Radionik und Pferde Teil 1

Galea Parsons MRadA

(Anm. d. Red.) Ich bin gerade dabei die Meisterarbeit von Galea Parsons zu übersetzen. Das Thema war so interessant, dass ich mir sofort die Buchrechte besorgte und anfing, als ich davon hörte. Galea hat eine wirklich feine Arbeit geschrieben, sie ist so tief mit Radionik und Pferden befasst, dass man nur staunen kann. Im Verlauf des Textes, von dem ich hier einen Auszug bringe wird viel über die Besonderheiten des Pferdes gegenüber dem Menschen klar. In anderen Kapiteln geht es dann auch um die vielen Gemeinsamkeiten. Das Erscheinen wird noch eine Weile dauern, wenn wir alle Glück haben wird das Mai/Juni sein. (Claudio Romanazzi)

Weitere energetische Zusammenhänge feinstofflicher Körper

Große Verbindungen

Es
gibt einige weitere Gebiete feinstofflicher Energien, die ich
bewerte, wenn ich eine Analyse eines Pferds durchführe. Das
Erste ist eine Dreiergruppe, die ich als Tore oder Verbindungen
betrachte. Sie befinden sich an der Schädelbasis oben am Hals.
Das Zweite befindet sich am Wiederrist und das Dritte am Kreuzbein.
Ich bezeichne sie als die Kopf-Hals-Verbindung, die
Wiederrist-Verbindung und die Darmbein-Verbindung (siehe Abbildung
2a). Ich finde, das sind bedeutende Werte, die in jeder Analyse
überprüft werden sollten. Wenn sich eines dieser Gebiete in
einem Stress- oder Stauungszustand befindet, hat das nicht nur
Auswirkungen auf dessen Umgebung, sondern wird schließlich auch
die anderen Verbindungen beeinträchtigen.

Abb. 2a

Auf
der Körperebene sind diese Gebiete in Bezug auf knöcherne
Beziehungen am wichtigsten. Auf der feinstofflichen Ebene können
sie einen breiten Einfluss ausüben. Unterbrechungen an einem
oder mehreren dieser Verbindungen sind ziemlich häufig, was –
wie ich hoffe – in den folgenden Fällen durch die
Fallgeschichten illustriert werden wird. Man könnte anführen,
dass diese Verbindungen in ähnlichen Gebieten wie das Alta
major, Hals- oder Herzzentren und das Ileum liegen und ähnliche
Aspekte regieren. Meiner Erfahrung nach sind sie jedoch
unterschiedlich; sie stehen zu ähnlichen Gebieten des Rückgrats
in Beziehung, zu den entsprechenden Zentren dort, sie haben aber eine
viel engere Beziehung untereinander, anders als die erwähnten
Zentren. Zusätzlich können diese Zentren unauffällige
Werte aufweisen, und trotzdem können diese Verbindungen bei der
Festlegung der Behandlung auftauchen und sich in dieser als effektive
Behandlungsform erweisen. Ich bin nicht geneigt, diese Verbindungen
aus meinem radionischen Werkzeugkasten zu abzugeben.

Meridiankreise

Abb. 2b

Zusätzlich zu diesen Verbindungen, die ich als sehr wichtig ansehe, gibt es die ‚Meridiankreise‘. Dies ist ein Ausdruck, der von Val Forder geprägt wurde, als sie die ovale Einflusssphäre erforschte, welche sich jenseits der Verbindungen erstreckt (siehe Abbildung 2b) und der zuerst 1996 im Pilotkurs1 für fortgeschrittene Pferde-Radioniker eingeführt wurde. Diese Ovale haben meiner Erfahrung nach ein noch feinstofflicheres Feld als die Verbindungen, welche hauptsächlich Einfluss über die spinalen Energien ausüben. Val Forders Interpretation war, dass sie von allen Meridianen in diesen Gebieten beeinflusst werden und diese beeinflussen. Eine gewisse Balancierung dieser Kreise hat einen feinen aber grundlegenden Effekt. Ich sehe die Behandlung der Meridiankreise als eine sehr nützliche allgemeine Balancierung an, die jedoch nicht von gleicher Güte wie die der großen Verbindungen ist. Störungen dieser Verbindungen können eine Ursache an sich sein. Und natürlich muss die Ursache für die Störung ermittelt werden.

Bei
einem angemessen ausbalancierten Pferd kann durch die Projektion auf
diese Verbindungen zusätzliche Unterstützung geleistet
werden, es ist eine nützliche Behandlung zur Unterstützung
des Pferds und des Reiters, die nach richtigem Tragen und Heben des
Körpers streben. In diesem Fall ist es auch wichtig, die Zentren
des Milzdreiecks zu unterstützen.

