Radionik und Pferde Teil 1

By Claudio Romanazzi

Jun 19

Radionik und Pferde Teil 1

Galea Parsons MRadA

(Anm. d. Red.) Ich bin gerade dabei die Meisterarbeit von Galea Parsons zu übersetzen. Das Thema war so interessant, dass ich mir sofort die Buchrechte besorgte und anfing, als ich davon hörte. Galea hat eine wirklich feine Arbeit geschrieben, sie ist so tief mit Radionik und Pferden befasst, dass man nur staunen kann. Im Verlauf des Textes, von dem ich hier einen Auszug bringe wird viel über die Besonderheiten des Pferdes gegenüber dem Menschen klar. In anderen Kapiteln geht es dann auch um die vielen Gemeinsamkeiten. Das Erscheinen wird noch eine Weile dauern, wenn wir alle Glück haben wird das Mai/Juni sein. (Claudio Romanazzi)

Weitere energetische Zusammenhänge feinstofflicher Körper

Große Verbindungen

Es gibt einige weitere Gebiete feinstofflicher Energien, die ich bewerte, wenn ich eine Analyse eines Pferds durchführe. Das Erste ist eine Dreiergruppe, die ich als Tore oder Verbindungen betrachte. Sie befinden sich an der Schädelbasis oben am Hals. Das Zweite befindet sich am Wiederrist und das Dritte am Kreuzbein. Ich bezeichne sie als die Kopf-Hals-Verbindung, die Wiederrist-Verbindung und die Darmbein-Verbindung (siehe Abbildung 2a). Ich finde, das sind bedeutende Werte, die in jeder Analyse überprüft werden sollten. Wenn sich eines dieser Gebiete in einem Stress- oder Stauungszustand befindet, hat das nicht nur Auswirkungen auf dessen Umgebung, sondern wird schließlich auch die anderen Verbindungen beeinträchtigen.

Abb. 2a

Auf der Körperebene sind diese Gebiete in Bezug auf knöcherne Beziehungen am wichtigsten. Auf der feinstofflichen Ebene können sie einen breiten Einfluss ausüben. Unterbrechungen an einem oder mehreren dieser Verbindungen sind ziemlich häufig, was – wie ich hoffe – in den folgenden Fällen durch die Fallgeschichten illustriert werden wird. Man könnte anführen, dass diese Verbindungen in ähnlichen Gebieten wie das Alta major, Hals- oder Herzzentren und das Ileum liegen und ähnliche Aspekte regieren. Meiner Erfahrung nach sind sie jedoch unterschiedlich; sie stehen zu ähnlichen Gebieten des Rückgrats in Beziehung, zu den entsprechenden Zentren dort, sie haben aber eine viel engere Beziehung untereinander, anders als die erwähnten Zentren. Zusätzlich können diese Zentren unauffällige Werte aufweisen, und trotzdem können diese Verbindungen bei der Festlegung der Behandlung auftauchen und sich in dieser als effektive Behandlungsform erweisen. Ich bin nicht geneigt, diese Verbindungen aus meinem radionischen Werkzeugkasten zu abzugeben.

Meridiankreise

Abb. 2b

Zusätzlich zu diesen Verbindungen, die ich als sehr wichtig ansehe, gibt es die ‚Meridiankreise‘. Dies ist ein Ausdruck, der von Val Forder geprägt wurde, als sie die ovale Einflusssphäre erforschte, welche sich jenseits der Verbindungen erstreckt (siehe Abbildung 2b) und der zuerst 1996 im Pilotkurs1 für fortgeschrittene Pferde-Radioniker eingeführt wurde. Diese Ovale haben meiner Erfahrung nach ein noch feinstofflicheres Feld als die Verbindungen, welche hauptsächlich Einfluss über die spinalen Energien ausüben. Val Forders Interpretation war, dass sie von allen Meridianen in diesen Gebieten beeinflusst werden und diese beeinflussen. Eine gewisse Balancierung dieser Kreise hat einen feinen aber grundlegenden Effekt. Ich sehe die Behandlung der Meridiankreise als eine sehr nützliche allgemeine Balancierung an, die jedoch nicht von gleicher Güte wie die der großen Verbindungen ist. Störungen dieser Verbindungen können eine Ursache an sich sein. Und natürlich muss die Ursache für die Störung ermittelt werden.

Bei einem angemessen ausbalancierten Pferd kann durch die Projektion auf diese Verbindungen zusätzliche Unterstützung geleistet werden, es ist eine nützliche Behandlung zur Unterstützung des Pferds und des Reiters, die nach richtigem Tragen und Heben des Körpers streben. In diesem Fall ist es auch wichtig, die Zentren des Milzdreiecks zu unterstützen.

