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Radionik in der Gewässersanierung

Projekt Berlin

Abschlussbericht zur Regeneration Hubertussee und Dreipfuhl für das Jahr 1999 und 2000
Reetz, den 5. Januar 2001


Dreipfuhl in Berlin Zehlendorf

Dreipfuhl

1. Ausgangsituation

Nach einjähriger Erprobung des von Mundus entwickelten Verfahrens zur Gewässer-Regeneration im Jahre 1999 im Hubertussee erteilt die Senatsverwaltung im Januar 2000 den Auftrag, den Dreipfuhl zu sanieren.

Die Ausgangslage zu Beginn des Jahres 2000, lässt sich aufgrund der zur Verfügung gestellten Unterlagen und Berichte der dieses Gewässer betreuenden Mitarbeiter, wie folgt charakterisieren:

An Messdaten liegen vor:
Untersuchungsbericht der Gesellschaft für Umweltanalytik, Boden- und Gewässerschutz mbH, Probeentnahme vom 21.8.1996:

Der Dreipfuhl ist laut Gutachten der Gesellschaft für Umweltanalytik, Boden- und Gewässerschutz mbH erheblich schwermetallbelastet: "Die untersuchten Schlammproben müssen somit als stark schadstoffbelastet eingestuft werden und können nur nach einer aufwendigen Vorbehandlung verwertet werden oder müssten deponiert werden (Untersuchungsbericht Seite 9)".
Der Dreipfuhl weist ein deutliches Sauerstoffdefizit auf in Folge des hohen Nährstoffangebotes und die damit verbundene Sauerstoffzehrung durch den Schlamm. In Verbindung mit dem Schmutzwassereintrag durch das sehr große Einzugsgebiet der Straßenentwässerung kommt es mehrmals jährlich zu einem drastischen Abfall des verfügbaren Sauerstoffes mit anschließendem Fischsterben.



2. Maßnahmen der Firma Mundus

  1. Geräteeinsatz
    Datum: Produkt: Beschreibung:
    15.2.00 3 Stk. PR-4 S&T Installation von Primär-Energie-Generatoren

    Die Geräte wurden mit speziellen Steuerungsresonanzen insbesondere für den Schadstoffabbau ausgerüstet und regelmäßig dem Entwicklungsprozess des Gewässers angepasst.

    Eine Abbildung des PrimärEnergieGenerators mit einer kurzen Verfahrensbeschreibung finden Sie im Anhang, Anlage 1 und 2.


  2. Begleitende Maßnahmen
    Zur Voraktivierung der Wasser, die in den Dreipfuhl eingeleitet werden, wurde regelmäßig an allen wichtigen Punkten des Kanalsystems "Bio Aktiv - Quarzsand" ausgebracht. Damit ist erreicht worden, dass im Kanalsystem stattfindende Fäulnisprozesse mit der damit verbundenen Giftbildung in einen Prozess der Verrottung überführt werden. So war es möglich, die Spitzenbelastungen für dieses kleine Gewässer nach starken Regenfällen so weit zu mindern, dass es nicht zu einem Umkippen kam.

    Ebenfalls ist der Park- und Uferbereich regelmäßig mit "Bio Aktiv - Quarzsand" behandelt worden. Besonders bearbeitet wurden einzelne Bäume und Sträucher, z.T. auch mit speziell abgestimmten Präparaten zur Anregung von Regenerationsprozessen auch in der Umgebung.

    Damit ist insgesamt die Vitalität des Biotops durch Energiesteigerung unterstützt worden. Im Sinne einer umfassenden Betrachtung des Dreipfuhls als Gewässer mit umgebender Vegetation und Wasser-Einzugsgebiet.

    Eine Beschreibung der Wirkungsweise des Verfahrens ist dargestellt im Anhang, Anlage 2 (Auszug aus der Mundus-Firmeninformation, Seite 10-12).


3. Begleitende Untersuchungen

  1. Messstation
    Im Dreipfuhl wurde ein Sauerstoffmessprogramm durchgeführt zur Beurteilung der Gewässerentwicklung. Die technischen Details zu diesem Programm sind im Anhang, Anlage 3 dargelegt.

