Tag Archives for " Biokommunikation "

Jan 22

Therapeuten im Sog der Pseudophysiker

By Claudio Romanazzi

Therapeuten im Sog der Pseudophysiker

Physik der Bioresonanz – Irreführung oder Verdummung als Geschäftsgrundlage?
von Hermann Grösser

Zum Ergreifen der Wahrheit braucht es ein viel höheres Organ
als zur Verteidigung des Irrtums.

Goethe zum Thema “Wahrheit und Irrtum”

In der Tradition der Instrumentellen Biokommunikation nehmen die Therapien mit “patienteneigenen Schwingungen”, die heute allgemein als Bioresonanz-Therapien bekannt sind, einen  Sonderplatz ein. Zum einen, weil ihre geistigen Wirkungskomponenten von einem Großteil der Gerätehersteller und Exponenten verschwiegen werden und zum anderen, weil diese Geräte in geradezu idealer Weise die “symbolische Physik” verkörpern.

Seit nahezu einem Vierteljahrhundert gibt es nun diese spezielle Therapieform, für die inzwischen zahlreiche Hersteller im In- und Ausland Geräte anbieten. Im Laufe der Zeit entstanden allerlei kuriose Geschichten über ihre  Funktionsweise sowie über die angeblich physikalischen Grundlagen der Therapie, auf denen ihre Wirkung beruhen soll. Vor allem seit dem Tode ihres geistigen Vaters, Dr. Franz Morell im Jahre 1990, versuchen selbst  Exponenten der ersten Stunde die Geschichte umzuschreiben. In Deutschland gibt es mehrere Gruppierungen, die alle für sich die Autorität in Sachen Bioresonanz beanspruchen und im Allgemeinen auch eine bestimmte  Gerätegattung mit teils eigenem Vokabular vertreten. So ist es auch nicht verwunderlich, dass das 25jährige Jubiläum zu unterschiedlichen Zeiten zelebriert wird. Die einen haben es schon hinter sich, die anderen sind noch  mit den Vorbereitungen beschäftigt. Gründe genug also, um etwas Licht in diese mysteriöse Angelegenheit zu bringen und sich im Detail mit dieser Thematik zu befassen.

Anhand von einigen Fakten soll im Folgenden zuerst einmal aufgezeigt werden, wie unsinnig es ist auf physikalischen Erklärungsmodellen zu beharren und diese Theorien auch noch im Internet so quasi als Zeichen wissenschaftlicher Gelehrsamkeit zu dokumentieren. Niemand kann heute mehr guten Gewissens diese Modelle vertreten, und schon gar nicht diejenigen der ersten Stunde, die mangels besseren Wissens vielleicht seinerzeit nicht anders konnten und tatsächlich daran glaubten. Danach soll auf die eigentliche Funktionsweise der Geräte eingegangen werden und zwar so, wie sie sich gemäß den Erfahrungen des Autors darstellt. Er hat sich mit dieser  Therapieform weit mehr als ein Jahrzehnt auseinander gesetzt, eigene Versuche durchgeführt und mit zahlreiche Anwendern im In- und Ausland darüber diskutiert und sie bei ihrer Arbeit damit beobachtet hat. Betont sei ausdrücklich, dass der Autor hier nicht gegen den Einsatz von Geräten plädiert (schließlich hat er selbst derartige Konzepte entwickelt), sich jedoch entschieden gegen irreführende Erklärungsmodelle wendet, die letzten Endes  nichts anderem als einer Verdummung gleichkommt, der auch er ursprünglich anheim gefallen ist.

Begründet wurde die Therapie mit patienteneigenen Schwingungen von dem deutschen Arzt Dr. Franz Morell und dem Elektroniktechniker Erich Rasche, die sie nach den beiden Anfangsbuchstaben ihrer Namen als  MORA-Therapie benannten. Die entsprechenden Therapiegeräte sind seit 1977 im Einsatz. Der Begriff der Bioresonanz wurde für diese Therapieform erst später von Hans Brügemann eingeführt, der zuvor ein Jahrzehnt lang  exklusiv die Mora-Therapiegeräte vertrieb und sie weltweit bekannt machte. Auch der früher häufig gebrauchte Terminus der “ultrafeinen Bioenergie” ist eine Wortschöpfung von ihm. Die Idee der Mora-Therapie ist jedoch  eindeutig auf Morell zurückzuführen und nicht auf irgendwelche andere Personen, die erst später mit dieser Therapieform in Berührung kamen. Auch nicht auf Ludger Mersmann, der in diesem Zusammenhang von einem bestimmten Personenkreis immer wieder erwähnt wird. Eine zweimalige schriftliche Anfrage seitens des Autors an Mersmann zur Klärung dieser Angelegenheit blieb unbeantwortet. Doch nun zur Physik der Bioresonanz, wie sie sowohl in der einschlägigen Literatur als auch auf den Internet-Domains der großen Gerätehersteller dargestellt wird.

Die Bioresonanz- und MORA-Therapiegeräte arbeiten mit sogenannten patienteneigenen Schwingungen. Diese werden über Elektroden abgenommen und zur Therapie in einem Gerät um 180° elektronisch invertiert und  spiegelbildlich wieder an den Patienten zur Eliminierung pathologischer Schwingungen zurückgeführt. Die patienteneigenen Schwingungen sollen zwar elektromagnetischer Natur sein, sind jedoch auch heute (noch) nicht  physikalisch erfassbar. Angeblich befinden sie sich unterhalb der elektronischen Rauschgrenze der für die Beweisführung erforderlichen Messgeräte. Zwangsläufig erhebt sich nun die Frage nach den physikalischen Grundlagen  auf denen diese Geräte seinerzeit entstehen konnten, bzw. auf welche wissenschaftlichen Parameter überhaupt für nicht messbare Größen zurückgegriffen werden konnte? Laut Herstellerangaben sollen sich die vermeintlichen “patienteneigenen Schwingungen” in einem Frequenzbereich von Null bis ca. 200 KHz befinden. Wie man zu dieser Erkenntnis kommen konnte, soll später gezeigt werden. Nicht bedacht hat man bei der Postulierung eines derartigen Modells, bei dem auch die elektronische Verstärkung eine wichtige Rolle spielt, dass das, was messtechnisch nicht erfassbar ist, auch nicht zur elektronischen Verstärkung herangezogen werden  ann und schon gar nicht von einfachen Verstärkern, die, um überhaupt operativ zu sein, auf physikalische Ausgangswerte zwangsläufig zurückgreifen müssen.

