Radionik Manager Update 2.1

Radionik Manager – Update vom September 2009

Lieber Leser, vor Ihnen liegt nun endlich das Update Radionik Manager 2.1. Es hat wirklich (zu) lange gedauert und sehr viele Schwierigkeiten mussten überwunden werden. Durch den Ausfall des ursprünglichen Programmierers mussten einige Teile des Programms neu programmiert werden. Dies erforderte, dass der neue Programmierer sich zunächst einarbeiten und vieles – zumindest was die Radionik selbst anging – erst verstehen lernen musste. Lange Rede, kurzer Sinn – die Wartezeit ist nun vorbei und das Programm steht.

Radionik Manager – neue Garantiezeit

Mit diesem Upgrade beginnt Ihre Garantiezeit neu, denn versprochen ist versprochen und Fehler sind Fehler. Im Radionik Manager 1.0 befanden sich 19 Fehler, die nun mit der Ihnen vorliegenden Version behoben sind. Zusammen mit der Reorganisation des Programmcodes ergab sich dafür die Versionsnummer 2.0.

Radionik Manager – Sicherungsdateien

Version 2.0 hatte als einzige wirkliche Neuerung die automatische Sicherung der Datenbank in ein von Ihnen bestimmbares Verzeichnis. Sie erreichen es unter Einstellungen/ Optionen/Allgemein. Voreingestellt ist das Unterverzeichnis ‚Safe‘. In diesem Menü können Sie jedoch bei Bedarf auch ein anderes Verzeichnis einstellen. Für den nun sehr
unwahrscheinlichen Fall, dass die Datenbank durch Programmfehler, Fehler des Betriebssystems oder physikalische Einwirkungen zerstört wird, kann sie nun auf den letzten Stand restauriert werden. Die Sicherungsdatei wird stets nach folgendem Muster benannt:

RadManJahrMonatTagStundeMinuteSekunde.gdb

wobei die Datumsangaben jeweils zweistellig sind. Beispiel: RadMan090916102230.gdb

Diese Namensgebung steht für eine Sicherung am 16.9.2009 um 10 Uhr 22 Minuten und 30 Sekunden. Zum Restaurieren einer Datenbank die letzte Sicherung in das Verzeichnis ‚C:\radionik‘ kopieren. Dort die alte Datenbank löschen (RadMan.gdb) und die Sicherungskopie in RadMan.gdb umbenennen. Danach steht Ihnen die letzte Version wieder zur Verfügung. Übrigens – gesichert wird immer dann, wenn Sie das Programm beenden.

Radionik Manager – drei alte Träume werden wahr

Die Version 2.1, die hier ausgeliefert wird, beinhaltet drei alte Träume von mir: die Grafiksuche, den Grafikselektionsmodus und die Wiederauferstehung des Holons. Nähere Einzelheiten über Sinn und Zweck dieser neuen Funktionen lesen Sie bitte auf den folgenden Seiten. Erreichbar sind sie über die oberste Schaltfläche im Startbildschirm.

Für Fragen – natürlich auch Anregungen – stehe ich natürlich weiterhin zur Verfügung.

Liebe Grüße

Radionik Manager – die Grafiksuche

Die Grafiksuche ermöglicht am Bildschirm eine Grafik oder ein Foto auf ‚Fundstellen‘ zu untersuchen. Bei Aufruf bietet das Programm den Dateibaum zur Auswahl des zu untersuchenden Fotos an. Bitte klicken Sie sich zu dessen ‚Lagerort‘ durch, wählen es an und wählen dann die Schaltfläche ‚Öffnen‘. Das Foto wird nun auf dem Bildschirm
dargestellt.

In der Zeile über dem Foto wird nun zunächst die Spezifikation eingetragen. Diese bezeichnet den Sinn und Zweck der Suche.

