Der Entwurf eines neuen Radioniksystems
von Claudio Romanazzi MRadA
Teil I
Informationsgewinnung in der Radionik
Rekapitulieren wir: was benötigt man, möchte
man auf 'radionische' Art und Weise Informationen
gewinnen? Zur Beantwortung dieser Frage muss man sich
darüber klar werden, welche Technik dazu verwendet
werden soll. Zu Abrams Zeiten wurde das erforscht
– mit anderen Worten, man hat so lange herum
probiert, bis man einen Treffer hatte, und dann den
erhaltenen Wert notiert. Ruth Drown arbeitete mit einem
von ihr aus der Kabbala abgeleiteten mathematischen
System und der Reibeplatte. Hier tritt zum ersten Mal
in der Radionik die Radiästhesie auf den Plan. Die Reibeplatte
funktioniert nach dem Prinzip, dass
Übereinstimmung eine unwillkürliche
Schweißabsonderung der Fingerspitzen nach sich
zieht, die beim Streichen über eine gummierte
Oberfläche einen Klebeeffekt, den so genannten
Stick, verursacht.
Die Technik bestand und besteht also darin, dass man
mit den Fingerspitzen sanft über die Reibeplatte
fährt und dabei Informationen auf Richtigkeit
'prüft'. Zur Prüfung
werden 'Werte' oder andere Informationen mit einem
Stift abgefahren. Beispiel: wollte man ermitteln, wie
hoch (oder niedrig) eine Bakterienbelastung ist,
stellte man auf dem Messgerät die Rate für
Bakterienbelastung ein und fuhr mit einem Stift eine
Skala von Prozentwerten ab. Statt eines Stifts waren
und sind auch Drehknöpfe (die einen Drehwiderstand
drehen) in Gebrauch. Man streicht über die Platte,
dreht den Einstellknopf und liest bei positiver
Reaktion (Stick) den Wert des Zeigers dieses
Einstellknopfs ab. In späterer
Zeit wurde die Reibeplatte durch das Pendel ersetzt
oder ergänzt. Laut Malcolm Rae, einer der
hervorragenden Protagonisten der Radionik in England in
den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, hat das Pendel
Vorteile, da „es weniger leicht beeinflusst wird
durch Änderungen der Hautfeuchtigkeit, durch
Müdigkeit oder durch das Maß an
Luftfeuchtigkeit, in der der Anwender arbeitet und
weil, wenn sorgfältig gearbeitet wird, die
Kombination von Pendel und Karte wesentlich mehr
Informationen direkt für den Anwender
verfügbar macht als ein Stick-Pad,. Dass das Abklopfen
des Bauchs noch heute Verwendung findet, ist mir nicht
bekannt. Verwendung finden jedoch weiterhin Reibeplatte
und Pendel sowie auch Einhandrute. Letztere mag
überraschen, es ist jedoch eine Tatsache, dass
manche Anwender nicht reiben und nicht pendeln
können, jedoch mit der Einhandrute vergleichbar
gute, wenn auch nicht so schnelle Ergebnisse bekommen. Damit hätten
wir also unser Werkzeug bestimmt, das als Zeiger auf
die Information dient, die wir suchen.
Welche Informationen suchen wir? Das ist die
nächste Frage. Das mag banal klingen, ist es aber
ganz und gar nicht. Wenn ich in einen Supermarkt gehe,
dann wird mir da ein unüberschaubares Sortiment an
Waren angeboten. Normalerweise geht man aber einkaufen,
weil etwas Bestimmtes fehlt. Damit habe ich ein Ziel,
wenn ich einkaufen gehe. Es kann vorkommen, dass ich
dabei durch Werbung oder eigenes Zutun weitere Waren
kaufe, das ist jedoch nicht unbedingt gesagt.
Übertragen wir diese Analogie auf Radionik, so
steht fest, ohne ein Ziel zu haben, brauche ich nicht
anzufangen. Ich muss ein Ziel festlegen, auf das sich
alles, was ich teste oder untersuche, bezieht, denn
sonst bekomme ich keine Reaktion auf
Übereinstimmung. Bei den klassischen
Radionikverfahren wird eine Analyse daher immer mit
einer Liste der Symptome der zu analysierenden Person
oder des zu analysierenden Tiers usw. angegeben. Alle
weiteren Prozesse beziehen sich dann nur darauf.