Hieraus resultiert zugleich ein weiteres Problem, nämlich das der Invertierung und der damit verbundenen spiegelbildlichen Löschung pathologischer Schwingungen, was das Hauptmerkmal aller Bioresonanz- und  Moratherapien darstellt. Logischerweise kann aber auch hier nur etwas invertiert werden, das messtechnisch erfassbar ist. Ganz abgesehen davon, dass sich eine vollständige Invertierung (Löschung alles Schwingungen) schon  aufgrund der Phasenverschiebung im Körper gar nicht durchführen ließe. Hinzu käme noch – falls die Annahme der Invertierung stimmen würde – dass bei einer verstärkten Invertierung (größere Amplitude der invertierten Schwingungen), diese sich doch wohl ebenfalls pathologisch auswirken und ggf. eine Krankheit sogar noch verstärken könnte. Bei neueren Geräten, wie z.B. dem Mora-Super, lassen sich nun auch die  pathologischen Schwingungen getrennt verstärken – welch phantastische Möglichkeiten für Freunde des elektronischen Voodoo!

Eine weitere Problematik stellt die Trennung von harmonischen und disharmonischen bzw. pathologischen und physiologischen Schwingungen dar, die mittels eines Separators erfolgen soll. Hier wird einem materiellen Filter, der in der Mora-Therapie mit dem geheimnisvoll klingenden Wort “Molekularsaugkreis” bezeichnet wird sogar Wesenscharakter zugeschrieben, denn wie sonst könnte dieses Wunder außerhalb Lourdes erfolgen? Doch es gibt noch weitere Ungereimtheiten, die dem aufmerksamen Beobachter nicht verborgen bleiben. So z.B. die Behauptung, chemische Substanzen elektronisch abspeichern und elektronische Potenzen davon (ähnlich der  Homöopathie) herstellen zu können. Wer sich mit der zugrunde liegenden Technik jedoch näher befasst und die angegebenen Frequenzbereiche zur Herstellung der elektronischen Potenzen bei Mora studiert, dürfte sich einer weiteren Problematik bewusst werden und sich fragen müssen, warum ab der 1000 Hz Grenze die elektronische Potenzierung plötzlich einer anderen Gesetzmäßigkeit folgen soll! Wie viele das wohl schon bemerkt haben? Als  Testmethode bzw. zur Diagnose des passenden Mittels bedient man sich im Allgemeinen der Elektroakupunkturmessung, die einen direkten Kontakt mit dem Patienten erforderlich macht. Allerdings weiß niemand, wie denn die patienteneigenen von den therapeuteneigenen Schwingungen beim Testen auseinander gehalten werden.

Alles Fragen, die sich vor allem Gerätebesitzer einmal selbst stellen und, falls sie den Mut dazu haben, sie auch den Herstellerfirmen unterbreiten sollten und dies mit der Bitte um schriftliche Stellungnahme. Lassen Sie sich  doch einmal überraschen, was ihnen die Gelehrten der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung der einzelnen Firmen heute dazu zu berichten haben. Selbst physikalisch weniger Bewanderten dürften diese Modelle zu denken geben. Für Schulmediziner und wissenschaftlich ausgerichtete Therapeuten sind diese abstrusen, physikalisch nicht nachvollziehbaren Behauptungen jedoch Grund genug, um ein für allemal das Thema Bioresonanz ad Acta zu  legen und vielleicht sogar die gesamte Alternativ-Medizin zu vergessen. Mit Recht sogar, denn derartige Pseudophysik ist ein Affront und eine echte Herausforderung für alle, die sich mit dieser Thematik ernsthaft befassen  wollen.

Trotzdem stellt sich natürlich die Frage, wie es überhaupt zu dieser Gerätekonstruktion kommen konnte, die anscheinend sogar auf verschiedenen europäischen Erfindermessen diplomiert wurde. Nun, wer sich mit Elektronik und Verstärkertechnik näher befasst, erkennt sofort, dass diese Art von Geräten und die dafür verwendete Terminologie im Bereich der technischen Akustik zu Hause ist. Dieses Gebiet hatte zwar ursprünglich nichts mit der Alternativ-Medizin zu tun, dafür jedoch umso mehr mit dem Konstrukteur des ersten Mora-Gerätes, der vorher als Entwickler von Verstärkern in der Unterhaltungselektronik tätig war. Hier liegt auch des Rätsels Lösung, wie  man auf den Frequenzbereich der so genannten “patienteneigenen Schwingungen” kam. Er wurde willkürlich festgesetzt und die technische Konstruktion der ursprünglichen Geräte spiegelt den damaligen Stand der Elektronik in diesem Bereich wider. Man wusste es eben nicht besser! Es sei der Beurteilung eines jeden einzelnen überlassen, ob es sich dabei tatsächlich um eine geniale Erfindung handelt oder ob Konstrukteur und Anwender  gleichermaßen sich bis heute etwas vormachen bzw. Opfer einer allzu materialistisch ausgerichteten Weltanschauung von Anbeginn an geworden sind.

Doch Achtung – hier kommt die Überraschung! Diese Therapien funktionieren trotzdem, sie funktionieren sogar hervorragend, wenn der Anwender daran glaubt und von ihrer Wirkung  überzeugt ist.

Die damit erzielten Erfolge übertreffen sogar manche chemische Keule der Schulmedizin. Ihre Wirkungskomponenten sind jedoch weder die patienteneigenen Schwingungen noch gewisse enge oder breite Durchlassbereiche  oder gar automatische Frequenzdurchläufe, sondern schlicht und einfach der Therapeut bzw. die Therapeutin selbst. Es handelt sich hier um eine Art “symbolische Physik” und nicht um eine konkrete, im physikalischen Sinne  messbare Angelegenheit. Es ist der menschliche Geist, der in Verbindung mit den Geräten diese Wunder vollbringt. Das Bewusstsein des Anwenders spielt die entscheidende Rolle, die Geräte selbst besitzen gar keine therapierelevanten Wirkungskomponenten! Sie schaffen jedoch das nötige Vertrauen in die Methode und dienen dem Anwender als Konzentrationshilfe zur Ausrichtung des Bewusstseins (Aktivierung  und Fokussierung der geistigen Kräfte). Es sind die in der Außenwelt erforderlichen materiellen Repräsentanten (Symbole) eines geistigen Prinzips, dass durch den Glauben sowie das Ritual der Anwendung in Aktion tritt. Mit  anderen Worten: Utensilien für einen Elektronischen Schamanismus. Wirksam werden nicht die an den Geräten vorgenommenen (symbolischen) Einstellungen, sondern nur die im Bewusstsein des Therapeuten vorhandenen  subjektiven Vorstellungen über Funktion und Wirkungsweise der angewandten Methode. In der Regel gilt:

Je klarer und deutlicher die Methode im Bewusstsein des Anwenders verankert und je stärker der Glaube und die Identität mit dem System ist, desto Erfolg versprechender die Therapie!

