Walter Häge
Die Heilkraft von Edelsteinen

Dem Forschertrio Freiherr Carl von Reichenbach und den Franzosen Rochas und Durville haben wir, im Übergang zum 20. Jahrhundert, die ersten Entdeckungen über die Polarität des menschlichen Körpers zu verdanken.

Das menschliche Strahlungsvermögen, das vom Körper weg, nach außen geht, die Aura das biodynamische Feld, wird anfangs des 20. Jahrhunderts mit vielen verwirrenden Namen bedacht. Diese Schwingungen des Lebens heißen: "Animismus", "Animalmagnetismus", "Animalelektrizität", "Nervenstahlkraft", "Nervenfluidum", "magnetisches Fluidum", "vitales Agens", "Vitalprinzip", "Vitalmagnetismus", "Heilmagnetismus" oder nach Reichenbach einfach Od.

Man erkannte, dass der menschliche Körper polar angelegt ist, das heißt er besitzt ein positives und ein negatives Spannungsfeld. Bei Rechtshändern gilt ausnahmslos das "Links-Rechts-Prinzip", das heißt der Körperstrom durchfließt erst die linke Körperhälfte und tritt am rechten Fuß und an der rechten Hand aus dem Körper heraus. Bei Linkshändern ist es umgekehrt.1

Professor Dr. Durville nennt als wichtigste Polaritätsachse die Front- Rückenachse und vergleicht diese mit zwei ineinander verschachtelten Hufeisenmagneten: Einen kurzschenkeligen für Rücken und Brust und einen langschenkeligen für die beiden Körperhälften.2

Dazu kommen weitere Nebenpolaritäten: "Polarität der Hände. Die Innenhandfläche der Rechten ist positiv, der Handrücken ist negativ. Genau das Umgekehrte gilt bei der linken Hand: Innenfläche negativ, Rücken positiv. Die Polarität der Finger. Positiv sind Ring- und Kleinfinger, negativ Daumen und Zeigefinger, neutral der Mittelfinger. Größte Strahlkraft besitzen die Spitzen der Daumen und Kleinfinger."3

An der Polarität der Arme kann man das Links-Rechts-Prinzip, das für den Gebrauch der Einhandrute so wichtig ist, besonders deutlich machen: Die linke Innenhandfläche nimmt die ankommende Information auf und leitet sie über den Kopf in die rechte Hand, wo sie an den Fingern den Körper verlässt.


"Linksdrehend" oder "rechtsdrehend"

Energien, die unseren Körper treffen, treten entweder "linksdrehend" oder "rechtsdrehend" auf. Ausschlaggebend für die Drehrichtung ist der Umstand der Verträglichkeit oder Unverträglichkeit der ankommenden Information.

Wir müssen uns bei diesen Begriffsbildungen im klaren sein, dass diese nichts anderes als Übersetzungen in unser Begriffsverständnis darstellen. Wir müssen Begriffe erfinden, Vereinbarungen treffen, um Dinge zu beschreiben, die wir eigentlich mit unseren groben Sinnen gar nicht beschreiben können! Die beste menschliche Antenne sind die Fingerspitzen und die Innenfläche der linken Hand. Der beste menschliche Sender ist außer dem Gedankenstrahl die Innenfläche der rechten Hand und die Fingerspitzen.

Grundsätzlich gilt: Informationsübertragung durch den Menschen wird immer nach dem Links-Rechts-Prinzip durchgeführt.


Professor Dr. Robert Becker

Becker ist im Moment der führende Energiemediziner, der schon für den Nobelpreis vorgeschlagen war, bis bekannt wurde, dass er Klägern gegen Stromkonzerne durch seine Gutachten zu ihrem Recht verhalf, war Professor am Upstate Medical Center der "State University of New York" und am "Medical Center der Louisiana State University".

Becker, Jahrgang 1923, hat ein Leben lang für staatliche Stellen und auch für das Militär geforscht und ist mit den Jahren einen sehr mutigen Weg gegangen.

