Radionikausbildung - weitere Materialien - Die Ziele der Deutschen
Radionikschule
Nahziele
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Das Radionikhandwerk
"Es ist noch kein meister vom Himmel gefallen", so lautet die
alte Volksweisheit. Auch das Radionikhandwerk will gelernt sein.
Erstes Ziel einer Radionikausbildung ist es also, die Grundlagen
zu legen und Können zusammen mit Wissen zu entwickeln. Nur
so kann man zu fachgerechten und nachhaltigen Ergebnissen kommen.
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Radionische Weltsicht
Jeder, der eine Profession erlernt, sieht seine Umwelt durch die
Brille dieser Profession. Das ist ein ganz normaler Prozess, der
damit zu tun hat, dass sich die Aufmerksamkeit verstärkt auf
das Thema des Berufs richtet. Ziel ist es deshalb, dieses
Phänomen auch für die Radionik nutzbar zu machen und
damit mehr Kreativität auf sie zu lenken.
Mittelfristige Ziele
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Persönliche Entwicklung
Persönlichkeit und Wissen sind Schlüssel für die
Qualität anwenderabhängliger Verfahren. Speziell in der
Radionik ist es auffällig, dass mit zunehmender
persönlicher Entwicklung Effektivität und Ergebnisse
stark verbessert werden. Im Rahmen der Radionikausbildung wird
daher diesem Thema breiter Raum eingeräumt.
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Vertiefende (höhere) Radionik
Im Verlauf der Geschichte der Radionik sind sehr viele Verfahren,
Methoden, Arbeitshypothesen usw. entwickelt und angewandt worden.
Im Zuge der Ausbildung in der Deutschen Radioniskschule werden
die erfolgreichsten vorgestellt, deren Hintergründe
erklärt und entsprechende Unterlagen zur persönlichen
Verwendung ausgegeben.
Fernziele
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Radionik Netzwerk
Jeder ausgebildete Radioniker ist einzigartig. Diese
Einzigartigkeit ist ein Schatz, der nur von der Gemeinschaft
aller Radioniker gehoben werden kann. Die Deutsche Radionikschule
betreibt daher ein Netzwerk, das Strukturen zum Austausch, zu
Seminaren, Vorträgen und Gesprächen erstellen soll.
Dies führt zu ...
-
... immer weiter lernen
Die Zeit schreitet voran und Fertigkeiten und Wissen entwickeln
sich immer weiter. Dem gilt es auch in der Radionik Rechnung zu
tragen. Veröffentlichungen wie das Radionik Newsletter Sytem
und andere tragen dazu bei, neue Entwicklungen vorzustellen und
bekannt zu machen..
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Radionikausbildung - weitere Materialien - Was Sie erwartet
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Neutrale Schulung bzw. Ausbildung
Neutral bedeutet, dass Radionik vollkommen unabhängig von
Herstellern oder Firmen gelehrt wird. Jeder Student kann sein
eigenes Radioniksystem, so vorhanden, verwenden – wenn es
den strengen Anforderungen der Ausbildung standhält.
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Vertrauen und Sicherheit in die Methode Radionik
Wer mit Radionik beginnen will, sieht sich einer
unüberschaubaren Fülle von neuen Problemen
gegenüber, und wer schon Radionik betreibt, hat
Schwierigkeiten, mit der stürmischen technischen Entwicklung
mitzuhalten.
Beide Teilgruppen sind daher auf einen zuverlässigen und
jederzeit greifbaren Mediator angewiesen, der ihnen das Vertrauen
und die Sicherheit, möglichst sogar die Garantie gibt, trotz
der nicht vorhersehbaren Probleme die theoretisch mögliche
Qualität an Effektivität und Ergebnissen auch
tatsächlich zu erzielen.
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Radionisches Fachwissen
Ein Beruf gründet sich stets auf Fachwissen. Nur damit ist
man in der Lage, Dinge zu tun, die andere aufgrund von
Nichtwissen nicht tun können. Niemand würde
beispielsweise von einem Elektriker verlangen, einen Stuhl zu
schreinern. Gleiches gilt für die Radionik. Nur derjenige,
der Fachwissen zusammen mit handwerklichem Können einsetzt,
hat die Gewähr relevanter Ergebnisse.
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Persönliche Weiterentwicklung
Immer dann, wenn neue Informationen in ein System fließen,
verändert es sich. Beim Maß der Veränderung
spielen Beharrungskräfte, Neugier, Wissensdurst, Neigung und
natürlich auch Berufung eine Rolle. Alle von der
Radionikschule ausgegebenen Informationen dienen dem
konstruktiven Umgang mit dem Thema. Deren Integration in das
persönliche Leben erfolgt fast zwangsläufig und bewirkt
eine persönliche Weiterentwicklung.
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Radionikausbildung - weitere Materialien - Geschichte der
Radionikschule
Eine Schule hat immer den Geruch von Arbeit und Mühen an sich.
Warum also für Radionik eine Schule besuchen? Warum sich Arbeit
machen? Warum Zeit aufwenden? Warum trainieren? All diese Fragen
sollen in den nächsten Zeilen beantwortet werden.
Am Anfang möchte ich in meine eigene Geschichte einsteigen. Im
Jahre 1989 begann ich meine eigene Radionikausbildung in England. Man
darf sich dabei nicht vorstellen, dass man gedruckte Unterlagen
bekam. Eine Gebrauchsanleitung des von der Schule zur Verfügung
gestellten Gerätes war ebenso wenig zu erhalten. Das Ratenbuch
bestand aus ein paar kopierten Zetteln. Trotz allem, oder soll ich
sagen, gerade deswegen machte es enormen Spaß, die Dinge zu
erforschen und ich machte gute Fortschritte. Was mich aber immer
ärgerte, dass viele Arbeiten doppelt zu machen waren. Das lag
zum einen daran, dass viele Raten doppelt vorkamen und zum anderen
daran, dass sich verschiedene Themen im Unterricht
überschnitten.
Ich überlegte mir, warum nicht die Ordnung eines Computers
ausnutzen und alles auf Computer übertragen. Ich trat mit meiner
Idee, zunächst nur die Raten betreffend, auf die Schulleitung zu
und mir wurde erlaubt, die Basis 44-Raten (die verschiedenen
Ratensystem werden weiter unten erklärt) zu ordnen. Da zu dieser
Zeit mein Englisch noch nicht so gut war (zu Beginn des Studiums
benötigte ich 3 Wochen für ein 200 Seiten starkes Buch),
beschloss ich, die Raten in eine Datenbank einzugeben und die
deutsche Übersetzung gleich mit einzubinden. Es handelte sich
dabei um ca. 2000 Raten und ich benötigte dazu ungefähr
fünf Monate. Danach kam der große Moment und konnte alles
Ausdrucken. Inzwischen waren einige Ungereimtheiten aufgefallen.
Verschiedentlich waren Raten doppelt aufgetreten, d.h. es waren
gleiche Ziffern unterschiedlichen Namen zugeordnet, die nicht viel
miteinander zu tun hatten. Das liegt daran, dass im Lauf der Zeit
viele Ratenfinder am Ratenbuch mitgearbeitet haben. Jeder hat seine
eigene Methodik, Raten zu finden. Das macht es schwierig, ohne
Computer die Übersicht zu behalten. Auch der umgekehrte Zustand
trat gelegentlich auf, ein Name hatte verschiedene Raten. Das
wäre normalerweise nicht schlimm, nur für die Eindeutigkeit
sollte schon nur eine Rate für einen Namen vorhanden sein.
Mithilfe der Datenbankfunktionen konnte ich nun alle Doppelraten
identifizieren. Mit dem ersten Ausdruck wurden auch diese
Ungereimtheiten nach England geschickt.
