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"Weiterentwicklung" durch Ausbildung

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Sophophilos



Anmeldedatum: 14.08.2007
Beiträge: 83
Wohnort: Sophotopia

BeitragVerfasst am: 04.10.2007, 14:52    Titel: "Weiterentwicklung" durch Ausbildung

__Kontext:__

In meinem allerersten Diskussionsfaden, der zunächst lediglich dazu diente, etwas Technisch-Formales zu klären, entwickelte sich später eine kleine Plauderei, die einige Aspekte der "Radionik" einschloß. Zuletzt kamen wir auf die Ausbildung zu sprechen.

- Falls jemand daran interessiert wäre, ist dies hier die Verbindung:

www.radionik.info/radionik-forum/fragen-und-anmerkungen-zu-rundbriefinahlten-t152.html /
Claudio Romanazzi am 29.9.2007 (am Schluß des Beitrags). -

Dort fiel aus seinen Händen der denkwürdige Satz
"...Wenn die Leute merken, daß das nicht ohne Arbeit, aber vor allem nicht ohne EIGENE WEITERENTWICKLUNG abgeht, dann scheuen doch viele den Aufwand und die Veränderung.
Diejenigen jedoch, die alles durch haben, sind wahre Meister ihres Faches."
(Hervorhebung von mir.)

....................................................................................................................................................................................................................

Salut Maestro,

Dies ist eine Ergänzung zu Dienstag, die mir nach Arbeitsschluß beim Marschieren noch einfiel:

Was meinten Sie mit der - extra betonten - "Weiterentwicklung" der Person (des Anwenders), die nötig sei, um "die Kunst" gut zu beherrschen ?
Strenggenommen verändert sich ein Mensch ja immer, wenn er etwas Neues lernt (und umso mehr, je neuer für ihn oder sie die Sache ist und je mehr davon gelernt wird). Aber Sie schienen mir doch noch etwas Anderes, fachspezifisch "Besonderes" im Sinne zu haben. Wie dies zu verstehen sei, das interessiert mich.

Mit neugierigen Grüßen,

Sophophilos


Zuletzt bearbeitet von Sophophilos am 02.11.2007, 19:55, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Claudio Romanazzi
Forum-Administrator


Anmeldedatum: 28.01.2006
Beiträge: 133
Wohnort: Nienburg

BeitragVerfasst am: 10.10.2007, 10:45    Titel:

Eigentlich ist das wie in jedem Lehrberuf. Man erlernt etwas, das vorher erlernte oder vermutete und daher auch gelebte Dinge 'überstimmt'. Unter Weiterentwicklung verstehe ich daher vorzugsweise, dass man die Vorteile einsieht, die das neu Erlernte gegenüber dem Alten hat. Das verändert nämlich die Persönlichkeit. Sieht man das nicht ein, entwickelt man sich ja auch nicht.

Wenn man 'gescheit' Radionik betreiben will, ergeben sich bei einer normalen Lebensführung (Moral, Ethik) Nachteile für die Effektivität der ausgeübten Radionik (so wie ich sie verstehe). Veränderungen sind daher - will man effektiver arbeiten - meist notwendig.

Beispiel 'konstruktives Denken': wenn ich wie in anderen Threads (Fäden) für mich negative Aussagen positiv umdeute, habe ich eine andere Lebensqualität und damit eine postiviere Wirkung. Das wirkt sich selbstverständlich auch auf mein Leben aus -->> Entwicklung.

Beispiel 'Laienkäufer eines Radionikcomputers': dieser Anwender verändert sich nicht (viel, sehr), denn er bedeint ja nur einen Computer, was er ja auch schon früher gemacht hat. Eine gewisse Veränderung will ich jedoch nicht absprechen, denn der Fokus wandert ja durch die Konzentration auf die Radionik hin zum Konstruktiven, was ja vorher (ohne Radionikcomputer) nicht oder nicht in dem Maße der Fall war.


