MRI – Midi-Radionikinstrument oder die Purpurplatte und ich

By Claudio Romanazzi

Aug 19

MRI – Midi-Radionikinstrument oder die Purpurplatte und ich

von Nick Franks, aus dem Radionik Newsletter 08.2009

mit freundlicher Genehmigung der Radionic Association (leicht gekürzt)

Vor einigen Jahren wurde ich von einem bekannten Händler, der mit Pendeln und anderen Rutengängermaterialien handelt, angesprochen. Sein Problem war die Purpurplatte. Die Platte, so informierte mich der genannte Herr, arbeitete nicht so gut wie gewohnt und ob ich etwas herstellen könnte, um sie zu ersetzen? Nun, als Mann von Welt usw. wusste ich natürlich, was eine Purpurplatte war – ich besaß einige davon und hatte sie in den 1990er Jahren einem Experimentator der seltsamen Kunst bio-energetischer Therapie weiter gegeben. Wenn man eine der Purpurplatten erhält – die es übrigens in verschiedenen Größen gibt, einige habe einen kleinen Engel herausgearbeitet, den man um den Hals hängen kann, andere sind größer, aber alle sind in dunklem Purpur eloxiert – immer wird sie von einem kleinen Zettel begleitet, auf dem ERWARTEN SIE WUNDER geschrieben steht. Ich versuchte also alle möglichen Dinge damit – und erwartete Wunder: ich lud Wasser damit auf, ich legte sie in den Kühlschrank, um meine Lebensmittel haltbarer zu machen, ich trug eine in meiner Gesäßtasche, um festzustellen, ob ich auf einem Ufo zur Venus reisen konnte und eben andere solcher Aktivitäten. Ich war, so muss ich sagen, verärgert. Es passierte rein gar nichts, bis ich eines Tages in New York war und eine dieser Platten, die ich bei mir trug, aus der Gesäßtasche fiel.

Zu diesem Zeitpunkt sprach ich gerade mit meinem alten Freund Josh Thomas und Dave H. am Times Square. Josh war mit meinem okkulten Lernen vertraut, Dave war es nicht. Die Platte fiel mit einem Scheppern auf die Straße und Dave sah sie an und dann mich. Es schiem, als könne ich seinen Geist lesen – Dave, ein Afroamerikaner, sah mich an, als wollte er sagen, ‚diese Weißen sind noch verrückter, als ich dachte.‘ Blitzschnell hob ich die Platte auf und gab sie ihm. „Hier, Dave, nimm sie. Sie soll dir Glück bringen. Erwarte ein Wunder.“ Dave nahm sie dankbar an und dachte, dass er vielleicht einen Krankenwagen rufen sollte, der mich auf Nimmerwiedersehen in die Anstalt bringen würde.

Nun, Dave war ein freischaffender Ingenieur und ich denke, es liegt in der Natur der Freischaffenden, dass sie eine gewisse Unvorhersagbarkeit ihrer Karriere unterliegen – Arbeit kommt und geht, Einkommen steigt, Einkommen fällt. So verstrich ein Jahr und ich war wieder in den USA und traf Dave auf einer Musikmesse. „Erinnerst du dich noch daran, dass du mir diese Purpurplatte gegeben hast?“, fragte er. „Oh ja.“, antwortete ich. „Ich verwahre sie in meiner Brieftasche und weißt du was, seitdem hatte ich nie mehr Mangel an Arbeit.“ Ich weiß nicht, ob Dave die Platte behielt – ich hörte aber, dass er schließlich einen Top-Job im technischen Support in den Studios eines der berühmtesten Popkünstler der Welt erhielt.

Die Platte hat eine Geschichte. Sie wurde von Ralph Bergstresser entwickelt, der einer der Helfer von niemand anderem als Nicola Tesla (1856-1943) war. Tesla war einer der unglaublichsten Wissenschaftler seiner (unserer) Zeit. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, aber er entwickelte den Alternator (der unsere Autobatterie auflädt) und gegen den Widerstand von Edison, der Wechselstrom bevorzugte, die elektrische Übertragung mit Gleichstrom. Er behauptete auch, Methoden entwickelt zu haben, elektrische Energie direkt durch die Erde zu leiten, die Antigravitation und andere arkane Technologien – so arkan, dass manche seiner Patentschriften von der US-Regierung immer noch teilweise geschwärzt (zensiert) herausgegeben werden. Bergstresser trat zurück und entwickelte die Purpurplatte. Dies wurde angelegentlich in Linda Goodman’s Buch Sternzeichen (erste Ausgabe 1968) erwähnt. Dieses Buch wird heute noch gedruckt, man sagt, dass über 6.000.000 Stück verkauft wurden […]. Die Platte wurde in Linda Goodman’s Buch erwähnt und das führte zu Zehntausenden von Verkäufen weltweit. Berstresser starb schließlich und andere übernahmen die Produktion. Was der am Anfang des Artikels erwähnte Händler zu mir sagte, war: „Seit Bergstressers Tod funktionieren die neues Purpurplatten nicht mehr so gut wie die alten. Meinst du, du kannst eine Purpurplatte herstellen?“