Man darf sich nun nicht vorstellen, dass sich das dafür
zuständige Technical Committee (Technisches Komitee) sofort
darauf gestürzt hat. In England geht alles etwas langsamer. Erst
nach ca. zwei Monaten hatte ich die Korrekturen. Die erste Version
der Basis 44 Raten war fertig.
Zum nächsten Schultreffen brachte ich mein Werk mit und alle
waren voll des Lobes. Das hinderte jedoch niemand daran, an die neuen
Studenten weiterhin die alten Kopien auszugeben. Schließlich
bekam ich noch weitere Basis 44 Raten, die in verschiedenen internen
Papieren in den Jahren zuvor zirkuliert wurden. Als diese
schließlich eingebaut, korrigiert und Korrektur gelesen waren,
da war es wirklich vollbracht. Heute werden natürlich auch in
England Kopien meiner Arbeit verwendet.
Die gleichen Anstrengungen mussten mit den Basis 10 Raten
überwunden werden. Im Lauf der nun über 60-jährigen
Geschichte der Radionic Association (Radionische Gesellschaft) in
England hatten sich enorme Mengen an Raten angesammelt. Im Lauf der
Zeit habe in nun insgesamt fünf Ratenbücher übersetzt,
was ca. 15.000 Raten entspricht.
Wie es in Schulen, die nebenberuflich ablaufen, üblich ist,
besteht auch in der englischen Radionikschule eine hohe Fluktuation.
Meine Anfängergruppe hatte sechs Mitglieder. Ich war der
einzige, der die Abschlussprüfung machte. Da bis dato die
einzige Radionikschule in England existierte, kommen dort Menschen
aus aller Welt zusammen und das ist durchaus wörtlich zu nehmen.
Ich traf dort Leute aus Südafrika, Australien, Japan, USA,
Spanien, Holland, Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien,
Österreich, Polen, Irland usw. Eine zur Freundin gewordene
Kollegin, die Italienerin Alessandra Previdi, hatte dann die gleiche
Idee wie ich: warum nicht Menschen unseres Sprachbereichs die
Möglichkeit geben, Radionik gründlich zu erlernen? Unser
Ansprechpartner war wieder das Technical Committee. Wir beantragten
auf deren Rat dann in der Hauptversammlung der Radionik Association
den Schulstoff in unsere Sprachen zu übersetzen und vermitteln
zu dürfen. Nach längerer Überlegungszeit wurde uns das
gewährt.
Unsere durch das Studium sehr durcheinander geratenen Schulunterlagen
wurden von der School of Radionics durch neue Sets ersetzt und die
Übersetzung konnte beginnen. Weil zusätzlich ja auch
Literatur gelesen werden muss, war die Übersetzung der
Schulunterlagen nicht die einzige Arbeit, die zu leisten war. Mangels
Buchrechten war es dann nur möglich, Zusammenfassungen des
Lesestoffs zu schreiben. Zum Start der Schule in Deutschland mussten
also die Basis 44 Raten, der Schulstoff sowie der Lesestoff in
Zusammenfassung übersetzt sein. Das war Anfang 1994 der Fall und
die erste Ausbildungsgruppe begann im März diesen Jahres.
Die deutsche Radionikschule ist unabhängig von der englischen.
Die Entwicklungen verlaufen zwar parallel, doch scheint mir in
England die Zeit etwas langsamer zu vergehen. Ich persönlich
fühle mich jedoch mit der Schule in England sehr verbunden, auch
wenn von meiner alten Garde niemand mehr übrig ist. Die beiden
Schulleiterinnen (eine für die Grund-, eine für die
Vollausbildung) sind gute Freundinnen geworden, haben sich jedoch
schon vor längerer Zeit in den verdienten Ruhestand
zurückgezogen. Man könnte fast sagen, die Schulteilnehmer
damals waren und sind eine große Familie. Viele steigen
während des Studiums aus und sind trotzdem immer wieder
willkommen, falls sie weitermachen wollen. Zumindest die meisten
Studenten, die abgeschlossen haben, kommen gerne weiterhin zu den
Schultreffen und helfen mit ihrem Wissen und der inzwischen gewonnen
Erfahrung. In den ersten Jahren nach meinem Abschluss bin ich auch
immer hingefahren und habe dabei natürlich immer die neuesten
Entwicklungen für meine Schule mitgenommen. Überhaupt, das
muss an dieser Stelle gesagt werden: ist man einmal in den Kreis
aufgenommen und akzeptiert, dann kann man alles haben, hat man die
volle Unterstützung aller anderen - eine wunderbare Erfahrung.
Ich habe den Stoff in der Übersetzung so eng an den englischen
angelehnt, dass jederzeit (gute englische Sprachkenntnisse
vorausgesetzt) zwischen englischer und deutscher Schule hin und her
gewechselt werden kann, ohne dass sich Probleme ergeben. Weil
für deutsche Studenten, die des Englischen nicht mächtig
sind, ein englischer Schulname nicht so ohne weiteres
verständlich ist, habe ich dann meine Schule 'Deutsche
Radionikschule' genannt.
Nun, warum also zur Schule gehen? In den Kriegsjahren war die
Versorgung mit Radionikgeräten4 aus dem Ursprungsland der
Radionik nicht mehr gewährleistet. Deswegen begannen die
Pioniere in England mit eigenen Entwürfen. Natürlich wurden
mit diesen Geräten auch Geschäfte gemacht. Der Umfang und
die Verbreitung waren jedoch lange nicht so groß, wie das heute
ist. Stets gab es ein weitgehend persönliches Verhältnis
zwischen Hersteller und Käufer. Man traf sich in kleinen Gruppen
und Zirkeln, leistete Forschungsarbeit, schrieb Artikel für
einschlägige Magazine - man kannte sich eben. Mit zunehmender
Bekanntheit der Radionik veränderte sich die Szene. Es gab
Streit, nicht nur über die Richtung (feinstofflich <->
stofflich), sondern auch über Geräteentwürfe, sowie
über Behandlungsmethoden. Das führte zur Abspaltung von
Mitgliedern und zur Gründung von weiteren radionischen
Vereinigungen. Einige haben rein kommerzielle Absichten, was auch aus
deren Vereinsrichtlinien hervorgeht. Das ist bei der Radionic
Association nicht der Fall. Hier werden kommerzielle Interessen sogar
explizit ausgeschlossen. Es sind bei Verstößen sogar schon
Ausschlüsse beschlossen worden und eine davon traf sogar einen
ihrer ehemaligen Vorsitzenden.
Die Richtlinien sind also streng und werden auch streng ausgelegt.
Der Gründer der School of Radionics hatte damals viele
Gründe, eine Schule zu anzufangen. Ein Grund betraf die in immer
mehr Variationen auftretenden Geräte, mit denen man Radionik
betreiben konnte. Der Käufer konnte sich nicht mehr darauf
verlassen, die Kenntnisse eines Gerätes auf ein anderes
übertragen zu können. Ein anderer Grund betrifft die
verschiedenen Ausgangspositionen verschiedener Interessenten der
Radionik. Um wirklich vergleichbare Ergebnisse zu erhalten, musste
eine Plattform geschaffen werden, von der aus alle ausgehen. Die
Radionic Association machte es sich zur Pflicht, als Vollmitglieder
nur nach den eignen Richtlinien ausgebildete Radioniker zuzulassen.
Nach Jahrzehnten der Ausbildung sind die Vorteile heute
offensichtlich. Jedes Vollmitglied, das ein anderes trifft, kann
davon ausgehen, am anderen nicht vorbeizureden. Man versteht sich,
weil man dieselben Grundlagen hat. Die Ausbildung ist einheitlich,
d.h. man redet über dasselbe Radionikgerät, dieselben
Raten, dieselben (zum Teil feinstofflichen) Körper und
Körperteile und über dasselbe Bewertungssystem.