Radionik Manager Upgrade 2.1 Gartenbild 1

Radionik Manager Upgrade 2.1 Gartenbild 1

Beispiel: auf einem Bild eines Gartens sollen Stellen gefunden werden, die beim Besitzer allergische oder Unverträglichkeitssymptome verursachen. In die Zeile ‚Spezifikation‘ würde dafür nun die Beschreibung eingetragen werden, beispielsweise „Auslöser für allergische oder Unverträglichkeitssysmptome“.

Unser Unterbewusstsein ist nun darauf eingestellt, nur solche Stellen zu identifizieren, die mit der Spezifikation zu tun haben. Bitte füllen Sie diese Zeile immer aus, denn ohne diese Fokussierung werden Ihre Ergebnisse ‚wässriger‘ – also nicht so genau – sein.

Radionik Manager Upgrade 2.1 Gartenbild 2

Radionik Manager Upgrade 2.1 Gartenbild 2

Im Foto, dass automatisch auf maximale Ausdehnung vergrößert wurde, sehen Sie nun eine klare und eine milchige Fläche, die man mit Hilfe des Cursors tauschen kann. Immer da, wo der Cursor steht, ist auch die milchige Fläche.

Zunächst wird geklärt (Pendel, Rute, Reibeplatte), ob im Bild überhaupt Stellen zu finden sind, die der Spezifikation entsprechen. Nur wenn das der Fall ist, wird mit der eigentlichen Arbeit begonnen. Wenn das nicht der Fall ist, wird ein nächstes Bild geladen oder, wenn nicht vorhanden, die Sitzung ohne Ergebnis beendet.

Ihre Aufgabe ist es nun festzustellen, in welcher Hälfte des Fotos sich Stellen der in der Spezifikation beschriebenen Charakterisierung befinden. Pendelfrage: „Befindet sich in der Hälfte, in der der Cursor steht, eine der Stellen, die in der Spezifikation genannt sind?“ Dies ist natürlich nur eine Pendelfrage, die hier im Text den Sinn klar machen soll. In der Praxis wird man – mit Blick auf die Spezifikation – nur ein Ja abfragen. Bekommt man es im milchigen Feld nicht, dann ist klar, es muss im klaren Feld sein. In diesem Fall wird der Cursor auf die klare Hälfte bewegt, die dann milchig unterlegt wird.

Radionik Manager Upgrade 2.1 Gartenbild 3

Radionik Manager Upgrade 2.1 Gartenbild 3

Klickt man jetzt doppelt darauf, dann teilt sich die Fläche in zwei Teile, von denen eine – diejenige in der der Cursor steht – wieder milchig unterlegt ist. Jetzt beginnt das gleiche Spiel von neuem, bis eine Struktur eindeutig identifizierbar ist. Zu diesem Zweck kann das Foto auch sehr weit vergrößert werden.

Radionik Manager Upgrade 2.1 Farbpalette

Radionik Manager Upgrade 2.1 Farbpalette

Sobald eine gesuchte Stelle gefunden ist, soll sie markiert werden, damit man sie wiederfindet. Markiert wird immer alles, was sich in dem roten Viereck befindet, innerhalb dessen die Vereinzelung stattfindet. Dazu bitte auf die Schaltfläche ‚Markieren‘ klicken.

Es erscheint nun eine Farbpalette, die eine Farbauswahl ermöglicht. Der Sinn ist hier, dass nicht immer jede Farbe geeignet ist, als Markierung zu dienen. Es kommt immer auf die Farbe des Fotos der zu markierenden Stelle an. Bitte wählen Sie jetzt also eine gut sichtbare Farbe per Doppelklick aus.

Radionik Manager Upgrade 2.1 Linienstärke

Radionik Manager Upgrade 2.1 Linienstärke

Das Programm präsentiert jetzt eine Auswahl für die Strichstärke. Es macht ja keinen Sinn kleinste Strukturen mit sehr dicken Strichen zu umkreisen. Die Voreinstellung 3 ist in den meisten Fällen jedoch ausreichend.

