Homöopathie und Radionik bei Grippe und grippalen Infekten

By Claudio Romanazzi

Jan 19

Homöopathie und Radionik bei Grippe und grippalen Infekten

Teil I

von Gisela Gerhold, aus dem Radionik Newsletter 01.2009

Sind Sie auf eine Grippeepidemie oder gar Pandemie vorbereitet? Dazu ein Zitat von Sandra Perko aus ihrem Buch zur homöopathischen Behandlung der Grippe: „Natürlich ist es bei einer Katastrophe oder in einer nationalen Krise immer ideal, wenn man sich auf die standardmäßige medizinische Versorgung verlassen kann – und Unterstützung durch die Homöopathie wie auch durch eine entsprechende Ernährung in der Klinik bekommen kann. Jedoch kann es im ‚Worst Case Scenario’, und wenn man einmal an das Desaster der Spanischen Grippe zurückdenkt1, möglich sein, dass man niemanden erreichen kann. 1918 waren die Menschen, die sich mit der Homöopathie auskannten, in der Lage, sich und ihren Angehörigen selbst zu helfen, um jene medizinische Katastrophe zu überleben. Sie verloren keine wertvolle Zeit damit, auf Hilfe zu warten, wenn keine Hilfe vorhanden war, sondern sie reagierten schnell und effektiv, indem sie sich das individuelle Symptombild anschauten und aufgrund dessen das wirkungsvollste Heilmittel bestimmten – wenn sich die Symptome veränderten, änderten sie auch das Mittel.“ Mit dem eindrucksvollen Erfolg, dass bei homöopathisch behandelten Grippekranken nur vergleichsweise wenige Todesfälle zu beklagen waren.

Für Homöopathen ist es völlig gleichgültig, wie eine Krankheit heißt und welcher Virus oder Serotyp eines Virus nun den Menschen befallen hat; einzig die individuellen Symptome des Erkrankten werden für die Auswahl der homöopathischen Mittel herangezogen und diese Auswahl je nach Entwicklung der Pathologie auch verändert. Deshalb werden in der grundsätzlichen Behandlungsweise der „echten“ Grippe (Influenza) und einem grippalen Infekt auch keine Unterschiede gemacht, und nach dieser Vorgehensweise würde bei ihrem Auftreten ebenso die „Vogelgrippe“ behandelt werden. Auf gesetzliche Unterschiede bezüglich Behandlungsverboten ist allerdings hinzuweisen: Influenza und damit auch eine eventuelle Vogelgrippe darf nach den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes (ifSG) in Deutschland von Nichtärzten nicht behandelt werden, ein grippaler Infekt dagegen schon.

Sandra Perko listet rund 80 homöopathische Mittel auf zur Behandlung der Grippe; in der ersten Gruppe diejenigen, die in der Geschichte der Homöopathie immer wieder erfolgreich bei Grippe eingesetzt wurden und die daher als die wichtigsten Mittel zu deren Behandlung gelten:

Arsenicum album, Baptisia tinctoria, Bryonia alba, Eupatorium perfoliatum, Gelsemium sempervirens, Influenzinum, Phosphorus, Rhus toxicodendron.

Ebenfalls wichtige Grippemittel sind nach Perko:

Aconitum napellus, Camphora officinarum, Causticum, Chelidonium majus, Eucalyptus, Euphrasia officinalis, Ferrum phosphoricum, Mercurius solubilis, Nux vomica, Pyrogenium, Sulphur.

Als weitere Mittel kommen nach Perko in Frage:

Aesculus hippocastanum, Allium cepa, Ammonium bromatum, Ammonium carbonicum, Ammonium muriaticum, Antimonium tartaricum, Arnica montana, Arsenicum hydrogenisatum, Arsenicum iodatum, Arsenicum sulphuratum rubrum, Arum triphyllum, Asarum europaeum, Avena sativa, Belladonna, Bromium, Calcarea carbonica, Carbo vegetabilis, Carbolicum acidum, China officinalis, Cimicifuga racemosa, Cypripedium pubescens, Drosera rotundifolia, Dulcamara, Eriodictyon californicum, Eryngium aquaticum, Glonoinum, Gymnocladus canadensis, Hepar sulphuris calcareum, Hydrastis canadensis, Hyoscyamus niger, Iberis amara, Iodum, Ipecacuanha, Iris versicolor, Kali bichromicum, Kali carbonicum, Kali iodatum, Lachesis, Lycopodium clavatum, Magnesia phosphorica, Mercurius biniodatus cum kali iodat., Natrum salicylicum, Natrum sulphuricum, Oscillococcinum, Phellandrium, Phytolacca decandra, Psorinum, Pulsatilla nigricans, Quercus glandibus, Rumex crispus, Sabadilla, Salicylicum acidum, Sanguinaria canadensis, Sarcolacticum acidum, Scutellaria laterifolia, Senega, Spigelia anthelmia, Spongia tosta, Stannum metallicum, Sticta pulmonaria, Strychninum purum, Tuberculinum, Veratrum album.