    Die Monatsübersichten für Mai - Juli 2000 mit dem Vergleich von Wassertemperatur, Sauerstoffgehalt, Helligkeit und Niederschlag finden Sie im Anhang, Anlage 4. Die Jahresübersicht der Sauerstoffwerte und Wassertemperaturen sind im Anhang, Anlagen 5 und 6 dargestellt.


  2. Abschlussgutachten
    Zur Kontrolle und unabhängigen Bewertung der Entwicklung des Dreipfuhls wurde durch die Senatsverwaltung die Firma U&A Consult, Berlin beauftragt, ein weiteres Gutachten zu erstellen. Darin heißt es "Aufgrund des beim Neutralpunkt liegenden pH-Wertes und der geringen Leitfähigkeit kann das Wasser als schwach mineralisiert und gut gepuffert eingeschätzt werden (Gutachten Seite 3)." Und weiter auf Seite 4, "Es zeigt sich, dass die schadstoffrelevanten Parameter wie Polychlorierte Biphenyle (PCB), Mineralölkohlen-Wasserstoffe (MKW), Phenole, Polycyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Schwermetalle in keinen auffälligen Konzentrationen nachgewiesen wurden."

    Der Vergleich zwischen Ausgangs- und Endgutachten zeigt deutlich eine durchgängige Verbesserung der in den Schlammproben gemessenen Schadstoffwerte. Die Senkung des Chrom-Wertes von 2,38 mg/l auf 0.0015 mg/l und Blei mit einer Abnahme von 11,1 mg/l auf 0,005 mg/l sind dabei besonders signifikant.


  3. Radionische Analyse
    Zur Ergänzung des Verständnisses der komplexen Prozesse und für die Erkennung der Ursachen für die aufgetretenen Probleme, wurde das von Peter von Buengner entwickelte Quantec-Radionic-System eingesetzt. Mit diesem System ist die Steuerung der PrimärEnergieGeneratoren erweitert und verbessert worden.



4. Ergebnis der Maßnahmen

  1. Der Teich hat sich in seinem Energiehaushalt weitgehend stabilisiert. Der im Wasser verfügbare Sauerstoff unterliegt zum Teil erheblichen Schwankungen, ohne negative Auswirkung auf Fauna und Flora auch bei tiefen Werten. Durch die geschaffenen energetischen Reserven können kurzfristige Höchstbelastungen, z.B. nach größeren Regenfällen, kompensiert werden. Insbesondere blieben die in den Vorjahren regelmäßig auftretenden Fischsterben aus.

  2. Das Kontrollgutachten aus diesem Jahr von der Gesellschaft für Umwelt & Analytik mbH zeigt, dass die Schwermetall- und Schadstoffbelastung deutlich zurückging gegenüber den Ausgangswerten. Wir haben zwar mit einer Verminderung gerechnet, wie in unserem Angebot angesprochen, jedoch übertrifft der sehr deutliche Rückgang auch unsere Erwartungen.

  3. Geruchskontrollen des Schlamms zeigen, dass der Prozess der Fäulnis an vielen Stellen schon in einen Prozess der Verrottung übergegangen ist. Dies zeigt deutlich, dass auch der Untergrund aktiviert wurde und Sedimentierungsprozesse eingeleitet sind. Eine Messung der Schlammtiefen durch die Senatsverwaltung ist leider nicht erfolgt und deshalb liegen auch keine Ergebnisse über den tatsächlich erfolgten Schlammabbau vor.

  4. Es hat sich gezeigt, dass der Einsatz von 3 PRIGE-Generatoren in sehr kurzer Zeit gute Ergebnisse bringt in Verbindung mit unseren begleitenden Maßnahmen, inbesondere der Ufer- und Alleenbehandlung mit aktiviertem Quarzmehl.

  5. Im Jahr 2000 war es nicht mehr notwendig, im Gegensatz zu den Vorjahren, Notmaßnahmen (mobile Belüftung und Absammeln der toten Fische) durchzuführen. Hierfür waren bisher jährlich etwa DM 50.000,00 aufzuwenden.