Radionik Manager Upgrade 2.1 Kennzeichnung

Radionik Manager Upgrade 2.1 Kennzeichnung

Das Programm umkreist die gefundene Stelle nun doppelt und bietet dann wieder das komplette Bild zur Suche nach weiteren Stellen an. Falls Sie das Bild während der bereits abgeschlossenen Suche vergrößert haben, klicken Sie bitte nun auf die Schaltfläche ‚100%‘. Damit passen Sie das Foto wieder optimal in den vorhandenen Platz auf dem Bildschirm ein.

Fragen Sie nun ab, ob noch weitere Stellen zu finden sind und wenn die Antwort Ja lautet, verfahren Sie nun immer so weiter, bis Sie keine weiteren Stellen mehr finden können.

Das Ergebnis können Sie nun mit der Schaltfläche ‚Speichern‘ auf Ihrer Festplatte sichern. Wenn Sie darauf klicken, erscheint wieder der Dateibaum, in welchem Sie sich bitte zu Ihrem von Ihnen ausgewählten Unterverzeichnis für die Ergebnisgrafiken durchklicken. Wenn Sie der Grafik einen anderen Namen geben wollen, dann ist hier nun die
Gelegenheit dazu. Sie können aus vier Grafikformaten wählen oder das voreingestellte Format so lassen. Ein Klick auf die Schaltfläche ‚Speichern‘ speichert nun das Bild zu Ihrer weiteren Verwendung.

Weitere noch nicht genannte Schaltflächen sind:

Anfang: es kann trotz aller Professionalität und Mühe vorkommen, dass man sich bei der Eingabe verklickt. Mit dieser Schaltfläche kommen Sie wieder an den Anfang der aktuellen Sitzung.

Vergrößern: eine Grafik wird ja bei Aufruf maximiert. Wenn jedoch immer kleinere Strukturen gependelt werden müssen, ist es sinnvoll, die Auswahlflächen zu vergrößern.

Verkleinern: das Bild wird verkleinert und Ihren Bedürfnissen angepasst. Das ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn die automatische Vergrößerung zu einer körniger Darstellung führt.

Drucken: der aktuelle Zustand des Fotos (ohne milchige Unterlegung) wird auf Ihrem Drucker ausgegeben.

Beenden: der Modus ‚Grafiksuche‘ wird verlasen.
 
 

Radionik Manager – Der Grafik-Selektions-Modus (GSM)

Statt Vereinzelungen im Textformat bietet der Radionik Manager ab V 2.1 auch Vereinzelung im Grafikformat. Mit anderen Worten – dieser Programmteil ermöglicht dem Anwender, aus einer Menge von Grafiken durch intuitive Mittel die am besten passende auszuwählen. Als Beispiel dient eine Grafikauswahl zwischen Bach- und Bushblüten. Sie befindet sich unter dem Ordner GSM auf der Programm-CD.

Bei der Grafiksuche wird eine Grafik geladen, im GSM benötigen wir dafür eine .list -Datei. Diese enthält Informationen über die Reihe der Grafiken, die getestet werden sollen, ggfs. auch Unterlisten. Eine .list-Datei ist eine einfache Textdatei, wie sie mit jedem Editor geschrieben werden kann (nicht jedoch mit WordPad, denn dieses Programm setzt auch Formatzeichen). Zunächst sei hier der Ablauf geschildert:

Radionik Manager Upgrade 2.1 Grafikselektion 1

Radionik Manager Upgrade 2.1 Grafikselektion 1

Wie bei der Grafiksuche wird im GSM eine Gruppe von Grafiken in zwei Teile geteilt und ein Teil milchig unterlegt. Wird der Cursor zur anderen Seite bewegt, wandert die milchige Unterlegung mit. Durch Doppelklick wird sie ausgewählt und zeigt dann im Gefolge nur noch die Grafiken an, die vorher unterlegt waren. Hier im Beispiel sind es zwei Grafiken – BACH und BUSH, von denen BUSH ausgewählt ist. Durch Doppelklick geschieht nun folgendes: Falls dieser Grafik keine weiteren mehr zugeordnet sind (siehe
nächster Absatz), erscheint nun die ausgewählte Grafik und kann – wie bei der Grafiksuche – weiterverarbeitet werden. Es kann nun also innerhalb der Grafik gesucht und markiert werden.