Becker sagt, "dass viele der heute gebräuchlichen Heilverfahren aus einer gemeinsamen, unsichtbaren Quelle schöpfen: den körpereigenen, elektrischen Systemen".4 Becker nennt die positiven elektromagnetischen Heilverfahren: "Akupunktur, Hypnose, Homöopathie, Visualisierung, Geistheilung und Elektroakupunktur".5

Becker führt weiter aus: "Uralte Vorstellungen vom Leben und seinen Beziehungen zu den Kräften des Universums erweisen sich in vielfacher Hinsicht als richtig. Der Geist kann den Körper beeinflussen, und der Körper verfügt über ein angeborenes Selbstheilungssystem. Endlich entdecken wir, dass die Ergebnisse alternativer Heilmethoden - Akupunktur, Hypnose, Geistheilung und Elektromedizin auf einen gemeinsamen, unserer Erkenntnis zugänglichen Wirkungsmechanismus beruhen... . Das Phänomen des Lebens wird von den selben Kräften gesteuert, die auch das Universum gestaltet haben."6

Das, was den Körper, was die Körperzellen steuert, so Becker, ist Strom, der sich (im Nanometerbereich) messen lässt - Milliardelstel Ampère also. Auf die Akupunkturpunkte und die Meridiane lenkte Becker sein Augenmerk. Und tatsächlich, er konnte in reproduzierbaren Untersuchungen nachweisen, dass Akupunkturpunkte am menschlichen Unterarm (welcher damals Gegenstand seiner Untersuchungen war) tatsächlich existierten! Sie wurden bei allen Versuchspersonen gefunden und gaben empfangbare elektrische Signale ab. Von da war der Weg nicht weit herauszufinden, dass es tatsächlich "Übertragungsleitungen", "Lichtkanäle" im Körper gibt, die Meridiane, welche diese Akupunkturpunkte verbinden.

Als Becker die Nachricht, dass die viel belächelten Akupunkturpunkte von ihm schulwissenschaftlich nachzuweisen seien seinen Auftraggebern weiterleitete, bekam er von diesen nicht nur kein Lob - er bekam die weiteren Forschungsgelder für dieses Projekt gestrichen!

Nun gilt der deutsche Anatomieprofessor Dr. Hartmut Heine als der schulwissenschaftliche Entdecker der Akupunkturpunkte.

Wir sehen hier, wie so oft, dass bahnbrechende Entdeckungen meist parallel und weit entfernt voneinander gemacht werden.


Die perineuralen Zellen, das übergeordnete Steuerungssystem

Die Masse der Gehirnzellen, die um die Nervenzellen herum liegen und denen die Wissenschaft bis jetzt keine Beachtung schenkte, die sogenannten perineuralen Zellen, diese erzeugen nachweislich die elektrischen Potentiale und leiten den Strom von Zelle zu Zelle, durch den ganzen Körper.

Das bis jetzt verborgene Zell-Kommunikationssystem wurde somit entdeckt!

Es ist wohl das ursprüngliche Datenübertragungs- und Steuerungssystem der frühest lebenden Organismen gewesen, das bei uns das Kommando über die Nervenimpulse übernommen hat. Hier werden definitiv die Befehlsentscheidungen getroffen. Die Körperchemie mit ihren Botenstoffen ist nachweislich eine untergeordnete Instanz, ein Befehlsempfänger sozusagen.


Die stoffliche Information

Seit dem Nobelpreis de Broglies6a in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts müssten es längst alle Spatzen von den Dächern pfeifen: Alle Dinge, seien sie lebend oder nicht-lebend strahlen ihre eigene, sogenannte "stoffliche" Information nach außen ab.

Der Mensch ist ein Energie umwandelndes System, das Energie aufnimmt und hauptsächlich in Wärme umwandelt. Die Physik nennt diesen Zustand "dissipativ". Menschen, Tiere und Pflanzen sind physikalisch gesehen offene, dissipative Systeme im Fließgleichgewicht, die eine lebenswichtige Kommunikation mit ihrer Umgebung betreiben. Die positiven Informationen halten das empfangende System stabil, negative Informationen machen das empfangende System instabil, krank.

Das "biologische System Mensch" bewegt sich also sekündlich zwischen unzähligen Stoffen und kommt mit ihnen über die Haut, über die Luftwege, über die Schleimhäute oder im Blickkontakt in Berührung und erhält so ständig stoffliche Informationen als Abstrahlung anderer lebender oder nicht lebender Systeme.


Die Kohärenz

Kohärenz ist in unserem Geschehen die Übereinstimmung zwischen dem Sender (der die stoffliche Information aussendet) und dem Biosystem Mensch (das die Information aufnimmt). Je mehr beide übereinstimmen, desto größer ist das kohärente Geschehen, je weniger beide übereinstimmen, desto mehr nimmt der kohärente Zustand ab und die ankommende stoffliche Information wird unverträglich. Der elektromagnetische Aspekt dieser Systeminformation ist inzwischen messbar. Er ist, wie schon gesagt, im Nanometerbereich angesiedelt Dies entspricht der Farbe rot. Alles war diese Wellenlänge hat, hat damit auch potenziellen Zugang zu unseren Körperzellen.