5. Ausblick
Trotz der positiven Ergebnisse kann natürlich nicht von einer durchgreifenden Erholung des Dreipfuhls gesprochen werden, zumal die außerhalb des Gewässers liegenden Ursachen für die Probleme im Dreipfuhl nicht beseitigt worden sind; und in absehbarer Zeit wahrscheinlich auch nicht beseitigt werden können. Insbesondere der hohe Schmutzwassereintrag über die Straßenentwässerungen führt zu einer anhaltend hohen Schadstoff- und organischen Belastung.

Wir empfehlen deshalb den Einsatz der Primärenergie-Generatoren fortzuführen, um die erreichte Verbesserung zu stabilisieren und auch zukünftig markante Probleme wie das Fischsterben zu vermeiden.




Hubertussee in Berlin-Zehlendorf

Hubertussee

1. Ausgangssituation

Die von der Stadt Berlin durchgeführten Sauerstoffmessungen von 1996 - 1998 zeigen, dass der Hubertussee immer wieder drastisch abfallende Sauerstoffwerte aufweist. Dies hat in diesen Jahren nicht zu einem Umkippen geführt wie in den Vorjahren, zeigt jedoch, dass der See immer wieder sehr instabile Phasen durchläuft.
Mit Dr. Ing. Dietrich Jahn wurde am 16.3.99 vereinbart, einen praktischen Nachweis unserer neuartigen Technologie zur Gewässerregeneration durchzuführen. Messtechnisch begleitet wurde diese Maßnahme durch die WIBZ GmbH, die stündlich die Sauerstoffwerte ermittelte. Außerdem ist durch die Stadt monatlich eine detaillierte Wasseruntersuchung erfolgt.


2. Maßnahmen der Firma Mundus

  1. Geräteeinsatz
    Datum: Produkt: Beschreibung:
    6.5.99 3 Stk. PR-4 S&T Installation von 3 Stk. Primär-Energie-Generatoren

    30.6.99 1 Stk. PR-4 S&T Nachrüstung von 1 Stk. Primär-Energie-Generator mit speziellen Steuerungsresonanzen für die Tiefenaktivierung der Seeschlämme.

    Die Geräte wurden mit speziellen Steuerungsresonanzen ausgerüstet und regelmäßig dem Entwicklungsprozess des Gewässers angepasst.

    Eine Abbildung des PrimärEnergieGenerators mit einer kurzen Verfahrensbeschreibung finden Sie im Anhang, Anlage 1 und 2.


  2. Begleitende Maßnahmen
    Zur Voraktivierung der Wasser, die in den Hubertus-See eingeleitet werden, wurde regelmäßig an allen wichtigen Punkten des Kanalsystems "Bio Aktiv - Quarzsand" ausgebracht. Damit ist erreicht worden, dass im Kanalsystem stattfindende Fäulnisprozesse mit der damit verbundenen Giftbildung in einen Prozess der Verrottung überführt werden. So war es möglich, die Spitzenbelastungen nach starken Regenfällen zu mindern und die Wasserqualität umfassend zu verbessern.

    Ebenfalls ist der Park- und Uferbereich regelmäßig mit "Bio Aktiv - Quarzsand" behandelt worden. Unterstützt wurden einzelne Bäume und Sträucher, die besonders bestimmend sind für die energetische Situation der Umgebung. Dies geschah mit abgestimmten Präparaten mit spezifischem Informationsgehalt zur Anregung regenerativer Prozesse.

    Eine Beschreibung der Wirkungsweise finden Sie im Anhang, Anlage 2 (Auszug aus der Mundus-Firmeninformation, Seite 10-12).


3. Begleitende Untersuchungen

  1. Messstation
    Im Hubertus-See wurde ein Sauerstoffmessprogramm durchgeführt zur Beurteilung der Gewässerentwicklung. Die technischen Details zu diesem Programm finden Sie wiederum im Anhang, Anlage 3.
    Eine grafische Übersicht der gemessenen Sauerstoffwerte und weiterer Parameter im Jahresvergleich 1996-1999 ist im Anhang, Anlage 7 zusammengestellt.
    Die Jahresübesicht 2000 der Sauerstoffwerte und der Wassertemperatur ist im Anhang dargestellt, Anlage 8 und 9.