Bei diesen Methoden kommt das Phänomen der Rückbezüglichkeit besonders zum Tragen, d. h. die Identität mit der angewandten Methode und das damit einhergehende Vertrauen ist Voraussetzung für den Erfolg, während nur wiederholter Erfolg das notwendige Vertrauen und damit die Identität mit dem System selbst schafft. Damit erklärt sich natürlich auch der vielfältige Wirkungsbereich derartiger Therapien sowie die außergewöhnliche Erfolgsquote von überzeugten Anwendern, aber auch die Misserfolge all derjenigen, die dieser Therapieform skeptisch oder gar ablehnend gegenüberstehen. Anfangs tritt zwar eine gewisse Abhängigkeit ein, da der Therapeut  glaubt, nur über das jeweilige Gerät und dessen Funktionsweise seine Erfolge erzielen zu können, doch in einem späteren Stadium, dass durch virtuoses Beherrschen des Instrumentes sowie dem Gewahrwerden des geistigen  Wirkprinzips gekennzeichnet ist, kann in letzter Konsequenz sogar auf das Gerät verzichtet werden. Die Beibehaltung des Gerätes ist jedoch trotzdem empfehlenswert, zumal die Trefferquote (durch die Bündelung der geistigen  Kräfte) damit weit höher ist, abgesehen davon, dass es auch ein gewisses Faszinosum darstellt, das die Kompetenz der Therapeuten nach Außen bestätigt.

Diese Phänomene der geistigen Ebene sind natürlich nicht nur an bestimmte Geräte oder Methoden wie die der Bioresonanz gebunden, sondern treten grundsätzlich in der Medizin auf und demnach auch bei allen  biophysikalischen Geräten. Dazu gehören u.a. Frequenzgeneratoren, die mit bis drei Stellen hinter dem Komma als besonders wirkungsvoll dargestellt werden oder andere, auf den ersten Blick mehr wissenschaftlich wirkende  Verfahren, wie z. B. Magnetfeld, Softlaser oder Farblicht. Wer sich für diese Themen näher interessiert und sich im Detail über die Problematik der instrumentellen Biokommunikation informieren möchte, sei auf die Beiträge:  “Einstieg in den elektronischen Schamanismus“, der sich auf der Homepage von AKODH (Arbeitskreis Onkologie Deutscher Heilpraktiker) unter befindet sowie auf den Artikel “Im Nirvana der Biophysik“, der u.a. auch hier auf diesen Seiten zu finden ist.

Die Frage bleibt jedoch, warum das geistige Prinzip der Methode, das seit Jahrtausenden bekannt und vom Schamanen bis hin zum Medizinmann auf allen Kontinenten praktiziert wird, von den meisten Geräteherstellern und Exponenten dieser Therapien bei uns verschwiegen und geleugnet wird. Bis heute hatte kaum jemand den Mut, sich offen zu den tatsächlichen Gegebenheiten zu bekennen und ein revidiertes Modell vorzustellen, das auch die Rolle des Bewusstseins als aktives Element eindeutig mit einbezieht. Für die meisten scheint der Papst Paul dem VI (1476-1559) zugeschriebene Ausspruch: Mundus vult decipi, ergo decipiatur (Die Welt will betrogen sein, also  betrügen wir sie fein) als Rechtfertigung für ihre unrühmliche Handlungsweise zu dienen. Aber dies ist eben nur ein Aspekt, denn dagegen steht: wer schweigt, gibt sein Einverständnis (Qui tacet, consentire videtur) und dies gilt  ür alle, die um diese Dinge Bescheid wissen, auch Therapeuten und Herausgeber von Fachzeitschriften sind hier gefordert.

Wie soll denn eine Methode überhaupt anerkannt werden, wenn bereits das postulierte Modell falsch ist und gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht? Warum denn nicht bewusst und unmissverständlich auf  die geistigen Wirkungskomponenten hinweisen und die Schulmedizin mit den tatsächlichen Gegebenheiten herausfordern? Doch dies dürfte schwierig sein, denn den meisten bleibt nichts anderes übrig, als das (falsche) Bild aufrechtzuerhalten und in der einst begonnenen Rolle weiter zu machen. Verständlicherweise, denn wer gibt schon zu, sich über Jahre oder gar Jahrzehnte getäuscht zu haben oder viel schlimmer, bewusst Therapeuten noch  immer an der Nase herumzuführen. Ganz abgesehen davon, dass es sich bisher für einige damit auch recht gut leben läßt! Wer sich in diesem Zusammenhang über Ursprung und Hintergründe der Therapie mit patienteneigenen Schwingungen im Detail interessieren möchte, sei auf den Insider-Report des Autors verwiesen, der unter dem Titel “20 Jahre Bioresonanz” (1977 – 1997) auf der Homepage des Radionik-Verlags zu finden ist (von dort kommen Sie gerade her, Anm. d. Autors).

Besser sieht es zur Zeit noch bei den Radionikern aus, die sich zwar auch physikalischer Instrumente bei ihrer Arbeit bedienen, jedoch um die geistigen Wirkfaktoren schon seit Jahrzehnten kein Geheimnis mehr machen. Radioniker brauchen sich deshalb auch nicht hinter einem materialistischen Weltbild zu verstecken, sie sind stolz diese ihnen von der Natur geschenkten Möglichkeiten der Heilung zu nutzen. Die Radionik befindet sich erneut im Aufschwung, der Übergang von den herkömmlichen Instrumenten mit zahlreichen Drehknöpfen zur computergestützen Radionik ist zwar noch nicht bei allen vollzogen, doch die Zukunft dieser Methode scheint tatsächlich  im rein virtuellen Bereich zu liegen. Mit zunehmender Zahl an neuen Geräten und Instrumenten werden sich jedoch auch in diesem Bereich schwarze Schafe einschleichen, die erneut versuchen werden mit unnötigem  (materiellen) Schnickschnack ihre Modelle zu versehen, um Neulingen etwas vorgaukeln zu können. Einige davon zeichnen sich bereits am Horizont ab, sie zu entdecken bleibt jedem Einzelnen überlassen. Auch liegt es an  jedem selbst, sich mit all den angebotenen Geräten und dem dahinterliegenden Wirkprinzip vertraut zu machen, um so die für ihn optimale Lösung zu finden. Wer sich dem elektronischen Schamanismus verschreiben möchte,  und dies sind nicht wenige, sollte sich jedoch auch gründlich mit den vielseitigen Möglichkeiten der computergestützen Radionik befassen. Nicht nur wegen der Fernbehandlung sondern auch wegen einer Reihe anderer Dinge,  wie z.B. begleitende Hilfe nach Familienaufstellungen etc., die der Bioresonanz auf Grund ihres pseudophysikalischen Dogmas und dem Festhalten an einem längst überholten Materialismus noch immer verschlossen sind.