Der menschliche Körper sendet in genau definierten Wellenlängen. Jede einzelne Körperzelle hat ihre genau definierte Frequenz, spielt im großen Konzert des Körpers eine eigenständige Melodie, und zwar exakt im 633 Nanometerbereich.


Die Qualität dieser Melodie hängt von der Lichtqualität im Innern der Zelle ab.

Nehmen wir viele negative Energien auf, ist die Qualität im Zellkern schlecht, ist das, was wir Krankheit nennen, nicht mehr weit.

Diese Zusammenhänge, die inzwischen schulwissenschaftlich anerkannt sind, verdanken wir dem russischen Gelehrten Professor Dr. Alexander G. Gurwitsch (1874 - 1954) und dem deutschen Krebsforscher und Strahlenphysiker Professor Dr. Fritz-Albert Popp.

Popp gelang es, einen Photomultipliyer zu bauen, einen Photonenvervielfältiger, der computergestützt reproduzierbar nachweist: Die Gesundheit des Menschen hängt von der Qualität und der Menge des Lichtes in seinen Zellen ab!

LICHT= INFORMATION

Alles Materielle auf dieser Erde besitzt eine Information, einen Schwingungswert und tritt mit den umgebenden Stoffen in Resonanz: Wie wenn wir zwei Steine in ein ruhiges Gewässer werfen. Irgendwann treffen sich die Wellen und überschneiden sich; ein Muster entsteht, ein Resonanzeffekt.7

Stimmt nun die Frequenz des Senders (die stoffliche Information) mit der des Empfängers (hier: Biosystem Mensch) überein, ist die Kohärenz gegeben. Die ankommende Energie ist hilfreich, wirkt positiv, aufbauend und stabilisiert die Gesundheit.


Die Reaktionsmöglichkeiten des biologischen Systems Mensch:
Verträglich/unverträglich

Ein gesund gewachsener Apfel wird immer kohärent zum gesunden Biosystem Mensch sein.

Die Nachricht "verträglich", die vom Apfel ausgeht, wenn ich diesen Apfel in die Hand nehmen, führt zu positiven Nachrichten im Innern meines Körpers und führt zu Kraftgewinn. Wohlgemerkt, schon das Anfassen dieses Apfels bringt Kraft. Nehme ich eine genmanipulierte oder eine bestrahlte Tomate in die Hand, führt dies zu negativen Nachrichten und zu Kraftverlust. Machen Sie dazu einen jederzeit reproduzierbaren (kinesiologischen) Test, wie allein das Anfassen eines Gegenstandes zu Kraftverlust führt.

Übrigens: Nicht nur negative Lebensmittel führen zu Kraftverlust, ebenso ständig negatives Denken oder dauernde Angst!


Edelsteinsignale sind unverwechselbar

Durch ihre chemische Zusammensetzung und ihre klare, periodische Gitterstruktur sind Edelsteinsignale unverwechselbar. Wie jeder Radiosender seine eigene ihm zugeordnete Frequenz hat, auf der er sendet, so sendet jede Edelsteinart ihre Eigenfrequenz, die dann positiv sein kann, wenn sie mithilft, einen Energiestau, eine Blockade zu beheben, oder wenn sie eine Überfunktion, eine Entzündung dämpft.

In der weit überwiegenden Mehrzahl der Anwendungen geht es um Zuführung von Energie, denn die Energielosigkeit, das ist das Problem unserer Zeit, auf dem die meisten somatischen Beschwerden aufbauen.

Gerade auch die unspezifischen Krankengeschichten gehen oft mit Energiemangel einher: Müdigkeit, "ausgebrannt" sein, sich elend fühlen, lustlos sein, sich "ausklinken" wollen, "fertig" sein.

Edelsteine haben also eine klar definierte Eigenfrequenz, welche versucht die Fehlschwingungen zu überlagern. Dies kann natürlich schwierig sein, wenn sich Falschinformationen regelrecht im Körper "zementiert" haben. Hier ist Geduld nötig und das Hinterfragen, warum diese Beschwerden in meinen Körper gelangt sein könnten.


Vorsicht beim Steine-Kauf!

Bevor man den ersten Versuch mit Edelsteinen startet, sollte man sicherstellen, dass die zu verwendenden Steine erstens echt, das heißt auch nicht manipuliert und zweitens von bester Qualität sind.

Seit die Nachfrage nach Heilsteinen immer größer wird, vermehrt sich auch die Fälschungsrate ungemein: Es wird gebrannt, in Säure gelegt, lackiert, bestrahlt (!), in farbige oder farblose Harze getaucht und etliches mehr.