Dieser Grafik kann jedoch eine weitere Liste von Grafiken zugeordnet werden (mit einer .list-Datei), die dann bei Auswahl aufgerufen wird (siehe weiter unten). Dies ist bei BACH und BUSH der Fall. Wird eine von beiden angewählt (Doppelklick), erscheint nicht die Einzelgrafik, sondern alle Grafiken der auf sie folgenden Liste. Das sind bei den Bachblüten immerhin 39, bei den Bushblüten 49 Grafiken. Beispiel Bushblüten:

Radionik Manager Upgrade 2.1 Grafikselektion 2

Radionik Manager Upgrade 2.1 Grafikselektion 2

49 Bushblüten stehen zur Auswahl, 25 davon sind auf der rechten Seite milchig unterlegt.

Radionik Manager Upgrade2.1 Grafikselektion 3

Radionik Manager Upgrade2.1 Grafikselektion 3

Jetzt sind es noch 25, von denen 13 auf der rechten Seite angewählt sind

Radionik Manager Upgrade2.1 Grafikselektion 4

Radionik Manager Upgrade2.1 Grafikselektion 4

Noch 13, von denen 7 rechts angewählt sind.

Radionik Manager Upgrade2.1 Grafikselektion 5

Radionik Manager Upgrade2.1 Grafikselektion 5

Noch 7, von denen 4 rechts angewählt sind.

Radionik Manager Upgrade2.1 Grafikselektion 6

Radionik Manager Upgrade2.1 Grafikselektion 6

Noch 4, von denen 2 rechts angewählt sind.

Radionik Manager Upgrade2.1 Grafikselektion 7

Radionik Manager Upgrade2.1 Grafikselektion 7

Noch 2, von denen das rechte angewählt ist.

Wir haben hier den Zustand vor uns, den wir auch oben hatten, als noch die Grafiken mit den Namen BACH und BUSH zur Wahl standen. Hier steht jedoch keine Liste mehr dahinter und infolgedessen …

Radionik Manager Upgrade2.1 Grafikselektion 8

Radionik Manager Upgrade2.1 Grafikselektion 8

… wird hier die gefundene Blüte so wie in der Grafiksuche dargestellt. Entweder wird die Sitzung hier geschlossen, weil die gesuchte Blüte gefunden ist. Oder es wird weiter vereinzelt, wenn auf dem gefundenen Bild noch weitere Einzelheiten gesucht werden sollen.

Nochmals zur Erinnerung – alle Entscheidungen ob links oder rechts werden stets mit dem Pendel getroffen.

Wie haben wir das nun gemacht? Wie muss eine Liste aufgebaut sein, damit man das als Anwender selbst für sich einrichten kann? Nun, schauen wir uns eine einfache Liste an:

Bach.list (auf der Programm-CD im Unterverzeichnis GSM)

# Kommentar
factor = 0.5

12038.jpg
12039.jpg
12040.jpg
12041.jpg
12042.jpg
12043.jpg
12044.jpg
12045.jpg
12046.jpg
12047.jpg
12048.jpg
12049.jpg
12050.jpg
12051.jpg
12052.jpg
12053.jpg
12054.jpg
12055.jpg
12056.jpg
12057.jpg
12058.jpg
12059.jpg
12060.jpg
12061.jpg
12062.jpg
12063.jpg
12064.jpg
12065.jpg
12066.jpg
12067.jpg
12068.jpg
12069.jpg
12070.jpg
12071.jpg
12072.jpg
12073.jpg
12074.jpg
12075.jpg
12076.jpg