Nach den Regeln der Homöopathie kommt aber theoretisch auch jedes andere Mittel in Frage, soweit es die typischen Symptome des Patienten abdeckt (siehe dazu auch die Fallbeschreibung und die Anmerkung zu Naja).

Für Radioniker empfiehlt es sich, anhand dieser Auflistung entsprechende Testvorlagen zu erstellen, die im Bedarfsfall eine schnelle Heilmittelanalyse ermöglichen. Zumindest mit den wichtigeren der Grippemittel sollte man soweit vertraut sein, dass man Symptome des Patienten dem entsprechenden Arzneimittelbild zuordnen kann. In meiner Praxis arbeite ich seit etlichen Jahren nach einem bestimmtem System, wonach ich die Fallaufnahme und Auswertung (= Repertorisation) nach den Regeln der klassischen Homöopathie mache und dies kombiniere mit radionischer Testung mit dem M.A.R.S. III von Bruce Copen Laboratories. Gerade auch bei Fällen, wo die Befragung und Untersuchung des Patienten sehr wenig an typischen verwertbaren Symptomen ergibt, ermöglicht diese Vorgehensweise trotzdem eine treffsichere Auswahl homöopathischer Mittel und von Anfang an eine erfolgreiche Behandlung.

Welche Symptome sind in der Homöopathie verwertbar? Nach den Regeln der klassischen Homöopathie sind diejenigen Symptome, die typisch für eine bestimmte Erkrankung sind und daher praktisch bei jedem Patienten vorhanden sind (bei Grippe also beispielsweise hohes Fieber, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Husten), nicht verwertbar; was wir brauchen, sind die ganz individuellen Besonderheiten im Verlauf der Erkrankung bei genau diesem Patienten. Dabei sind auch alle Sinne des Behandlers gefragt und alle entsprechenden Beobachtungen wichtig; ohne diese Beobachtungen und die Kombination mit radionischer Testung wäre ich im beschriebenen Fall wohl nicht in der Lage gewesen, hilfreiche Mittel zu finden, da die Befragung des Patienten alles andere als ergiebig und er zudem zeitweise kaum ansprechbar war.

Fallbeschreibung: Es handelt sich um einen Einzelfall aus meiner Familie (da ich ansonsten als Heilpraktikerin bei einer Influenza dem Behandlungsverbot nach IFSG unterliege). Ich stelle ihn trotzdem ganz bewusst vor, da trotz schweren Verlaufs der Grippe ausschließlich homöopathisch und naturheilkundlich behandelt wurde. Der Patient ist männlich, Anfang 50 und sonst gesund, ohne Grippeschutzimpfung.

25.1.08: Patient (in der weiteren Beschreibung mit P. abgekürzt) war am Vorabend noch auf einer Veranstaltung und – gesund – spät zu Bett gegangen. Am frühen Morgen erwacht er glühend heiß, mit Hals-, Kopf- und starken Gliederschmerzen. Als er vor 7°° Uhr bei mir in der Tür steht, hat er fast 40° Fieber, trockene Hitze, ein hochrotes Gesicht, leichten Schüttelfrost, starke Gliederschmerzen (Knochen) und kann kaum schlucken (keine näheren Angaben möglich). Er bekommt Aconitum (Einmalgabe) und Holunderblütentee und legt sich ins Bett. Gut eine Stunde später bekommt er Eupatorium (Einmalgabe).