Doch nichts desto trotz, auch für die Radionik gilt: Lassen Sie sich kein X für ein U vormachen!

© 9.2000 Hermann Grösser, 08.2003 Radionik Verlag


Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann lassen Sie sich doch über Neue informieren.

   

 

Claudio RomanazziBitte hinterlassen Sie unten einen Kommentar!
Bitte beachten: "Ich antworte nicht auf alle Kommentare, ich lese jedoch jeden einzelnen! Wenn ich auf Ihren Kommentar nicht antworte, dann bedeutet es höchstwahrscheinlich, dass ich mit Ihnen übereinstimme und nichts Bedeutendes hinzuzufügen habe. Ich schätze Ihren Kommentar sehr. Er spielt eine gewichtige Rolle für zukünftige Artikel. Bitte scheuen Sie sich nicht, alles zu schreiben, was Sie bewegt. Spam wird übrigens immer ausgefiltert und entfernt." (Claudio Romanazzi)

 

Jan 21

Heilung und elektronischer Schamanismus

By Claudio Romanazzi

Heilung und elektronischer Schamanismus

Symbolische Physik – Medizin der Zukunft?
von Hermann Grösser

Dass Themen der Heilung auch außerhalb der medizinischer Kreise diskutiert und untersucht werden ist durchaus gängige Praxis, handelt es sich doch um ein Unterfangen von allgemeinem  Interesse. Beispielhaft in dieser Hinsicht ist die Initiative der Zeitschrift KursKontakte, die für den Alternativmarkt wichtige Themen diskutiert und auch als Forum für therapeutische Angebote  fungiert. Unter dem Titel “Wie Heilung geschieht” brachte sie in der Ausgabe Juni/Juli 2001 eine Übersetzung des 1996 in dem englischen “Scientific and Medical Network Journal” erschienenen Artikels The Healing Effect – Complementary Medicine’s Unifying Principle? von David Hodges und Tony Scofield.

Dieser Artikel wäre allerdings noch besser in einer medizinischen Fachzeitschrift bei uns untergebracht gewesen, zumal er für die Komplementärmedizin von ganz besonderem Interesse ist. Die englichen Autoren vertreten die These, dass sowohl der Schulmedizin wie auch der Komplementärmedizin ein einheitliches Wirkprinzip zu Grunde liegt, das auf einer spirituellen Ebene zu suchen sei. Würde die Komplementärmedizin diesen Ansatz  konsequent verfolgen, hätte sie nach Meinung der Autoren, eine viel stärkere Position gegenüber der Schulmedizin, als wenn sie zweifelhafte wissenschaftliche Erklärungsmodelle ins Feld führt – was bis heute zur Verteidigung ständig geschieht. Desweiteren wird darin angeführt, dass die meisten in der Komplementärmedizin gebräuchlichen Geräte schlussendlich nichts anderes darstellen, als Hilfsmittel und Ritualgegenstände für Therapeuten, um  sich in die Heilungssituation zu begeben. Eine These, die auch der Autor seit Jahren vertritt und in zahlreichen Artikeln publiziert hat. Dass diese Art der Auslegung jedoch nicht von allen begrüßt, ja sogar von manchen bei uns diffamiert wird, zeigt nur, wie festgefahren und borniert die Ansichten einzelner sind.

Nun gab es immer wieder Forscher und Pioniere, die die Phänomene der Heilung untersuchten und darüber berichteten. Als eine herausragende Persönlichkeit sei hier der Amerikaner George W. Meek (1910 – 1999) erwähnt, der gemeinsam mit Ärzten, Psychologen, Naturwissenschaftlern und Parapsychologen jahrelang mehrere Länder bereiste, um vor Ort die Phänomene der außergewöhnlichen Heilung zu studieren. Er gab 1977 sein  umfassendes Werk ‘Healers and the Healing Process’ heraus und beschrieb darin sehr eindrucksvoll die Tätigkeiten von Heilern sowie über die heilenden Energien an sich. Es gibt keine bessere Zusammenfassung der Meek’schen Vorstellungen als die ‘Hypothese der Natur des Menschen’, die er auf dem 1. Internationalen Symposium über ‘Mind-Matter-Interface des Menschen’ 1985 in Sao Paulo vorgetragen und 1989 in Konsens mit 16 Fachgelehrten in  überarbeiteter Form herausgegeben hat (Näheres siehe: Ernst Senkowski, Georges W. Meek – Ein Visionär der paranormalen Heilung in CO’MED 7/8-99). Obwohl das Buch von Meek ein paar Jahre später, 1980 auch im  Hirthammerverlag auf Deutsch erschien, hatte es seinerzeit kaum Einfluss auf die vorherrschenden Ideen der Medizin. Vielleicht auch deshalb, weil seine Erkenntnisse aus anderen Kulturbereichen stammten und nicht  unbedingt in unser Weltbild passten. Dabei waren Meeks Erkenntnisse nicht die einzigen, die uns zur Verfügung standen. Schon Jahre zuvor, 1973 hatte Prof. Dr. rer. nat. Alfred Stelter, sein Werk ‘PSI-Heilung’ herausgebracht  und darin betont, dass nicht die Phänomene der Heilung, sondern eher unser vertrautes Weltbild angezweifelt werden müsste. Wie vieles in unserer schnell lebigen Zeit, so sind auch diese Werke der Pioniere in Vergessenheit  geraten und neue Forscher machen sich ans Werk, um das zu entdecken, was nicht neu für die Welt, jedoch immer wieder neu für den Einzelnen ist. Im Grunde genommen sind die Heilungsvorgänge als solche seit langem bekannt, erforscht und gut dokumentiert, was jedoch nicht unbedingt bedeutet, dass sich deshalb die Gepflogenheiten eines etablierten Systems ändern müssten, sei es in der Schulmedizin oder gar in der alternativen Szene.  Wissen alleine bewirkt nichts, es muss auch umgesetzt bzw. angewandt werden, um etwas bewirken zu können. Doch hier liegt die Crux, denn wer ist schon wirklich daran interessiert, etwas zu ändern oder zuzugeben, dass es  noch ganz andere Möglichkeiten der Heilung gibt, als nur die, die bei uns als ‘wissenschaftlich anerkannt’ gelten oder als wissenschaftlich hingestellt werden.