Vieles davon geschieht ohne Wissen des Stein-Einzelhändlers, der oft in gutem Glauben verkauft. Der besonders günstige Kauf stellt sich unter Umständen beim Benutzen als Heilstein als äußerst schlecht heraus, denn manipulierte oder gefälschte Edelsteine senden nicht in der typischen Frequenz.

Damit die angestrebte Sicherheit gewährleistet ist, darf man auch keinen echten Stein minderer Qualität - das heißt mit Verunreinigungen kaufen. Ein besonders günstig scheinendes Angebot hat in der Regel immer einen Grund, der in der Qualität der Steine begründet ist!

Edelsteine sind Informationsspeicher (die Computer-Industrie verwendet vor allem Quarze zu diesem Zweck). Sie können auch negative Informationen speichern, zum Beispiel solche von Menschen, die den Stein in der Hand hielten. Grundsätzlich sollten Sie deshalb Ihre Steine reinigen, auch von Ihren eigenen negativen Informationen.

Sie können dies tun, wenn Sie die Steine einige Minuten unter fließendes Wasser halten oder, noch sicherer, geben Sie auf einen Liter Wasser ein viertel Teelöffel Salz und legen Sie ihre Steine bei einem Neukauf 24 Stunden hinein. Sonst gilt die Faustregel: Ein Mal pro Woche über Nacht.

Wer mit dem Pendel oder der Einhandrute umgehen kann, der kann abfragen, ob und wann die Reinigung beendet ist. Zu viel Salz ist nicht hilfreich, da die Wirkung nicht besser wird, manche Steine aber an ihrer Oberfläche stumpf werden.

Zu meinen, man könne eine Krankheit, die sich über Jahre körperlich manifestiert und die vielleicht schon Körperorgane geschädigt hat dadurch heilen, dass man Edelsteine in die Tasche steckt, ist allerdings naiv. Ein Edelstein kann nur ein Mosaikstein sein, wenn auch ein sehr hilfreicher, auf dem Weg zur Gesundung.


Zusätzliche Farbtherapie

Zu der chemisch und gitterstrukturbedingeten Eigenschwingung kommt die Farbeschwingung hinzu.

Wir wissen, dass eine Farbe eine elektromagnetische Welle und Teil des Sonnenlichts ist. Sie ist eine elektromagnetische Welle, deren Länge man messen kann. Farben sind um 500 Nanometer lang, wobei der Farbe Kirschrot mit 633 Nanometern eine besondere Rolle zufällt. Es ist dies die Frequenz der Zellinformation des Körpers. Tief kann die Farbe Rot in unseren Körper eindringen und eine wohltuende Wirkung entfalten.

Wir brauchen Licht, um etwas zu sehen. Die Farbe kennzeichnet nun das Gesehene, klassifiziert es, gibt ihm einen Inhalt. Weiß, weißes Licht ist die Summe aller Farben, schwarz ist die Abwesenheit von Licht und damit auch von Farbe.

Um eine bestimmte Farbe abzustrahlen, muss ein Mineral sogenannte Farbzentren besitzen, die durch elektrisch geladene Mineralstoffe entstehen oder durch freie Elektronen, die im Kristallgitter eingeschlossen sind. Es kann auch lediglich die Struktur, der Aufbau sein, in dem sich das ankommende Sonnenlicht bricht.

Farbe entsteht immer dann, wenn einfallendes Licht die Elektronen in Schwingung versetzt und diese sich zu bewegen beginnen. Farbe ist also physikalisch gesehen messbare Energie. Die Farbtherapie macht sich dieses Wissen zu Nutze und erzielt heilende Wirkungen durch diese Schwingungen.

Nicht nur die Augen nehmen Farbe auf und leiten sie weiter - auch die Haut tut dies. Diejenige Farbe, die unseren inneren Zustand ausgleichen kann, bzw. die dazu beiträgt, dass dieser Ausgleich in Gang kommt, weil sie mithilft Disharmonien zu beseitigen, dies ist unsere momentane Lieblingsfarbe. Sie schafft Wohlbefinden!

Da Charaktereigenschaften relativ fest gefügte und strukturierte innere Gegebenheiten sind, lassen sich diesen ohne weiteres bestimmte Farben zuordnen.

Vertrauen Sie bei der Auswahl des richtigen Steines bzw. der richtigen Kette auf Ihre Intuition. Diejenige, die Ihnen spontan zusagt, die Ihnen beim Anschauen gut tut, die Sie gerne in die Hand nehmen und die sich gut anfühlt, dies ist die richtige für sie. Edelstein- und Farbinformation haben gemeinsam eine harmonisierende Wirkung auf Ihr psychisches oder auf Ihr somatisches System.