Sollten etwa andere Symptome analysiert werden, so muss
eine weitere Analyse gemacht werden, deren
Symptomangaben die anderen Symptome enthalten. Es muss
hier aber klar sein, dass man auch Analysen erstellen
kann, die positive Eigenschaften oder Gegebenheiten
testen. Ein Beispiel wäre eine Analyse eines
Personalchefs auf Geeignetheit eines Bewerbers.
In das vorliegende Thema spielt hinein, was für
Informationen ich überhaupt teste. Möchte ich
Informationen prüfen, die sich, um bei dem obigen
Beispiel zu bleiben, auf Bakterien oder meinetwegen
Viren beziehen, dann muss ich diese Informationen auch
zur Verfügung haben, um sie testen zu können.
Mit anderen Worten, ich brauche eine Liste aller zu
prüfenden Kriterien. Zu diesem Zweck gibt es in
der klassischen Radionik dicke Ratenbücher. Das
sind Bücher mit Listen von Inhalten, die nach
Themen sortiert sind. Typisch dafür sind zum
Beispiel anatomische Listen, die den menschlichen
Körper in allen Einzelheiten beschreiben. Mit
Hilfe solcher Listen kann radiästhetisch ganz
genau festgestellt werden, wo etwas im Körper
eines Patienten nicht stimmt. Das ist natürlich
dann besonders wichtig, wenn die Schulmedizin nicht
weiter weiß. Könner auf diesem Gebiet, wie
zum Beispiel Ruth Drown zu ihrer Zeit, sind aufgrund
ihrer Ausbildung in der Lage, damit wirklich verzwickte
Geschehnisse aufzudecken. Hier ein Beispiel einer
solchen Analyse:
„Der zweite Fall von Asthma, der kürzlich in
dieser Praxis diagnostiziert wurde, war sehr
kompliziert. Der Zustand resultierte von einer
Operation her, die wegen einer Biopsie an den Lymphknoten
beider Brüste vor mehr als 10 Jahren
durchgeführt worden war. Die Untersuchung ergab,
dass das Gewebe definitiv gutartig war. Der
ungewöhnliche Aspekt in diesem Fall war, dass die
Operation von unterhalb der Brüste
durchgeführt worden war, um sichtbare Narben zu
vermeiden, und klar das Mediastinum umriss.
Während der Operation waren einige der Nerven, die
für das Zusammenziehen der Aorta wichtig sind,
offensichtlich durchschnitten worden und damit war ein
etwa fünf Zentimeter langer Abschnitt der Aorta
nicht mehr dazu in der Lage. Dies erzeugte oder
simulierte ein Aneurysma, das sich hin und
wieder in so großem Maße füllte, dass
es auf die Atemröhre drückte, was eine Form
von Asthma auslöste. Dies belastete natürlich
das Herz und den Herzbeutel. Adrenalin war das einzige,
was den Zustand erleichterte, indem es das Blut
schneller durch das System trieb, dadurch jedoch
Zustände erlaubte, welche die Ursache für
Asthma sein können.“
Man sieht hier an diesem Beispiel, dass es nicht nur
'einfache' Zustände sind, die bei einer
radionischen Analyse auftauchen können. Es sind
vielmehr die schwierigen, verzwickten Fälle, die
schließlich bei uns landen, weil diejenigen, die
es betrifft, bereits meist alles versucht haben. Das
betrifft jedoch nicht nur den medizinischen Aspekt der
Radionikanalyse. Genau so problematisch ist es, zum
Beispiel in der Landwirtschaft Analysen zu erstellen,
die Bereiche betreffen, welche mit 'normalen' Mitteln
nicht mehr beherrschbar sind. Ein Beispiel wäre
hier die Schädlingsbekämpfung oder die
Ertragssteigerung.