Das Gegenteil scheint bei näherem Betrachten der Fall zu sein. Wir befinden uns in einer Zeit, wo es immer mehr Arzneimittel, Heilmethoden und Heilpropheten gibt. Die einen berufen sich auf die neuesten  Forschungsergebnisse der Schulmedizin und die anderen auf die jahrtausendalten Erfahrungen der fernöstlichen Medizin. Hoffnungen werden geweckt und Therapeuten wie Patienten mit immer neuen, anscheinend noch  wirkungsvolleren Mitteln und Verfahren konfrontiert. Nicht von ungefähr kommt die Redewendung: Neue Verfahren nutzen, solange sie noch Hoffnungen wecken und Wirkung zeigen. Neben den Spezialisten der  Ethnomedizin, die nun alternative Heilverfahren sowie den Schamanismus aus allen Winkeln der Erde als neue vielversprechende Heilsbotschaft zu uns bringen, hat sich in der zweiten Hälfte des letzen Jahrhunderts auch bei uns eine eigene Art schamanistischer Kultur entwickelt. Es ist der elektronische Schamanismus, der vor allem in Deutschland seine Blüten treibt und der von hier aus in alle Teile der Welt als Errungenschaft moderner  Biophysik exportiert wird. Dass auch ihm das gleiche Prinzip innewohnt, wie das, das von Medizinmännern und Schamanen seit eh und je praktiziert wird, oder auch das der qualitativen, fernöstlichen Medizin, wissen bzw. vermuten jedoch die wenigsten.

Dieser elektronische Schamanismus stellt allerdings ein Novum in der Geschichte der natürlichen Heilverfahren dar. Ein Novum deshalb, weil seine Anwender sich der dahinterliegenden Gesetzmäßigkeiten größtenteils gar  nicht bewusst und überzeugt sind, mit Geräten zu arbeiten, die nach den neuesten Erkenntnissen der Physik konzipiert wurden. Gestärkt wird dieser Glaube durch die pseudophysikalischen Erklärungsmodelle, die ihnen Seitens d er Hersteller vermittelt werden. Verständlicherweise, denn sie behaupten dies ja mit Überzeugung und hoch wissenschaftlich klingendem Vokabular. Mit anderen Worten: Die wenigsten, die mit diesen Methoden arbeiten  wissen mit Bestimmtheit, dass sie es selbst sind, die die Kraft zur Heilung ausrichten, bzw. das Potential der Heilung beim Patienten freisetzen. Einige davon verteidigen sogar mit Vehemenz ihr materialistisches Weltbild,  vermutlich glauben sie doch weit mehr an die von ihnen eingesetzten Geräte als an ihre eigenen Fähigkeiten. Von den zahlreichen in der Komplementärmedizin gebräuchlichen instrumentellen Methoden sollen hier als Beispiel  die Therapien mit patienteneigenen Schwingungen, die allgemein als Bioresonanz-und Mora-Therapien bekannt sind, herausgegriffen werden. Zum einen, weil ihre Vertreter das zugrunde liegende geistige Prinzip auch
heute noch, also nach nahezu einem Vierteljahrhundert verschleiern und zum anderen, weil sie in geradezu idealer Weise die symbolische Physik und damit den elektronischen Schamanismus verkörpern. Sie wird von ihren  Erfindern als biophysikalische Therapie  bezeichnet und ist inzwischen weit über die Grenzen Deutschlands als solche bekannt.

Physikalische Geräte der gleichen Kategorie wurden jedoch schon Jahrzehnte vorher zu therapeutischen Zwecken eingesetzt, vor allem die Radionik kann als instrumentelle Methode bereits auf ein nahezu hundertjähriges  Bestehen zurückblicken. Ihre Exponenten hatten zwar immer wieder mit dem medizinischen Establishment zu kämpfen, doch nie scheuten sie sich, zu ihrer Methode zu stehen und sich offen zu den geistigen Wirkfaktoren zu bekennen. Dem aktuellen Stand der Dinge nach zu urteilen, sind die Radioniker nicht nur die Pioniere der instrumentellen Biokommunikation sondern auch die wahren Begründer der virtuellen Medizin, die heute in Form von Software gesteuerten Test- und Therapieprogramme für die PC-Anwendung zur Verfügung stehen.

Doch zurück zur Therapie mit patienteneigenen Schwingungen. Nie zuvor wurde soviel Wirbel um eine angeblich neue Entdeckung gemacht, als gerade um diese. Das von den Erfindern postulierte Prinzip ist denkbar einfach, ja  geradezu genial. Über Handelektroden werden die sogenannten patienteneigenen Schwingungen abgegriffen, in ein Gerät geleitet, dort um 180° elektronisch invertiert und wieder an den Körper zurückgegeben. Die pathologischen Schwingungen werden dabei spiegelbildlich gelöscht, die physiologischen, gesunden aufgebaut. Soviel zum Grundprinzip in einfachen Worten, Details sind der einschlägigen Literatur sowie den Unterlagen der einzelnen Herstellerfirmen zu entnehmen, von denen es inzwischen mehr als genug gibt. Zahlreiche Praxisfälle dokumentieren die Erfolge und will man Experten der Methode glauben, so soll es kaum  eine Krankheit geben, die mit dieser Therapie nicht behandelt werden kann. So weit so gut, doch warum steht dann nicht in jeder Praxis ein Bioresonanz-Gerät, arbeitet nicht jeder Therapeut nach dieser Methode und bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen nicht die Leistungen? Nun das Problem ist einfach zu erklären. Das von den Herstellern proklamierte Wirkprinzip widerspricht nicht nur gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern passt auch nicht  in das vorherrschende Weltbild vieler Therapeuten. Nichts, rein gar nichts was von den Herstellern und Exponenten als physikalisches Wirkprinzip für diese Methode angegeben wird stimmt. Dennoch können Anwender teilweise spektakuläre Heilerfolge damit erzielen, und dies ohne Medikamente im herkömmlichen Sinn. Die Methode funktioniert – nur ein Ignorant könnte behaupten, dass dem nicht so sei! Allerdings, und hier liegt das ganze Problem der Methode, sie funktioniert nicht so, wie Anwender und Hersteller es gerne hätten und letztere es in ihren glanzvollen Schriften mir Überzeugung und vielen Grafiken darlegen.

