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© 04.2008

Franz Lutz

Fernbehandlungen von Ökosystemen durch das
Institut für Resonanztherapie



Das Institut für Resonanztherapie (IRT) wurde in einer Zeit gegründet, in der sich die Dimension der ökologischen Katastrophe auf unserem Planeten immer deutlicher abzeichnete. Es entstand der starke Wunsch, ein Verfahren zur Behandlung von großen Ökosystemen zu entwickeln und anzuwenden. Denn angesichts Umweltschäden, denen wir heute schon gegenüber stehen, wird immer offensichtlicher, daß nachhaltige Wirtschaftsweise und konventionelle Sanierungsmethoden unersetzlich sind, doch die erhoffte Lösung der Probleme nur durch die zusätzliche Verbesserung und Pflege der energetischen Aspekte der Natur in vollem Umfang zu erreichen ist. Erst, wenn die Vitalkräfte der Natur wieder angeregt und ins Gleichgewicht gebracht werden, kann mit einer stabilen Regeneration der Natur gerechnet werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir radionische Techniken weiterentwickelt, die es uns ermöglichen, bei komplexen Systemen großflächig zu arbeiten. Die Theorien von Rupert Sheldrake und Wilhelm Reich haben uns wichtige Anstöße gegeben, die wir in spezifischen Anwendungsformen für unsere Therapien umgesetzt haben.

Um unsere Methode zu kontrollieren, werden die Ergebnisse – soweit wie möglich – von unabhängigen Gutachtern überprüft. Dabei konnten wiederholt signifikante Ergebnisse erhoben werden.

  1. Entwicklung/Geschichte des IRT

    Mitte der achtziger Jahre wurden Irene Lutz und Dr. Marion Gräfin Hoensbroech durch das Buch "Das geheime Leben der Pflanzen" von Peter Tompkins und Christopher Bird [6] auf die Radionik aufmerksam. Irene Lutz, die seit über zwei Jahrzehnten eine Heilpraktikerpraxis führte, waren die Techniken der Fernbehandlung sehr vertraut. Sie nutzte sie seit vielen Jahren erfolgreich für ihre Patienten. Neu war für sie sowohl die Verwendung von radionischen Geräten als auch die Behandlung von Ökosystemen, wie sie z.B. die Delawarrs in Oxford, England, in den fünfziger Jahren durchgeführt haben.

    Gräfin Hoensbroech erwarb von den Delawarrs radionische Geräte. Nun konnten die ersten Topfpflanzen auf dem Balkon vom Wohnzimmer aus behandelt werden. Es zeigten sich gute Erfolge, die zu großflächigeren Experimenten ermutigten. Zunächst behandelten sie kleine Felder, später auch kleine Waldparzellen. Es wurde rasch deutlich, daß die Behandlungsverfahren weiter entwickelt werden mußten, um schließlich Flächen von mehreren tausend Hektar therapieren zu können.

    Nach den erfolgreichen Vorversuchen gründeten Irene Lutz und Gräfin Hoensbroech in Jahr 1988 in Köln das Institut für Resonanztherapie. Beide konzentrierten sich fortan ausschließlich auf die Resonanztherapie, so daß die Entwicklung der therapeutischen Techniken zügig vorangebracht wurde.

    Von Anfang an wurde das Fehlen eines schlüssigen Fachvokabulars als Mangel empfunden. Von 1991 an, dem Beginn meiner Mitarbeit im IRT, begann ich mit der Entwicklung einer Terminologie, die sich so weit wie möglich an schon vorhandenen Begriffen orientiert. Jetzt ermöglicht uns diese Terminologie den präzisen sprachlichen Austausch über intuitiv Wahrgenommenes, aber vor allem auch die Ausbildung von Therapeuten. Dadurch ist die Kontinuität und ein gleichmäßig hoher Standard unserer Therapien gewährleistet.