Selbstverständlich hat jeder nach seiner Ausbildung individuelle
Fortschritte gemacht, die nicht von der Schule überwacht werden.
Es ist die gemeinsame Basis, die ein Zusammensein Vieler
ermöglicht. Wenn Dinge diskutiert werden, die nicht in der
Ausbildung enthalten sind, kann man sicher sein, dass sie ihre
Wurzeln in der gemeinsamen Basis haben. Darauf baut man auf, darauf
verlässt man sich.
Ein anderer Grund für eine Ausbildung ist das in das Thema
'Hineindenken'. Im Normalfall beginnt eine radionische Karriere durch
Information. Diese Information wird interessant gefunden, so
interessant, dass man Energie aufwendet, um mehr zu erfahren. Je nach
Motivation kommt man schließlich an den Punkt, an dem es
heißt: "Ich brauche ein Radionikgerät". Es beginnt dann
die Suche nach geeigneten Lieferanten, das Studium der Prospekte,
sowie das Führen von Gesprächen mit Herstellern und anderen
'Wissenden'. Man hört dies und das, das eine Gerät hat die
Vor- und Nachteile, ein anderes System andere. Letztlich entscheidet
man mehr oder weniger intuitiv und nach Gefühl und Geschmack.
Nach dem Kauf sitzt man meist da und weiß eigentlich gar nicht
so recht, was man nun damit anfängt. Die wenigsten Käufer
sind professionell mit Gesundheit befasst und der Laie nur
gelegentlich. Und trotzdem hat man das Gerät gekauft? In einer
Radionikschule wäre das nicht passiert. Man lernt wohl auf einem
Gerät, ist aber natürlich nicht gezwungen, es zu behalten.
Wenn man die Ausbildung beendet hat, kann man ohne Probleme zu dem
Gerät oder System wechseln, zu dem man eventuell besser passt.
Im Verlauf der Ausbildung stellt man auch fest, ob die 'Fachrichtung'
Radionik überhaupt für einen selbst geeignet ist. Deswegen
herrscht auch die große Fluktuation.
Viele stellen fest, auch Radionik bedeutet Arbeit. Und weil man durch
Werbung und andere Verführungen gedacht hat, Radionik
funktioniert auf Knopfdruck, ist die Enttäuschung oftmals
groß, dass dem nicht so ist. Genau hier ist der Augenblick, an
dem viele der Radionik den Rücken kehren und sich anderen Themen
zuwenden. Den Verkäufer eines Gerätes interessiert das
nicht weiter. Er hat sein Geschäft gemacht. Die Schule ist sehr
wohl an den An- und Einsichten eines Studenten interessiert. Ich habe
es in England oft gesehen und auch ich habe mit inzwischen ehemaligen
Studenten ebenso verfahren, dass besprochen wird, wie der weitere Weg
aussehen soll. Die Studenten sind oft im Zweifel, ob sie weitermachen
sollen, ob die Richtung des Studiums noch mit ihrer Richtung
übereinstimmt, ob ihr intuitiver Zugang ausreicht, ob die
Ergebnisse für ihren Entwicklungszustand ausreichen, ob das
Radionikgerät für sie geeignet ist, ob man Stick-Pad,
Pendel oder Rute benutzen soll usw. Das alles lässt sich im
Rahmen einer Schule, in Kontakt mit Tutoren und Lehrern bei weitem
besser entscheiden, wenn Menschen mit Erfahrung mit am Tisch sitzen
und ihre Gedanken zu dem jeweiligen Thema beisteuern können. Es
hat schon vielen geholfen, wenn fertige Radioniker, die es ja
schließlich wissen müssen, weil sie selbst durch diese
Gedanken gegangen sind, die Sicht eines Zweiflers zurechtgerückt
haben. Das Ergebnis war dann entweder eine Entscheidung mit der
Radionik aufzuhören oder mit neuer Energie und Motivation
weiterzumachen. Diese Entscheidung beruhte dann immer auf der
Beleuchtung der Fakten kombiniert mit der Erfahrung der
Gesprächspartner und nicht auf diffusen Gefühlen, die einen
Schnitt oder eine echte Entscheidung für die Radionik verhindert
hätten.
Der nächste Grund, eine Schule zu besuchen, ist das Training.
Viele machen sich Hoffnung, und die Gerätehersteller
fördern diese Einstellung, dass mit einem frisch gekauften
Gerät die radionische Karriere sofort auf hohem Niveau gestartet
werden kann. Niemand kommt in diesem Zusammenhang auf das alte
Sprichwort, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Das
trifft nämlich für die Radionik ganz besonders zu. Es macht
sich nur selten jemand Gedanken, wie Radionik denn überhaupt
funktioniert.
Unterteilen wir die Radionik in die radionische Analyse und die
radionische Projektion. In der Analyse werden ausschließlich
radiästhetische Fähigkeiten gebraucht. Das
Radionikgerät dient als Fokus für den zu analysierenden
Teil des Menschen. Dazu wird die entsprechende Rate auf dem
Gerät eingestellt und mit dem Patientenmuster durch das Umlegen
eines Schalters verbunden. Nach der Messung wird die Verbindung
getrennt und die Rate gelöscht. Der gefundene Wert wird in ein
Formblatt eingetragen und diese Prozedur solange wiederholt, bis
alles5 abgearbeitet ist. Fazit der Analyse: der Mensch dient als
Messgerät und sein Geist/Unterbewusstsein wird dazu mit Hilfe
des Radionikgerätes fokussiert.
Die radionische Projektion wird (wenn man ausgebildet ist)
ausschließlich auf Basis der Analyse gemacht. Es ist also nicht
so, dass fröhlich darauf los projiziert wird, nach dem Motto
für Schnupfen eine Schnupfenrate. Als Radioniker interessiert
mich vor allem die zugrunde liegende Ursache. Wird sie ausgeschaltet,
fällt auch das Symptom in sich zusammen und verschwindet. Um das
zu leisten, benötigt man eine aussagekräftige Analyse. Nach
Erledigung der notwendigen Erforschung der Verhältnisse wird
wiederum das Radionikgerät benötigt. Man stellt eine
radiästhetisch gefundene Rate ein, verbindet sie mit dem
Patientenmuster und lässt das Gerät eine vorher ermittelte
Zeit laufen. Anschließend wird die Verbindung unterbrochen und
die Rate gelöscht. Diese Prozedur wird wiederholt, bis alle
gefundenen Raten abgearbeitet sind. Fazit der radionischen
Projektion: der Mensch dient als Projektor heilender Informationen
und Energien und er bedient sich dabei eines Radionikgerätes zur
Fokussierung seines Geistes/Unterbewusstseins.
Es ist klar, das geht am Anfang nur 'holprig'. Ich vergleiche das
gerne mit dem Fahrradfahren. Macht man zum erstenmal, vielleicht als
Kind damit Bekanntschaft, bekommt man Stützräder
anmontiert. Nach mehrjährigem Training wird man ein guter
Fahrradfahrer, vielleicht sogar Weltmeister. Bei der Radionik ist es
ähnlich. Nur mit Training kann der Geist/das Unterbewusstsein
die gestellten Aufgaben so gut erfüllen, dass die Ergebnisse von
der gewünschten Qualität sind. Wenn ein Anwender ein
Radionikgerät kauft, dann kontrolliert ihn niemand, er ist auf
Rückmeldung vom Patienten angewiesen. In der Radionikschule wird
im ersten halben Jahr nur das Analysieren geübt und trainiert.