Die Mineralfarbe Schwarz

Schwarze Mineralien ziehen Energieüberschüsse ab, weil sie alles Licht absorbieren. Bei Energiestaus wie Schmerzen oder Entzündungen hilft die Farbschwingung mit. Hier sind Rauchquarze geeignet, schwarze Turmaline oder der überall erhältliche Onyx.


Der Onyx

Onyx ist ein schwarzer Chalcedon und besteht aus Kieselsäure-Lösungen, die Mangan und Eisen enthalten. Trocknet die Kieselsäure aus, bilden sich schwarze Füllungen im Gestein. Er ist mit schwarzem Flint zu verwechseln. Dieser ist mineralogisch und heilkundlich dem Onyx sehr ähnlich. Der Onyx bildet keine Kristalle, sondern winzige kleine Fasern. Er glänzt wie Wachs oder Seide.

Stichwort in der Steinheilkunde: Zu viel Energie, Ungeduld, Gereiztheit, jedoch sehr leistungsfähig.

Der schwarze Onyx war einer der wichtigsten Heilsteine in der Antike. Die Indianer kannten ihn als besonderen Schutzstein, ebenso die Römer. Er ist ein sehr intensiv strahlender Stein, der tief in unsere Seele dringt und die dort sitzenden Blockaden beseitigen soll.

Der Stein stärkt besonders die positive Leistungskraft und Leistungsfähigkeit, weil er die gestörte Harmonie zwischen Seele und Körper wiederherstellen soll. Dies stärkt die Organe und bringt Gesundheit.

Onyx schenkt nüchterne Realität und fördert das Denken. Wie alle Steine aus dem Chalcedon-Bereich hilft er, das Immunsystem zu stärken.

Die Schutzwirkung des Onyx auf den Menschen verstärkt sich, wie schon beim schwarzen Turmalin, wenn man ihn zusammen mit einem Bergkristall trägt.


Der Hämatit: schwarz/bräunlich/metallisch

Der Hämatit ist ein Eisenerz mit weiter Verbreitung und vielen Namen, u.a. Flusseisenstein, Glanzeisenerz, Roteisenstein, Spiegeleisen. Gestein mit Hämatitbildung heißt Eisenstein. Der Hämatit ist meist eine dichte Masse. Hämatit-Kristalle sind Specularit; in schuppiger Ausbildung heißt er Eisenglimmer.

Stichwort in der Steinheilkunde: Ängstlichkeit, große Besorgnis. Der Hämatit, ein nicht magnetisches Eisenoxid, wurde schon Tut-Ench-Amun mit in sein Grab gegeben!

In Griechenland wurde er als göttliches Blut verehrt. Er ist seit dieser Zeit als "Blutstein" bekannt, denn das Eisen hat heilende Eigenschaften auf unser Blut. Er regt die vermehrte Bildung von roten Blutkörperchen an, so dass sich auch die Sauerstoffversorgung der Körperzellen verbessert. Hämatit wird seit tausenden von Jahren in vielen Kulturen zur Blutstillung und zur Heilung von Wunden verwendet.

Der Hämatit soll Spontanität und Lebensfreude neu entfachen und Sorgen und Ängste nehmen. Es ist das Erz, welches Kraft und Leben spendet! Auch ist er da, um seelische Verkrampfungen zu lösen. Da Angst starke Verkrampfungen, auch körperlich, verursacht, ist der Stein eine gute Hilfe für ein freieres und unbeschwerteres Leben.


Die Mineralfarben Rot/Braun/Rosa

Rote Mineralien regen gut das Herz und den Kreislauf an, stimulieren diesen und sind beruhigende Helfer des vegetativen Nervensystems. Rotbraune Mineralien haben eine positive Wirkung auf den Darm und helfen bei der Aufnahme von Nährstoffen.

Sattes Rot steht für Impulsivität, für Kraft und Durchhaltevermögen. Rosa wirkt durch den hohen Weißanteil gedämpfter, macht empfindsamer, steht für Mitgefühl.


Sattes Rot: Granat

Der alte Karfunkel ist eine ganze Gruppe von 16 verschiedenen Mineralien, die selbst noch Unterabteilungen haben. Er kann, was wenig bekannt ist, je nach Mineral sämtliche Farben außer blau zeigen. Die chemische Formel aller Granate ist die gleiche, außer "Me", das für Metall allgemein steht. Was allgemein als Granat bekannt ist, ist der Pyrop mit seiner blut- bis schwarzroten Farbe. Aber auch der Almandin ist bekannt für sein schönes Rot.