Bedeutung
Alles, was hinter dem Zeichen ‚#‘ in dieser Zeile steht, wird vom Programm ignoriert, diese Funktion kann man damit als Kommentarfunktion nutzen, um Erklärungen für den Dateiinhalt auch für einen späteren Zeitpunkt parat zu haben. Das Zeichen steht stets an erster Stelle einer Zeile und ist nur für diese Zeile gültig. Bei mehreren
Kommentarzeilen, die natürlich auch mitten in der Datei stehen können, muss jede Zeile mit einem ‚#‘ eingeleitet werden.

‚factor‘ – die Längen und Breiten aller in der Datei genannten Grafiken werden mit der dieser Variablen folgenden Zahl multipliziert. Die Voreinstellung ist 0.25. Das kann dann Bedeutung haben, wenn sehr viele Dateien zur Auswahl stehen.

Grafikdateiname – diese sind die Namen der Grafikdateien, aus denen der Anwender auswählen möchte. Jeder der Dateinamen steht in einer eigenen Zeile.

Leerzeilen dienen nur der Übersichtlichkeit und werden vom Programm ignoriert (können also auch weggelassen werden.

Schlussfolgerung 1

  • Eine .list-Datei mit nur einem Eintrag einer Grafikdatei verhält sich genau so wie eine direkt per Grafiksuche aufgerufene Datei. Daher sind solche Dateien nur dann sinnvoll, wenn tatsächlich mehrere Grafiken zur Auswahl stehen.

Nun kann man mit diesem System .list-Dateien in Ketten anordnen. Eine Datei wird von der nächsten gefolgt, die sozusagen weitere Einzelheiten der zuletzt ausgewählten Grafik enthält. Weiter oben im Beispiel hatten wir die beiden Grafiken BACH und BUSH zur Auswahl. Wurde BUSH ausgewählt, erschienen alle 49 Bushblüten-Grafiken zur weitere Auswahl. Dies lässt sich mittels eines ganz einfachen Verfahrens erreichen. Jeder Grafik, die dem Anwender bei Auswahl weitere Einzelheiten anbieten soll, wird nach einem Leerzeichen ein zweiter Dateiname in der gleichen Zeile zugeordnet. Dies muss zwangsläufig eine .list-Datei sein (Syntax: Grafikdateiname .list-Dateiname). Hier der Inhalt der .list-Datei, welche unser Beispiel ermöglicht:

Blueten.list (auf der ProgrammCD)
factor = 0.5
Bach.jpg Bach.list
Bush.jpg Bush.list

Welche Effekte hat nun diese Datei bei Aufruf?

  1. Alle Längen und Breiten aller in ihr enthaltenen Grafiken (in diesem Fall zwei, nämlich Bach.jpg und Bush.jpg) werden mit dem Faktor 0.5 multipliziert.
  2. Es werden nur die beiden oben genannten Grafiken zur Auswahl gestellt.
  3. Wird eine davon angewählt, folgt die Darstellung der Inhalte der entsprechenden .list-Datei.

Schlussfolgerung 2

  • Mit diesem System lassen sich bei Bedarf ganze Expertensysteme aufbauen. Warum nicht (beispielsweise) einen Elefanten nehmen und dessen von einzelnen Körperteilen immer weiter in die Tiefe gehen, bis man bei einer für die eigenen Zwecke ausreichenden Tiefe angekommen ist? Solche Verfahren sind hier nur angedacht, werden aber sicher eine immer größere Rolle spielen.

 
 

Radionik Manager – die Wiederauferstehung des Holons

Der Dialog Holon ermöglicht die Erstellung eines Patientenmusters, das die Gestalt des Ausgangsbildes hat. Diese kann jedoch in drei Dimensionen gedreht und unter einem beliebigen Namen abgespeichert werden. Die so erstellte Figur dient dann als Patientenmuster und kann in den Radionik Manager eingelesen werden. Anwendungsgebiete sind vor allem Landschaften, Wälder jedoch auch beliebige Strukturen.

