Color Tuning
Elektronische Biokommunikation mit Ton und Farbe
von Hermann Grösser
Eine markante Persönlichkeit im Reich der Radionik war Bruce Copen, der bereits 1947 in England ein Unternehmen zur Herstellung radionischer Geräte gründete. Zu den klassischen Modellen, die teilweise heute noch gebaut werden, kam später auch ein Gerät zur Behandlung mit Farblicht. Das erste Modell für diese Anwendung war eine tragbare Farbbehandlungslampe, die überall dort eingesetzt werden konnte, wo elektrischer Strom zur Verfügung stand. Bald jedoch erkannte er, dass weder Licht noch Farbe im Außen vorhanden sein müssen, um eine Wirkung zu erzielen. Es genügte, wenn sie nur als Symbol d.h. als äußerer Repräsentant vorhanden waren und, gemäß dem radionischen Prinzip, über das Bewusstsein des Anwenders aktiviert werden konnten.
In Folge kam in den 60er Jahren unter dem Namen „Coloronic Instrument“ das erste radionische Farbgerät auf den Markt. Es war ein klassisches Instrument mit zahlreichen Einstellreglern, das zusätzlich noch mit zwei Handelektroden zur direkten Anwendung am Körper ausgestattet war. Die Farben selbst waren nicht sichtbar, sie wurden durch Zahlencodes, den so genannten Farbraten symbolisch ersetzt.
Soviel zu den Anfängen der radionischen Farbbehandlung, die mehr als vier Jahrzehnte zurückliegen.
Die entscheidende Wende kam jedoch erst mit den Errungenschaften der modernen elektronischen Kommunikation. Das Computerzeitalter eröffnete nicht nur für diesen Bereich gänzlich neue Möglichkeiten, sondern brachte auch für die gesamte Radionik eine Renaissance.
Bruce Copen legte noch vor seinem Tod (1998) die Geschicke seiner Firma in die Hände von Dipl.-Ing. Harald Rauer, der bereits unter der Firmierung „Bruce Copen Laboratorien (Europa)“ den Vertrieb im deutschsprachigen Raum innehatte. Neben den traditionellen Instrumenten verfügt sie mit dem MARS-III über ein modernes computergestütztes Instrument, mit dem der Einstieg in ein sonst recht zeitaufwändiges Test- und Therapieverfahren so einfach wie nie zuvor geworden ist. Der Name MARS ist ein Akronym und steht für: Multiples Analytisches Radionisches System.
Wie schnell und kreativ sich radionisches Arbeiten mit Hilfe eines PC gestalten lässt, wird am Beispiel des Color Tuning deutlich. Dieses virtuelle Farb-Ton-System vereinigt die Erkenntnisse und Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen der Psychobiophysik und anderen in Wechselwirkung mit dem Bewusstsein stehenden Verfahren. Das Color Tuning wurde von dem Autor in mehrjähriger Zusammenarbeit mit den Bruce Copen Laboratorien entwickelt und ist integraler Bestandteil der Software für das MARS III.
Es ist eine in sich abgeschlossene Methode, die ein sehr breites Anwendungsspektrum abdeckt. Darunter fallen u.a. die bekannten Indikationen der Akupunktur, der Homöopathie und der Bioresonanz sowie andere psychoenergetische Regulationstherapien. Der Name Color Tuning besagt, dass sowohl Farben als auch Tonfrequenzen zur Balancierung (Tuning) eines biologischen Systems eingesetzt werden.
Die formale Basis des Color Tuning stellt die Mathematik der Musik dar, die es erlaubt die auditiven Frequenzen zu ordnen und in eine harmonikale Struktur zu bringen. Hinzu kommen Farben als visuelle Führungsgröße. Sie sind dem auditiven Frequenzbereich, der sich über zehn Oktaven (von etwa 20 Hz bis 20.000 Hz) erstreckt, sowie einer Ultra- und Infraschall-Oktave zugeordnet. Die Zuordnungen von Ton und Farbe entsprechen u.a. dem Zwölferkreis der Atome des Musikwissenschaftlers Wilfried Krüger und sind auch identisch mit denen aus der Kabbala. Wer dagegen mit anderen Farb-Ton-Zuordnungen arbeiten möchte, kann dies durch einfachen Mausklick genau so problemlos tun. Auch dem Wunsch seitens der Anwender, mit unterschiedlichen Kammertönen arbeiten zu können, wurde Rechnung getragen. Neben 440 Hz kann auch auf 432 Hz umgeschaltet werden.
Alle Töne sind real vorhanden.