Weil ich diesen Artikel einige Jahre später schreibe, sehe ich im Internet, dass Bergstresser für die Herstellung der Platten scheinbar eine Form elektrischer Tesla-Technik verwendet hat. Als ich mich nun daran machte, eine zu machen, hatte ich überhaupt keine Ahnung, was alles gemacht werden musste. Ich konnte noch nicht mal einen Eloxierer finden, der die purpurne Oberfläche aufbaut. Eigentlich dachte ich, dass die ganze Sache ziemlich nutzlos sei, ich entschied mich aber aus lauter Trotz, es zu versuchen. Nach vielen Mühen, die ich hier überschlage, produzierte ich schließlich eine Musterplatte, die mit einer Art von Energie aufgeladen schien. Meine Platten werden absolut nicht mit irgendeinem elektrischen Prozess, sondern mit einem vollkommen anderen geschützten Verfahren hergestellt. Ich schätzte sie als ziemlich wertlos ein und natürlich wird der Leser im Hinterkopf haben, dass ich mit nur geringer Erwartung überhaupt angefangen habe, die durch meine Erfahrungen mit der Purpurplatte herrühren.

Schließlich – ich weiß den genauen Ablauf der Ereignisse nicht mehr – schickte ich eine oder zwei Platten zu einer meiner Patientinnen in London, die an Radionik Interesse hatte. Dann vergaß ich die Sache, bis ich einen Telefonanruf bekam, dass diese kleinen Platten fantastisch wären. „Fantastisch, inwiefern?“ fragte ich. „Nun“, antwortete sie, „ich projiziere mit ihnen Blütenessenzen und homöopathische Mittel zu Leuten und es funktioniert wunderbar.“ „Wirklich?“ fragte ich, „Wirklich?“

Diese Platte bekam schließlich den Namen SRI (Small Radionic Instrument [Kleines Radionikinstrument]). Ich stelle sie nun seit ein paar Jahren her, in denen ich feststellte, dass sie recht gut funktioniert. Ich verbrachte eine beachtliche Anzahl von Stunden damit, darüber zu brüten, was mit dem Aluminium passiert sei, aus dem die Platte besteht. Ich bin kein Physiker oder Kristallfachmann sondern Radioniker, ich schloss daraus, dass als Resultat meines Prozesses eine Veränderung im Energiefeld (Ätherfeld) der Platte stattgefunden haben muss, als wenn es in Kohärenz, in eine gemeinsame Ausrichtung gebracht worden wäre. Wir wissen beispielsweise, dass ein Laser kohärentes Licht abgibt – ignorieren dabei die nicht unwichtigen Dinge der Quantenmechanik und der Wellen-Partikel-Frage, so besteht Licht aus Wellenfronten, die nicht kohärent sind. Beim Laser ist das anders – die Wellenfronten werden vereinheitlicht und als Resultat erhält man einen Strahl, der durch Metall schneidet, wenn er stark genug ist. Wenn man in dieser Hinsicht an die Massenproduktion von Aluminium denkt, das aus Bauxit extrahiert wird und das während des Schmelzens und der Herstellung starken Kräften ausgesetzt ist, dann könnte man auf die Idee kommen, dass dessen Feld dadurch inkohärent wird und damit – energetisch gedacht – ohne Wert ist, selbst wenn man aus dem Metall selbst einen Jumbojet bauen könnte. Nach der Behandlung durch meinen Prozess jedoch ist dieses Feld – so meine Annahme – in einer Form von Kohärenz organisiert, die radionische Behandlungen und das Kopieren von Mitteln ermöglicht. […]