Dabei lernt der Student sein Gerät und sein Ratenbuch
gründlich kennen. Von der Schule bekommt der Student zwei
Originalpatientenmuster dazu. Er erstellt die Analysen und schickt
sie mit einer Kopie und den Mustern (die für andere Studenten ja
wieder gebraucht werden) an die Schule zurück. Hier werden sie
dann kontrolliert. Es werden die Analyse (innere Logik, Zusammenhang
zwischen Symptomen, Abweichungen im Feinstofflichen und
Körpersystemen), sowie deren Ausführung überprüft
und korrigiert. Eine Kopie verbleibt dann in der Schule, die
Korrekturen gehen zusammen mit neuen Patientenmustern an den
Studenten zurück. Das Minimum an Analysen im ersten Semester ist
acht. Die Anzahl ist nach oben offen. Je mehr trainiert wird, desto
sicherer wird der Student. Man erwirbt keine Kompetenz, ohne die
entsprechenden Erfahrungen gemacht zu haben. Der Rekord liegt zur
Zeit bei 21 Analysen im ersten halben Jahr.
Im zweiten Semester wird die radionische Projektion geübt. Nach
wie vor werden Analysen gemacht, jedoch sind es diesmal Menschen aus
dem Verwandten- und Freundeskreis, die sich für das Training zur
Verfügung stellen. Das Prozedere ist ähnlich dem des ersten
Halbjahrs. Die Analysen werden erstellt, die radionische Projektion
geplant und aufgeschrieben. Dazu kommt eine Übung, die der
Kommunikation mit den Patienten dient. Man schreibt einen
Pseudobrief, der die Ergebnisse der Analyse enthält, an seinen
Patienten. All das wird mit Kopien an die Schule geschickt, dort
korrigiert und je ein Exemplar zurückgeschickt.
Anschließend wird die Projektion nach den Vorgaben auch
durchgeführt. Die Ergebnisse, wobei keine Resultate auch
Ergebnisse sind, werden vom Patienten mittels eines Formblatts
mitgeteilt. Das fließt wiederum in neue Projektionspläne
ein. Nach vier bis sechs Wochen wird eine Reanalyse erstellt, deren
Daten mit der ersten Analyse verglichen werden. Das garantiert eine
ständige Kontrolle der radionischen Arbeit. Alle Vorgänge
landen in der Schule, werden dort korrigiert und
zurückgeschickt, wobei Kopien hier verbleiben. Das garantiert
immer einen gleichen Informationsstand sowohl bei dem Studenten als
auch bei der Schule.
In diesem Semester werden auch die Unterschiede der verschiedenen
Ratensysteme und deren Handhabung erklärt. Um das kurz
anzureißen - Basis 44 Raten sind Raten, deren Basis auf der
Zahl 44 beruht. Es gibt innerhalb dieses Systems Zahlen von 01 bis
44. Jede Rate enthält zum Teil verschiedene Anzahlen von Zahlen,
z.B. 33 44 33 12 für Blut. Die Abstände zwischen den
einzelnen Zahlen sind absichtlich eingefügt, damit die
Abgrenzungen sichtbar sind. Basis 10 Raten bestehen aus Ziffern von 0
bis 10. Raten dieses Typs werden ohne Abstände zwischen den
einzelnen Komponenten geschrieben, z.B. 910.45 für Lipase (ein
Enzym der Bauchspeicheldrüse). Um zwischen 0 und 10
unterscheiden zu können, wird immer hinter einer 10 ein Punkt
eingefügt. Die o.a. Rate liest sich also neun, zehn, vier,
fünf und nicht neun, eins, null, vier, fünf. Würden
die gleichen Ziffern ohne den Punkt geschrieben, wäre etwas ganz
anderes damit gemeint. Manche Radioniksysteme erfordern eine
Zehnerzahl (10, 20, 30...) am Anfang. Auch diese werden mit einem
Punkt gekennzeichnet, damit nicht die ihre Bestandteile als
Einzelkomponenten der Rate aufgefasst werden.
Im dritten Halbjahr werden Abkürzungen und Vertiefungen der
radionischen Arbeit gelehrt. Das Prozedere bleibt auch hier gleich.
Alle Vorgänge unterliegen ständiger Überwachung und
Korrektur.
Wie oben schon erwähnt muss nebenbei auch weiterführende
Literatur gelesen werden. Dies und der Inhalt des aktuellen Semesters
fließen in Aufsätze ein, die jeweils zu Semesterende in
der Schule vorliegen müssen. Das dient nicht der Erzeugung von
Prüfungsstress, sondern hier demonstriert der Student sein
Wissen über den vergangenen Lehrstoff. So ist es möglich,
Lücken, die sonst nur schwer zu schließen wären, zu
identifizieren und in Zusammenarbeit mit dem Studenten aufzuarbeiten.
Ausschlaggebend für das Weiterkommen ist immer die Qualität
der abgelieferten Arbeiten. Der Stoff ist aber für jeden leicht
zu schaffen, wenn man ihn nicht unterschätzt (z.B. indem man die
Literatur erst zwei Wochen vor dem Abgabetermin liest, um dann den
Aufsatz zu schreiben - das geht meistens schief). Genau wie beim
Fahrradfahren gibt es auch in der Radionik niemanden, der es nicht
erlernen könnte. Es kommt nur auf die Mühe (Training) an,
die man einsetzt. Wer fleißig ist und sich in die Materie
einarbeitet, wird auf wenig Widerstand treffen und mit Fortdauer des
Studiums ganz automatisch zum Radioniker reifen. Es ist das 'sich dem
Stoff und den neuen Gedanken Aussetzen', was es ausmacht.
Beschäftigt man sich damit, wird die Entwicklung zum Radioniker
unausweichlich.
Das dritte Semester beschließt die Grundausbildung. Wer bis
hierher gekommen ist, hat bewiesen, radionisch arbeiten zu
können. Er hat bereits Erfolgserlebnisse, die anders nicht
erklärt werden können. Das stärkt wiederum das
Unterbewusstsein, was wiederum die radionische Fähigkeit
verstärkt. Über den zweiten Teil der Ausbildung, die zur
Vollausbildung führt, berichte ich weiter unten.
Oft werde ich gefragt, wie lange es dauert, bis man nachvollziehbare
merkbare Ergebnisse erzielt. Ich erkläre dann immer, dass es auf
den Startpunkt ankommt. Wenn man Geistheiler mit langjähriger
Erfahrung im Umgang mit dem Thema und mit Patienten ist, dann sollte
der Erfolg nicht lange auf sich warten lassen. Gerade Menschen dieser
Berufsgruppe sind oft erstaunt, wie das Radionikgerät durch die
Fokussierung eigene Kraft spart. Was hier zu tun bleibt, ist die
Prozedur zu erlernen und anzuwenden.
Andere sind Therapeuten der verschiedensten Richtungen und haben
gelernt, dass man dem Patienten etwas geben muss. Das können
Medikamente oder Massagen sein, Spritzen oder auch Operationen.
Dieses Denken ist so stark verankert, dass sich die Radionik
veranlasst sah, z.B. radionische Potenzierer zu erfinden und auf den
Markt zu bringen. All die oben genannten Techniken sind nichts
anderes als andere Träger der gleichen Information oder Energie,
wie sie auch die Radionik verwendet. Für einen ausgebildeten
Radioniker gibt es keine solchen Hilfsmittel mehr, sie erscheinen ihm
überflüssig (natürlich sind hier Notfälle wie
Unfälle, Verletzungen usw. ausgenommen). Therapeuten der o.a.