    1988 wurde zum ersten Mal eine Waldfläche von 600 ha behandelt. Damals bedeutet das für uns einen großen Entwicklungsschritt. Inzwischen hat unser bisher größtes Behandlungsprojekt eine Fläche von 40.000 ha.

    Schon in den ersten Projekten zeigten sich Ergebnisse, die sich in vielen folgenden wiederholen sollten: höhere Streßresistenz des Ökosystems, mehr Artenvielfalt, kräftigeres Wurzelwachstum, größere Blattmasse, intensiveres Bodenleben und bessere Naturverjüngung etc.. Auch das Verhalten von Tieren kann sich durch Resonanztherapie ändern. In einigen Fällen wurde beobachtet, daß das Wild, vermehrt im behandelten Bereich äste und ruhte.

    Die weitere Entwicklung des Instituts wurde maßgeblich durch den Umzug nach Cappenberg im südlichen Münsterland Anfang 1994 geprägt. Hier kann die Forschung aufgrund der Unterstützung von Graf von Kanitz intensiv vorangetrieben werden.


  2. Die theoretischen Grundlagen des Resonanzphänomens

    Wir gehen davon aus, daß wir von einer feinstofflichen "Substanz" umgeben und durchströmt werden, dem Äther. Das Ätherkonzept ist schon sehr alt und wurde z.B. von griechischen Philosophen als Erklärungsmodell genutzt. In dem von uns benutzten Modell soll der Äther im Idealfall die Eigenschaften eines Supraleiters haben, daß er überträgt Schwingungen ohne Widerstand und ohne Verzögerung. So wie die Luft Schallwellen überträgt, überträgt der Äther Information zwischen einander ähnlichen Systemen. Das "energetische" Resonanzphänomen tritt nur dann auf, wenn zwei Systeme mit einander resonieren können, das heißt, sie müssen auf die gleiche "Wellenlänge" gestimmt sein. Bei unseren Therapien bringen wir Systeme in Resonanz mit nützlichen Informationen, bzw. Schwingungen.


  3. Die Behandlungstechnik

    Die wesentlichste Element der Behandlung ist wie bei allen radionischen Verfahren ein Resonator. Als Resonator bezeichnen wir Karten, Photos, Proben etc., mit deren Hilfe wir mit dem zu behandelnden System in Resonanz treten. Wie oben ausgeführt, ist eine wichtige Voraussetzung für eine gute Resonanz ist die hinreichende "Ähnlichkeit". Wir verstehen unter Ähnlichkeit nicht so sehr eine äußere, sichtbare, sondern vielmehr eine "innere" Korrelation. Anfangs haben wir häufig Bodenproben benutzt. Bei zunehmender Größe des Ökosystems erwies sich das aber als unpraktisch. Landkarten weisen ausreichende Resonanz auf. Auch Luftphotos sind sehr geeignet, aber oft schwer verfügbar.

    Die Gebiete, für die wir einen Behandlungsauftrag erhalten, entsprechen in den seltensten Fällen natürlichen Gegebenheiten, sondern haben vielmehr von Menschen gemachte Besitzgrenzen. Deshalb haben wir intuitive Techniken entwickelt, um die für die Behandlung geeignetste Einheit zu finden. Diesen für die Behandlung eines Systems optimalen Ausschnitt aus einer Umgebung bezeichnen wir als Holon. Es entspricht einer natürlichen Ganzheit.

    Der nächste Schritt ist die Ausrichtung des Resonators, die Ermittlung des sogenannten "Critical Rotation Point" (CRP). Ähnlich wie eine Antenne wird die Karte im Raum gedreht und gekippt, bis sie nach intuitiven Kriterien optimal in bezug auf das Behandlungsziel positioniert ist. Diese Technik wurde schon Anfang des Jahrhunderts von Dr. Albert Abrams in Stanford, USA, entwickelt. Er wandte sie an, um Patienten zur "Informationsübertragung" auszurichten. Ihm fiel auf, daß seine Patienten mit dem Kopf nach Westen liegen müssen. Bei unseren Behandlungen lassen sich bisher keine Regeln für die optimale Ausrichtung erkennen. Es ist vielmehr so, daß zur optimalen Resonanz der Resonator für jeden Behandlungsschritt speziell ausgerichtet werden muß.