Zum Verständnis des Holons sei hier ein Zitat aus ‚Die Radionik Information‘ Jahrbuch 1997 wieder gegeben, in dem sich eine Beschreibung der Methoden des IRT (Institut für Resonanztherapie) befindet.

In einem Wald sinkt plötzlich durch den Bau einer Talsperre der Grundwasserspiegel, die Baum­wurzeln gelangen nun nicht mehr ins Grundwasser, die Bäume werden schwächer,
leiden unter Stress und werden dadurch anfällig für Krankheiten. In der energetischen Diagnose nehmen wir ei­nen Rückgang der Baumabstrahlung und des Baumkontaktes wahr. Das System Wald desintegriert.

[…]

Nach einer detaillierten energetischen und biologischen Untersuchung durch das IRT geht es den Therapeuten zunächst um die Frage, die Fläche des belasteten Gebietes zu bestimmen. Diese werden nicht anhand der Besitzgrenzen ermittelt. Angrenzende Teile, die zum Waldökosystem gehören, müssen oft mitbehandelt werden, um das System als ‚Ganzes‘ ansprechen zu können. Die wahren Grenzen des Gebietes werden intuitiv (Pendel, Rute, Reibeplatte) bestimmt, die so erspürte Landschaftsindividualität heißt Ho­lon
(griech. holos = ganz).

Nun benötigt der Radioniker ein Muster, um im Sinne einer Fernbehandlung mit dem Wald in Kontakt zu kommen, sprich in Resonanz treten zu können.

Eine Luftaufnahme oder eine gute geographische Karte sind mit dem betreffenden Wald struktur­verwandt und werden danach ausgetestet, ob sie als Resonator verwendet werden können. Oft ist es notwendig den Resonator in den Computer einzulesen, um durch anschließende 3D-Transformation die Resonanz zu spezifizieren. Der Grad der Transformation wird wiederum intuitiv ermittelt.

Radionik Manager Upgrade2.1 Holon 1

Radionik Manager Upgrade2.1 Holon 1

Radionik Manager Upgrade2.1 Holon 2

Radionik Manager Upgrade2.1 Holon 2

Abbilder 1 und 2: IRT Projekt Krusnéhory
Abb. 1 Holon, Abb. 2 transformiertes Holon

Zwischenbemerkung: Die Idee des Holons ist von George de la Warr, einem unserer großen radionischen Vorläufer, inspiriert. Er stellte bei der Behandlung von Pflanzen fest, dass diese auf radionische Behandlung viel besser reagierten, wenn sie in die so genannte kritische Rotationsposition gebracht werden. Damit ist gemeint, dass sie beispielsweise in Blumentöpfen so lange gedreht werden, bis das Pendel die optimale Position für eine Radionikbehandlung anzeigt. Hintergrund sind Forschungen von de la Warr, die zum Ergebnis hatten, dass sich Pflanzen stets am Magnetfeld der Erde orientieren. Bringt man sie aus ihrer vom Samenkorn aus gewohnten Position, so hat das Nachteile zum Beispiel für den Stoffwechsel. De la Warrs Theorie zur Folge haben Menschen mit dem so genannten ‚grünen Daumen‘ die Fähigkeit, beim Pflanzen von Setzlingen intuitiv deren ‚richtige‘ Position zu erspüren und diesen damit Vorteile beim Wachsen zu verschaffen. Die Praxis des Holons erweitert nun diese Sichtweise auf drei Dimensionen. Das Muster wird also nicht nur in zwei Dimensionen sondern auch noch in der dritten so lange gedreht, bis eine intuitiv optimale Empfänglichkeit für die radionische Projektion erreicht ist.