Niemand kann hier gute Ergebnisse erzielen, wenn nur
die Listen vorhanden sind, welche die zu testenden
Informationen enthalten. Man muss schon etwas von
seinem Fachgebiet verstehen, will man relevante
Ergebnisse haben. Möchte ich beispielsweise wie
die alten Theosophen in die Atomstrukturen noch
jenseits der anerkannten Physik eindringen, benötige ich
Informationen darüber. Ob ich diese Informationen
durch 'Sehen' oder durch andere 'Verfahren' gewinne,
spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist
dabei immer, dass ich etwas von der Sache verstehen
muss, weil ich mich sonst nicht richtig darauf
fokussieren kann. Möchte ich als Friseur also
Informationen aus dem Maurerbereich analysieren,
benötige ich zum Erhalt relevanter Information
Kenntnisse aus dem Maurerbereich. Alles andere
wäre nur Raterei. Diese Aussagen bedeuten nicht,
dass ich diese Kenntnisse bewusst und jederzeit
rezitierbar halten muss. Es genügt, diese Dinge
einmal mit Aufmerksamkeit gelesen zu haben, um sie
für das Unterbewusstsein, das ja schließlich
für die intuitive Informationsgewinnung
zuständig ist, verfügbar –
auswählbar – zu machen. Fazit: man
benötigt für die aussagekräftige
Informationsgewinnung eigene (wenn auch vielleicht
unbewusste) Kenntnisse über das Gebiet, das man
ausgewählt hat. Es ist möglich, auch ohne
diese Kenntnisse Informationen zu bekommen, diese sind
jedoch bei weitem nicht so akkurat und genau, wie wenn
man sie mit Kenntnis aus dem Fachgebiet angefordert
hätte. Damit ergibt sich für die oben
erhobenen Forderungen, dass man für eine
Radionikanalyse Listen zum Abgleich und positiver
Reaktion benötigt, die möglichst ein Abbild
des Kenntnisstands und der Lebenserfahrung des
Radionikers spiegeln sollten. Lässt man sich
darauf ein, andere, weniger im eigenen System
inkorporierte Informationen zu testen, läuft man
Gefahr, Informationen minderer Qualität zu
gewinnen. Keiner, der Radionikanalysen ernst nimmt,
kann sich etwas Derartiges leisten und genau aus diesem
Grund wird zum Beispiel in der Radionikausbildung
großen Wert auf genaue Kenntnis des Ratenbuchs
bzw. der vielen Ratenbücher verschiedener Themen
gelegt. Denn wenn ich es nur aufschlage, um
situationsbedingt nachzuschlagen, was ich gerade im
Moment benötige, kenne ich überhaupt nicht
das Potenzial, das mir mit einem Ratenbuch zur
Verfügung steht.
Was haben wir nun? Wir haben ein Werkzeug zum Messen
der Information (Pendel, Reibeplatte, Einhandrute), wir
haben die zu messenden Informationen. Was fehlt noch?
Es fehlt der Bezug zum Patienten/Klienten sowie eine
Messskala. Behandeln wir zunächst die Messskala.

Messskala
Traditionell wird in der Radionik immer die Abweichung
von funktioneller Perfektion gemessen, das heißt
man misst, wie weit der Patient/Klient von Perfektion
(= 0% Abweichung) weg ist. Beispiel: will man die
Nierenfunktion messen, so ist man sich zuvor
darüber klar, dass ein gesunder Säugling
keine Abweichung aufweist, während ein sagen wir
50-jähriger Mann schon aufgrund seines Alters und
durchschnittlicher Lebensweise eine Abweichung
aufweisen muss. Da diese Abweichung jedoch immer vom
Lebensalter, von der genetischen Disposition, von der
Lebensqualität, von erlebtem Stress, erlebten
Schocks, belastenden Beziehungen (symbolisch: 'es geht
mir an die Nieren') usw. abhängt, variiert die
Abweichung von Fall zu Fall meist nicht unerheblich, so
dass sich für jeden Menschen ein ganz
individueller Wert ergibt. Die Feststellung dieses
Werts erlaubt im Kontext mit anderen Werten eine
Beurteilung des momentanen Stands der Abnutzung des
Körpers dieses Menschen, was aufschlussreiche
Schlussfolgerungen ermöglicht.