Geschliffen können Granate leicht mit Rubin, Smaragd, Turmalin oder Peridot verwechselt werden. Es gibt viele Granat-Fälschungen auf dem Markt, besonders beim Pyrop.

Stichwort in der Steinheilkunde: Mangelnde Zielrichtung, Unzufriedenheit

Der Granat nimmt als Heilstein seit jeher und bei allen Völkern einen besonderen Stellenwert ein. Die Überlieferungen gehen zurück bis auf Noah, der diesen mit in der Arche gehabt haben soll.

An anderer, uralten Stelle wird er als "Carfunculus", als "glühender Stein" bezeichnet, dessen Träger durch ihn und seine Farbe großes Selbstvertrauen erhält.

Körperlich steht der Granat für ein kräftiges Herz. Er schützt dieses und regelt Blutdruck und Blutkreislauf. Es ist der Stein gegen Niedergeschlagenheit aller Art, gegen Lustlosigkeit und gegen das, was man in moderner Zeit "Langeweile" nennt. Durch seine aufmunternde Hilfe stärkt und festigt er ebenfalls den Sexualtrieb.

Das tiefe, dunkle Rot, das Rot des Herzens und der Liebe strahlt eine unbändige Kraft aus: Willenskraft, Durchsetzungsvermögen und das so wichtige und unerlässliche Vertrauen in die eigene Person, in das eigene "Ich"!


Goldschimmernd/Hellbraun: Goldfluss

Goldfluss ist der Alchimistenstein aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, der eine gänzlich ungewöhnliche Kraft abgibt! Italienische Mönche haben diese Glasverbindung mit ihren wie Gold glitzernden Einschlüssen in geheimer Rezeptur geschaffen. Er hat die Härte 7 und seine Dichte und seine Zusammensetzung gleichen denen von tatsächlich in der Erde gewachsenen Edelsteinen.

Für den kundigen Chemiker heute ist die Chemie dieses "Steines" natürlich kein Geheimnis mehr, aber seine kolossale "magische" Wirkung ist die absolut ungewöhnliche Energieabgabe, die den Goldfluss zu einem der stärksten Therapiesteine macht.

Dem Goldfluss werden sehr starke heilende Wirkungen auf die Psyche des Menschen nachgesagt, insbesonders bei psychischen Erkrankungen, die bereits auf den Körper schlagen, also somatisieren. Es ist der Stein, der hilft den Körper zu beherrschen: Gegen Fresssucht, gegen Magersucht, gegen Bulimie. Er ist in diesem Sinne besonders ein Stein, der die weibliche Psyche regulieren hilft, die oft dem allumfassenden Erwartungsdruck von Familie, Beruf und Umfeld nicht standhält und dann den eigenen Körper bestraft. Der Goldfluss sollte besonders als Kette getragen werden, denn er ist Helfer für den Geist, das Leben klar und realitätsbezogen so zu sehen, wie es tatsächlich ist, um dann mit großer Kraft die notwendigen Veränderungen anzugehen.


Gelblich/Braun : Tigerauge

Um sich von "Falkenauge" und anderen Lichteffekt-Mineralien abzugrenzen, wurde der Begriff "Tigerauge" im 19. Jahrhundert eingeführt. Es ist ein eisenhaltiges Mineral, das in Erzlagerstätten vorkommt und gehört zu den Quarzen. Durch spätere Oxidation wir es zu sogenanntem "Brauneisen", dem Tigerauge. Es ist von goldgelber Farbe, schillernd bis seidenglänzend, kupferrot dort, wo es lange in der Sonne lag (Ochsenauge).

Das Stichwort in der Steinheilkunde ist "Schockerlebnis" körperlicher oder seelischer Art

Das Tigerauge ist ein uralter Heilstein. Schon bei der alten Arabern und den antiken Griechen war er sehr beliebt.

Er hat viele heilende Eigenschaften im Kopfbereich, wo er gegen starke Kopfschmerzen und Migräne hilft. Auch als Hilfe für das desorientierte vegetative Nervensystem wird er oft genannt.

Er ist der Stein gegen Erkrankungen der Atemwege, besonders gegen Asthma und wirkt tief bis in die Bronchien hinein. Besonders dem von der Sonne rötlich gefärbten Tigerauge werden hier große Eigenschaften zugeschrieben.

Mit seiner entspannenden Wirkung hilft das Tigerauge auch in hohem Maße der Psyche. Hier wird er dringend für "Entkrampfungen der Seele" empfohlen!