    Eine optimale Resonanz hängt also von der Ähnlichkeit und von der Ausrichtung des Resonators ab.

    Besteht eine optimale Resonanz können intuitiv entsprechende Heilmittel ausgewählt werden. Wir benutzen drei große Gruppen von Heilmitteln.

    1. Informatoren bringen das System mit Problemlösungen in Resonanz. Sie sind Schwingungen des Äthers und entsprechen so bestimmten Informationen. Solche Information sind zum Beispiel in einem homöopathischen Medikament, Farben oder Symbolen enthalten. Zu Beginn haben wir sehr spezifische Informatoren in Form von Raten benutzen. Mittlerweile verfolgen wir einen anderen therapeutischen Ansatz. Wir versuchen nicht so sehr Detailprobleme zu lösen, sondern insgesamt den "Gesundheitszustand" des Ökosystems zu verbessern. Ist das Ökosystem gestärkt, löst es seine Probleme selbst. Deshalb benutzen wir sehr übergeordnete und gleichzeitig komplexe Informatoren wie die Hebräischen Buchstaben oder Runen. Informatoren verbessern somit die Angepaßtheit eines Systems an seine Umwelt, das heißt die Fähigkeit eines Systems mit seinen eigenen, sowie den Gegebenheiten seiner Umgebung auf bestmögliche Weise umzugehen. Im Englischen existiert dafür der Begriff "fitness", der in seiner deutschen Entsprechung allerdings Raum für Mehrdeutigkeit bietet. "Angepaßtheit" ist hier nicht im Sinne von Konformismus zu verstehen.

    2. Als intuitiven, energetischen Parameter für die Angepaßtheit eines Holons verwenden wir die Kompatibilität. Den Grad der Kompatibilität geben wir in Prozent an. 100% entspricht einer optimalen Anpassung. Bei 0% liegt keinerlei Anpassung vor. Negative Werte deuten auf eine destruktive Interaktion hin, während Werte über 100% auf Kreativität, das heißt die Entwicklung neuer Problemlösungen hinweisen. Die Kompatibilität ist ein relativer Parameter, der immer auf ein bestimmtes Holon in einer ganz bestimmten Situation bezogen ist.

    3. Transformatoren erhöhen die Leitfähigkeit des Äthers. Je besser die Leitfähigkeit des Äthers für Schwingungen ist, desto aufnahmnefähiger für "feine" und "feinste" Schwingungen ist ein System. Das drückt sich im System als Vernetztheit und Integration aus. Man kann diesen Parameter intuitiv besonders ausgeprägt an "heiligen" Stätten wahrnehmen, wo er in der Regel sehr hoch ist. Hohe energetische Komplexität zeigt sich in einem Ökosystem beispielsweise in einer großen Artenvielfalt.

    4. Als intuitiven Parameter nutzen wir die Bovis-Skala. 8000 Bovis sind der Normalbefund in einem durchschnittlichen, gesunden Wald. An "heiligen" Orten sind häufig Werte von 14.000 Bovis wahrnehmbar, manchmal sogar noch weitaus höhere. Als Transformatoren nutzen wir Photos von Kornkreisen.

