserungen am Verstärkerdesign reduzierte das 'thermale Johnson-Rauschen' auf ein Bereich, der zwei Größenordnungen tiefer lag als die Peak-to-peak Intensität der ursprünglich beobachteten Fluktuationen. Es wurde dann ein Gerät konstruiert, um diese Fluktuationen zu beobachten (Abb. 1).
Abbildung 1
Aufbau
Eine ultrastabile einstellbare Gleichstromquelle wurde
mit einem Zerhacker moduliert und die gepulste
Gleichstromoszillation wurde mit einer Platte in einer
Vakuumröhre verbunden. Der Wechselstrom wurde
mittels eines aktuellen Sensors beobachtet. Das
aktuelle Signal wurde gleichgerichtet und gefiltert, um
die Trägerfrequenzen zu entfernen, und
verstärkt. Der Durchschnittswert des positiven
Stromanteils wurde dann mit einem Tektronix TD320
(einem digitalen Oszilloskop) beobachtet. Der ganze
Apparat mit Ausnahme des Beobachtungsbereichs wurde in
einem geerdeten Faradaykäfig platziert, um
Interferenzen externer Elektrofelder wie 60Hz zu
vermeiden. Der gesamte Strom im Käfig wurde von
Stapeln von 12 Volt Gelzellen-Batterien erzeugt.
Der gepulste Gleichstrom hatte einen langsamen Anstieg und steilen Abfall in 66KHz Wellenform. Die Stromsensorimpedanz wurde auf 100kΩ eingestellt. Die verwendete Elektrode, die als Plattform zur Ausstrahlung des elektrischen Felds benutzt wurde, war eine der Platten von einem Raytheon JAN5R4WGB Hochvoltgleichrichterröhre. Die Oberfläche auf dieser Platte war ungefähr 5 x 5 cm groß.
Demonstration der Vakuumfluktuation unter Verwendung
des Modell LM3
Eine kommerzielle Version des oben beschriebenen
Schaltkreises, das Experimentelle Lebensenergie-Meter
LM3, wurde in dem Faradaykäfig angeschlossen und
mit einer 12V Gelzellen-Batterie betrieben. Es wurde
eine Aufwärmzeit von 30 Minuten eingehalten, bevor
die Messungen begannen, um deren Stabilität zu
sichern. Um Temperatureffekte auszuschließen,
wurden alle Messungen innerhalb einer halben Stunde
gemacht und dabei die Temperatur mit einem
Quecksilberthermometer überwacht. Die Temperatur
betrug zu Beginn des Experiments 17.4° C, am Ende
17.1°C. Das LM3 hat einen viel stärkeren
Dämpfungsfilter als die oben verwendete
Laborversion, was die Beobachtung der Fluktuationen
außerhalb des Faradaykäfigs erlaubt. Die
stärkere Filterung reduziert die beobachteten
Fluktuationen etwas, filtert aber die 60Hz effektiver.
Eine kleinere flache Platte (258 qcm) wurde zuerst
getestet, wobei die Verstärkung mit x1000 und die
Sensorimpedanz auf 200kOhm eingestellt wurde. Eine
große Platte (762 qcm Model LM03-AC) wurde unter
den gleichen Bedingungen danach angeschlossen. Die
Nullkontrollen wurden für jede Platte eingestellt,
um die Durchschnittsmessung auf dem analogen Meter um
die 10% zu halten. Der Recorderausgang wurde an den
TDS320 DSO angeschlossen und der bildete Oszillographen
der VLF und ULF Fluktuationen ab.
Beobachtungen
Die Messungen wurden mit dem Oszilloskop im
Wechselstrommodus gemacht, um die VLF Fluktuationen im
niederen Hz-Bereich zu beobachten. Diese Messungen
wurden über eine Periode von 250 mS und 1 Sekunde
gemacht. Das Oszilloskop wurde dann in Gleichstrommodus
geschaltet, um über eine Periode vom 100 Sekunden
sowohl VLF als auch ULF Fluktuationen zusammen zu
sehen. Verschiedene Messungen in beiden Modi wurden mit
der kleinen und großen Platte gemacht und die
durchschnittlichen Werte unten dargestellt.
Peak-to-peak Fluktuationen:
Wechselstrom (nur VLF), kleine Platte 7.9nA, große Platte 12.3nA.
Gleichstrom (VLF + ULF), kleine Platte 11.2nA, große Platte 21.4nA.
Abb. 11 zeigt am Beispiel der großen Platte Wechselstromfluktuationen über eine Periode vom 0.25 Sekunden. Wie man sehen kann, ist die VLF Fluktuation mit verschiedenen Frequenzen wie 11.5 Hz, 25 Hz und 40Hz quasizyklisch. Elektromagnetische Interferenzen wie die 60Hz werden effektiv vom Faradaykäfig abgeblockt und sind in der Wellenform nicht sichtbar.