Richtungen versuchen immer wieder, die Methode des mathematischen
Umschaltens einzusetzen. Z.B. weiß ein Arzt, dass
Herzschwäche auf Digitalis gut ansprechen kann. Übersetzt
in die Sprache der Radionik würde er nun Digitalis radionisch
simulieren und dem Patienten zum Einnehmen geben. Ein Masseur
weiß z.B., dass er mit bestimmten Massagen gestaute
Flüssigkeit wieder in Gang bringen kann. Er würde also
radionisch die Flüssigkeit wieder in Gang bringen wollen. Diese
Beispiele könnten immer weitergeführt werden. Sie
illustrieren die Gedankengänge des Newton'schen Denkbildes. Ein
Symptom wird durch einen 'Wirk-Stoff' (Medikament) oder eine andere
Wirkung (z.B. Massage) beseitigt. Wohin es dann geht, ist
nebensächlich. Im Grunde wird hier der Begriff der Heilung
diskutiert. Für die eine Seite ist Heilung die Beseitigung des
Symptoms, für die andere die Beseitigung der Ursache. Für
die Radionik gilt, in einer Hierarchie der Ursachen immer die
höchstwertigste zu finden und zu behandeln, weil hier die daran
hängenden Symptomenkomplexe gebunden sind. Kann diese
höchstwertigste Ursache behandelt und damit beseitigt werden,
ist ein Erfolg unabwendbar. Meist befinden wir uns dabei auf der
feinstofflichen Seite, so dass Anwender ohne Bildung auf diesem
Gebiet hier nicht mehr mithalten können.
Die dritte Gruppe von Anwendern sind Menschen aller anderen
Berufsgruppen, die keinerlei medizinische Erfahrungen haben. Es sind
meist Menschen mit einem unbändigen Wissensdurst, mit den
Verhältnissen Unzufriedene, Wundergläubige (aber auch
große Zweifler), Menschen, deren Weltbild durch verschiedene
Ereignisse erschüttert wurde und nicht zuletzt Patienten, die
schon alle anderen Verfahren durchlaufen haben und ihre Hoffnung nun
auf Radionik setzen. Besonders dieser Gruppe ist schwierig
beizubringen, dass man zunächst arbeiten muss, um Ergebnisse zu
erzielen. Viele Glauben, man muss 'nur' ein vielleicht nicht mal
billiges Gerät kaufen und schon kann man Retter der Welt sein.
Dass es so nicht geht, zeigen die vielen Anfragen, die ich erhalte.
Wenn ich dann erzähle, dass Radionikgeräte aus Papier
ebenso wirksam sein können, wie das teuerste
computergestützte Teil, dann kommt oft der große
Katzenjammer. Und hier schließt sich der Kreis und die Schule
kommt wieder ins Spiel.
Wie nun verläuft der Schulweg? Was muss man mitbringen? Wie
werden die schlummernden Fähigkeiten geweckt? Wie gewinnt man
Sicherheit?
Vor allem anderen steht der Entschluss, Arbeit, Zeit und nicht
zuletzt Geld in ein Projekt zu stecken, dass erst in der Zukunft zu
voller Entfaltung kommen kann. Das bedeutet für die Radionik
zunächst einmal einen großen Vertrauensvorschuss. Radionik
kann bis heute nicht wissenschaftlich erklärt werden. Es gibt
zwar Erklärungsmodelle, diese variieren jedoch in großem
Maße - je nach dem, wer mit welchem Bildungshintergrund
erklärt. Oft wird versucht, physikalische Erklärungen zu
etablieren. Da aber letztlich doch der menschliche Faktor die Arbeit
leistet und sich dieser einer genauen Festlegung entzieht, kommt es
immer auf den Anwender an. Ein Ziel der Schulung ist es daher, den
Anwender in die Lage zu versetzen, radionisch zu denken und sein
Weltbild danach auszurichten. An- und Einsichten eines neuen
Studenten werden deswegen, wenn nötig, konsequent korrigiert, um
der Radionik und damit der Intuition und dem Projektionsvermögen
gegenwirkende Einflüsse zu beseitigen. Mit zunehmender Bildung
auf diesem Gebiet wird man feststellen, dass man praktisch alles auf
radionische Weise betrachten kann und das ist gut so, denn nur so
bekommt man letztlich einen Einstieg in die radionische Analyse und
Projektion.
Wenn die Entscheidung zur Ausbildung gefallen ist, kann sofort mit
dem Studium angefangen werden. Früher begannen die
Anfängergruppen jeweils am letzten Samstag jeweils im März
und September, also alle halbe Jahre. Diese Zeitpunkte hatten rein
historische Gründe. Ich fuhr nämlich immer vor einem
Anfängerseminar nach England, um die neuesten Entwicklungen
gleich mit in den Lehrstoff einbauen zu können. Wegen der
Harmonisierung innerhalb der Europäischen Union (EU) bestanden
und bestehen Befürchtungen im Bezug auf die freie Ausübung
des Radionikberufs in England. Um dem entgegenzuwirken entschied man
in einer Hauptversammlung der Radionic Association, die Kriterien
für einen staatlich anerkannten Beruf zu erfüllen. Dazu
wurden in England viele Vorarbeiten geleistet und diese Vorarbeiten
flossen natürlich in die Radionikausbildung ein. Das auch nach
Deutschland zu bringen, war eine meiner Aufgaben, um die Gleichheit
und Auswechselbarkeit beider Schulen weiterhin zu gewährleisten.
Inzwischen hat sich aber die Neuerungswelle in England gelegt und nur
die Termine sind so geblieben.
Die Deutsche Schule hat nicht zuletzt aus Gründen der Entfernung
das Studienmaterial inzwischen auf Fernkurs umgestellt. Das bedeutet
zunächst, dass all das, was im Unterricht mündlich
mitgeteilt wurde, nun schriftlich zu Papier zu bringen. Dadurch wird
das Studienmaterial natürlich emorm aufgebläht. Aber es
lohnt sich, denn die Ersparnis an Reise- und Übernachtungskosten
ist enorm. Genauere Daten entnehmen Sie bitte den entsprechenden
Unterlagen.
Eine Schule im Sinne eines Schulgebäudes gibt es natürlich
nicht. In England treffen sich alle Studenten, Lehrer, Tutoren,
Helfer, Freunde und Interessierte8 jeweils an einem Wochenende
meistens in Winchester. Das liegt fast an der Südküste von
England, etwas nördlich von Southhampton. Für die Leute,
die von weiter her anreisen (wer möchte, kann, nach vorheriger
Rücksprache mit mir, gerne sich von mir Unterlagen dazu besorgen
lassen - Englischkenntnisse vorausgesetzt), beginnt das Wochenende
mit einem kleinen Gästeprogramm am Freitagabend. Am Samstag
beginnt ein Programm mit Vorträgen, Diskussionen, Prüfungen
usw. für alle Stufen der Ausbildung, sowie ein spezielles
Programm für Interessenten. Dieses Programm dauert bis
Sonntagnachmittag. Anschließend löst sich alles wieder
auf. Diese Study Weekends (Studienwochenenden) finden alle halbe
Jahre statt. Dazu bedient man sich einer Ganztagsschule. In den
Schulferien werden zwar die Schüler in die Ferien geschickt, das
Personal muss jedoch weiter bezahlt und daher auch beschäftigt
werden. Die Geschäftsidee war, in solchen Zeiten
Schlafgelegenheiten, Räumlichkeiten und Essen anzubieten. Die
School of Radionics nutzt diesen Service, um die 'Herde'
zusammenzuhalten und einen Austausch unter allen Teilnehmern zu
gewährleisten. In Deutschland kann das (noch) nicht so
gehandhabt werden. Die Vorträge und Übungen einer
Ausbildungsstufe werden auf jeweils einen Samstag zusammengefasst und
durchgeführt. Bei einer dreijährigen Ausbildung trifft man
sich sechsmal (und ein zusätzliches siebtes mal, um auch noch in
die letzten Geheimnisse der Radionikschule eingeweiht zu werden und
die Abschlussurkunde in Empfang zu nehmen). Diese Samstage finden
hintereinander statt (Mitte Februar bis Ende März und Mitte
August bis Ende September).