Wie es im Einzelnen zu dieser Therapieform kam und was sich dahinter verbirgt, wurde inzwischen von verschiedener Seite aus (wissenschaftlich wie alternativ) eingehend beleuchtet und im Laufe der Jahre in zahlreichen Artikeln dokumentiert, so dass hier nicht mehr explizit darauf eingegangen werden soll. Der Autor selbst war früher einige Jahre (1987 – 1992) als Berater für einen der Gerätehersteller tätig. Er hat nicht nur ausgezeichnete Insider-Informationen zur Verfügung, sondern auch ausgedehnte Literatur-Recherchen in diesem Bereich unternommen. Hinzu kommen eigene Versuche mit verschiedenen Gerätetypen sowie zahlreiche Gespräche mit Therapeuten im In- und Ausland. Seine Erkenntnisse und Erfahrungen sind u.a. in dem von ihm verfassten ‘Insider-Report-Bioresonanz’ beschrieben. Der Report ist die bisher umfangreichste Darstellung zu diesem Thema und enthält mehrere Dutzend Referenzangaben sowohl von Gegnern als auch Befürwortern der Methode. Ein “muss” für alle, die sich eingehend mit dieser Therapieform beschäftigen und näheres über Ursprung und Hintergründe wissen möchten. Der Report ist im Internet unter: www.radionikverlag.de unter der Rubrik: ‘… Bioresonanz’ zu finden oder direkt vom Radionik Verlag zu beziehen.

Was in England schon seit langem bekannt und von den Radionikern publiziert wurde, scheint in Fachkreisen jedoch hier kaum beachtet zu werden. Anscheinend bedarf es erst einmal des Anstosses von Außen, damit etwas geschieht wie z.B. durch den eingangs erwähnten Artikel: Wie Heilung geschieht aus Kurskontakte Nr.115. Der englische Text sowie weitere nützliche Informationen zum Thema Radionik sind unter: ‘www.felfield.u-net.com’ zu  finden. In Deutschland sind derartige Publikationen eher selten. So hatte bis heute auch kaum jemand den Mut, offen zu den Gegebenheiten Stellung zu nehmen und z.B. ein revidiertes Modell für die Bioresonanz vorzustellen, das auch die Rolle des Bewusstseins als aktives Element mit einbezieht. Konsequenterweise ist auch das geistige Prinzip dieser Therapieform tabu und wird von den meisten verschwiegen oder sogar vehement geleugnet. Wie sollen denn bewusstseinsrelevante Methoden überhaupt je anerkannt werden, wenn bereits die postulierten Modelle völlig unsinnig sind und gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen? Die Wissenschaft im klassischen Sinne kann zwar mit geistigen Vorgängen recht wenig anfangen, dafür aber umso mehr mit materiellen. Warum also wissenschaftliche Termini missbrauchen, um Physik dort vorzutäuschen wo gar keine ist und sein kann, nämlich im Reich der geistigen Welten. Da wäre es doch wohl besser, bewusst und unmissverständlich auf die bewusstseinsrelevanten Wirkfaktoren hinzuweisen und die Schulmedizin mit den tatsächlichen Gegebenheiten herauszufordern?

Doch dies dürfte schwierig sein, die wenigsten sind bereit sich erst einmal selbst einzugestehen, das sie in letzter Konsequenz doch nur mit ‘Symbol und Ritual’ arbeiten, mit etwas das in keinem offiziellen Lehrbuch der  westlichen Medizin steht, an keiner Hochschule gelehrt und kein Prüfungsfach für Therapeuten ist. Derartige anachronistische Techniken dürften wohl eher in einem anderen Kulturbereich, fernab dem unsrigen zu Hause sein,  als in einer modernen Naturheilpraxis. Doch hier irren die meisten, die Naturgesetze sind für alle da und an jedem Ort der Erde gültig. Den meisten Herstellern dagegen dürfte so oder so nichts anderes übrig bleiben, als das  (falsche) physikalische Bild aufrechtzuerhalten und in der einst begonnenen Rolle weiter zu machen und jeden mit allen Mitteln zu bekämpfen, der ihr ver-rücktes Weltbild in Frage stellt. Verständlicherweise, denn wer gibt  schon zu, sich über Jahre oder gar Jahrzehnte getäuscht zu haben oder was viel schlimmer ist, sogar bewusst Therapeuten noch immer an der Nase herumzuführen. Eine derartige Verhaltensweise verzerrt jedoch nicht nur die  Wettbewerbssituation, sondern ist auch unfair gegenüber all denjenigen, die die bewusstseinsrelevanten Faktoren ihrer Methode offen darlegen. Ob der Ehrliche der Dumme ist?

Doch wie dem auch sei, die Luft wird dünner für die Pseudophysiker. Sie werden über kurz oder lang entweder ihre Modelle umstellen oder das Feld räumen müssen. Der Zeitgeist ist gegen sie, die bewusstseinsrelevanten  Faktoren finden immer mehr Beachtung. Selbst prominente Physiker, wie z.B. der Amerikaner William A. Tiller beschreibt in seinem Buch ‘Science and Human Transformation’ die Rolle des Bewusstseins als determinanter  Faktor. Wer als Exponent oder Gerätehersteller bewusstseinsrelevanter Verfahren immer noch glaubt, Therapeuten durch Missbrauch etablierter Termini der Physik und falsche Funktionsmodelle in die Irre führen, wenn  nicht gar verdummen zu können, wird vielleicht bald das Nachsehen haben.

© 7.2001 Hermann Grösser, 08.2003 Radionik Verlag


Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann lassen Sie sich doch über Neue informieren.