Er hilft, seelische Wärme und neues Selbstvertrauen zu entwickeln. Dabei reaktiviert er das Vergessene und hilft mit, alte seelische Verletzungen und Wunden zu verarbeiten


Die Mineralfarbe Orange

Orange steht für die Stützung des Stoffwechsels, wobei das ins Braun gehende Dunkelorange besonders wirksam ist. Orange ist kreativitätsfördernd, steht für Sinnlichkeit, Lebenslust, wobei Dunkelorange/Braun die innere Sammlung fördert, Geborgenheit und Ruhe gibt.


Dunkelorange/Braun: Karneol

Dies ist ein orangener bis brauner Calcedon, ein Quarz aus der Klasse der Oxide, der seinen Namen wahrscheinlich von "carneolus", fleischfarben ableitet. Bis ins Mittelalter wurde dieser beliebte und weit verbreitete Schmuck- und Heilstein auch Sarder genannt. Er entsteht in Vulkangesteinen unter Mitwirkung von stark wasserhaltiger Kieselsäure. Der Stein ist trigonal, bildet aber keine Kristalle, sondern winzige Fasern. Er erscheint als Knollen im Vulkangestein. Da es nicht so viel orangener Karneol gibt wie gewünscht, wird oft brauner Botswana-Achat gebrannt, damit dieser dann so orange wie Karneol aussieht. Viele Steine im Handel sind gefärbte oder gebrannte gelbe Karneole aus Indien. Der Stein wird selten größer als wenige Zentimeter: Große Stücke deuten auf Fälschungen hin.


DieMineralfarbe Violett

Violett steht für die Förderung der Gehirntätigkeit und soll für Lunge, Atemwege und Haut hilfreich sein. Auch der Dickdarm erhält durch die violette Schwingung positive Anregung. Im Geistigen soll violett Gelassenheit und erhöhte Selbsterkenntnis bewirken.


Violett: Amethyst

Sein Name kommt aus dem Griechischen und heißt etwa: " Vor Trunkenheit bewahrend". Er entstand schon bei Temperaturen unter 250° C, wobei ein Teil des Eisens im Quarz mit Hilfe ionisierender Strahlung oxidierte. Er wird normalerweise in Hohlräumen (Drusen) vulkanischen Gesteins gefunden.

Anwendungs-Stichwörter sind "Reinlichkeitswahn", "Sauberkeit- und Ordnungsfanatismus".

Der Amethyst ist ein seit Jahrtausenden bekannter Heil- und Schmuckstein. "Amethystos", wie die Griechen diesen Stein nannten, bedeutete, dass er dem Träger Standfestigkeit, vor allem gegen die Trunkenheit verlieh.

Er wird heute noch als "Suchtstein" bezeichnet und es gibt die alte Anweisung, einen kleinen Amethysten unter der Zunge zu tragen, um von einer Sucht loszukommen.

Der Amethyst wirkt beruhigend auf das Herz und auf die Nerven , fördert die Konzentrationsfähigkeit und die geistige Wachheit. Es wird empfohlen, ihn abends unter das Kopfkissen zu legen oder eine Kette umzuhängen. Genau wie der Bergkristall greift er positiv in das Traumgeschehen ein und macht die Träume klarer.

Da der Amethyst beruhigend wirkt, ist er als Meditationsstein weit bekannt. In ruhigen Momenten über die Augen in die Seele gelangend, schenkt er Frieden und Ausgeglichenheit.


Die Mineralfarbe Grün

Grün steht für die Stimulierung von Leber und Galle und soll dadurch mithelfen, den Körper zu entgiften. Es ist auch die Farbe der starken Emotionen, der Wut und dem Zorn, die gerade nicht-emotionale Menschen manchmal so nötig brauchen, um zu innerer Ruhe zu finden. Geistig ist Grün die Farbe der Wahrnehmungsfähigkeit und Förderer eines gesunden Optimismus: Grün ist die Farbe der Hoffnung!


Grün: Aventurin

Er gehört zu der Familie der Quarze, müsste eigentlich Aventurinquarz heißen und ist durchscheinend grün, oft mit glitzernden Einlagerungen, dem Chromglimmer. Dieser Stein hatte sehr viele Handelsnamen, heute ist man sich mit "Aventurin" international einig. Der Stein kann sich in fast reiner Kieselsäure bilden, wobei auch der Hämatit beteiligt ist. Es gibt auch Vermengungen von Glimmer, Hämatit und Quarz, bei denen Aventurin in großen Massen entstanden ist. Er ist trigonal, bildet jedoch keine Kristalle, da dies die eingelagerten Fremdstoffe nicht zulassen. Je nach Art der Glimmer-Einlagerung gibt es auch gelblicher, orangefarbiger und roter Aventurin.