Praxisbedingt kann ich erst in der Mittagszeit wieder nach ihm sehen. Das Fieber ist weiter angestiegen auf über 41°, es gibt immer noch keinerlei Schweiß, trotz der Fieberhitze fröstelt der P. stark; der Puls ist kaum fühlbar; das Gesicht ist jetzt düsterrot und auf den Wangen (Bereich Jochbeine und Kieferhöhlen) zeigen sich dunkelrote Flecke; Halsschmerzen unverändert, Kopfschmerzen (starker Druck) und extreme Gliederschmerzen. P. erhält Naja tripudians (Einmalgabe), ein hochdosiertes Weißdornpräparat zur Herzstützung, heißen Holunderblütentee und ein warmes Halbbad, danach eine „Schwitzpackung“ im Bett.

Bis zum Abend sinkt daraufhin das Fieber auf 39°; ein trockener, harter und sehr schmerzhafter Husten ist dazugekommen (Schmerz besonders im Bereich des Brustbeins), die Stimme ist heiser, rau und tief, die Lippen ganz trocken und mit abblätternder Haut, die Zunge trocken und braun belegt, der Kopf dumpf benommen, das Gesicht nach wie vor düsterrot und mit dunkelroten Flecken; Durst (frisch gepresster Saft und Wasser); ansonsten liegt P. wegen der extremen Schmerzen bewegungslos und will nicht angefasst (und schon gar nicht untersucht) werden. Bryonia (Einmalgabe).

Nachts röchelnde Atmung, bestialischer Gestank des ganzen Zimmers (faulig? schwer zu beschreiben), mehrmals Durchfall, teilweise mit unwillkürlichem Abgang, immer wieder Husten.

26.1.08: Temperatur früh knapp unter 38°; P. steht auf, weil er wegen der benötigten Krankschreibung zum Arzt muss. Dort wird mittels Schnelltest Influenza Typ A nachgewiesen und Tamiflu verordnet. – Arsenicum album in einer mittleren Potenz, „Wasserglasmethode“, über den Tag verteilt mehrmals einen Teelöffel. Das Fieber steigt wieder und ist am Abend noch höher als am Vortag (> 41°); der Gestank im Zimmer ist unerträglich, dunkelrote Flecke nicht nur im düsterroten Gesicht, sondern auch am vorderen Oberkörper. Nachts wieder röchelnde Atmung und viel trockener harter und schmerzhafter Husten; dieser wird jetzt vor allem und sofort ausgelöst, sobald das Fenster geöffnet wird.

27.1.08: Gegen Morgen Baptisia (Einmalgabe) und Influencinum (Einmalgabe) und später als Q-Potenz Rumex. Morgens liegt die Temperatur unter 38°, steigt zum Abend wieder auf 39° an; das Gesicht zeigt noch die fleckige düstere Röte; Husten wie am Vortag.

28.1.08: P. ist fieberfrei und fühlt sich recht gut, die fleckige Röte ist verschwunden, der Husten nach wie vor quälend (Symptomatik unverändert). Rumex (Hochpotenz, einmalig). Gleich um 9°°Uhr (= Montag!) Anruf und Fragen durch das zuständige Gesundheitsamt.

ab 29.1.08: anhaltende Besserung, P. bleibt fieberfrei und hält nur noch zeitweise Bettruhe ein.

Nachbehandlung/Nachbeobachtung: Der Schwere der Erkrankung entsprechend verläuft die Rekonvaleszenz normal und wird homöopathisch und naturheilkundlich begleitet (siehe Beitrag im zweiten Teil). Kein Rückfall und keine Komplikationen. Nach der Rekonvaleszenz fühlt sich der P. physisch, psychisch und mental bestens und sogar besser als vor der Erkrankung.

Anmerkungen: Eines der gegebenen Mittel war Naja (ausgewählt u.a. wegen des Aussehens und der Kreislaufsymptomatik), das in der Literatur nicht als Grippemittel angeführt wird. Interessanterweise brauchte ich dieses Mittel ebenfalls, obwohl ich – dank homöopathischer Prophylaxe (siehe Beitrag im zweiten Teil) – den Infekt stark abgeschwächt und mit völlig anderem Verlauf durchmachte.