Diese Schultreffen werden auch beim Fernstudium stattfinden. Einmal
jährlich gibt es ein eintägiges Treffen im Frankfurter Raum
(wegen seiner zentralen Erreichbarkeit), an der alle eingetragenen
Studenten ab Semester 2 teilnehmen können. Einen ganzen Tag lang
gibt es Gespräche, Vorträge, gegenseitiges und
persönliches Kennenlernen usw. usw.
Der Student fährt dann nach Hause und wendet das Eingeübte
zusammen mit dem neuen Wissen an. Wie bereits oben geschildert,
geschieht das unter ständiger Kontrolle durch die Schule. Nach
drei Semestern endet die Grundausbildung. Grundausbildung bedeutet,
dass der Student nachgewiesen hat, die Theorie der Radionik und die
Ausführung und Bedienung der dazugehörigen Technik nach den
Kriterien der Radionic Association zu beherrschen. Man muss sich
darüber klar sein, dass das noch nichts über die
Effektivität der radionischen Bemühungen aussagt. Diese
Effektivität hängt direkt vom Einsatz der betreffenden
Person ab. Je mehr in die Ausbildung hineingesteckt wird, desto mehr
kommt natürlich auch heraus. Wer sich immer nur beim Minimum der
Anforderungen aufhält, wenig Begeisterung und demzufolge auch
wenig Motivation und Mühe auf sich nimmt, der kann nicht
erwarten, als großer Meister aus der Ausbildung zu kommen. Der
ideale Student ist ein Mensch, der seinen Lehrer dauernd
löchert, um neue Informationen, die ggf. noch gar nicht in diese
Stufe gehören, zu bekommen, ein Mensch, der seine
Ratenbücher und Radionikgeräte kennt und der mit aller
Sorgfalt über seine Patienten wacht und nicht nachlässt,
immer neue Ansätze zur Ursachenfindung zu versuchen - kurzum ein
Mensch, der sich ganz diesem Zweig der Heilkunst verschreibt.
Das wird vor allem von den Menschen gefordert, die die Vollausbildung
machen. Der zweite Teil des Studiums beschäftigt sich
hauptsächlich mit der inneren Entwicklung des Studenten. Eines
der Hauptaugenmerke in der Radionik ist ja die radionische Analyse.
Sie ist es, die den Radioniker in die Lage versetzt, die Dinge
anzugehen, die den Zustand eines Patienten verursachen. Je tiefer man
dabei gehen kann, desto erfolgreicher und umfassender wird auch die
Heilung sein. Um jedoch Tiefe zu erreichen, wird Eigenentwicklung
gebraucht. Das wird erreicht, indem entsprechender Lesestoff und
Übungen angeboten werden. Weiterhin werden radionische
Verbindungen mit anderen Therapien und Philosophien vorgestellt und
erlernt.
Im vierten Halbjahr wird spezielles Augenmerk auf feinstoffliche
Strukturen gelegt. Es gibt auf diesem, speziell für die Radionik
interessanten Gebiet kaum Literatur, so dass der Student auf eigene
Forschungen angewiesen ist. Der Vorteil dieses Mangels an Information
ist, dass hier einmal nicht Vorgekautes präsentiert wird. Der
Student muss sich hier bemühen, Informationen aus Räumen zu
erhalten, die er bisher noch nicht betreten hat. Alle stöhnen
und jammern darüber (auch mir ging es so, als ich auf dieser
Stufe war), doch hinterher ist man um die Erfahrung froh, die man
anders nicht hätte erhalten können.
Im fünften Halbjahr kommt ein ganz großes Thema in der
Radionik: die kosmischen Strahlen. In England gibt es dazu bestimmt
einen Meter Literatur mit sehr vielen Ausarbeitungen und Nebenthemen.
In Deutschland sind gerade mal ein paar Bücher (u.a. von Alice
Bailey) zu haben. im Studienmaterial ist also viel zu lesen und zu
experimentieren. Es ist eine ganz neues Sichtweise des Menschen
innerhalb der Radionik. Das führt zu noch tieferen Einsichten
und eröffnet Möglichkeiten der Beratung zur besserer
Lebensführung. Da das System jedoch relativ komplex ist, kann
innerhalb des Studiums davon nur ein Abriss gegeben werden. Die
kosmischen Strahlen werden in die Radionik eingeführt und
innerhalb des Semesters bis zum Schluss des Studiums damit
gearbeitet. Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen werden innerhalb
des Studiums diskutiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen
(z.B. spezielle Ursachen stärker anzugehen, als vorher
ersichtlich war).
Das sechste Semester steht ganz im Zeichen von weiteren radionischen
Anwendungen und der Vorbereitung auf den Abschluss des Studiums.
Radionik jenseits von Geräten und Zahlen mit (relativ) einfachen
Symbolen ist ein Thema. Neben Bachblüten, die bereits im zweiten
Halbjahr eingeführt waren, kommen jetzt weitere Blüten ins
Spiel, z.B. Guruda Essenzen, Aquarius Lunar Essenzen und die
Kalifornischen Blüten. Das alles sind Blütenessenzen, die
über die Anwendung der Bachblüten hinausgehen und die dem
Anwender ein wesentlich breiteres Spektrum an Möglichkeiten
bieten. Selbstverständlich besteht sowohl die Möglichkeit,
diese Blüten radionisch zu simulieren und sie dann einnehmen zu
lassen, als auch sie radionisch zu projizieren. Entsprechende Raten
werden dafür immer zur Verfügung gestellt. Das Semester
wird abgerundet durch Aufsätze über das Rückgrad im
Bezug auf Bewusstsein auf allen Ebenen, den Hintergründen vom
Ratenfinden (den Bedeutungen der Ziffern, sowie ihrer Stellung
innerhalb der Rate) und einer Einführung in die möglichen
Interaktionen von Radionik und Ernährung.
Beim siebten Treffen (in England - in Deutschland ist das Material
dem 6. Semester zugeschlagen)wird das noch nachgereicht, was im
Verlauf des Studiums noch an Nebensächlichkeiten nicht behandelt
wurde. Es gibt weitere Behandlungsmuster (rein symbolische Radionik),
Anweisungen zur Herstellung von Homöopathie ohne Raten über
mit Schrift spezifizierte Symbole, Chakra-Behandlungskarten von David
Tansley, Heilungsraten von Dorothy Wightman - Mineralien und
Spurenelemente betreffend, diverse andere Raten für
Homöopathie, Energie und positiven psychologische Raten, Raten
für die Akupunktur-Meridiane, einen Aufsatz über Radionik
und Homöopathie, sowie einen über Umweltgifte und
genetische Marker. Als Topthema wird die prä- und postnatale
(vor- und nachgeburtliche) Radionikbehandlung besprochen.
Damit endet die Radionikausbildung vom Wissensstoff her, den die
Radionic Association im Laufe der Zeit für notwendig befunden
hat, erlernt zu werden. Der Student, der bis hierher gekommen ist,
hat nur noch seine Arbeit, seine Ansichten und seine die Radionik
betreffenden Aktivitäten der vergangenen drei Jahre der
Prüfungskommission zu präsentieren.