  2. Radionische Analyse
    Zur Ergänzung des Verständnisses der komplexen Prozesse und für die Erkennung der Ursachen für die aufgetretenen Probleme wurde das von Peter von Buengner entwickelte Quantec-Radionic-System eingesetzt.
    Mit diesem System ist die Prozess-Steuerung der PrimärEnergieGeneratoren erweitert und verbessert worden.


4. Ergebnis der Maßnahmen

  1. Bereits im ersten Jahr 1999 hat sich gezeigt, dass der Hubertussee weitgehend stabile Sauerstoffwerte aufwies. Insbesondere waren keine drastischen Einbrüche mehr zu verzeichnen wie in den Vorjahren. Diese Tendenz hat sich nunmehr auch im 2. Jahr bestätigt. Auch nach heftigen Regenfällen, die in diesem Frühsommer auf längere Trockenperioden folgten, wurde kein problematisches Absinken der Sauerstoffwerte in den stündlichen Messungen festgestellt.

  2. Die hohe energetische Qualität des Hubertussees zeigte sich auch deutlich im Oktober 1999, als dessen Wasser in den Fenn-See gepumpt wurde, da die Sauerstoffwerte so stark abgefallen sind, dass der Fenn-See "umkippte" mit einhergehender Fäulnis- und erheblicher Geruchsbildung. Nach wenigen Tagen hatte sich der See wieder stabilisiert, nachdem die vorausgegangenen konventionellen Maßnahmen (Belüftung, Ablassen und Wiederbefüllung mit Frischwasser) ohne Wirkung geblieben waren.
    Dies kommt nach unserer Ansicht daher, dass in einem stark eutrophierten Gewässer in den Ufer- und Bodenschichten eine strukturelle, d.h. informativ fest in den umgebenden Bodenschichten verankerte Fäulnisinformation aufgebaut ist, die von dem hineingepumpten schwachen Wasser in kurzer Zeit wieder übernommen und deshalb der alte Zustand wieder hergestellt wird (Ein Erklärungsansatz dazu ist im Anhang, Anlage 10 dargestellt). Deshalb ist eine mechanisch-materielle Veränderung dieses Wasserzustandes auch nur schwer möglich. Ganz anders bei stark aktiviertem Wasser. Dieses ist in der Lage, die umgebende Fäulnisstruktur radikal zu ändern und eine Regeneration einzuleiten. Durch das Zuführen von Aktivierungsenergie durch die Prigeanlagen wird der Fäulnisprozess in einen Verrottungsprozess überführt und auf Dauer gehalten, wie dies auch am Beispiel des Fenn-Sees sichtbar wurde.

  3. Geruchskontrollen des Schlamms zeigen, dass der Prozess der Fäulnis weitgehend in einen Prozess der Verrottung überführt ist. Dies zeigt deutlich, dass auch der Untergrund aktiv ist und Sedimentierungs-Prozesse eingeleitet sind.

  4. Es hat sich gezeigt, dass der Einsatz von 3 PRIGE-Generatoren in sehr kurzer Zeit gute Ergebnisse bringt in Verbindung mit unseren begleitenden Maßnahmen, inbesondere der Ufer- und Alleenbehandlung mit aktiviertem Quarzmehl.

  5. Auch hier konnten Unterhaltskosten reduziert werden. In den Vorjahren mit stationärer Belüftung des Hubertus-See wurde noch DM 105.000,00 p.a. aufgewendet. Diese Maßnahmen waren im Jahr 1999 + 2000 nicht notwendig.