Abbildung 11
Abb. 12 zeigt ein Beispiel der Gleichstromfluktuationen der großen Platte über ein Intervall von 100 Sekunden. Die kombinierten VLF und ULF Fluktuationen entsprechen einem Peak-Wert von 21.4nA.
Abbildung 12
Zusammenfassung
Aus den obigen Ergebnissen ist ersichtlich, dass das
Elektrofeld um eine Vakuumröhre dynamisch mit
einer quasizyklischen Oszillation im VLF und ULF
Bereich fluktuiert. Der Wechselstrom zur
Vakuumröhre variiert nur um 0.0204% innerhalb der
untersuchten Eingangsspannung und des
Stromstärkebereichs. Man fand heraus, dass die
Vakuumfluktuationen proportional zu der der Platte
geführten Spannung zunahmen. Man fand ebenso
heraus, dass die Vergrößerung der
Plattenfläche die Fluktuationen vermehrt. Die
effektive Schlussfolgerung daraus ist, dass die
elektrische Durchdringung nicht konstant sondern eine
Funktion der lokalen Nullpunktenergie
Vakuumfluktuationen ist.
Für Spezialisten folgen hier weitere Informationen in englischer Sprache:
Observations
An initial noise calibration test was performed with a
small excitation voltage and with only the current
sensor in place (no load). The input P-P voltage was
16.8V at test point (2a). The current sensor impedance
was 100k ohms and the overall amplification was 50X. In
figure 3, a 25mS per division trace shows the
fluctuations in the current sensor voltage on trace 1,
test point (1b), and in the oscillator voltage on trace
2, test point (2b). The plate current then has a
peak-to-peak AC variation of 2.88mV/50 = 58 µV,
58 µV/100kΩ = 580pA. The oscillator voltage
has a peak-to-peak variation of 58µV. It is
apparent from the traces that the current waveform is
independent of the voltage variations.
figure 3
The battery bank voltage was then increased in steps allowing sufficient time for the voltage across the input R-C filter to stabilize. At each step, the AC plate current, input voltage, peak-to-peak current fluctuation and peak-to-peak voltage fluctuation were measured. In figure 4 the peak-to-peak current fluctuations are plotted against increasing input oscillator voltage. Figure 4 is a graph showing these results.
figure 4
In figure 5 the current waveform for the tube electrode at the maximum test voltage is shown. This measurement is taken at point (1a) from figure 2 without any amplification. The positive portion of the waveform shows the portion of the cycle when the electrons are being drawn out of the plate to create a positively charged electric field in the vacuum. The negative spike occurs when the chopper connects the plate to ground and the electrons rush back to the plate and neutralize the field. Since the current detector has a 20x attenuator at the input, the corresponding current scale is 200 µA per division.
figure 5
Similarly figure 6 shows the input oscillator voltage. The voltage was measured at point (2a) from figure 2 without amplification.
figure 6
Figure 7 is an oscillograph of a 50 second plot of the vacuum current fluctuations. This measurement is taken at points (1b) for the current (upper trace) and (2b) for the voltage (lower trace). As it can be clearly seen, the current fluctuations do not follow the voltage fluctuations. The current and voltage are both attenuated by 20x by the detector circuit and then amplified by 1000x. The overall amplification is then 50x. The observed current fluctuation is 296mV / 50 = 5.92mV. 5.92mV / 100kΩ = 59.2nA. The peak positive portion of the current waveform in figure 5 is 290µA. This is a fluctuation of 0.0204%. For comparison, the voltage fluctuation is 0.0256%.
figure 7
Plates with large surface areas allow for the formation of much stronger electric fields at the same voltage as compared to the relatively small vacuum plate. For comparison, figure 8 shows the current waveform for a 300 sq in. insulated plate in air. This current is measured at point (1a) before rectification, filtering and amplification. The vertical scale is 400µA per division and the peak positive portion is 1.03mA.
figure 8
Similarly the voltage waveform and ultra-low frequency (ulf) fluctuations are shown in figures 9 and 10 respectively. In figure 10, the current fluctuations (upper trace) have a scale of 40nA per division. The peak-to-peak current fluctuation was 81.6nA or 0.0079%. The voltage fluctuation was 0.0081%.
figure 9
figure 10
1Radiative noise in circuits
with inductance
Physics Letters A, Volume 282, Issue 6, 30
April 2001, Pages 349-356
R. Blanco, H. M. França, E. Santos and R. C.
Sponchiado