Neulich kam mir die Idee, dass es möglich sein müsste, eine substanziell größere Version des SRI zu bauen. Das kleine Instrument hat die Größe einer Kreditkarte und seine Kapazität ist effektiv auf ein Mittel und ein Patientenmuster begrenzt. Nach weiteren Experimenten produzierte ich den Prototypen des neuen Instruments, das nützliche Eigenschaften zeigte. Das MRI – Midi (mittelgroße) Radionikinstrument – ist eine satiniert-eloxierte Aluminiumplatte, die so behandelt wurde, dass sie als Radionikinstrument verwendet werden kann. Die Behandlung bringt das Energiefeld (ein para-physikalisches Feld) des Metalls in permanente Kohärenz, d.h. anstatt chaotisch zu schwingen, schwingt es kohärent – so meine aktuelle Arbeitshypothese. Die Platte sitzt auf einem Kunststoffsockel.

Das MRI hat zwei Funktionen, Projizieren und Kopieren. Für beide Fälle stellt es eine kraftvolle und saubere (elektrizitäts- und magnetismusfreie) Schnittstelle zum Ätherfeld und damit zum Patienten bereit. Es ist insofern nicht-destruktiv, als es zur Projektion oder zum Kopieren verwendet werden kann, ohne die vorhandenen Mittel zu zerstören oder zu verändern. Energiemuster erzeugende Objekte wie Blütenessenzen oder Kristalle oder Quellen für Energiemuster wie radionische Raten, die mit einem Patientenmuster (Mensch, Tier, Pflanze) zusammen auf der Platte platziert werden, werden mit dem ‚Patienten‘ in Resonanz gebracht, was – so meine Ansicht – die Sache besser trifft als der Ausdruck ‚projizieren‘.

Die Platte ist nominell in neun gleiche Regionen aufgeteilt und beim Projizieren (oder sollten wir das Projizieren nicht besser als ‚Phasenkopplung‘ oder ‚resonante Phasenkopplung‘ bezeichnen?) bedeutet das normalerweise, dass das Patientenmuster in eine der Regionen und bis zu acht Behandlungselemente wie Raten, Karten […] oder Kristalle in die übrigen gelegt werden. Im Fall von Raten wird die zu verwendende Rate einfach deutlich auf einen Karton geschrieben und auf die entsprechende Region gelegt. Ein Vorteil ist, dass der Karton mit einer Bezeichnung (Name der Behandlung oder andere Informationen) versehen und für späteren Gebrauch aufbewahrt werden kann. Die passende Regionfür jedes Behandlungselement wird mittels der dazu gehörenden Pendelkarte ermittelt. Beachten Sie aber, dass die Regionen nichtlinear in der Reihenfolge 1 bis 9 durchnummeriert sind; tatsächlich könnten wir dieses Instrument durch das Arrangement der Regionen auch als ‚Sudoku‘-Instrument bezeichnen.

Wenn eine Quelle von Qualität mit einem passenden Medium wie Milchzuckerkügelchen oder Wasser in Phasenkopplung kommt, wird es das Medium mit der Qualität aufladen. Es steht keine Potenzierungsmöglichkeit zur Verfügung, wenn jedoch ein potenziertes Mittel kopiert wird, zum Beispiel Sulfur C 30, wird auch die Kopie Sulfur C 30 sein. Die Kopierzeit hängt von der Komplexität und der Qualität des Ausgangsmaterials sowie von der Menge des Materials ab, in das kopiert wird. Kopieren in eine kleine Menge Milchzuckerkügelchen sollte nicht länger als 5-10 Minuten dauern.

Zwei weiße Markierungen sind auf jeder Seite der Platte eingraviert. Dies sind die ‚virtuellen‘ Linien, welche die Regionen begrenzen. Der kleine rote Punkt an der Vorderseite des Instruments ermöglicht es dem Radioniker sich am Instrument zu orientieren. Neben der allgemeinen Pendelkarte, welche bei der Platzierung der Elemente hilft, wird eine zweite Karte für den Test (auf Prozente), ob die Behandlung beendet ist, ob die Behandlung oder die Position der Elemente verändert werden soll usw., mitgeliefert.

Die Platte selbst ist 21 x 20 cm groß, das gesamte Instrument 29.1 x 28.2 x 1 cm. Und es wiegt 0.8 kg.

Zum Schluss – soweit ich weiß, kann das MRI nicht für die Radionikanalyse verwendet werden – aber ohne Zweifel wird mich schließlich jemand anrufen und sagen, „Weißt du was, …..?“

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