Man misst Prozentwerte. Dazu benötigt man eine
Messskala von 0% bis 100%, die für Pendelzwecke
geeignet geformt sein muss.
Da wir uns hier auf dem Gebiet der menschlichen
Wahrnehmung befinden, ist es unerheblich, ob ein Wert
ganz genau ist. Stellen hinter dem Komma werden
überhaupt nicht beachtet, oftmals wird zur
nächsten durch 5 teilbaren Zahl auf oder
abgerundet – eine Messung des Werts 43% wird zu
45%, eine des Werts 41% wird zu 40%. Man misst also
eher Tendenzen, was im menschlichen Bereich vollkommen
ausreicht.
Als letzte Komponente für die radionische Analyse
fehlt uns nun noch der Bezug zum Patienten. Zu Abrams'
Zeiten war dazu ein 'Subjekt' angestellt, auf dessen
Bauchdecke geklopft wurde. Das Subjekt war meist ein
gesunder junger Mann, der stundenlang mit
entblößter Bauchdecke mit dem Gesicht nach
Westen gerichtet stehen musste. In einen
Schaltkreis wurde dann das Subjekt mit erkranktem
Gewebe von Patienten und diversen Widerständen
verschaltet, um dann durch Klopfen auf der Bauchdecke
einen bestimmten hohlen Ton als Positivreaktion auf das
Gewebe zu hören.
Zu Ruth Drowns Zeiten wurden Blutstropfen von Patienten
verwendet. Man nahm an, dass im Blut alle gesuchten
Informationen enthalten sind. Heute geht man meist
nicht mehr invasiv vor, sondern gibt
sich mit Haar, Urin oder Fingernägeln zufrieden.
Die Theorie des Informationsgehalts eines
Patientenmusters hielt modernen
Theorien über die Zusammenhänge zwischen
Muster und Radioniker nicht mehr stand und musste daher
verworfen werden. Durch immer weitere äußere
Einflüsse, die ihre Wirkung auf die Radionik nicht
verfehlten, ist es heute Allgemeingut, dass ein Foto,
ein Gegenstand, der länger im Besitz des Probanden
war, oder sogar eine Unterschrift vollkommen
ausreichen. Hintergrund ist die Arbeitshypothese, dass
es nicht darauf ankommt, dass eine physikalische
Verbindung zwischen Radioniker und Patient/Klient
besteht, sondern auf das Gefühl des Radionikers,
mit dem Patienten/Klienten verbunden zu sein.
So, nun kann es also los gehen. Unsere Zutaten sind
bereit gestellt. Wir haben ein Patientenmuster, ein
Messgerät, eine Messskala und wir haben eine Liste
von Informationen, die wir gegen das Patientenmuster
testen wollen. Wie läuft das nun praktisch ab?
Nun, zunächst will man natürlich
sicherstellen, dass man nicht irgendwelche Arbeiten
mehr macht, als notwendig sind. Dazu erstellt man eine
Übersicht von Themen, die man testen möchte.
Diese Themen werden nacheinander abgefragt und erst
dann, wenn ein Thema schlechte Werte ergibt, geht man
in das Thema hinein und ermittelt die Strukturen oder
Krankheiten, die den Wert so schlecht gemacht haben.
Bleiben wir beispielsweise bei den oben genannten
Nieren. Nachdem man eine Reihe anderer Systeme getestet
hat, gelangt man schließlich zum 'urinären
System'. Testet man
hier und bekommt einen schlechten Wert zurück,
möchte man natürlich wissen, was denn da los
ist. Man schlägt sein Ratenbuch an der
entsprechenden Stelle auf und beginnt die Einzelheiten
des urinären Systems zu testen. Hat man den
'Übeltäter' erwischt, beginnt die Ermittlung
der Ursachen der Schwäche oder Erkrankung. Auch
dafür gibt es natürlich Listen, deren
Einträge getestet werden und deren Ergebnisse
wiederum in eine Liste einfließen, die der
Ermittlung der entsprechenden nicht notwendigerweise
radionischen Behandlung mündet.