    5. Lebensenergie ist die jüngste große Neuerung in unserer therapeutischen Methode. Wir halten das Ätherkonzept, wie es z.B. von Franz Anton Mesmer vertreten wird, für schlüssig. Er vertrat die Auffassung, daß Äther quasi flüssig sei. Darauf aufbauend glauben wir, daß die Lebensenergie diejenige Energie ist, die den "Aggregatzustand" des Äthers beeinflußt. Ist der Äther in einem normalen, fließenden Zustand, verfügt er über eine ausreichende Menge Lebensenergie, dann bezeichnen wir diesen Zustand in Anlehnung an Wilhelm Reich als ORGON. In diesem Zustand werden Schwingungen optimal vom Äther übertragen. Jeder Therapeut kennt Blockaden. Ihre Ursache sind unserer Meinung nach oft ein stagnierender Ätherfluß. Diesen bezeichnen wir als DOR (Deadly ORGON). Bei einem Übermaß an Lebensenergie ist der Äther überangeregt. Diesen Zustand des Äthers nennen wir ORANUR (ORGONagainst Nuclear Radiation). Eine Analogie mit den Aggregatzuständen des Wassers liegt nahe: ORGON entspricht Wasser in seiner flüssigen, lebensfreundlichen Form, DOR dem Eis und ORANUR dem Dampf. Unserer Erfahrung nach kann der Aggregatzustand des Äthers durch Fernbehandlung modifiziert werden, und DOR und ORANUR werden in ORGON transformiert.

    6. Wir nehmen ORGON relativ zu dem jeweiligen Holon intuitiv wahr. Jedes Holon enthält eine gewisse Menge von Äther, die individuell verschieden ist. Diese setzen wir mit 100% gleich. Die Frage ist dann, wieviel Prozent davon dann ORGON, DOR oder ORANUR sind.

    Die Behandlungsdauer wird genauso wie das Behandlungsregime individuell ermittelt. Wir behandeln die Systeme jeden Tag etwa zwei Stunden. Ein Therapieregime bestehend aus verschiedenen Behandlungsschritten ist in der Regel zwei Wochen gültig und muß dann neu entwickelt werden. Das heißt, es werden neue Informatoren und Transformatoren ermittelt, die in spezifischer Weise mit ORGON kombiniert werden.

    Bei der Behandlung eines Waldes brauchen wir in der Regel drei Jahre, um ein stabiles Ergebnis zu erreichen. Kleinere Systeme können auch in kürzerer Zeit erfolgreich behandelt werden. Bei einem Glashaus hatten wir beispielsweise innerhalb von sechs Monaten ein sehr gutes Ergebnis erreicht.

    Grundsätzlich muß noch angefügt werden, daß wir uns bemühen so wenig wie möglich "manipulativ" zu behandeln. Die Systeme werden intuitiv gefragt, welche Behandlung mit welcher Zielsetzung für sie zu welchem Zeitpunkt angebracht ist.


  4. Grundlagen der Resonanztherapie

    Die Ursprünge des IRT sind weitgehend von praktischen Erfahrungen geprägt. Irene Lutz verfügte schon bei der Gründung des Instituts über langjährige Erfahrungen bei der Fernbehandlung von Patienten. Auf diesen Erfahrungen und nicht so sehr auf theoretischen Überlegungen ist die Arbeit des IRT aufgebaut. Seit Anfang der neunziger Jahre habe ich nach Übereinstimmungen von unseren Erfahrungen und Ergebnissen mit den theoretischen Erkenntnissen anderer Forscher gesucht. Dabei hat sich eine oft erfreuliche Korrelation von theoretischer Voraussage und unseren empirischen Beobachtung ergeben. Gerade in den letzten Jahren wurden aber auch viele Entwicklungen in unserer Behandlungstechnik durch das Studium von Literatur erst ermöglicht. Ein gutes Beispiel sind dafür die Schriften von Wilhelm Reich.

