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© 04.2008

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Hermann Grösser

Color Tuning

Systemregulation durch Ton und Farbe


Die Errungenschaften der modernen elektronischen Kommunikation haben auch für die Radionik gänzlich neue Möglichkeiten geschaffen. Die heutige Radionik ist computergestützt und der Einstieg in ein sonst recht zeitaufwendiges Test- und Therapieverfahren ist so einfach wie nie zuvor geworden. Wie schnell und kreativ sich radionisches Arbeiten mit Hilfe eines PC gestalten lässt, wird am Beispiel des Color Tuning deutlich.

Dieses virtuelle Farb-Ton-System vereinigt die Erkenntnisse und Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen der Psychobiophysik und anderer, in Wechselwirkung mit dem Bewusstsein stehender Verfahren. Das Color Tuning wurde von dem Autor in mehrjähriger Zusammenarbeit mit den Bruce Copen Laboratorien entwickelt und ist integraler Bestandteil der Software für das MARS III Gerät. Es ist eine in sich abgeschlossene Methode, die ein sehr breites Anwendungsspektrum abdeckt. Darunter fallen u.a. die bekannten Indikationen der Akupunktur, der Homöopathie und der Bioresonanz sowie andere psychoenergetische Regulationstherapien. Der Name Color Tuning besagt, dass sowohl Farben als auch Tonfrequenzen zur Balancierung (Tuning) eines biologischen Systems eingesetzt werden.

Chakrasymbole (17K)

Die formale Basis des Color Tuning stellt die Mathematik der Musik dar, die es erlaubt die auditiven Frequenzen zu ordnen und in eine harmonikale Struktur zu bringen. Hinzu kommen Farben als visuelle Führungsgröße. Sie sind dem auditiven Frequenzbereich, der sich über zehn Oktaven (von etwa 20 Hz bis 20.000 Hz) erstreckt, sowie einer Ultra- und Infraschall-Oktave zugeordnet. Die Zuordnungen von Ton und Farbe entsprechen u.a. dem Zwölferkreis des Musikwissenschaftlers Wilfried Krüger und sind auch identisch mit denen aus der Kabbala. Wer dagegen mit den Farben nach Dinshah (Sprectro Chrome) arbeiten möchte, kann dies durch einfachen Mausklick genau so problemlos tun. Auch dem Wunsch seitens der Anwender, mit unterschiedlichen Kammertönen arbeiten zu können, wurde Rechnung getragen.

Um in der Praxis eine schnelle und effiziente Arbeitsweise zu gewährleisten sind Ton und Farbe in Form einer Matrix angeordnet und als harmonische Einheit am Bildschirm ersichtlich. Gegenüber befinden sich die symbolischen Abbildungen der zu testenden Personen. Entsprechende Zoneneinteilungen an den Bildern erlauben die exakte Lokalisierung von Störfeldern. Neben der klassischen manuellen Testung der Radionik besteht beim Color Tuning auch die Möglichkeit, automatisch zu testen. Dies erfolgt über den speziell dafür entwickelten VIBA-Generator (VIBA = Vast Interactive Biosystems Analyser), der ein vom Bewusstsein des Anwenders geprägtes Ergebnis liefert, das direkt zur Balancierung eingesetzt werden kann.

Farbkreis (17K)

Dank moderner Computertechnik konnten auch in der Behandlung neue Wege beschritten werden. Dem Anwender stehen sowohl harmonikal-strukturierte Regulationsprogramme, so genannte Farb-Ton-Kaskaden, als auch Programme nach Indikationen zur Verfügung. Eine weitere interessante Möglichkeit bietet der Sweep-Modus. Ähnlich der Funktion eines Bandpassfilters können damit vorgewählte Farb- oder Oktavbereiche kontinuierlich durchlaufen werden. Das gesamte Color Tuning ist so gestaltet, dass es der Kreativität des Anwenders weitestgehend Freiraum lässt.

Was die Programme für einzelne Indikationsbereiche betrifft, so wurden bei der Gestaltung u.a. die Erkenntnisse aus der Bioresonanz sowie Empfehlungen nach Dinshah mit berücksichtigt. Dinshah (1872 - 1966) gehört zu den Pionieren der Farblicht-Therapie in Amerika. Er begründete in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts das Spectro Chrome System, eine Methode zur Bestrahlung des Körpers mit farbigem Licht. Seine Erfahrungen sind in dem Buch 'Let their be Light' zusammengefasst, das auch in deutscher Version von der Nachfolgeorganisation, der Dinshah Health Society in den USA erhältlich ist (http://www.dinshahhealth.org/).

Während Unbedarfte auch heute noch die Erfolge mit diesem System auf die Strahlenwirkung von farbigem Licht zurückführen, ordnete R. Murray Denning, Autor des Buches 'My Search For Radionic Truth", bereits vor Jahrzehnten die Spectro Chrome Methode der Radionik zu. Er besaß selbst einen der ersten Dinshah Projektoren und spürte rein intuitiv, dass es sich in Anbetracht der Konstruktionsmerkmale des Gerätes dabei nicht um physikalische Wirkfaktoren im eigentlichen Sinne handeln konnte. Wie Recht Denning damit hatte, konnte der Autor, der später aus seinem Nachlass den besagten Spectro Chrome Projektor erwarb, anhand von Untersuchungen exakt nachweisen. Nicht von ungefähr bezeichnete sich Dinshah selbst als Metaphysiker und Psychologen.

MarsIII (6K)

Soweit die Beschreibung der äußeren Aspekte des Color Tuning; aber das System ist mehr, als nur ein symbolischer Repräsentant eines geistigen Prinzips. Über die audiovisuelle Darstellung der Methode wird gleichzeitig die Fähigkeit des Bedieners, die mit der Anwendung verbundenen Abläufe genau zu visualisieren, gefördert. Insider wissen, dass dies neben der persönlichen Identifikation mit dem jeweiligen System eine wichtige Voraussetzung ist, um mit bewusstseinsrelevanten Methoden von Anfang an erfolgreich arbeiten zu können. Die enormen Vorteile allerdings, die sich aus der sensoriellen Ansprache beim Color Tuning ergeben, lassen sich in vollem Umfange erst durch den praktischen Umgang mit dem System selbst erkennen.

Literatur:

Anschrift des Autors:
hermann-groesser@t-online.de

© 8.2003 Radionik Verlag

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