Neben den oben genannten homöopathischen Mittel kamen folgende naturheilkundlichen Heilmittel und Maßnahmen zum Einsatz: hochdosiertes Weißdornpräparat zur Herzstützung (in reduzierter Dosis auch noch während der Rekonvalszenz); ätherische Öle wegen ihrer antibakteriellen, antiviralen, schleimlösenden und schmerzlindernden Eigenschaften, teils in einer Duftlampe zur Raumdesinfektion, teils verdünnt mit pflanzlichem Basisöl für warme Ölwickel auf der Brust: Eukalyptus globulus und E. radiata, Niaouli, Cajeput, australisches Teebaumöl, Speiklavendel, Lavandin, Thymian. Schulmedizinische Medikamente wurden überhaupt nicht eingesetzt, auch nicht das verordnete Tamiflu.

Literatur

Perko, Sandra: Die homöopathische Behandlung der Grippe. Mit einem Sonderteil über Vogelgrippe, Narayana Verlag, 2007.

Kents Repertorium und diverse homöopathische Arzneimittellehren (Boericke, Allen, Clarke u.a.)

Teil 2: Prophylaxe und Nachbehandlung

Die üblichen Prophylaxe-Tipps, wie sie in fast jeder Zeitschrift zu finden sind (häufig Hände waschen, Menschenansammlungen und Verkühlungen und Nikotin meiden, täglich frisches Obst und Gemüse, frische selbstgekochte Hühnerbrühe, ausreichend Schlaf, Stress-Abbau, …, usw.) sollen hier nicht weiter ausgeführt werden.

Zistrosenextrakt: Nach langjährigen Forschungen handelt es sich um eine pflanzliche Virusblockade aus dem Extrakt von Cistus incanus spp. Pandalis, sodass Viren gar nicht erst in die Schleimhautzellen der oberen Atemwege eindringen können; das Mittel ist unter dem Namen „Cystus 052 Infektblocker“ als Lutschtabletten in Apotheken erhältlich.

Nosoden zur Infektionsprophylaxe: AlsNosoden werden homöopathisch potenzierte Stoffe aus krankhaftem Material (Krankheitserreger oder Ausscheidungen infektiöser Krankheiten) oder körpereigenen Organen oder Sekreten bezeichnet. Nach den Vorschriften zur Herstellung müssen die Ausgangsprodukte steril sein. Manche Homöopathen setzen solche Nosoden auch zur Infektionsprohylaxe ein, wobei diese Vorgehensweise auch unter Homöopathen nicht unumstritten ist. Nosoden werden normalerweise in mittleren und höheren (C/D 12, C/D 30, C/D 200) Potenzen verabreicht. Nosoden brauchen außerdem so genannte „Drainagemittel“, z.B. pflanzliche Tinkturen oder Tees, um die Entgiftungsfunktion beispielsweise von Leber, Nieren und Haut anzuregen.

Influenzinum-Nosode: Es handelt sich um eine speziell aufbereitete Mischung verschiedener Grippestämme. Sandra Perko empfiehlt eine Prophylaxe ab Beginn der Grippesaison mit der D 30 einmal wöchentlich vier Wochen lang, dann wieder eine Gabe in der sechsten Woche und ab dann einmal pro Monat bis zum Ende der Grippezeit; wenn Grippesymptome auftreten, soll eine Dosis in der C 30 zusammen mit dem angezeigten homöopathischen Einzelmittel gegeben werden. Pierre Schmidt empfiehlt zu Beginn einer Epidemie Influenzinum C200, dreimal im Abstand von 8 Stunden. Henry C. Allen und John Henry Clarke empfehlen die dreißiger Potenz alle zwei bis drei Stunden zu Erkrankungsbeginn.

Oscillococcinum (= Anas barbariae cordis et hepatis): Bei dem in Frankreich vielverkauften Grippemittel handelt es sich um eine – bereits seit 1925/1935 bekannte – spezielle homöopathische Zubereitung aus Herz und Leber von Wildenten (was im Hinblick auf die „Vogelgrippe“ besonders aufmerken lässt!), die sich nach G. Loukas in klinischen Doppelblindversuchen als höchst wirksam bei frühen Grippestadien erwiesen hat. Das Mittel wird von der französischen Firma Boiron hergestellt und ist in Deutschland nicht erhältlich, kann aber über Auslandsapotheken bezogen werden. Zur Prophylaxe wird während der Grippezeit eine Dosis pro Woche empfohlen und eine Dosis bei Auftreten erster Symptome (bei Bedarf im Abstand von 6 Stunden 2-3mal wiederholen).