    Das Grundgerüst der Resonanztherapie stammt aus der Radionik, obwohl wir mittlerweile andere Wege beschreiten. So zum Beispiel beim Befall eines Systems mit Schädlingen. Wir benutzen keine Raten, um die Information des Schädlings zu annullieren. Vielmehr nutzen wir einen kooperativen Ansatz. Wir gehen von dem Gedanken aus, daß ein Wald in seiner Vitalität zu geschwächt sein kann, um eine Insektenpopulation weiterhin zu integrieren. In der Folge entwickelt sich dieser an sich harmlose Symbiont zu einem Schädling und schwächt den Wald in noch größerem Ausmaß. Wenn wir also das System stärken, kann es sich einerseits wehren, aber auch den Schädling reintegrieren. Damit der Schädling bereit ist, sich zu reintegrieren, muß auch er behandelt, das heißt gestärkt werden. Soweit wie möglich, wird also mit dem Schädling kooperiert, anstatt ihn auszumerzen. Bei unseren bisherigen Behandlungen hatten wir den Eindruck, daß sich so gute Erfolge erreichen lassen. Natürlich gibt es Fälle, in denen sich ein aggressiveres therapeutisches Regime nicht vermeiden läßt.

    Rupert Sheldrake war für uns die erste Quelle für ein theoretisches Konzept, das wir zum Verständnis unserer Fernbehandlungen heranzogen. Seine Hypothese der morphischen Felder ist für uns die Grundlage für die Übertragung von Information zwischen einander ähnlichen Systemen. Das Wort Resonanz haben wir aus seiner Terminologie übernommen. Auch das Konzept, daß die Attraktion eines morphischen Feldes mit seiner zunehmenden Repetition größer wird, ist für uns sehr nützlich. Am deutlichsten zeigt sich dieses Prinzip in der rhythmischen Wiederholung des Behandlungsvorganges mit Hilfe des radionischen Behandlungsgerätes, SE-5. Es "pulst" die Information.

    In einigen Punkten weichen Theorie und Empirie der Resonanztherapie von Sheldrake´s Postulaten ab. So nimmt nach unserer Erfahrung mit steigender Repetition nicht die Resonanz zu – sie ist entweder vorhanden oder nicht -, sondern die Attraktion eines bestimmten morphischen Feldes. (Anstelle des Begriffes "morphisches Feld" bevorzugen wir den Begriff "Attraktor".) Sheldrake zufolge ist die Attraktion allein von der Repetition abhängig. Dies widerspricht schon der Alltagsbeobachtung. Wenn wir für eine Gewohnheit eine hohe Repetition haben, hat diese eine hohe Attraktion. Ist sie aber nicht mehr angemessen- nicht mehr kompatibel – dann können wir uns ein neues Verhalten angewöhnen. Wir gehen also davon aus, daß die Attraktion von zwei Komponenten abhängt, der Repetition und der Kompatibilität.

    Wilhelm Reich hat uns mit seinen Arbeiten über ORGON und dessen Derivate DOR und ORANUR wichtige Anregungen für unsere Therapien gegeben. Seit 1995 nutzen wir ORGON-Strahler zusammen mit unseren radionischen Geräten für Fernbehandlungen. Grundlage dieses Ansatzes ist, daß sich der Strom von ORGON akkumulieren und richten läßt und außerdem auf diesen Strom Informationen aufmoduliert werden können.

    Ervin Laszlo ist ein wichtiger Theoretiker für uns. Er vertritt ein weiterentwickeltes Ätherkonzept. Er nennt den Äther Psi-Feld und weist ihm lokale und nicht-lokale Eigenschaften zu. Das deckt sich mit Beobachtungen von vielen Menschen, die "energetisch" arbeiten. Mit seinem Konzept läßt sich das lokale Phänomen Aura bzw. Abstrahlung um ein lebendes System oder einen Gegenstand herum erklären. Stellt man sich den Äther oder das Psi-Feld als primär homogen vor, kann man leicht nachvollziehen, daß es durch die Einwirkung eines Baums spezifisch verändert wird. So entsteht um einen Baum herum die Abstrahlung mit ihren Schichten ähnlich wie um einen Stein, wenn er in einen Teich fällt, Wellen auftreten. Unserer Meinung nach sind die Schichten in der Abstrahlung eine abwechselnde Verdichtung und Verdünnung des Äthers um ein System herum.

    Im Gegensatz dazu ist die Fernübertragung von Information ein nicht-lokales Phänomen, das nach Laszlo von Skalarwellen im Äther vermittelt wird.