Nehmen wir an, unser Test hat gezeigt, dass es eine
radionische Behandlung sein soll, dann werden wieder
Listen gegen die Erkrankung getestet, und deren
Ergebnisse in eine weitere Liste geschrieben, welche
dann für die radionische Behandlung benötigt
wird. Beispiel: in der Radionikanalyse wurde eine
Nierenentzündung festgestellt. Betroffen sind die
Nieren selbst, die Glomeruli sowie die
Harnleiter. Hier im Beispiel
nehmen wir als Ursache der physischen Ebene Bakterien
an, von der psychologischen Ebene, sagen wir, den
Verlust eines Elternteils durch Tod. Diese beiden
'Funde' werden nun gegen die Liste mit den
möglichen radionischen Gegenmaßnahmen
getestet.
Beispielsweise nehmen wir die Rate 'eliminiere
Bakterien in der Niere', die Rate einer Bachblüte
für die Trauer wegen des Verlust des Elternteils
und verschiedene weitere nützliche Komponenten
einer Radionikbehandlung, deren Sendung Thema in der
nächsten Ausgabe sein soll.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Erstellung
einer Radionikanalyse ein komplexer Vorgang ist, der
verschiedene Abläufe enthält, die in sich
wiederum stark strukturiert und eng geregelt sind. Das
eröffnet die Gelegenheit, gerade die eng
geregelten Abläufe einem Computer zu
überlassen. Verschiedentlich wird das ja auch
gemacht, ich war mit den angebotenen Systemen jedoch
nie richtig zufrieden. Ein Punkt ist das Radioniksystem
selbst. Es gibt heute eine Vielzahl von Systemen, die
jedoch alle den Nachteil haben, dass sie zu
aufgebläht sind. Es werden Listen um Listen
ermittelt und gesendet, die – in meinen Augen
– nur davon Zeugnis ablegen, dass der Anwender
von diesem Fachgebiet eigentlich nicht genug versteht,
um seine Arbeit effektiv und dabei doch mit seinen
Ressourcen haushaltend zu erledigen. Schade! Ich
beobachte auch oftmals, wie der Radioniker sich an die
Systeme anpassen muss, anstatt dass die Systeme sich
dem Radioniker anpassen. Dabei geht es nicht nur um
persönliche Präferenzen sondern auch um
radionische. Es ist nur wenig nützlich, wenn man
zwar radionische Grundfunktionen vom Computer
abgenommen bekommt, diese jedoch so einsetzen muss,
dass sie den eigentlichen radionischen Gedanken
verwässern. Wenn ich zum
Beispiel gewohnt bin, sehr effektiv zu arbeiten,
ärgert mich natürlich jeder Umweg, den ich
machen muss, weil der Programmierer (oder dessen
Auftraggeber) entweder nicht daran gedacht, es auf die
nächste Version verschoben oder gar eingespart
hat.
Mit dem Radionik Manager erfülle ich mir nun meine
(vielleicht auch kapriziösen) Wünsche an ein
Radioniksystem, das äußerst flexibel ist. Er
ist so entworfen, dass er als Plattform aller
möglichen Systeme dienen kann, die dabei ihre
Eigencharakteristik nicht verlieren.
Der Computer ist ein Medium, das besonders für die
Abarbeitung immer wieder vorkommender Abläufe
besonders geeignet ist. Davon gibt es in der Radionik
reichlich. Es beginnt bei der
Patienten/Klientenverwaltung. Immer gleiche Daten wie
Namen, Straßen, Postleitzahlen und Ort werden
eingegeben und können per Mausklick aufgerufen
werden. 'Das ist nicht viel Neues', mag Mancher sagen,
beim Radionik Manager ist es jedoch so, dass
ausschließlich diese Daten erhoben werden. Andere
Daten haben hier nichts verloren, denn wir haben es
hier mit einem Radioniksystem zu tun und nicht mit
einer Patientenverwaltung. Schon David Tansley sprach
in seinen Büchern immer wieder von der
Zurückführung komplexer Strukturen auf
einfache; er forderte Abspecken und Konzentration auf
das Wesentliche. Dem trägt der Radionik Manager
hiermit Rechnung. Die Patienten/Klienten sind in einer
Baumstruktur geordnet, die alphabetisch geordnet ist.