Liebe Grüße
Claudio
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Sophophilos



Anmeldedatum: 14.08.2007
Beiträge: 83
Wohnort: Sophotopia

BeitragVerfasst am: 31.10.2007, 20:49    Titel: S 2

Salut, Maestro,

Jetzt fahre ich mit diesem Thema fort, denn das interessiert doch merklich:

1.
Zitat:
Eigentlich ist das wie in jedem Lehrberuf. Man erlernt etwas, das vorher erlernte oder vermutete und daher auch gelebte Dinge 'überstimmt'.
Unter Weiterentwicklung verstehe ich daher vorzugsweise, dass man die Vorteile einsieht, die das neu Erlernte gegenüber dem Alten hat. Das verändert nämlich die Persönlichkeit. Sieht man das nicht ein, entwickelt man sich ja auch nicht.


Dieses "Neu-Erlernte" nun in Ihrer Schuldisziplin - meinen Sie damit das "prozederale", das Handlungswissen ( denglisch: das "Know-how"), oder noch etwas Anderes ?
Dann wären aber doch die "Vorteile" selbstverständlich (eben um dies anschließend ausführen zu können besuchte man ja z.B. den Kursus), sodaß man anschließend gar nicht noch irgend etwas "extra einsehen" müßte.



2.
Zitat:
Wenn man 'gescheit' Radionik betreiben will, ergeben sich bei einer normalen Lebensführung (Moral, Ethik) Nachteile für die Effektivität der ausgeübten Radionik (so wie ich sie verstehe). Veränderungen sind daher - will man effektiver arbeiten - meist notwendig.


Ah, das wird jetzt interessant und offensichtlich "rd."-spezifisch. Mit "normal" meinen Sie wohl so etwas wie "durchschnittlich, landläufig, üblich o.ä.".
Das heißt dann, um "gut" in der Disziplin zu werden, bedarf es einer merklichen Abweichung vom "Gängigen" in einem anderen Lebensbereich, nämlich dem der eigenen ethischen Einstellung und der sich daraus ergebenden (jetzt wieder: praktischen) Lebensweise und -vollzüge.
Könnten Sie das noch näher erläutern, an welche Aspekte Sie dabei denken, und wie diese Verknüpfung zu verstehen sei und weshalb Sie von einer solchen überzeugt sind ?
Das wäre ja doch ein "recht erheblicher" Gesichtspunkt, soviel ist bisher schon deutlich geworden...



3.
Zitat:
Beispiel 'konstruktives Denken': wenn ich wie in anderen Threads (Fäden) für mich negative Aussagen positiv umdeute, habe ich eine andere Lebensqualität und damit eine postiviere Wirkung. Das wirkt sich selbstverständlich auch auf mein Leben aus -->> Entwicklung.


Hmm, solches "Umdeuten" war mir bisher so direkt nicht aufgefallen.


4.
Zitat:
Beispiel 'Laienkäufer eines Radionikcomputers':
.dieser Anwender verändert sich nicht (viel, sehr),
..denn er bedient ja nur einen Computer,
...was er ja auch schon früher gemacht hat.

Eine gewisse Veränderung will ich jedoch nicht absprechen,
.denn der Fokus
..wandert ja
...durch die Konzentration auf die Radionik
....hin zum Konstruktiven,
.....was ja vorher (ohne Radionikcomputer)
......nicht oder nicht in dem Maße der Fall war.


Der lernt also erst einmal nichts (oder nicht viel),
aber im Laufe seiner Anwendungsbemühungen" "übt" er gewissermaßen gewisse "Geistesorgane"
und damit - auch ohne sich des Vorganges bewußt zu sein - (sozusagen "indirekt"),
seine (gesamte) Lebenshaltung (stärker als bisher) in eine bestimmte Richtung auszurichten: nämlich in eine "konstruktive".
a) Meinten Sie das so?

b) Und wenn dieselbe Person jetzt erst einmal einen Kursus besucht hätte (oder gleich eine ganze längere Ausbildung absolviert), statt schon zu kaufen und "loszulegen", wie wären dann in anderer Weise die Schritte "innerer Veränderung" verlaufen ?