5. Ausblick

Trotz der positiven Ergebnisse kann nicht von einer anhaltenden Erholung des Hubertus-Sees ausgegangen werden, zumal die außerhalb des Gewässers liegenden Ursachen für die Probleme in den Vorjahren nicht beseitigt sind. Insbesondere der hohe Schmutzwassereintrag über die Strassenentwässerungen führt zu einer anhaltend hohen Schadstoff- und organischen Belastung.
Die Zahl der Generatoranlagen könnte jedoch ab Anfang 2001 auf 2 Stück reduziert werden. Damit wäre zudem sichergestellt, dass weiterhin qualitativ hochwertiges und aktives Wasser auch für den Fenn-See zur Verfügung steht.



Anhang:

  1. PrimärEnergieGenerator PRIGE Einführung

  2. Theoretische Grundlagen PRIGE PrimärEnergieTechnik

  3. Beschreibung Sauerstoffmessprogramm Dreipfuhl

  4. Grafik Monatsübersicht Dreipfuhl Vergleich Wassertemperatur, Sauerstoffgehalt

  5. Grafik Jahresübersicht Sauerstoffwerte Dreipfuhl

  6. Grafik Jahresübersicht Wassertemperatur Dreipfuhl

  7. Grafik Vergleich Jahresübersichten Sauerstoffwerte Hubertussee 1996-1999

  8. Grafik Jahresübersicht Sauerstoffwerte Hubertussee 2000

  9. Grafik Jahresübersicht Wassertemperatur Hubertussee 2000

  10. Textauszug "Über das Wasser" von Dipl.-Phys. Carlo Grunow

  11. Bestätigung der Senatsverwaltung zur Gewässerregeneration Hubertussee und Dreipfuhl



Anlage 3:
Arbeitsgruppe Seenrestaurierung
Sauerstoffmessprogramm Dreipfuhl

  1. Ort der Messung
    Die Messboje befand sich auf der Höhe des Einlaufbauwerkes in der Teichmitte. Die Boje war vollständig mit Wasser bedeckt, das Probewasser wurde aus ca. ein Meter Tiefe gefördert.

  2. Parameter und Messintervall
    Es wurde im Abstand von einer Stunde jeweils ein Wert für Temperatur und Sauerstoff gespeichert. Die Pumpe für die Anströmung der Sauerstoffelektrode wurde eine Minute vor der Messung eingeschaltet. Die durchschnittliche Dauer einer Messreihe betrug sieben Tage, die maximale Dauer 14 Tage. Die Messungen wurden am 10 Dezember 1999 begonnen und werden voraussichtlich bis Ende Oktober 2000 fortgesetzt.

  3. Messgeräte
    Für die Sauerstoffmessung wurde ein Gerät der Bauart GOX 91 des Herstellers Greisinger Elektronik eingesetzt. Die Temperaturmessung erfolgte mit einem Temperaturmodul der Firma Conrad Elektronik. Beide Geräte erzeugen als Messsignal Spannungen von 0 bis 2.5 V. Diese wurden von einem Mikroprozessor der Baureihe 68HC05BO der Firma Motorola digitalisiert (8 Bit) und in einem externen Modul gespeichert.

  4. Darstellung
    Der Speicher wurde an PC ausgelesen, die Daten mit Microsoft Excel aufbereitet und graphisch dargestellt. Umseitig folgen die Tagesgänge.

  5. Messfehler
    Die Gerätefehler nach Herstellerangaben:
    Der Messfehler der Anzeige der Sauerstoffelektrode beträgt +/- 1.5 % des Messbereiches zuzüglich +/- 1 Digit. Der Fehler bei der Erzeugung der analogen Ausgangsspannung wurde nicht angegeben. Die Toleranz der Temperaturmessung (inklusive Erzeugung der Messspannung) beträgt +/- 1 % des Messbereiches. Der Digitalisierungsfehler der Messspannungen beträgt +/- 2.5% des Messbereiches zuzüglich +/- 1 Digit.