Dabei geht es nicht um das Bild, sondern immer um den Umriss des Musters. Das Bild oder der Kartenausschnitt, das als Muster dient, wird in der Linie seines Umfangs umkreist. Dieser leere Umkreis ist das Holon. Es wird dann der 3D-Transformation unterzogen.

Weiter mit dem Zitat:

Über den Resonator tritt der Therapeut also in Kontakt mit dem Wald und bietet ihm mit Hilfe verschiedener Informationen = Heilmittel Problemlösungen an, die den Wald in die Lage versetzen sollen, sein Problem selbst zu lösen. Das IRT nennt die von ihm eingesetzten Heilmittel Informato­ren.Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Symbole wie hebräische Buchstaben und Runen, da diese über ein hohes Maß an komplexer Urweisheit verfügen. Auch die Zeichnungen der Schweizer Heilprakti­kerin Emma Kunz und Fotos von
Kornkreisen und Delphinen finden als Informatoren Verwendung.

Eine fertiggestellte Behandlung hat durchschnittlich vier Behandlungsschritte und wird täglich bis zu zwei Stunden über radionische Gerate projiziert. Dabei werden die radionischen Ge­räte (in diesem Fall SE-5) meist mit Orgon-Verstärkern kombiniert. Die Anzahl der Behandlungsschritte und tägliche Dauer der Behandlung werden intuitiv
abgefragt. Ein Behandlungsplan hat im Allgemeinen eine Gültigkeit von 1-3 Wochen. Nach diesem Zeitraum wird eine Ferndiagnose
[Anm. d. Red.: Reanalyse] durchgeführt und ein neuer Behandlungsplan erstellt. Mit einer stabilen Regeneration des behandelten Holons kann ab­hängig von der Ausgangssituation nach ca. drei Jahren gerechnet werden.
 
 

Radionik Manager – das Holon wird eingebaut

Der Radionik Manager sollte schon immer diese Funktion enthalten und mit Version 2.1 ist es nun so weit. Um mit einem Holon zu arbeiten, muss man es natürlich erst einmal erstellen. Zu diesem Zweck ist im Grafikmodul des Radionik Managers die Schaltfläche ‚Holon‘ eingebaut.

Radionik Manager Upgrade2.1 Holon 3

Radionik Manager Upgrade2.1 Holon 3

Vom Startbildschirm ‚Grafikmodus, dort die Spezifikation eingeben (alle intuitiv ermittelten Werte beziehen sich dann auch diese) und dort dann Holon klicken. Das Programm bietet dann den Dateibaum an, aus dem man sich das entsprechende Bild holt.

Radionik Manager Upgrade 2.1 Farbpalette

Radionik Manager Upgrade 2.1 Farbpalette

Über dem Bild erscheint nun eine Farbpalette, aus der man sich die Farbe auswählen muss, mit der die gewünschte Struktur umkreist werden soll. Die Farbpalette hat den Sinn, dass man Bilder unterschiedlichster Farben sichtbar umkreisen kann. So nutzt es ja wenig, wenn ein überwiegend schwarzes Bild mit schwarzer Farbe umkreist werden soll. Die
Farbpalette ermöglicht es daher dem Anwender, eine Farbe auszuwählen, die auf jeden Fall sichtbar ist.

Radionik Manager Upgrade 2.1 Linienstärke

Radionik Manager Upgrade 2.1 Linienstärke

Als nächstes wird die Strichstärke bestimmt. Auf hochaufgelösten Bildschirmen sind dünne Striche fast nicht sichtbar, daher kann hier die Strichstärke entsprechend eingestellt werden. Normalerweise ist die Voreinstellung 3 passend.