Das epidemische Mittel oder der Genius epidemicus ist das homöopathische Mittel bzw. die kleine Gruppe von Mitteln, die bei einer Epidemie oder Pandemie die typischen Hauptymptome von vielen Erkrankten abdecken; wichtig zu wissen ist, dass sich dieser Genius epidemicus bei jeder Epidemie ändern kann; in der Vergangenheit erwiesen sich bei der Grippe diese Mittel als die wichtigsten epidemischen Mittel: Gelsemium, Bryonia, Eupatorium perfoliatum, Rhus toxicodendron, Arsenicum album, Baptisia, Influenzinum. Dieses epidemische Mittel empfiehlt sich – bereits von Hahnemann so gehandhabt – als Prophylaxe (z.B. in der Potenz D/C 30 einmal pro Woche während der Epidemie).

Zur Nachbehandlung von grippalen Infekten und der Grippe bieten sich ebenfalls Nosoden an sowie einige weitere (homöopathischen) Mittel. Eine Nachbehandlung ist dann angezeigt, wenn sich der Patient nur schwer und verzögert von der Erkrankung erholt, wenn es gar einen Rückfall oder Komplikationen gab oder wenn bestimmte Symptome des Infekts anhalten (beispielsweise Husten oder Schwäche oder Kreislaufbeschwerden), wenn ein Infekt „verschleppt wurde“, wenn Patienten schildern, dass „… seit dieser ….Erkrankung“ ihre Beschwerden bestehen.

Neben den von der individuellen Symptomatik angezeigten Mitteln (s. im 1.Teil erwähnte Mittel) kommen ebenfalls wieder Nosoden in Frage: Influenzinum bei der „echten“ Grippe und bei bakteriell verursachten Komplikationen die entsprechend getesteten Nosoden (zum Beispiel Streptokokken, Staphylokokken). Für grippale Infekte kommen rund 200 verschiedene Viren in Frage, vor allem Rhinoviren (mit zahlreichen Subtypen), Coronaviren, Adenoviren, Coxsackieviren, Echoviren, Humane Enteroviren, Parainfluenza-Viren und das Humane Metapneumo-Virus.

Radionikern ist es möglich, aus all den bekannten Erregern Testvorlagen zu erstellen und bei jedem Patienten die jeweilige Belastung zu testen und den/die getesteten Erreger als Nosode(n) zu verabreichen. Wie Nosoden hier wirken, ist nicht so ganz geklärt; eine der Hypothesen ist, dass Toxine von Infektionskrankheiten im Mesenchym abgelagert sind und Reaktionsblockaden darstellen; Nosoden sollen – mit entsprechenden „Drainagemitteln“ und homöopathischen Begleitmitteln (siehe oben) zusammen verabreicht, die Lösung und Ausscheidung dieser Toxine ermöglichen. Auch zu diesen Begleitmitteln habe ich in meinem Radionik-System zahlreiche und umfangreiche Testvorlagen erstellt, sodass eine individuelle Austestung eine Sache von wenigen Minuten ist.

Literatur:

Allen, Henry.C.: Leitsymptome und Nosoden. Narayana Verlag 2008

Clarke, John Henry: Der Neue Clarke. Dr. Grohmann GmbH , Taschenbuch-Ausgabe 2001

Hahn, Falke, Kaufmann, Ullmann: Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie. Springer Verlag 2005

http://de.wikipedia.org

Julian, O.: Materia medica der Nosoden. Haug Verlag 1991

Loukas, Dr. Georgios: Forschung und Homöopathie: http://www.organon2001.gr

Perko, Sandra: Die homöopathische Behandlung der Grippe. Narayana Verlag 2007

Rohrer, Dr. Anton: Epidemie und Homöopathie: Geschichte, dokumentierte Erfahrungen, Prophylaxe.

Vortrag vom 1.Mai 2008 der 158. Jahrestagung des DZVhÄ

„Zistrosenextrakt kann Viren blockieren“, EHK Erfahrungsheilkunde) 2008; 57; Seite 760

1Anmerkung von mir: Die Spanische Grippe von 1918-1919 war die verheerendste Grippeepidemie in der Geschichte, mit weltweit – je nach Quellenangaben – 20 bis 50 Millionen und mehr Todesopfern.

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