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Anlage 4:





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Anlage 5:



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Anlage 6:



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Anlage 7:





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Anlage 8:



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Anlage 9:



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Anlage 10:

Wasser und seine Besonderheiten

von Dipl-Phys. Carlo Grunow

Die moderne Naturwissenschaft hat in den letzten vier Jahrzehnten neue fundamentale Erkenntnisse über Wasser gewonnen. Flüssiges Wasser hat ungewöhnliche physikalische und chemische Eigenschaften, und es kann auf "Informationen" reagieren. Es besteht aus winzigen Teilchen, die man Moleküle nennt und die sich ungefähr wie winzige Magnete verhalten. So können sich diese Teilchen anziehen und kleine Gruppen bilden, die Cluster heissen. Wenn man das Wasser erwärmt, können sich diese Gruppen wieder auflösen.
Wasser hat unendlich viele Möglichkeiten, verschiedenste Zusammensetzungen solcher Gruppen zu bilden. Man sagt, das Wasser kann unendlich viele Strukturen annehmen, weil es plastisch ist. Die Umbildung erfolgt durch "Informationen" aus der Umgebung des Wassers (Luft, Erde) und durch den Einfluss von in ihm gelösten Stoffen. Es gibt gelöste Stoffe, die eine Verdichtung der Wasserstrukturen bewirken, und solche, die eine Auflockerung der Struktur in ihrer Nähe bedingen. Zu den ersteren zählen anorganische Säuren und Basen, Salze, zahlreiche organische Stoffe wie Zucker und Harnstoff sowie die meisten Ionen. Beispiele für letztere sind Äther, Benzol und vor allem Gase wie Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxid. Die verdichtenden Stoffe wirken vor allem auf die Struktur des Wassers. Durch die auflockernden Stoffe bilden sich im Wasser Hohlräume. In diesen können Gasmoleküle, wie z.B. Sauerstoff, freie Schwingungen im Mikrobereich ausführen und so die Strukturinformationen, die die verdichtenden Stoffe bewirkt haben, wie in einem Computer speichern. Wasser hat also eine Art "Gedächtnis". Auch wenn es noch so sorgfältig gereinigt wird, sind weiterhin Gasmoleküle in den Hohlräumen vorhanden. Wasser behält also trotz der Reinigungsvorgänge seine gespeicherte Information.

Wie kommt Sauerstoff in das Wasser?

Es gibt drei Arten, wie Sauerstoff in das Wasser kommt. Einmal entsteht durch die Algen und Wasserpflanzen direkt Sauerstoff (Photosynthese). Zum anderen gibt es im Wasser Organismen, die durch ihren Stoffwechsel Sauerstoff erzeugen. Und zum Dritten gelangt ein Teil des Sauerstoffes aus der Luft in das Wasser. Dabei entsteht durch den Luftdruck eine Druckkraft auf die Wasseroberfläche. Sie beruht auf dem Gewicht der Luftsäule über der Wasseroberfläche und auf der temperaturabhängigen Bewegung der Gasteilchen. So wie der Luftdruck mit der Höhe abnimmt, so nimmt der Druck mit der Tiefe im Wasser zu.
Bei dem Eindringen der Luft, z.B. der Sauerstoffteilchen, treffen diese auf die Wasserteilchen, bilden die beschrieben Hohlräume und verlieren bei diesem Vorgang Energie. Sie werden langsamer. Nur die schnellsten dringen tiefer in das Wasser ein. Es gelangt solange Sauerstoff in das Wasser, bis der Sauerstoffdruck im Wasser gleich dem in der Atmosphäre über dem Wasser ist. Es wird also ein Gleichgewichtszustand erreicht bei dem das Wasser mit Sauerstoff gesättigt ist. Bei Gewässern wird der Sauerstoff durch Wind und Wellen verteilt. So gelangt mehr Sauerstoff in die Tiefe.

Was ist ein Ökosystem?

Sauerstoffverbraucher sind die Organismen einschließlich der Tiere, die im Wasser leben, bis hin zu den Fischen. Alle diese leben jeweils von den kleineren Organismen und direkt oder indirekt von den Wasserpflanzen und Algen. So ist alles Leben im Gewässer untereinander in engster Verflechtung, wobei der Kreislauf der Stoffe alle einzelnen Elemente zu einem Ganzen verbindet. Zu einem ökologischen Gefüge oder Ökosystem. Die Ausgewogenheit dieser Vorgänge wird als biologisches Gleichgewicht bezeichnet. Das Ökosystem kann nur solange ein biologisches Gleichgewicht aufrechterhalten, solange seine Selbstreinigungskraft ausreicht. Sauerstoff atmende Bakterien wandeln dabei tote Organismen, Blätter und andere organische Teilchen in Sand (Sedimente) um, der dann im Kreislauf des Ökosystems wieder von den Pflanzen aufgenommen wird.