    Intuition ist für uns von größter Bedeutung. Wir definieren Intuition als die Fähigkeit zur ganzheitlichen Wahrnehmung von Systemen. Im Gegensatz zur Analyse wird ein System nicht in seine Teile zerlegt und vermessen, sondern als Ganzes wahrgenommen. Es werden also keine objektiven Daten erhoben, sondern im besten Falle intersubjektive Wahrnehmungen gemacht. Als intersubjektiv bezeichnen wir Wahrnehmungen, die von verschiedenen Individuen nach entsprechenden Training unabhängig von einander gleich bzw. sehr ähnlich gemacht werden. So werden z.B. die Kompatibilität oder die Bovis eines Systems von unseren Mitarbeitern unabhängig von einander mit einer eventuellen Abweichung von ca. 10% wahrgenommen.

    Unserer Erfahrung nach kommt es sehr selten vor, daß ein Mensch nicht über die Fähigkeit der intuitiven Wahrnehmung verfügt. Wir halten diese Eigenschaft für universell, nur leider ist sie in unserer "westlichen" Kultur unterdrückt. Natürlich gibt es unterschiedliche Grade der Begabung, genauso wie unterschiedlich gute Ausbildungen, das ändert aber nichts daran, daß Intuition natürliche Form zur Beurteilung der Realität ist.

    Bei Laszlo zitiert interessante Studien der gegenwärtigen Erforschung dieser menschlichen Eigenschaft. Einige Resultate scheinen darauf hinzudeuten, daß der vordere Anteil des Großhirns eine besondere Rolle bei der Intuition und bei spirituellen Erlebnissen spielt. Dieser Teil des Gehirns ist keiner spezifischen Funktion zugeordnet, wie es sonst der Fall ist. Ich vermute, daß er deshalb eine ungeheuer große Plastizität als Resonator aufweist. Das heißt, daß ein Individuum seine Strukturen im Frontalhirn anderen Systemen ähnlich machen und deshalb mit ihnen in Resonanz treten kann. Das Gehirn ist in diesem Modell also ein Empfänger.

    Aufgrund dieser nicht-lokalen Wechselwirkungen ist Alles mit Allem verbunden. Uns erwächst daraus eine besondere Verantwortung nicht nur für alles, was wir tun, sondern auch für alles, was wir denken.

  5. Resultate

    1. Topfversuche 1986

      Einer ersten Topfversuche mit Buschbohnen in Atrazin-verseuchtem Boden. Buschbohnen reagieren besonders empfindlich auf dieses Herbizid, das ihr Wachstum hemmt.

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      unbehandelt - behandelt

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      unbehandelt - behandelt

    2. Laxenburg Österreich 1990-1994

      Im Auftrag der Niederösterreichischen Landesregierung behandelte das IRT den Park Laxenburg, einen Landschaftspark bei Wien. Während der Behandlung verbesserte sich die Vitalität im Durchschnitt um 21%. Die Bilder zeigen einen Kontrollpunkt mit Linden.

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      vorher

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      nachher

    3. Saatgutbehandlung vom Eicheln auf dem Landgut Oldenhof

      Im Frühjahr und Sommer 1992 führte Dr. Claar Sloet van Oldruitenborch auf dem Landgut Oldenhof in Vollenhove einen Versuch mit energetisiertem Eichensaatgut durch.

      Ziel der Behandlung war die Steigerung der Keimfähigkeit von vitalschwachen Eicheln.

      Im Januar 1992 wurden 4 kg Eicheln geliefert. Die Qualität der Eicheln wurde als mäßig bis schlecht angegeben. Die Eicheln wurden gemischt, auf zwei Körbe verteilt und im Abstand von 5m aufgestellt. Über einen Zeitraum von drei Monaten behandelte das IRT einen Korb täglich 3-4 Stunden.