Weiße/klare Mineralien

Weiße, klare Mineralien nehmen keine Farbe an. Sie reflektieren alles und geben alle Frequenzen des Regenbogens an uns weiter. Diese "Farbe" steht für den Ausgleich von Mangelkrankheiten, weil sie so vielfältige Energien zuführen. Im Geistigen fördern sie innere Klarheit, Selbsterkenntnis, Reinheit und repräsentieren dadurch besonders die Kraft der Schöpfung. Die Wirkungen des Bergkristalls sind hier über die Jahrtausende legendär.


Weiß/klar: Bergkristall

Dieser Kristallquarz bildet sich aus einer sehr reinen Kieselsäure-Lösung, die meist frei ist von irgendwelchen Beimengungen. Um klare Kristalle bilden zu können, braucht er Voraussetzungen, wie sie sonst nirgends gefordert sind, zum Beispiel gewisse konstante Druck- und Temperaturbedingungen, die in etwa 40000 Jahren nur jeweils um ein Grad Celsius abkühlen dürfen.

Bergkristalle wachsen tatsächlich und haben Wachstumsphasen oder Wachstumsabschnitte. Zwischen den einzelnen Wachstumsschüben können fünfhunderttausend oder eine Million Jahre und mehr liegen.


Der Bergkristall ist wohl der bekannteste Kristall überhaupt. Seinen Namen hat er vom griechischen "Kristallos", dem Eis. Bis zum Mittelalter meinte man, dies wäre so tief gefrorenes Eis, dass es zu Stein geworden sei.

Es gibt weibliche und männliche Kristalle, die man leicht an ihrer Spitze unterscheiden kann, da der weibliche Kristall mit einer Linie abschließt, der männliche mit einer Spitze wie die einer Stecknadel.

Der weibliche menschliche Organismus reagiert besser auf einen männlichen Kristall und umgekehrt.

Es ist wichtig, "seinen" Bergkristall oder seine Bergkristall-Kette im wörtlichen Sinne nicht aus der Hand zu geben, da der Stein große Speicherkapazitäten besitzt und sich ebenfalls negativ aufladen kann.


Die Mineralfarbe Blau

Blau steht hier für Kühle und Beruhigung und für die Regulierung des Mineralstoffhaushaltes und die Aktivierung der Ausscheidungen. Geistig ist Blau die Entspannungsfarbe, die Offenheit und richtiges, "instinktives", wesensgemäßes Handeln fördert, welches das innere Gleichgewicht stabilisiert.


Blau: Lapislazuli

Sein Name bedeutet "blauer Stein" und ist roh ausgesprochen matt mit tief dunkelblauen oder weiß-gelblichen Marmor-Einsprengseln. Er hat die Härte 5 und ist seit der Steinzeit als Edel- und Heilstein bekannt. Schmuckstücke mit Lapis-Steinen fand man in auch in alten Königsgräbern. Sein Blau wurde sogar in der Antike als Farbstoff benutzt, ansonsten gebrauchte man den Stein für kultische Zwecke. Er ist in unserer hektischen Zeit als "Anti-Stress-Stein" beliebt und für jenen Problemkreis geeignet, der ja eng mit dem inneren Gleichgewicht zu tun hat.

1Siehe: Häge, Walter: "Das Leben mit der Einhandrute - Rettungswege aus den Folgen menschlicher Zerstörung", Geobionic/Argo, Seite 46, siehe Buchliste beim Radionik-Verlag

2Siehe: Häge, Walter, a.a.O. S. 44 f

3Siehe: Häge, Walter, a.a.O. S. 44 f

4 Siehe: Becker, Robert: "Der Funke des Lebens", Piper 1994

5 Siehe: Becker, Robert: "Der Funke des Lebens", Piper 1994

6 Siehe: Becker, Robert: "Der Funke des Lebens", Piper 1994

6a Es war der französische Physiker Graf de Broglie, der 1924 feststellte, dass jede Materie eine für sie spezifische Information nach außen in den Raum abstrahlt. Dies war wohl der grundlegendste Aufruhr in der Physik in diesem Jahrhundert! Der Physiker Clinten Davisson konnte de Broglies "Materiewellen" experimentell bestätigen. Beide erhielten den Nobelpreis.

7 Siehe: Häge, Walter, a.a.O. S. 56 f

© 08.2003 Radionik Verlag

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