Um in der Praxis eine schnelle und effiziente Arbeitsweise zu gewährleisten, sind Ton und Farbe in Form einer Matrix angeordnet und als harmonische Einheit am Bildschirm ersichtlich. Gegenüber befinden sich die symbolischen Abbildungen der zu testenden Personen. Entsprechende Zoneneinteilungen an den Bildern erlauben nicht nur die exakte Lokalisierung von Störfeldern, sondern ermöglichen auch eine Behandlung dort anzusetzen, wo sie am wirkungsvollsten ist. Neben der klassischen manuellen Testung der Radionik besteht beim Color Tuning auch die Möglichkeit, automatisch zu testen. Dies erfolgt über den speziell dafür entwickelten VIBA-Generator (VIBA = Vast Interactive Biosystems Analyser), der ein vom Bewusstsein des Anwenders geprägtes Ergebnis liefert, das direkt zur Balancierung eingesetzt werden kann.
Dank moderner Computertechnik konnten auch in der Art der Behandlung neue Wege beschritten werden. Während früher zur gleichzeitigen Behandlung von mehreren Personen auch mehrere Instrumente eingesetzt werden mussten, erlaubt das MARS Multibroadcasting mit einem einzigen Gerät eine Vielzahl von Personen gleichzeitig zu behandeln. Daneben stehen dem Anwender sowohl harmonikal-strukturierte Regulationsprogramme, so genannte Farb-Ton-Kaskaden, als auch Programme nach Indikationen zur Verfügung. Eine weitere interessante Möglichkeit bietet der Sweep-Modus. Ähnlich der Funktion eines Bandpassfilters der Bioresonanz können damit vorgewählte Farb- oder Oktavbereiche kontinuierlich durchlaufen werden.
Das gesamte Color Tuning ist so gestaltet, dass es der Kreativität des Anwenders weitestgehend Freiraum lässt. Es ist die bisher eleganteste Methode, die nach radionischen Gesetzmäßigkeiten funktioniert. Mit anderen Worten: Das modernste Farb-Ton-System für geistiges Arbeiten.
Was die Programme für einzelne Indikationsbereiche betrifft, so wurden bei der Gestaltung u.a. die Erkenntnisse aus der Bioresonanz sowie Empfehlungen nach Dinshah mit berücksichtigt. Dinshah (1872 - 1966) gehört zu den Pionieren der Farblicht-Therapie. Er begründete in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts in Amerika das Spectro Chrome System, eine Methode zur Bestrahlung des Körpers mit farbigem Licht. Seine Erfahrungen sind in dem Buch „Let there be Light" zusammengefasst, das auch in deutscher Sprache unter dem Titel „Es werde Licht“ erhältlich ist.
Während viele Anhänger auch heute noch die Erfolge mit diesem System auf die Strahlenwirkung von farbigem Licht zurückführen, ordnete R. Murray Denning, Autor des Buches „My Search For Radionic Truth", erschienen 1981, die Spectro Chrome Methode eindeutig der Radionik zu. Er besaß selbst einen der ersten Dinshah Projektoren und spürte rein intuitiv, dass es sich in Anbetracht der Konstruktionsmerkmale des Gerätes dabei nicht um physikalische Wirkfaktoren im eigentlichen Sinne handeln konnte. Wie Recht Denning damit hatte, konnte der Autor, der später aus Dennings Nachlass in England den besagten Spectro Chrome Projektor erwarb, anhand von Untersuchungen exakt nachweisen. Es würde zu weit führen, die Ergebnisse im Detail an dieser Stelle zu kommentieren, zumal sie bereits in CO‘MED 12/03 publiziert wurden.
Soweit die Beschreibung der äußeren Aspekte des Color Tuning; aber das System ist weit mehr, als nur ein symbolischer Repräsentant eines geistigen Prinzips. Über die audiovisuelle Darstellung der Methode wird gleichzeitig die Fähigkeit des Bedieners, die mit der Anwendung verbundenen Abläufe genau zu visualisieren, gefördert. Insider wissen, dass dies neben der persönlichen Identifikation mit dem jeweiligen System eine wichtige Voraussetzung ist, um mit bewusstseinsrelevanten Methoden von Anfang an erfolgreich arbeiten zu können. Die enormen Vorteile allerdings, die sich aus der sensoriellen Ansprache beim Color Tuning ergeben, lassen sich in vollem Umfange erst durch den praktischen Umgang mit dem System selbst erkennen.
Die Anwendung des Color Tuning wird auf Seminaren vermittelt, die vom Shimoda-Institut in Essen unter der Leitung von Hp Wiwi Raupach durchgeführt werden (info@shimoda-online.de).
Einen guten Einblick in das gesamte Gebiet der Radionik geben die Seminare „Einführung in die Psychobiophysik und Radionik“ des Herstellers. Weiterführende Infos: Bruce Copen Laboratorien (Europa), Gautinger Straße 1, D-82061 Neuried, Tel.: 089-79 19 91 13, Fax: 089-79 19 96 42, e-mail: info@copen.de
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