Mit sophophilen Grüßen,

der Nämliche


Zuletzt bearbeitet von Sophophilos am 02.11.2007, 19:34, insgesamt einmal bearbeitet
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Claudio Romanazzi
Forum-Administrator


Anmeldedatum: 28.01.2006
Beiträge: 133
Wohnort: Nienburg

BeitragVerfasst am: 01.11.2007, 10:51    Titel:

Hallo Sophophilos,

Zitat:

Zitat:

Zitat:
Eigentlich ist das wie in jedem Lehrberuf. Man erlernt etwas, das vorher erlernte oder vermutete und daher auch gelebte Dinge 'überstimmt'.
Unter Weiterentwicklung verstehe ich daher vorzugsweise, dass man die Vorteile einsieht, die das neu Erlernte gegenüber dem Alten hat. Das verändert nämlich die Persönlichkeit. Sieht man das nicht ein, entwickelt man sich ja auch nicht.

Dieses "Neu-Erlernte" nun in Ihrer Schuldisziplin - meinen Sie damit das "prozederale", das Handlungswissen ( denglisch: das "Know-how"), oder noch etwas Anderes ?
Dann wären aber doch die "Vorteile" selbstverständlich (eben um dies anschließend ausführen zu können besuchte man ja z.B. den Kursus), sodaß man anschließend gar nicht noch irgend etwas "extra einsehen" müßte.

Ich meine natürlich nicht das Prozedurale, denn das ist das reine Handwerk. Letztlich lernt man das wie Zähneputzen. Irgendwann kann man das und denkt nicht mehr darüber nach.
Um jedoch in der Radionik Effekte zu erzielen, die mehr sind als das, was man mit Prozeduren erreichen kann (worunter ich beispielsweise auch Massagen verstehe), muss man sich schon ein Weltbild aneignen, das 'anders' ist, als unser normales Denkschema zulässt.
Es gibt strenge Regeln zum Beispiel der Nichteinmischung (für viele kleine Weltverbesserer eine schwere Hürde), der Beachtung des freien Willens von Patienten und Klienten, der Abgrenzung usw. usw. Auch der Gedanke, dass auch der Tod Heilung sein kann ist für viele ein schwerer Brocken. Wer daher vorher ganz unbedarft 'Radionik' betrieben hat, muss auf einmal Dinge beachten, die vorher nicht im Bewusstsein waren und nun zu Bedingungen gehören.
Es ist nicht so, dass jeder der damit in Kontakt kommt, freudig denkt, "Mann, das habe ich schon immer gewusst und das ist mein Ideal." Viele müssen sich das erst erarbeiten, was die Persönlichkeit verändert, was für mich Entwicklung bedeutet.


Zitat:

Zitat:

Wenn man 'gescheit' Radionik betreiben will, ergeben sich bei einer normalen Lebensführung (Moral, Ethik) Nachteile für die Effektivität der ausgeübten Radionik (so wie ich sie verstehe). Veränderungen sind daher - will man effektiver arbeiten - meist notwendig.

Ah, das wird jetzt interessant und offensichtlich "rd."-spezifisch. Mit "normal" meinen Sie wohl so etwas wie "durchschnittlich, landläufig, üblich o.ä.".

Ja genau.
Zitat:

Das heißt dann, um "gut" in der Disziplin zu werden, bedarf es einer merklichen Abweichung vom "Gängigen" in einem anderen Lebensbereich, nämlich dem der eigenen ethischen Einstellung und der sich daraus ergebenden (jetzt wieder: praktischen) Lebensweise und -vollzüge.
Könnten Sie das noch näher erläutern, an welche Aspekte Sie dabei denken, und wie diese Verknüpfung zu verstehen sei und weshalb Sie von einer solchen überzeugt sind ?
Das wäre ja doch ein "recht erheblicher" Gesichtspunkt, soviel ist bisher schon deutlich geworden...

Nehmen wir doch einfach mal die oben angesprochene Lebensführung. Wer Patienten annimmt, übernimmt Verantwortung! Das bedeutet beispielsweise letztlich, dass die eigene Lebensführung so gestaltet werden muss, dass man jederzeit zur Verfügung steht, wenn es notwendig ist (kein Alkohol zum Beispiel). "Aha", wird nun Mancher denken, "so sieht das also aus." Und ja, so sieht es aus!


Zitat:

Zitat:

Beispiel 'konstruktives Denken': wenn ich wie in anderen Threads (Fäden) für mich negative Aussagen positiv umdeute, habe ich eine andere Lebensqualität und damit eine postiviere Wirkung. Das wirkt sich selbstverständlich auch auf mein Leben aus -->> Entwicklung.