Radionik Manager Upgrade2.1 Holon 6

Radionik Manager Upgrade2.1 Holon 6

Alle notwendigen Einstellungen sind nun getätigt, jetzt folgt die eigentliche Einkreisung. Mit dem Cursor auf einer beliebigen Stelle der Außenseite des Objekts wird durch einen Klick die Startposition festgelegt. Wird nun der Cursor bewegt, zieht er einen Strich in der eingestellten Farbe und Stärke hinter sich her. Jeder weitere Klick (Vorsicht – hier bitte noch kein Doppelklick!) erzeugt einen weiteren Haltepunkt. So können auch sehr unregelmäßige Umrisse umkreist werden. Nähern wir uns nun wieder dem Ausgangspunkt, so genügt ein Doppelklick, um den Kreis vom Programm schließen zu lassen. Der Doppelklick ist notwendig, damit der Kreis auch wirklich geschlossen ist, denn ohne geschlossenen Kreis kann das Programm keine weiteren Schritte unternehmen.

Nach dem Doppelklick wird das Ausgangsbild gelöscht und es erscheint das Holon in seiner Ursprungsform. Nun ist Pendelarbeit angesagt. Es gilt die optimale KRP (kritische Rotationsposition) zu ermitteln. Stellen wir uns ein Koordinatensystem vor. Rotation um die X-Achse bedeutet, das Holon waagrecht zu kippen und, wenn man das weiter treibt, auf den Kopf zu stellen. Rotation um die Y-Achse bedeutet, das Holon in der Senkrechten zu drehen – bei 180° ist dann die ehemals rechte Seite links und umgekehrt. Rotation um die Z-Achse bedeutet, das Holon mit dem gesamten Koordinatensystem zu drehen (bitte alles ausprobieren, damit man ein Gefühl dafür bekommt).

Radionik Manager Upgrade2.1 Holon 7

Radionik Manager Upgrade2.1 Holon 7

Zur Ermittlung der jeweiligen Rotation bitte das Pendel, die Rute oder Reibeplatte befragen und dann entsprechend einstellen. Das Programm unterstützt auch Ja/Nein-Fragen, indem ganze Bereiche ausgewählt und wie gewohnt vereinzelt werden können. Diese wird durch Doppelklick auf den Bereich erreicht. Dadurch teilt sich der Bereich, oben wird der nummerisch kleinere unten der nummerisch größere Bereich dargestellt, bis es nur noch eine einzelne Zahl gibt, die zur Auswahl nochmals geklickt werden muss.

Die Schaltfläche ‚Reset‘ stellt den jeweiligen Ausgangszustand der Achse wieder her.

Wenn dann endlich das Holon in der gewünschten Position dargestellt wird, d.h. alle drei Achsen in ihrer Position bestimmt und eingestellt sind, wird die Schaltfläche ‚Speichern‘ geklickt. Das Programm bietet dann die Möglichkeit, das Holon an einem vom Anwender bestimmten Ort abzuspeichern.

Das so erstellte Holon kann dann in einer weiteren Sitzung in die Patientendaten eingelesen werden und dient dann als Patientenmuster für die Behandlung mit dem Radionik Manager.

Im Dialog zur Holonbearbeitung gibt es noch weitere Schaltflächen:

Vergrößern: hier kann das Holon vergrößert werden. Es ist auch möglich – jedoch natürlich nicht weiter sinnvoll die Bildschirmgrenzen zu überschreiten.
Sinnvoll ist eine Größe, die gerade noch innerhalb der Bildschirmgrenzen liegt. Das erreicht man mit der Schaltfläche.

100%: diese Schaltfläche vergrößert oder verkleinert das Holon innerhalb der Bildschirmgrenzen auf das Maximum.

Verkleinern: das Holon wird schrittweise bis auf wenige Pixel verkleinert.

Speichern: das Holon wird unter einem vom Anwender bestimmten Namen und Ort abgespeichert.

Beenden: der Dialog ‚Holon‘ wird beendet und der Grafikdialog wieder aufgerufen.

Damit sind wir am Ende unserer Beschreibung des Upgrades 2.0 und 2.1. Das wird jedenfalls nicht das letzte Upgrade des Radionik Managers gewesen sein.