Was bedeutet umkippen eines Gewässers?

Sterben im Gewässer durch äußere Einflüsse gleichzeitig zu viele Organismen ab oder gelangen größere Mengen von Abwasser in das Ökosystem, so kann das biologische Gleichgewicht vollkommen gestört werden. Es entsteht dann eine Massenentwicklung von Algen, Wasserpflanzen und Organismen. Trotz der großen Algenmasse reicht jetzt der Sauerstoff nicht mehr für die Bakterien aus, die die Umwandlung von organischen Stoffen in Sand vornehmen. Es entwickeln sich Fäulnisbakterien, und das Gewässer beginnt umzukippen. Der zu diesem Vorgang ebenfalls benötigte Sauerstoff wird nunmehr Nitraten und Sulfaten entzogen, wobei sich Ammoniak- und Schwefelwasserstoffgas bilden können. Beide Gase wirken toxisch, und ein Fischsterben größten Ausmaßes ist die Folge. Die Fäulnis und Vermoderung geht weiter bis zu einer völligen Verödung des Gewässers. Aus dieser kann sich das Gewässer mit eigener Kraft nicht wieder erholen. Dazu bedarf es einer Hilfe von Außen (Information).

Informationen steuern die biologischen Abläufe im Teich

Der beschriebene Ablauf bis zu der Verödung des Gewässers wird durch Information gesteuert. Zunächst hat das Wasser in seinen Hohlräumen vor allem die Information"Sauerstoff" gespeichert. Die Information bewahrt die entsprechenden Strukturen, und überall im Wasser entsteht durch die drei Arten, wie beschrieben, genügend Sauerstoff, um alle Sauerstoffverbraucher zu versorgen: Das biologische Gleichgewicht ist gesichert. Kommt es jetzt zu Störungen durch äußere Einflüsse (z.B. durch die erwähnte zu starke Erwärmung des Gewässers bei direkter Sonneneinstrahlung oder durch Einleitung von Abwässern), und können diese durch das Ökosystem nicht mehr kompensiert werden, so kann letzteres seinen Zweck nicht mehr erfüllen, es kann auf bestimmte Veränderungen nicht mehr passend reagieren und dadurch zunehmend seine Funktionen nicht mehr erfüllen: Das Ökosystem ist durch die "Fremdinformation" (Hitze, Abwasser) vollkommen gestört, es entsteht die beschriebene Fäulnis-Ära und das Wasser kippt um.

Die passende Information rettet das Gewässer

Alle Fremdeinwirkungen, die über Informationen in das Ökosystem gelangt sind, können umfassend nur durch Maßnahmen auf der Informationsebene beseitigt werden. Auch wenn das Gewässer vollkommen verödet ist, sind alle Elemente zu einer Wiederbelebung des Ökosystems vorhanden. Denn obwohl sich die Fäulnis und Vermoderung vom Grund des Gewässers aus immer mehr ausbreitet, gibt es durch den Luftdruck direkt unter der Wasseroberfläche einen Bereich, in dem Sauerstoffteilchen reichlich vorhanden sind. Sie haben sich im Wasser mit ihren Hohlräumen umgeben, schwingen aber in der "Fäulnis-Information". Gelingt es, dieser relativ großen Menge von Sauerstoffteilchen jetzt die Information "Sauerstoff" zu vermitteln, so breitet sich diese Information spontan im gesamten Gewässer aus. Sie löscht radikal die Fäulnis-Information und bringt in kürzester Zeit die Fäulnis-Bakterien zum Absterben. Der Kreislauf des Ökosystems kommt wieder in Gang, und es stellt sich mit der Zeit auch das biologische Gleichgewicht wieder ein.