Wissen anzusammeln ist natürlich nicht nur Zweck und Ziel des
Studiums. Wissen will auch angewendet und mitgeteilt, diskutiert und
angenommen oder verworfen werden. Zu diesem Zweck werden zum
Abschluss jeden Semesters Aufsätze geschrieben, die mit in die
Beurteilung mit einfließen. Wie oben schon gesagt, dient das
nicht dazu, Stress zu machen. Der Student soll zeigen, dass er den
Lernstoff erfasst und begriffen hat, auch wenn dieser vielleicht im
Gegensatz zu seinen bisherigen Meinungen und Ansichten stand.
Lücken können so wesentlich schneller geschlossen und damit
die Kontinuität des Unterrichts und der Fortschritts des
Studenten gewahrt werden. Die Aufsätze haben gewisse Attribute.
In den Semestern zwei bis fünf sollen sie 2000 Wörter, im
ersten Semester 1000 Wörter und zum Abschluss 5000 Wörter
lang sein. Im ersten Semester wird sozusagen erst einmal Luft geholt,
in den folgenden wird eine konstante Anstrengung aufrecht erhalten
und das Studium schließlich mit einem Paukenschlag von 5000
Wörtern beendet. Titel dieses letzten Aufsatzes ist 'Meine Sicht
der Radionik'. Hier fließt alles ein, was in drei Jahren
gelernt und sich angeeignet wurde und so ist es verständlich,
dass diese große Anzahl von Wörtern vorgeschrieben ist.
Wer sich nicht vorstellen kann, so viel zu schreiben, dem kann hier
durch ein Beispiel geholfen werden. 5000 Wörter sind etwa neun
maschinegeschriebene DIN A4 Seiten. Ich selbst hatte damals 15
geschrieben und musste mich noch bremsen, um nicht noch viel mehr zu
schreiben. Man muss sich vorstellen, dass immerhin drei Jahre
Erfahrung in den Aufsatz einfließen und man wegen der guten
Ausbildung auch viel zu sagen hat.
Am Ende des Studiums sitzt man in England einer dreiköpfigen
Prüfungskommission gegenüber. Diese Kommission setzt sich
aus Vollmitgliedern der Radionic Association zusammen, die in der
Hauptversammlung gewählt werden und die keinerlei Verbindung zur
School of Radionics haben. Diese Kommission bestimmt auch nicht
über Bestehen oder Nicht-Bestehen eines Studenten, sondern
spricht Empfehlungen aus, die dann im Vorstand zu einer Entscheidung
führen. In der über 60-jährigen Geschichte der
Radionic Association sind erst zwei Kandidaten nicht angenommen
worden. Man munkelt dabei von politischen Gründen. Ansonsten
zeigt das nicht nur die Qualität der Ausbildung, sondern auch
die der Studenten an. Offensichtlich scheiden die Ungeeigneten vor
der Abschlussprüfung aus dem Studium aus.
Das Wort Prüfung ist etwas irreführend. Geprüft wird
nämlich nichts. Das ist alles schon während des Studiums
passiert. Die Berichte liegen der Schule vor. Der Student muss alles,
was an ihm radionisch ist, ebenfalls vorlegen, z.B. einen
abgeschlossenen Fall, radionisches Tagebuch, Berichte über im
Lauf des Studiums behandelte Symptome und das Ergebnis der
Behandlung, gelesene Bücher, mit Radionik in Zusammenhang
stehende Weiterbildung, Briefpapier, Rechnungswesen usw. - kurz ein
Spiegel der Fähigkeiten und Ausrüstungsgegenstände
für eine radionische Praxis. Wenn die Schule Fragen hat, werden
die im Verlauf des Studiums geklärt. Wer sich anständig
vorbereitet hat - und eigentlich hat man keine Chance, das nicht zu
sein - dem kann eigentlich gar nichts passieren. Ich habe noch keinen
Kollegen gesprochen, der nicht hinterher gesagt hat, dass es einfach
gewesen wäre. Von den Grund oder weiter führenden Schulen
oder gar einer Universität ist man jedenfalls anderes
gewöhnt.
Zusammenfassung
Der Sinn einer Radionikschule liegt im gründlichen Erlernen des
radionischen Denkens. Das Erfassen von Daten zur Ursachenfindung
(radionische Analyse) und die Fähigkeit zur Projektion von
heilenden Informationen und Energien (radionische Projektion) kann
nicht Gegenstand von Wochenendkursen sein. Radionik ist ein Handwerk
und ähnlich einem Handwerksberuf dauert die Lehrzeit drei Jahre.
Die in Jahrzehnten entwickelte Systematik zur Abhandlung der oben
ausführlich geschilderten Verfahren benötigt ständige
Aufsicht und ein vorsichtiges Heranführen an die Materie. Die
Vorteile liegen auf der Hand. Der ständige Kontakt mit einem
Lehrer stärkt das eigene Selbstbewusstsein, denn die Korrekturen
führen immer zu verbesserten Ergebnissen.
Wer sich nun aufgrund meiner Schilderungen darüber klar geworden
ist, dass Radionik doch nicht das Richtige ist, für den freue
ich mich über seine Entscheidung. Wer aber nun Appetit bekommen
hat, eine gründliche Radionikausbildung zu absolvieren, der kann
sich zwecks Kontaktaufnahme an mich wenden.
Im nebenstehenden Punkt Studienstruktur findet sich die
Aufschlüsselung des Radionikstudiums in Lehreinheiten. Im
Verlauf des Studiums werden all diese Punkte abgearbeitet und
fließen schließlich als Grundlage des radionischen Seins
in das Wissen und Können des Studenten ein.
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Radionikausbildung - weitere Materialien - Studienstruktur
Die (englische) Radionische Gesellschaft ist Mitglied der
Confederation of Healing Organisations (CHO, Vereinigung der
Heilerorganisationen) und hat mit anderen CHO-Mitgliedern gemeinsam
die Ausbildungsrichtlinien für Heiler und Radioniker
ausgearbeitet.
Die vollständigen Richtlinien für Radioniker umfassen drei
Gebiete:
-
Heilung
-
persönliche Entwicklung
-
Praxismanagement
Die Richtlinien der Radioniker für Heilung sind sehr verschieden
von denen der Heiler, die für die persönliche Entwicklung
und Praxismanagement sind gleich.
Die Einheiten 1 bis 3 (Heilung) der Richtlinien wurden durch
Mitglieder eines Arbeitskreises erstellt, dessen Mitglieder alle
Radionikheiler sind. Dabei wurde eine Technik angewandt, die
'funktionale Analyse' genannt wird. Diese Technik wurde speziell
für die Entwicklung von Berufsstandards in England entwickelt.
Einheit 4 (persönliche Entwicklung) wurde durch eine gemischte
Gruppe von CHO-Heilern, an denen auch Radioniker beteiligt waren,
entwickelt.
Praxismanagement wird von einem Regelwerk für komplementäre
Medizin, das von einer interdisziplinären Gruppe entwickelt
wurde, abgedeckt.
Der Ausbildungsrahmen für Radionikheiler ist dafür gedacht,
eine Basis für Training und Entwicklung für Radionikheiler
zur Verfügung zu stellen:
-
Grundlagen zum fachkundigen Aufbau von Programmen und Kurse,
-
klare Standards als Basis für effektive
Überprüfungs-Systeme,
-
darauf aufbauend Wert, Gewicht und Eindeutigkeit für die
Anerkennung durch Zertifikate und Diplome.
Der Rahmen beinhaltet keine Zeugnisse, die für die staatliche
Anerkenntnis nötig wären. Vielmehr wird nach 18 Monaten
Pilotphase in der Radionikschule eine Wiederbegutachtung der
Richtlinien stattfinden. In diesem Stadium werden diejenigen, welche
die Rahmenrichtlinien benutzen, aufgefordert Vorschläge für
Zeugnisse zu machen, die auf deren Erfahrungen mit den
Überprüfungen beruhen.
