Pendeltafeln zur Auswahl und Bestimmung im Alltag der Radionik
von Claudio Romanazzi MRadA
Wer kennt das nicht – gerade kommt eine neue
Anfrage herein, mein Können und Wissen ist
gefordert. Nun gehe ich also in mein Arbeitszimmer,
werfe meinen Computer an oder ziehe entsprechende
Nachschlagewerke heraus, um dieser Anforderung gerecht
zu werden. Wie jeder Praktiker weiß, kann das
sehr umfangreich werden, obwohl die Anfrage vielleicht
einfach aussieht.
Jeder, der sich dieser Situation im Praxisalltag
ausgesetzt sieht, hat für sich Methoden
entwickelt, damit besonders zeitsparend und reibungslos
umzugehen. Das beginnt mit einer ausgeklügelten
Verwaltung und endet in einer geschickten
Datenorganisation. Dabei ist gerade letzteres eine
ständige Baustelle, denn der hingebungsvolle
Radioniker lernt nie aus, was wiederum bedeutet, dass
seine Daten einer ständigen Neuorganisation
bedürfen. Das muss nicht heißen, dass in
diesem Bereich ständig alles umgebaut oder neu
erfunden werden muss. Jedoch besteht durch den
ständigen oder zumindest fortgesetzten Wechsel des
Fokus ein Bedarf an Übersichtlichkeit und Ordnung,
was wiederum ständig Arbeiten nach sich zieht.
Diese Arbeiten zu vereinfachen und zu automatisieren
war und ist eines meiner Ziele in der Radionik.
Ich arbeite klassisch mit dem Pendel. Nach mehr als
anderthalb Jahrzehnten im Beruf und mehr als dreien
Jahrzehnten mit Pendelarbeit hat sich natürlich
eine gewisse Fertigkeit gebildet. Das versetzt mich in
die Lage, meine Aufgaben schnell und mit System
abzuarbeiten und dabei sicher zu sein, nur das Beste
für alle Beteiligten ermittelt zu haben.
Die Gretchenfrage lautete für mich daher:
„Wie kann ich in möglichst kurzer Zeit,
möglichst viele Daten abfragen?“
Die Antwort lautete – mit Pendelcharts
(Pendeltafeln). Chart ist eigentlich ein englischer
Begriff, den man mit Tabelle, Tafel, Diagramm oder
Schaubild übersetzen kann. Jeder jüngere
Mensch kennt die Charts als die Liste der Hitparade der
gerade aktuellen Musikstücke der verschiedenen
Länder. Ein Pendelchart ist demnach ein für
die Pendelarbeit optimiertes Diagramm.
Um ein Pendelchart zu erstellen wurden in der Zeit vor
dem Computer Zeichnungen von Fächern mit
verschieden großer Anzahl von Abteilungen
erstellt. Dort hinein wurden dann Inhalte geschrieben,
die dann mit dem Pendel abgefragt werden konnten.
Mittels eines Kopierers wurden dann
Vervielfältigungen gemacht und an die
entsprechende Klientel verteilt (beispielsweise in
England bei meiner Radionikausbildung). Natürlich
war das mit Kompromissen behaftet, denn wenn sich nur
ein Inhalt veränderte (hinzukam oder weggelassen
werden sollte), veränderte sich auch das Chart und
musste in mühevoller Kleinarbeit erneuert werden.
Hier ein Beispiel dazu:

Das Beispiel illustriert das Prinzip.
Wie man sieht, wurde hier jede Veränderung
handschriftlich hinzugefügt. Auch die Anzahl der
Abschnitte war nicht optimal gewählt (der letzte
ist frei, dem vorletzten Inhalt ist keine Rate
zugeordnet.
-
In den Mittelkreis gehört das Patientenmuster,
über dem das Pendel geschwungen wird.
-
Jeder Abschnitt enthält in verschiedenen
Kreis-Ebenen die Inhalte, um die es hier geht.
-
Ganz außen befinden sich noch
Gruppeneinteilungen zur Vor- und Grobauswahl.
-
Die Überschrift bezeichnet das Gebiet, um das
es hier geht.
-
Notizen unter dem Pendelchart erklären dem
noch nicht so kenntnisreichen Anwender weitere
Interna der zur Auswahl stehenden Inhalte.
Ohne das Pendelchart müsste ein Anwender im
schlechtesten Fall alle 43 Inhalte abpendeln, bevor er
den gewünschten Inhalt erreicht. Fortgeschrittene
Pendler würden die Vereinzelungstechnik anwenden. Im schlechtesten
Fall müsste man bei 43 Inhalten sechs Abfragen
machen, um an den gewünschten Inhalt zu kommen.
Dass es auch einfacher geht, zeigt das oben abgebildete
Pendelchart. Es genügt eine einzige Abfrage. Das
Pendel zeigt sofort auf den gesuchten Inhalt –
fertig!
Ich verstehe eine ganze Menge von Computern und
Programmierung, eine solche Aufgabe war jedoch zu
groß und zu viel für mich. Ich beauftragte
einen professionellen Programmierer mit der Erstellung
eines Programms, das folgende Aufgabenstellungen
für mich erledigen sollte:
-
Erstellung einer Datenbank mit Inhalten.
-
Verwaltung von Radionikraten (getrennt Basis 10 und
Basis 44).
-
Zweisprachig (durch meine Ausbildung in England
habe ich natürlich entsprechende Beziehungen
dorthin und wollte die Arbeit nicht doppelt
machen).
-
Einlesen der Daten (Inhalte) mittels einfacher
Textdateien (die natürlich Regeln folgen
müssen, damit das Programm erkennen kann, was
es damit anfangen soll).
-
Frei einstellbare Anzahl von Abschnitten (das ist
notwendig, damit man das Pendelchart strukturieren
kann).
-
Frei einstellbare Winkel (ich wollte auch 90°
oder 270° oder gar 360° Charts erstellen
können – siehe Beispiele weiter unten).
-
Und als Sahnehäubchen – Grafik (jedem
Inhalt soll eine Grafik zugeordnet werden
können, die es für den Anwender noch
sicherer macht, den richtigen Inhalt zu finden).
Als das Programm fertig war, erstellte ich mir eine
Bibliothek von Pendelcharts für meinen Bedarf und
war's eigentlich zufrieden.
Wie das aber so ist, mit der Befriedigung von
Wünschen tauchen neue auf und ich beauftragte den
Programmierer, weitere Programmeigenschaften zu
verwirklichen (zum Beispiel Zusammenfassung kleiner
Inhaltsgruppen ähnlichen Themas zu einem Chart mit
Trennungsabteilungen usw.).
Im Zuge der Vollendung des Radionik Managers wollte ich
für den Anwender ein vereinfachtes Verfahren
integrieren. Damit ist gemeint, dass man wegen einer
Abfrage nicht notwendigerweise den Computer einschalten
müssen soll. Je nach Ausbaustufe werden deshalb
Pendeltafeln mitgeliefert, die das oben besprochene
Verfahren widerspiegeln (Auszug):
Oftmals ist der Praktiker jedoch in der Situation, dass
er nur mal eben eine Auskunft von seinem Pendel
benötigt. Dazu einige Vorbereitungen treffen zu
müssen, ist nicht nur lästig sondern auch
für die eigentliche Arbeit störend. Ideal
wäre es, entsprechende Unterlagen, die der Anfrage
förderlich sind, stets zur Hand und so organisiert
zu haben, dass die gesuchte Auskunft sehr schnell und
einfach zu erhalten ist.

Der Radionik Manager bietet daher für seine
Anwender Pendeltafeln im Systemhandbuch an, die heraus
genommen werden können. Damit hat der Anwender die
Möglichkeit, sie nach seinen Wünschen zu
sortieren und damit seine Ziele leicht wiederzufinden.
Die Pendeltafeln sind sehr schöne Blätter (A4
Format), fast Kunstwerke, mit farbigen Grafiken (soweit
vorhanden) und logischen Einteilungen, die für die
intuitive Informationsgewinnung optimiert sind.
Oben abgebildet ist eine Pendeltafel ohne Bilder
[Bilder werden immer vor den Bezeichnungen für die
Inhalte zu sehen sein – siehe weiter unten]. Es
handelt sich hier um die erste Tafel der Sanjeevinis
für de nKörper. Das Muster des
Klienten/Kunden/Patienten kommt in den Kreis in die
Mitte der Tafel. Oben rechts sehen Sie eine Minitafel,
die anzeigt, dass hier die erste von zwei Tafeln
vorliegt. Der gebildete Radioniker kann hier abfragen,
ob der gesuchte Inhalt auf Tafel 1 oder 2 zu finden
ist. Die drei Punkte am Ende des Fächers zeigen
an, dass hier noch weitere Inhalte folgen. Wäre
das die letzte Tafel einer Reihe würde hier ein
Punkt zu sehen sein [er zeigt das Ende der Auswahl an].
Um nun einen Inhalt zu wählen, wird das Pendel
über dem Patientenmuster geschwungen und die Frage
gestellt, „Welcher Inhalt hat die
größte Resonanz zu meiner
Testperson?“, wobei der Ausdruck 'meiner
Testperson' durch den Namen eben dieser ersetzt wird.
Mittels dieser Technik kann die gesuchte Information in
sehr kurzer Zeit gewonnen werden.

Hier sieht man einen einen Beispielausdruck
'Bachblüten' (1. Seite von zweien). Die Grafiken
sind außen um die Begriffe herum angeordnet. Das
Pendelchart ist doppelseitig farbig bedruckt, laminiert
und auf DIN A4 beschnitten.
Hier ein Beispiel zweier Gruppen Heilsteine auf einem
Pendelchart, getrennt durch zwei ausgegraute
Fächerteile. Der Vorteil solcher Zusammenfassungen
ist ein geringerer Verwaltungsaufwand. Denn gerade die
Anzahl der Pendelcharts für Heilsteine ist
ziemlich hoch – es sind 10 Stück (trotz der
Zusammenfassungen).

Im Übrigen hält der Radionik Verlag keinerlei
Rechte an Grafiken (außer – wie am Beispiel
der Sanjeevinis – es werden keine Rechte
beansprucht oder diese sind Allgemeingut wie bei Runen
u.a.). Deswegen werden diese nur und
ausschließlich mit den Büchern zusammen
abgegeben, aus denen die Grafiken stammen (oder gegen
Nachweiskopie deren Besitzes – zum Beispiel
Stempel oder handschriftliche Eintragung des Namens und
der Anschrift unter dem Titelblatt).
Hier noch weitere Muster am Beispiel von
Bachblüten:
Hier ein Pendelchart mit 360° und allen
Bachblüten auf einem Blatt.

Und hier eines mit 270° - wieder am Beispiel der
Bachblüten und alle auf einem Blatt.