      Anfang April wurden die Eicheln in ein Feld auf dem Landgut Oldenhof eingesät. In jedes Quadrat von 1,5 mal 1,5 m wurden drei Reihen mit 25 Eicheln eingebracht, insgesamt je acht Quadrate behandeltes bzw. unbehandeltes Saatgut. Vom April bis September wurde wöchentlich die Anzahl der Keimlinge gezählt.

      Die Zahl der gekeimten Eicheln war insgesamt niedrig: Von den unbehandelten Eicheln keimten 0,3%, von den behandelten 7%. Mögliche Ursachen könnten sein: späte Saatzeit, lange Trockenheit im Frühjahr und schlechte Qualität des Saatgutes.

      Der Versuch zeigt, daß mit Resonanztherapie vitalschwaches Saatgut revitalisiert werden kann. Die bessere Keimfähigkeit der behandelten Eicheln ist nach dem Wilcoxon-Test mit p<0,01 hochsignifikant.

      Versuchsanlage und Ergebnisse Eichensaatgut - Oldenhof 1992
      seite49_dt.gif WILCOXON-Test:

      Eicheln gekeimt am 15.9.92
      Unbehandelt: 2
      Behandelt: 42

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  6. Die zukünftigen Arbeitsschwerpunkte

    Wir sind fortwährend bemüht, unsere Behandlungstechniken für Ökosysteme weiterzuentwickeln. Ganz besonders liegt uns die Landwirtschaft am Herzen, bei der in den nächsten Jahren aus ökologischen Gründen große Veränderungen zu erwarten sind. Insbesondere wollen wir uns an der Entwicklung von Technologien beteiligen, die zur Einsparung von Dünger, Insektiziden, Herbiziden, Antibiotika usw. führen können.

    Im humanmedizinischen Bereich planen wir Grundlagenforschung an Mikroorganismen oder Zellkulturen durchzuführen und hoffen, Partner für die Forschung an Patienten zu finden.

    Im energetischen Bereich wollen wir uns um ein tieferes Verständnis der Arbeit von Wilhelm Reich bemühen und uns verstärkt mit verschiedenen anderen Äthertheorien befassen. Wir haben den Eindruck, daß sich dadurch unsere Behandlungstechnik weiter entwickeln lassen wird.

    Für die Zukunft erhoffen wir uns, am Aufbau eines Netzwerkes beteiligt zu sein, das den Austausch zwischen Forschern, Entwicklern und Anwendern ermöglicht. Wir denken, es ist Zeit, eine gemeinsame Terminologie für die sogenannten "energetischen" Phänomene und Technologien aufzubauen. Allein für den Begriff "Lebensenergie" sind mir einige Dutzend Varianten bekannt. Eine vereinheitlichte Terminologie würde nicht nur die herrschende Unübersichtlichkeit beenden, sondern auch den Gedankenaustausch und damit die Entwicklung beschleunigen.

  7. Bibliographie

    [1] Rupert Sheldrake: Das schöpferische Universum; Goldmann 1985 (A New Science of Life) 

    [2] Rupert Sheldrake: Das Gedächtnis der Natur; Scherz Verlag 1990 (The Presence of the Past)

    [3] L. Day & G. DeLaWarr: New Worlds beyond the Atom; EP Publishing Limited, 1973

    [4] Arthur Koestler: Die Wurzeln des Zufalls; Buchclub Ex Libris, Zürich 1972

    [5] Jürgen Fischer: ORGON und DOR. Die Lebensenergie und ihre Gefährdung; Simon und Leutner 1995

    [6] Peter Tompkins & Christopher Bird: Das geheime Leben der Pflanzen; Scherz Verlag 1974 (orig: The Secret Life of Plants, Harper & Row, New York 1973)

    [7] Prof. Dr. Ervin Laszlo: Kosmische Kreativität; Insel Taschenbuch 1997

    [8] Ervin Laszlo: The Interconnected Universe; World Scientific Publishing Co. 1995

    [9] Bernhard Senf: Die Wiederentdeckung des Lebendigen; Zweitausendeins 1996, 1. Auflage

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