   

 

Claudio RomanazziBitte hinterlassen Sie unten einen Kommentar!
Bitte beachten: "Ich antworte nicht auf alle Kommentare, ich lese jedoch jeden einzelnen! Wenn ich auf Ihren Kommentar nicht antworte, dann bedeutet es höchstwahrscheinlich, dass ich mit Ihnen übereinstimme und nichts Bedeutendes hinzuzufügen habe. Ich schätze Ihren Kommentar sehr. Er spielt eine gewichtige Rolle für zukünftige Artikel. Bitte scheuen Sie sich nicht, alles zu schreiben, was Sie bewegt. Spam wird übrigens immer ausgefiltert und entfernt." (Claudio Romanazzi)

 

Jan 21

Elektronische Biokommunikation

By Claudio Romanazzi

Elektronische Biokommunikation – Im Fokus: Radionik

von Hermann Grösser

Unwissende werfen Fragen auf, welche von Wissenden
vor tausend Jahren schon beantwortet sind.
GOETHE zum Thema: “Erweiterung des Wissens”.

Sie interessieren sich für Radionik und möchten mehr darüber erfahren, wollen zum eigentlichen Kern der Sache vordringen? Nun, echte, in die Tiefe gehende Informationen in diesem Bereich sind selten, da die Phänomene bewusstseinsrelevanter Verfahren wie die der Radionik im Kernpunkt noch kaum jemand im Detail erforscht oder eindeutig dargelegt hat.

Gesichert ist jedoch, dass mit Radionik und ähnlich funktionierender Methoden erstaunliche Ergebnisse erzielt werden und Anwender oft begeistert über die kreativen Möglichkeiten, die sich im praktischen Einsatz damit ergeben, berichten. Neben der Radionik gibt es noch zahlreiche andere instrumentelle Verfahren, mit teils klangvollen Namen, wie zum Beispiel Bioenergetik, Bioresonanz, Psychoenergetik, Psychotronik sowie Energie-, Quanten-, Schwingungs- und Informations-Medizin. Sie alle beruhen jedoch auf den gleichen Wirkprinzipien, d.h. es sind anwenderbedingte Methoden, bei denen das menschliche Bewusstsein Teil des Funktionsprinzips ist. Sie sind dem Bereich der Psychobiophysik zuzuordnen.

Wer sich für diese Thematik interessiert oder sogar ein Gerät erwerben möchte, sollte jedoch nicht erstaunt sein, über die oft völlig divergierenden Ansichten in diesem Bereich. Grund: Es gibt weder eine einheitliche Terminologie noch ein allgemein verbindliches oder offiziell anerkanntes Erklärungsmodell, das auf klaren naturwissenschaftlichen Fakten basiert. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen und Ideen über Funktion und  Wirkungsweise der Methode. Die Einen erhalten ihre Informationen angeblich aus parallelen Welten, die anderen aus dem weißen Rauschen einer Diode und manche arbeiten sogar mit geheimnisvollen Skalarwellen oder setzten den Wirkbereich in den “Informatorischen Raum” nach Burkhard Heim.

Beweise für die jeweiligen Behauptungen (Richtigkeit der Aussage) im wissenschaftlichen Sinne hat jedoch keiner von ihnen. Verständlicherweise, denn es handelt sich bei den postulierten Modellen um Beschreibungen von Phänomenen des menschlichen Bewusstseins, die mit einer rein auf reproduzierbare Fakten ausgerichteten Wissenschaft nicht direkt erfassbar sind. Was jedoch erfassbar und mittels Statistik dokumentierbar ist, sind die Auswirkungen. Somit beschränkt sich die Beweisbarkeit dieser Methoden auf die in der Praxis gemachten Erfahrungen (was pragmatisch betrachtet ja auch völlig ausreichend ist). Was letzten Endes zählt, ist das Ergebnis. Denn Patienten ist es egal, ob sie wissenschaftlich anerkannt oder sonst wie geheilt werden.

Trotz aller Erfolge gilt für diesen Bereich jedoch immer noch folgender Leitsatz:

Je mehr mit wissenschaftlichen Termini die angebliche Funktionsweise bewusstseinsrelevanter Verfahren im Außen dargelegt wird, desto geringer ist das Wissen um die tatsächlichen Vorgänge im Inneren.

In den meisten Fällen handelt es sich bei diesen Erklärungen entweder um Vorspiegelung nicht relevanter Fakten, oder schlicht und einfach um den Missbrauch etablierter Termini der Physik. Materiegläubigen Personen soll  so eine Art wissenschaftliche Grundlage und damit verbunden, eine gewisse Sicherheit in der Anwendung seitens der Begründer einer Methode bzw. von Geräteherstellern vermittelt werden. Hinzu kommt, dass in Folge der  weit verbreiteten, undifferenzierten Wissenschaftsgläubigkeit die postulierten Modelle von potentiellen Interessenten dadurch leicht als bewiesene Tatsachen angesehen werden. So ist es auch kaum verwunderlich, dass gerade diejenigen sich mit dem Deckmantel der Wissenschaft umhüllen, die am wenigsten auf dieser Ebene zu bieten haben. Warum aber die Phänomene des Bewusstseins verschleiern? Bereits 1972 schrieb Prof. Dr. Alfred Stelter in seinem Buch “Psi-Heilung, Parapsychologie und Medizin”, dass es jenseits der bekannten physikalischen Welt noch fundamentalere Größen und Wechselwirkungen gibt, die sich nicht aus den uns derzeit bekannten Naturgesetzen ableiten (siehe Anhang).

Ein weiteres Problem im Reich der instrumentellen Methoden ist das unterschiedliche Preisgefüge der einzelnen Anbieter. Einige davon liefern nicht einmal eine vernünftige Hardware, ein PC und eine CD mit angeblich allen  Informationen genügt bereits, um als Technomagier seine Arbeit aufnehmen zu können. Bei manchen Interessenten könnte durchaus der Eindruck entstehen, dass es eine Art Zweiklassen Radionik gibt, was wiederum die Wahl  des passenden Instrumentes noch schwieriger gestaltet. Nach dem Aschenputtel-Prinzip: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen vorzugehen nützt wenig, denn wer entscheidet schon bei bewusstseinsrelevanten  Systemen, was gut oder schlecht ist? Die eigene Intuition scheint dafür immer noch das beste Kriterium zu sein!