Hmm, solches "Umdeuten" war mir bisher so direkt nicht aufgefallen.

Doch ist es. Auf deine Einlassung:
Zitat:

2.2.2.2.2. - Die Menschen unserer Zeit und Kultur sind durch ihre Lebenswelt, die sie von frühester Kindheit an umgibt, so geprägt und konditioniert, daß sie tief im Unbewußten die Vorstellung "eingeätzt" und "vertäut" haben, daß mit Geräten, die nach komplizierter Technik und Elektronik aussehen, Dinge zuwege gebracht werden können, die ein Mensch sonst nicht erreichen könnte.

=> Allein auf der (dem Anwender bewußten oder unbewußten) Täuschung des solchermaßen konditionierten Unbewußten beruht die faktische Wirkung des Gerätes bzw. der "Ausübung" dieser "Disziplin" der "Radionik".

... kommentierte ich:
Zitat:

2.2.2.2.2 jaein, denn Schamanen machen ja das Gleiche mit ihren 'Geräten'. Es ist eher ein 'äußeres Abbild des Inneren des Anwenders', was ein Radionikgerät ausmacht.

Nachsatz: Ich würde das eher positiv ausdrücken. Es ist keine Täuschung sondern eine Unterstützung oder gar Verstärkung der Grundlagen, auf der das Unterbewusstsein sein Sein aufbaut/gründet.

... und du antwortetest:
Zitat:

Zitat:

Zitat:
Nachsatz: Ich würde das eher positiv ausdrücken. Es ist keine Täuschung sondern eine Unterstützung oder gar Verstärkung der Grundlagen, auf der das Unterbewusstsein sein Sein aufbaut/gründet.

Gut und akzeptiert. Das klingt auch viel sympathischer als eine Hinterliststrategie gegen sich selber!

Das betrifft letztlich alles im Leben und mit solchen 'Umdeutungen' lebt es sich wesentlich besser!


zu 4.
a) Ich weiß es nicht, ich glaube aber, dass

- die meisten Radionikgeräte in der Ecke stehen und die Käufer wenig bis nichts damit machen, weil sie 'auf einmal' auf sich selbst gestellt sind und auf eigenen Antrieb zurückgeworfen sind. Wer damit arbeitet unterscheidet sich noch in der Arbeit mit Dingen oder mit Menschen. Diejenigen, die mit Menschen arbeiten (wollen), müssen sich auf diese einlassen und das verändert. Es gibt sicherlich Naturtalente, den Prozentsatz kann man jedoch getrost vernachlässigen. Alle anderen entwickeln sich mit zunehmener Kompetenz und Verantwortung, sonst haben sie am Markt keine Chance.

- ohne (ggfs. selbst erarbeitete) Anleitung geht sicher einiges am Ziel vorbei, das mit der besten Absicht gemacht wurde. Gewissermaßen ist konstruktives Denken ein Muss, denn ein Radioniker auf (nicht nur) medizinischen Gebiet, will ja etwas 'ganz' machen, vielleicht reparieren oder gar neu machen. Das geht nur mit einer positiven Lebenseinstellung und in Kenntnis der eingenen Stärken und Schwächen (um diese ggfs. zu nutzen bzw. auszugleichen/kompensieren). Dieser Selbsterkenntnis ist im Radionikstudium ein ganzes Semester gewidmet.

b) Ja genau. Es gibt einige RadionikerInnen, die die Radionikschule durchlaufen haben und mit den Geräten nun ganz anders umgehen (oder anders ausgedrückt - andere innere Mechanismen aktivieren, um ihre Arbeit zu machen). Dabei ist es sowohl so gewesen, dass einige bereits teure Radionikgeräte hatten und mehr wissen wollten und andere erst nach der Ausbildung kauften.
Im Grunde ist das doch logisch: Kaufe ich mir Schreinerwerkzeug und will einen Stuhl bauen, kriege ich das vielleicht hin (Naturtalent) - habe ich jedoch vorher eine Schreinerlehre absolviert, wird der Stuhl auch ein Stuhl sein Idea.


Liebe Grüße
Claudio
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