Der Entwurf eines neuen Radioniksystems
von Claudio Romanazzi MRadA
Teil II
Informationsabgabe in der Radionik
Die Messung oder Analyse des Ziels ist getan, die
Messwerte stehen in einer Liste und nun soll die
radionische Behandlung stattfinden. Schon hier geht es
mit der Begriffsverwirrung in der Radionik, die der
Journalist Hermann Grösser in verschiedenen
Artikeln aufgezeigt hat, los. Das Wort Behandlung kommt
von Hand und Hand anlegen. Davon kann in der Radionik
natürlich überhaupt keine Rede sein. Meiner
Meinung nach – weg damit.
Besendung? Da kommt das nächste Dilemma. Was wird
denn – wenn überhaupt – gesendet?
Physikalisch schonmal nichts, denn wir haben in unseren
Radionikgeräten auch keine Sendeanlage, die das
erledigen könnte. Selbst wenn wir annehmen, dass
wir etwas senden, so sollten wir ehrlicherweise
aussagen, dass wir als Radioniker nicht angeben
können, ob wir senden. Meiner Meinung nach –
weg damit.
Bewellen - das höre ich auch öfters. Auch
hier findet sich der Bezug zur Welle und zum Senden und
damit die – unberechtigte – Anlehnung an
die moderne Sendetechnik. Meiner Meinung nach –
weg damit.
Projektion? Nun, das ist besser. Im großen
deutschen Wörterbuch von Wahrig steht als
Definition von Projektion unter Anderem: <math.>
Die Abbildung räumlicher Gebilde auf einer Ebene;
<opt.> die vergrößerte Abbildung
durchsichtiger oder undurchsichtiger Bilder mittels
Lichtstrahlen auf einer hellen Fläche; lat.
proiectio 'das Hervorwerfen'; zu proicere
'vorwärtswerfen'. Ich bin mir hier durchaus der
Tatsache bewusst, dass es auch eine Maschine –
eben ein Projektor – sein kann, die etwas
projiziert. In der Radionik ist es jedoch der Mensch,
der etwas abgibt. Diese Abgabe
besteht aus – möglichst exakt –
definierten Vorstellungen oder Gedankenbildern. Diese
werden mit dem Ziel in Zusammenhang gebracht. Das ist
Radionik!
Ganz allgemein kann man davon sprechen, dass die
radionische Projektion oder die radionische
Informationsabgabe eine spezielle Form der Geistheilung ist. Da ein Geistheiler zu
sein, spezielle Eigenschaften erfordert, die ein
Normalmensch nicht notwendigerweise mitbringt und die
nur durch jahrelanges Training erworben werden
können, bietet die Radionik hier eine gute
Möglichkeit, in dieses Gebiet auf einem wie immer
gearteten Niveau einzusteigen. Wenn Radionik konsequent
und gekonnt durchgeführt wird, sind die Resultate
genau so erstaunlich wie bei der Geistheilung. Man darf
sich aber nicht täuschen. Radionik fällt
einem nicht in den Schoß. Auch sie will
erarbeitet und erschlossen werden.
Doch zurück zur Projektion. Es gibt auch hier
viele Theorien, die nichts weiter sind – als eben
Theorien. Daran ändert auch die Tatsache nichts,
dass es bereits viele Bücher gibt, in denen
Autoren – meist gestandene Radioniker –
ihre Ansicht darüber äußern, wie das
alles funktionieren soll. Allen ist gemeinsam, dass sie
keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund und keine
wissenschaftlichen Daten besitzen. Es sind alles
Vermutungen, die auf der Lebenserfahrung und den
Kenntnissen der Autoren basieren.
In diesem Zusammenhang ist es interessant anzumerken,
dass es scheint, dass all diese Autoren irgendwie eine
Rechtfertigung für ihr Tun abgeben müssen.
Das ist deswegen seltsam, weil sich ja auch sonst
keiner um Verfahren des 'alltäglichen' Gebrauchs
kümmert. Es interessiert niemand, warum ein
Spülmittel Fett löst oder warum und wie ein
Fernseher funktioniert. Man benutzt die Dinge, ohne sie
zu hinterfragen. Offensichtlich existiert für
viele die Notwendigkeit, eine wie auch immer geartete
Erklärung abgeben zu müssen, damit andere
dazu 'verleitet' werden, der eigenen Argumentation zu
folgen. Natürlich lernen wir in der Schule
Zusammenhänge oder einfach Daten, auf die sich
dann letztlich unser Weltbild gründet. Doch
meistens vergessen wird das schnell, wenn wir uns
spezialisieren und ins Berufsleben eintreten.
Zurück bleibt aber die Gewohnheit, sich von
kompetenteren Leuten 'beraten' zu lassen.