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Anlage 11:

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Betr.: Gewässerregeneration Hubertussee (Wilmersdorf) und Dreipfuhl (Zehlendorf)

Sehr geehrter Herr Stucki,

aufgrund Ihrer Anfrage bestätigen wir Ihnen hiermit, dass die von uns 1999 beauftragte Sanierung der Gewässer Hubertussee in Berlin-Wilmersdorf und Dreipfuhl in Berlin-Zehlendorf (Beginn Mai 2000) mit dem Verfahren Primär-Energie-Technologie als Pilotprojekt durchgeführt wurde. Ihre effektive und preiswerte Arbeit führte dazu, daß eine Sauerstoffbelüftung der Seen nicht mehr notwendig war. Ein Fischsterben fand nicht mehr statt. Der Dreipfuhl hat ein deutliches Sauerstoffdefizit infolge des hohen Nährstoffangebotes und der Sauerstoffzehrung durch den Schlamm. In Verbindung mit dem Schmutzwassereintrag durch das sehr große Einzugsgebiet der Straßenentwässerung kam es mehrmals im Jahr zu Sauerstoffmangel mit anschließendem Fischsterben. Durch das Einbringen von 3 Stück Primärenergiegeneratoren mit begleitenden Maßnahmen wie Behandlung der Ufer und des Einzugsgebietes hat sich der Energiehaushalt des Sees weitgehend stabilisiert. Wir empfehlen daher, den Einsatz der Primärenergiegeneratoren fortzuführen, um die erreichte Verbesserung zu stabilisieren und dadurch auch zukünftig ein Fischsterben zu vermeiden.
Auch der umgekippte sauerstoffarme Fennsee in Berlin-Wilmersdorf konnte, nachdem eine Sauerstoffbelüftung erfolglos war, durch Zuleiten von sauerstoffreichem Wasser des Hubertussee über den verrohrten Talgraben wieder stabilisiert werden. Auch hier konnten die jährlichen Unterhaltungskosten reduziert werden. Die Methode, den Fennsee mit Sauerstoff anzureichern, indem Hubertusseewasser zugeleitet wird, setzt voraus, dass der Hubertussee weiterhin preisgünstig (ca. 8000,00 DM Jahr) mit den Primärenergiegeneratoren behandelt wird. Sauerstoffmessungen durch unsere Verwaltung (1996-1998) und der WIBZ GmbH (Messstation WJBZ) beweisen den Anstieg des Sauerstoffgehaltes aufgrund des Vorhandenseins der 4 Stück Primärenergiegeneratoren im Hubertussee. Die Sauerstoffmessungen von 1996-1998 zeigen, dass der Hubertussee immer wieder drastisch abfallende Sauerstoffwerte aufweist. Dies hat in diesen Jahren zwar nicht zu einem Umkippen des Sees geführt, zeigt jedoch, dass der See immer wieder sehr instabile Phasen durchläuft.
Bereits im ersten Jahr 1999 zeigte sich, dass der Hubertussee auch nach heftigen Regenfällen weitgehend stabile Sauerstoffwerte aufwies, so dass die Zahl der Generatoranlagen zukünftig auf 2 Stück reduziert werden könnte. Wir empfehlen, die in Jahr 1999 angefangene Gewässerregenerationsarbeit am Hubertussee und die im Mai 2000 angefangene Gewässerregenerationsarbeit am Dreipfuhl durch die ab dem 1.1.2001 für stehende Gewässer zweiter Ordnung zuständigen Bezirksämter fortführen zu lassen. Der Fennsee sollte zur Stabilisierung und Unterstützung des Gesamtsystems "Hubertussee/ Fennsee" in die vorgenannten Maßnahmen mit einbezogen werden, damit die vom Fennsee ausgehende Geruchsbelastung zukünftig für die Anlieger vermieden werden können.

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Kontakt:
Mundus GmbH, Mahlsdorfer Str. 12, D - 14827 Reetz
Tel. 033849-54 869, F. -54 875,
eMail: zentrale@mundus-tec.de,
Internet http://www.mundus-tec.de