St. Andreas Kreuz oder der diagonale Energieaustausch

Abb. 2c

Auch die diagonal gegenüberliegenden Glieder des Pferds scheinen energetische Beziehungen zu haben. Dies scheinen Energielinien oder Energieebenen zu sein, die von der hinteren Vorderschulter zum vorderen Hinterfuß, der vorderen Vorderschulter zum hinteren Hinterfuß, von der hinteren Hinterhand zum vorderen Vorderfuß und von der vorderen Hinterhand zum hinteren Vorderfuß zu verlaufen. Ich betrachte sie immer in dieser Reihenfolge, denn ich schaue mit meinem inneren Auge nach der Energetik und in diesem Fall nicht nach der Form. Diese Linien ergeben sich für die Behandlung, wenn es zum Beispiel Probleme mit der hinteren Hinterhand gibt, was zu einer Situation führt, dass der vordere Vorderfuß mehr arbeiten muss. Die können auch dann vorkommen, wenn eine Verdrehung oder eine Verwindung im Körper vorhanden ist. Diese Linien können nützlich sein und sind werde selten noch alltäglich (siehe Abbildung 2c).

Vordere und hintere Dreiecke

Es ist auch möglich, die Energetik der vordern und hinteren Dreiecke zu bewerten. Diese sind energetische Arrangements, welche die Vorder- und Hinterbeine als Paare regieren und vom Apex der Dreiecke, dem Rückgrat aus funktionieren. Sie sind für die Aktivierung und Erdung der Pferdeenergien von Bedeutung. Diese Energie stammt von den spinalen Energien ab und koordiniert deshalb die Glieder. Mir ist bewusst, dass Val Forder einige interessante Behandlungsprotokolle mit diesen Gebieten entwickelt hat, seitdem sie im Pilotkurs für Pferde 1996 vorgestellt wurden. Ich meine, dass sie nicht sehr oft vorkommen, wenn sie es aber tun, kann deren Behandlung effektiv und dramatisch sein. Zum Beispiel kann die Behandlung beider Dreiecke, zusammen mit der Lumbarregion und den Sprunggelenken (siehe weiter unten) die Dressur eines Pferds dahingehend unterstützen, sich rund zu machen und mehr auf den Sprunggelenken zu sitzen, was für ein Pferd in frühen Stadien sehr anspruchsvoll ist. Die Sprunggelenke müssen in diesen Situationen im Sinne vom Stärkung unterstützt werden und auch als Gebiet der Entspannung funktionieren. Optimieren und Farbbehandlung dieser Punkte kann sehr effektiv sein (siehe Abbildung 2d).

Abb. 2d

Natürlich gibt es Situationen, in denen die Glieder auf der gleiche Seite des Körpers energetisch verbunden zu sein scheinen. Dies fühlt sich nach Steifheit an, eine sehr geringe Energiebewegung, die durch die spezielle Körperseite verläuft. Ich habe dafür kein Bild und keine Raten; es ist ein Gefühl, das auftritt, wenn man nach den Werten der Fußchakren schaut und sie in Beziehung zum ganzen Pferd setzt. Sehr oft löst eine Antischockbehandlung der betreffenden Seite das Problem. Das ist so, weil diese Situation oftmals durch einen Sturz oder eine einseitige Verletzung herrührt.

Sprunggelenke

Es gibt auch kleine Energiezentren an den Sprunggelenken, die als energetische Ausgänge dienen. Sie werden nicht sehr oft verwendet, sind aber extrem nützlich, wenn es erforderlich ist. Es gibt auch noch zwei weitere kleine Energiezentren in der Mitte und am Ende der Schwanzrübe (siehe die beiden grünen Kreise auf Abbildung 2). Auch sie werden nicht oft benutzt, sind aber gelegentlich effektiv. Wenn zum Beispiel zu viel Energie im System ist, kann der Überschussmittels dieser Zentren abgegeben werden. Das scheint die Art und Weise zu sein, wie Pferde das machen. Die Schwanzzentren werden ach als weitere Antenne in die unsichtbaren Welten benutzt und können sehr gut mit der Wahrnehmung des Alta major Zentrums zusammenarbeiten. Diese Zentrenkönnen in Fällen nützlich sein, in denen es den Pferden gut geht, sie jedoch mit nervöser Energie überladen sind, zum Beispiel bei Arabern vor einem Rennen.

1In englischer Sprache, in England und nur für Mitglieder und voll ausgebildete Radioniker mit MRadA-Titel.

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