Wenn der Berater oder der Autor dann das Weltbild des
Zuhörers oder Lesers trifft, dann hat er dessen
Aufmerksamkeit gewonnen. Der Vorteil ist, dass das
Weltbild dann sozusagen das Glaubensmuster vorgibt und
damit die Effektivität des Systems stützt. So
lässt sich beispielsweise erklären, warum die
Bioresonanz so effektiv ist, obwohl die angeblich in
den Geräten enthaltene Technik (vielleicht noch)
nicht machbar ist. Und es ist ebenso
interessant, dass Ärzte, die sehr erfolgreich mit
Bioresonanz waren, nach Kenntnisnahme der dahinter
stehenden Prinzipien überhaupt nichts mehr
zustande brachten und die Bioresonaz aufgeben mussten
oder aus prinzipiellen Erwägungen nicht mehr
durchführten.
Ganz klare Aussage also – was macht der Radionik
Manager, wenn es an die radionische Informationsabgabe
geht? Wie oben angegeben, sind die bei der Messung
gewonnenen Informationen in einer Messliste
zusammengestellt. Neben der Messliste führt das
Programm jedoch auch noch eine Projektionsliste, die
anderen Kriterien gehorcht. Eine Projektionsliste
beginnt immer mit der Identifikation, dem Bild (soweit
vorhanden), dem Namen, der Anschrift und dem
Geburtsdatum des Probanden. Anschließend folgt
das Wort 'Start', um den Beginn der Liste anzuzeigen.
Der folgende Eintrag ist immer fest und kann nicht
verändert werden. Er lautet: „Alle folgenden
Kommandos dienen ausschließlich konstruktiven
Zwecken.“ Dies dient dazu, dass destruktive
Zwecke vom Bewusstsein als nicht gültig und damit
als nicht relevant abgewiesen werden. Damit wird
sichergestellt, dass nur in den Bereichen gearbeitet
wird, für die der Hersteller das Programm
entworfen hat.
Anschließend folgt die Liste der Kommandos, die
(teilweise automatisiert) durch die Messung
zusammengestellt wurden. Selbstverständlich ist es
möglich, diese Kommandos zu editieren. Am Ende der
Liste steht wieder ein unveränderbarer Satz:
„Alle Kommandos der Projektionsliste dienen
ausschließlich konstruktiven Zwecken.“ Auch
dies dient den oben genannten Zwecken.
Am Ende der Liste steht nochmals der Proband mit Name,
Anschrift und Geburtsdatum. Symbolisch wird der Inhalt
der Liste durch diese beiden Affirmationen, die
selbstverständlich immer mit projiziert werden und
damit den konstruktiven Zweck extra betonen, sowie den
Probanden eingerahmt.
Das Wort 'Ende' zeigt das Ende der Liste an.

Wie man sehen kann, sind Start- und Endedatum
einstellbar, wie anders könnte man dem Computer
sonst die Arbeit überlassen. Ebenfalls einstellbar
ist das Intervall (also wie oft in Tagen, Wochen,
Jahren usw. die Liste abgearbeitet werden soll), die
Dauer in Minuten und eine Startzeit. Gerade die
Startzeit ist wichtig, wenn der Proband sich gerade zu
dieser Zeit in einem entspannten Zustand befinden soll.
So kann man Verabredungen treffen, welche die
Effektivität der Projektion um Einiges verbessert.
Ja und wie projiziert nun der Radionik Manager? Nun,
hier wird wirklich 'gesendet'. Die Signale werden
über die USB-Schnittstelle des Computers auf die
Pendelplatte und dort in den Mittelpunkt gesendet. Hier
gibt es nun zwei Möglichkeiten.
Die eine Möglichkeit ist, dass die Daten von hier
aus projiziert werden. Die Arbeitshypothese (Achtung:
Hypothese, keine Theorie, keine Beweise!) lautet, dass
die Information durch die Anbindung an einen Probanden
(Patienten/Klienten/Sache) eindeutig identifiziert und
damit zielgerichtet nur diesen erreicht.
Die zweite Möglichkeit ist der Anschluss von
Handgriffen, welche einen direkten Kontakt zwischen
Pendelplatte (also dort, wo die Daten ankommen) und dem
Probanden ermöglicht. Selbstverständlich
können so auch Gegenstände wie unarzneiliche
Globuli oder Edelsteine, Wasser oder Gemüse usw.
'aufgeladen' werden.
Damit sind natürlich keine wie immer geartete
physikalischen (Funk-)Wellen oder Ähnliches
gemeint, sondern reine Information. Die radionische
Abgabe wird durch das Unterbewusstsein im vorgegebenen
(in der Projektionsliste programmierten) Takt erledigt
und zwar deswegen, weil es weiß, dass der
Computer eben gerade dann die Daten auf die
Pendelplatte sendet. Wäre das nicht
gewährleistet, würde das Unterbewusstsein
seine Arbeit auch nicht machen. Es ist das
Zusammenspiel zwischen Maschine und Unterbewusstsein,
was den Effekt ausmacht.
Zum Schluss noch eine Klarstellung. Elektrisch gesehen
endet der Datenfluss vom Computer am USB-Baustein, der
im Gehäuse der Pendelplatte sitzt. Von dort
führt das Kabel zur Mitte der Pendelplatte, es ist
jedoch nicht stromführend. Damit ist eine
elektrische Gefährdung ausgeschlossen, die
Verbindung für das Unterbewusstsein jedoch
geknüpft.
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