St. Andreas Kreuz oder der diagonale Energieaustausch

Abb. 2c

Auch die diagonal gegenüberliegenden Glieder des Pferds scheinen energetische Beziehungen zu haben. Dies scheinen Energielinien oder Energieebenen zu sein, die von der hinteren Vorderschulter zum vorderen Hinterfuß, der vorderen Vorderschulter zum hinteren Hinterfuß, von der hinteren Hinterhand zum vorderen Vorderfuß und von der vorderen Hinterhand zum hinteren Vorderfuß zu verlaufen. Ich betrachte sie immer in dieser Reihenfolge, denn ich schaue mit meinem inneren Auge nach der Energetik und in diesem Fall nicht nach der Form. Diese Linien ergeben sich für die Behandlung, wenn es zum Beispiel Probleme mit der hinteren Hinterhand gibt, was zu einer Situation führt, dass der vordere Vorderfuß mehr arbeiten muss. Die können auch dann vorkommen, wenn eine Verdrehung oder eine Verwindung im Körper vorhanden ist. Diese Linien können nützlich sein und sind werde selten noch alltäglich (siehe Abbildung 2c).

Vordere
und hintere Dreiecke

Es
ist auch möglich, die Energetik der vordern und hinteren
Dreiecke zu bewerten. Diese sind energetische Arrangements, welche
die Vorder- und Hinterbeine als Paare regieren und vom Apex der
Dreiecke, dem Rückgrat aus funktionieren. Sie sind für die
Aktivierung und Erdung der Pferdeenergien von Bedeutung. Diese
Energie stammt von den spinalen Energien ab und koordiniert deshalb
die Glieder. Mir ist bewusst, dass Val Forder einige interessante
Behandlungsprotokolle mit diesen Gebieten entwickelt hat, seitdem sie
im Pilotkurs für Pferde 1996 vorgestellt wurden. Ich meine, dass
sie nicht sehr oft vorkommen, wenn sie es aber tun, kann deren
Behandlung effektiv und dramatisch sein. Zum Beispiel kann die
Behandlung beider Dreiecke, zusammen mit der Lumbarregion und den
Sprunggelenken (siehe weiter unten) die Dressur eines Pferds
dahingehend unterstützen, sich rund zu machen und mehr auf den
Sprunggelenken zu sitzen, was für ein Pferd in frühen
Stadien sehr anspruchsvoll ist. Die Sprunggelenke müssen in
diesen Situationen im Sinne vom Stärkung unterstützt werden
und auch als Gebiet der Entspannung funktionieren. Optimieren und
Farbbehandlung dieser Punkte kann sehr effektiv sein (siehe Abbildung
2d).

Abb. 2d

Natürlich gibt es Situationen, in denen die Glieder auf der gleiche Seite des Körpers energetisch verbunden zu sein scheinen. Dies fühlt sich nach Steifheit an, eine sehr geringe Energiebewegung, die durch die spezielle Körperseite verläuft. Ich habe dafür kein Bild und keine Raten; es ist ein Gefühl, das auftritt, wenn man nach den Werten der Fußchakren schaut und sie in Beziehung zum ganzen Pferd setzt. Sehr oft löst eine Antischockbehandlung der betreffenden Seite das Problem. Das ist so, weil diese Situation oftmals durch einen Sturz oder eine einseitige Verletzung herrührt.

Sprunggelenke

Es
gibt auch kleine Energiezentren an den Sprunggelenken, die als
energetische Ausgänge dienen. Sie werden nicht sehr oft
verwendet, sind aber extrem nützlich, wenn es erforderlich ist.
Es gibt auch noch zwei weitere kleine Energiezentren in der Mitte und
am Ende der Schwanzrübe (siehe die beiden grünen Kreise auf
Abbildung 2). Auch sie werden nicht oft benutzt, sind aber
gelegentlich effektiv. Wenn zum Beispiel zu viel Energie im System
ist, kann der Überschussmittels dieser Zentren abgegeben werden.
Das scheint die Art und Weise zu sein, wie Pferde das machen. Die
Schwanzzentren werden ach als weitere Antenne in die unsichtbaren
Welten benutzt und können sehr gut mit der Wahrnehmung des Alta
major Zentrums zusammenarbeiten. Diese Zentrenkönnen in Fällen
nützlich sein, in denen es den Pferden gut geht, sie jedoch mit
nervöser Energie überladen sind, zum Beispiel bei Arabern
vor einem Rennen.

1In
englischer Sprache, in England und nur für Mitglieder und voll
ausgebildete Radioniker mit MRadA-Titel.

Claudio Romanazzi

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