Wer jedoch, aus welchen Gründen auch immer, an Billiggeräten oder preisgünstigen Angeboten interessiert ist, sollte sich möglichst vor dem Kauf im Klaren darüber sein, dass nicht nur der Material-, sondern vor allem der Gebrauchswert (das geistige Konzept) das entscheidende Kriterium auf diesem Gebiet ist. Mit anderen Worten: Es muss zwischen Inhalt und Form unterschieden werden. Als analoges Beispiel sei eine Klassik-CD mithochwertiger Aufnahmetechnik erwähnt, auch da beträgt der materielle Gegenwert nur wenige Cent, der eigentliche persönliche Wert dagegen richtet sich jedoch nach anderen Kriterien, wie Vorliebe für Interpret und Orchester. Und noch etwas ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung: Die Möglichkeiten der Weiterbildung sowie die persönliche Einweisung durch entsprechendes Fachpersonal des jeweiligen Anbieters einschließlich der vor allem anfangs oft benötigten Hotline. Als durchaus nützlich bei Entscheidungen dürfte sich auch der Spruch von John Ruskin, dem englischen Sozialphilosophen, erweisen (siehe Anhang). Auch darüber lohnt es sich, einmal nachzudenken.

Die Psychobiophysik und im Besonderen die Radionik ist ein faszinierendes Gebiet, dass Dank modernster Informationstechnologie heute enorme Möglichkeiten bietet. Interessierten Therapeuten und Therapeutinnen stehen zahlreiche instrumentelle Methoden zur Verfügung, die die therapeutische Arbeit wesentlich erleichtern. Unter den vielen Errungenschaften seien hier nur zwei wichtige Neuerungen der modernen Radionik erwähnt:

– automatisches Testen aller Analyse- und Behandlungsparameter,

– simultane Fernbehandlung mehrerer biologischer Systeme, programmierbar im zeitlichen Ablauf (Multibroadcasting).

Bären aufbinden

Bären aufbinden

 

Betont sei jedoch, dass trotz aller Automatik auch diese Methoden anwenderbedingt sind, d.h. das Bewusstsein des Bedieners und nicht die
Elektronik ist die entscheidende Komponente. Manuelle Testmethoden, wie zum  Beispiel EAV, Kinesiologie und andere, können mit derartigen Systemen problemlos ersetzt werden. Doch Gerät ist nicht gleich Gerät und wie für so Manches im Leben gilt auch hier das Zitat des französischen Schriftstellers Anatole France:

Es ist gut, wenn das Herz naiv ist, aber nicht der Kopf.

Deshalb: Informieren Sie sich, vergleichen Sie und lassen Sie sich keinen Bären aufbinden.

Literaturhinweise:

  • Scofield, Tony, Horizons in Radionics, energy medicine for the 21st century Trencavel Press, 2003, www.trencavel.co.uk
  • Russel, W. Edward, Der Radionik Report, Wissenschaft der Zukunft, Radionik Verlag, 2005
  • Tansley, David V., Radionik: Wissenschaft oder Magie?, Radionik Verlag, 2004

Anhang

Die schöpferische Kraft des Bewusstseins

….. Dennoch existieren aber jenseits der Welt der physikalischen Größen und Wechselwirkungen noch fundamentalere Größen, die sich nicht aus der Physik ableiten lassen, auch nicht aus der Biophysik. Unsere Naturwissenschaften gingen von der Beobachtung der toten Materie aus und leiteten daraus die Chemie und Physik ab. Aus dieser Chemie und Physik heraus versuchte man nun das Lebendige wieder abzuleiten und zu verstehen. Wenn nun im Bereich des Lebendigen Grundgrößen vorhanden sind, die man in der so genannten toten Materie nicht fand, dann kann man bei diesem Vorgehen logischerweise nicht zu einem vollständigen und  richtigen Bild vom Lebendigen und damit auch Menschen kommen. Tatsächlich ist es auch so. Solch eine übersehene bzw. auf der wissenschaftlichen Diskussion verbannte Größe ist der Begriff des Bewusstseins.

Dieses Bewusstsein, das auch das gefühlsmäßig in uns vorhandene Wissen mit einschließen soll, also die Tiefenschichten des Bewusstseins, ist offensichtlich bis heute total falsch eingeschätzt worden. Die exakt-naturwissenschaftlichen Psychologen bezeichnen es als eine irrelevante Größe und manche von ihnen tun dies heute noch. Vielleicht ist dies der schwerste wissenschaftliche Irrtum, der je begangen wurde. (…) Ohne das  Bewusstsein gäbe es keine Physik, keine Chemie und keine Naturwissenschaften überhaupt. Die schöpferische Kraft des Bewusstseins ist vermutlich die Ursache all unserer Aktivitäten und auch der paranormalen Phänomene. Aus der Strukturierung des Bewusstseins – einschließlich der Tiefenschichten, meist Bewusstsein genannt – ergeben sich zugleich die Möglichkeiten wie auch die Grenzen eines Menschen, oder auch einer Gemeinschaft, ja einer
ganzen Kultur. (…)

Hätten unsere Wissenschaften ebenso viel Arbeit in die Erforschung der Möglichkeiten des Bewusstseins investiert, wie sie in die Erforschung der materiellen Strukturen und ihrer Energien hineingesteckt haben, dann könnten wir am laufenden Band wahre Wunder erleben. Es gibt bestimmte Kohärenzzustände des Bewusstseins und Unterbewusstseins, unter denen ungeahnte psychische Energien freigesetzt werden können, die weit über das  Hinausgehen, was rational möglich erscheint. Hierbei scheint sich auch zu zeigen, dass das Bewusstsein eine dem Materiellen übergeordnete Größe ist. Aus diesem Bewusstsein heraus ergeben sich Möglichkeiten der Heilung  von Krankheiten, die all unsere bisherigen wissenschaftlichen Konzepte sprengen. Es ist Zeit, dass die Wissenschaften das Bewusstsein zu einem zentralen Untersuchungsgegenstand machen.

Auzug aus: PSI-Heilung, Parapsychologie und Medizin
von Prof. Dr. rer. nat. Alfred Stelter, Knauer
Tb.1973, Seite 323/324


Zum Thema Gerätepreise

“Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist auch unklug, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.”

John Ruskin (1819 – 1900)


Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann lassen Sie sich doch über Neue informieren.

   

 

Claudio RomanazziBitte hinterlassen Sie unten einen Kommentar!
Bitte beachten: "Ich antworte nicht auf alle Kommentare, ich lese jedoch jeden einzelnen! Wenn ich auf Ihren Kommentar nicht antworte, dann bedeutet es höchstwahrscheinlich, dass ich mit Ihnen übereinstimme und nichts Bedeutendes hinzuzufügen habe. Ich schätze Ihren Kommentar sehr. Er spielt eine gewichtige Rolle für zukünftige Artikel. Bitte scheuen Sie sich nicht, alles zu schreiben, was Sie bewegt. Spam wird übrigens immer ausgefiltert und entfernt." (Claudio Romanazzi)