Wegen der sich mit der Zeit ansammelnden
Patientenzahlen wird in alphabetischen Untergruppen
sortiert. Damit hat man dann bei Aufruf zunächst
erst das Alphabet vor Augen, innerhalb dessen man den
gewünschten Buchstaben auswählt.

Nach Anwahl des Patienten/Klienten erscheinen dessen
Daten und eine Liste mit bisher erfolgten Messungen.
Auf Knopfdruck werden neue Messungen erzeugt. Das
geschieht in einem neuen Fenster, dessen linke Seite
einen Baum von Listen enthält, deren Inhalt
abgestimmt auf die angegebenen Symptome mit dem
Patienten durchgetestet wird.

Rechts befinden sich die zu testenden Raten, sozusagen
der Inhalt des angewählten Ordners auf der linken
Seite.
Gemessen wird mit Pendel, Einhandrute oder Reibeplatte.
Die Ergebnisse werden entweder per Hand eingetragen
oder mittels des Zeigers per Maus auf die entsprechende
Größe eingestellt und per OK-Taste in das
System geschrieben.
Der Vorteil an der Sache ist die oben geforderte
Einfachheit. Durch die Baumstruktur links wird das
Durchsuchen von Ratenbüchern
überflüssig. Per Mausklick hangelt man sich
entlang von Themenpfaden zur gewünschten
Überschrift, die so wenige Einzelinhalte aufweist,
dass sie schnell abzufragen ist.
Computergemäß muss man natürlich nicht
auf die nächste Zeile einstellen, sobald ein Wert
eingegeben ist, springt die Unterlegung und damit der
Fokus auf den nächsten Eintrag. Wer einem
festgelegten Schema folgt und ein geübter Anwender
der Radiästhesie beliebiger Form ist, kommt so zu
schnellen und beliebig genauen Ergebnissen, welche in
einem Messreport festgehalten werden. In diesem stehen
die Ergebnisse in der Reihenfolge ihres Auftretens mit
den gemessenen Werten.

Um verfolgen zu können, ob die Radionikbehandlung
angeschlagen hat, oder ob sich sonstige
Veränderungen ergeben haben, kann man eine
Messliste beliebig oft nachmessen. Vom Computer werden
dazu alle in einer Messliste vorhandenen Werte, die
einen vorher festgelegten Schwellenwert nicht
erreichen, erneut zur Messung vorgestellt. Jeder
Messreport listet dann immer alle Messungen nach Datum
sortiert auf. Das hat den Vorteil, dass damit eine
genaue Verlaufskontrolle möglich ist. Der Verlauf
jeden Werts kann über den gemessenen Zeitraum
individuell verfolgt werden. Damit ist sichergestellt,
dass Ausreißer zur einen oder anderen Seite
schnell erkannt werden und dies ermöglicht
wiederum im Fall einer Verschlechterung eine schnelle
Reaktion, die ja nicht notwendigerweise radionisch
ausfallen muss; denn jeder vernünftige Radioniker
hat ja wohl in der Liste möglicher Behandlungen
auch schulmedizinische und oder naturheilkundliche
Verfahren zur Auswahl stehen, die manchmal sicherlich
sinnvoller und schneller sind, als es die Radionik
leisten könnte.
Fehlt noch die Praxis der Messung. Während ein
Inhalt beim Messvorgang angewählt ist, wird dessen
Information auf die Messplatte gesendet. Diese ist
mittels eines Kabels mit dem Computer verbunden. Die
Information landet im Mittelkreis (siehe Messskala
weiter oben). Genau dorthin wird auch das
Patientenmuster platziert. Damit sind an einer Stelle
alle drei Komponenten versammelt – das
Patientenmuster, die Messinformation und das
Messgerät. Werden Daten vom
Computer an die Messplatte gesendet, leuchtet eine
kleine Leuchtdiode in vornehmem Blau, so dass der
Anwender per Lichtzeichen immer über deren Zustand
informiert ist und damit entsprechend reagieren kann.
Weitere Leuchtdioden zeigen externe Messgeräte
(Reibeplatte oder Einhandrute), sowie die Richtung des
Datenflusses der Handgriffe für
Patienten/Klienten an.
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