Die Ausbildungsrichtlinien führen nicht zur staatlichen
Anerkenntnis, sind aber ähnlich in Ausführung und Struktur.
Die nationalen (englischen) Standards werden die Basis für die
staatliche Anerkenntnis für einige komplementäre Therapien
sein und sind Teil der Arbeit des Occupational Standards Council (OSC
= Rat für Berufsstandards) für Gesundheits- und
Sozialfürsorge. Es ist bekannt, dass die staatliche Anerkennung
einige Jahre zur Entwicklung braucht.
Die Ausbildungsrichtlinien für Radionikheiler wurde mit einem
analytischen ('von-oben-nach-unten') Ansatz entwickelt, der auf den
Erfahrungen der Praxis, wie ein Radioniker arbeitet, aufgebaut ist.
Der erste Schritt war die Bestimmung der Schlüsselschritte,
gefolgt von einer Reihe weiterer Schritte, um die notwendigen
Fertigkeiten hervorzubringen. Dabei wurde die 'zur Zeit beste Praxis'
als führendes Prinzip verwendet.
Heilung --> Analyse --> Behandlung
Persönliche Entwicklung --> Initiierung und Erhalt
persönlicher Entwicklung
Praxisaufbau --> Verhältnis zum Patienten und Einheiten des
Regelwerks interdisziplinärer Gruppen.
Schlüsselschritt
Wiederherstellen balancierter Gesundheit und Wohlsein
Schlüsselteil
Analyse
Einheit 1
Analyse erstellen und Resultate entwickeln
Element 1
1.1 - Analyse vorbereiten
1.2 - Materialien, Ausrüstung und
Informationen zusammenstellen
1.3 - Notwendigen Bewusstseinszustand
erreichen
1.4 - Feststellen der funktionalen
Ungleichgewichte und deren Ursachen beim Patienten
1.5 - Resultat der Analyse auswerten
Schlüsselteil
Behandlung
Einheit 2
Bestimmung und übertragen der Behandlung
Element 2
2.1 - Einstimmung auf denPAtienten 2.2 - Einrichtung und notieren der angezeigten
Behandlungen
2.3 - Übertragung, Richtsendung der
Behandlung
2.4 - Beenden der gerichteten Behandlung
2.5 - Radionische Heilmittel herstellen
2.6 - Identifizieren, notieren und besprechen
nicht-radionischer Behandlungsnotwendigkeiten
Schlüsselteil
Verhältnis zum Patienten
Einheit 3
Einrichten eines konstruktiven Verhältnisses mit dem Patienten
Element 3
3.1 - Einrichten eines effektiven und angemessenen
Kommunikationssystems für jeden Patienten
3.2 - Aufbau eines Systems zur Unterstützung
des Patienten
3.3 - Auswertung der radionischen Heilung
Schlüsselteil
Persönliche Entwicklung
Einheit 4
Initiierung und Erhalt persönlicher Entwicklung
Element 4
4.1 - Identifizieren der
Entwicklungsbedürfnisse
4.2 - Auswahl entsprechender
Entwicklungsmethoden
4.3 - Implementierung und Erhalt persönlicher
Entwicklung
Ebenen des Regelwerks und betroffene Praktiker
Vergleicht man die Rahmenrichtlinien mit den Beschreibungen der
einzelnen Stufen der staatlichen Anerkennungsgremien, so ist die
generelle Übereinstimmung zum gegenwärtigen Zeitpunkt
mindestens bis Ebene III der unten aufgelisteten Stufen gegeben. Das
macht sie zu Notwendigkeiten für die Mehrzahl aller voll
qualifizierten Radionikheiler. Das könnten sein:
-
allein oder in Gruppen arbeitende Radioniker
-
mit anderen Therapeuten (konventionell oder komplementär)
arbeitende Radioniker (diese verwalten keine Gruppenpraxis)
Die Stufen staatlicher Anerkenntnis (nur England)
Stufe 1:
Eine Reihe von Arbeitsaktivitäten, vorhersagbare Routine
Stufe 2:
Eine Reihe bedeutender Aktivitäten in einer Vielzahl von
Zusammenhängen. Einige sind komplex und zählen nicht zur
Routine.
Einige individuelle Verantwortlichkeit oder Autonomie Zusammenarbeit
mit anderen könnte eine Voraussetzung sein.
Stufe 3:
Eine weite Auswahl von Aktivitäten in einer Vielzahl von
Zusammenhängen. Viele sind komplex und zählen nicht zur
Routine. Erhebliche Verantwortlichkeit, Autonomie, Kontrolle und
Führung ist oft erforderlich.
Stufe 4:
Eine weite Auswahl von Aktivitäten in einer Vielzahl von
Zusammenhängen. Viele sind komplex und zählen nicht zur
Routine. Erhebliche Verantwortlichkeit, Autonomie, Kontrolle und
Führung ist oft erforderlich.
Stufe 5:
Anwendung von bedeutenden Reihen fundamentaler Prinzipien und
komplexer Techniken in größter Vielfalt von
Zusammenhängen. Sehr substantielle persönliche
Selbständigkeit und wirkliche Verantwortlichkeit für die
Arbeit anderer und die Zuteilung substantieller Ressourcen.
Persönliche Haftbarkeit für Design von Analyse und
Diagnose, Planung, Ausführung und Entwicklung.
Radioniker-Abfrage
In London und Leeds wurden ganztägige Treffen abgehalten, an
denen insgesamt 19 Mitglieder der (englischen) Radionischen
Gesellschaft teilnahmen. Sie wurden auf Philosophie und
Interpretation eines Rohentwurfs der Richtlinien, die sie vorher
erhalten hatten, befragt. Aufgrund der weitgefassten Diskussion, die
daraufhin stattfand, wurden eine Reihe von Ergänzungen in das
Regelwerk übernommen.
Charta der Kompetenz
Um hohe Trainingsstandards, Überprüfungen und
Anerkenntnisse zu fördern und zu erhalten, werden die CHO und
die (englische) Radionische Gesellschaft ausschließlich
Ausbildungsrahmen benutzen, die folgende Kriterien erfüllen:
-
Die Ausbildungsrichtlinien basieren auf Standards, die aus einer
repräsentativen Gruppe erfahrener Praktiker extrahiert wurden.
Dabei wurde die funktionale Analyse unter der Führung eines
anerkannten Standard-Entwicklungs-Beraters benutzt.
-
Jede weitere Rohfassung von Materialien muss die schriftliche
Unterstützung des Beraters aufweisen.
-
Ein effektiver Prozess von Konsultation, vom Berater
überprüft, wird dazu benutzt, um die breiteste Mehrheit
für die Unterstützung der Ausbildungsrichtlinien zu
erhalten.
-
Effektive Arrangements wurden getroffen, um die
Ausbildungsrichtlinien in einer Reihe von Situationen zu testen.
-
Es wurde ein System erstellt, um periodisch eine Revision und
Erneuerung der Ausbildungsrichtlinien zu ermöglichen.
-
Es wurden Arrangements getroffen, dass Standards und
Ausbildungsrichtlinien, die darauf basieren, nicht verändert
werden, außer als Teil einer offiziellen Revision.
-
Die CHO und die (englische) Radionische Gesellschaft stellen die
Bindung ihrer Mitglieder sicher. Die Bindung beruht auf der Methode
des Lernens, der Anerkenntnis und speziell den
Ausbildungsrichtlinien.
-
Es wird ein Register der nach diesen Ausbildungsrichtlinien
anerkannten Praktiker von der CHO und der (englischen) Radionischen
Gesellschaft geführt.
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