Sarkoid beim Pferd Teil 1

By Claudio Romanazzi

Jan 19

Sarkoid beim Pferd Teil 1

von Claudio Romanazzi, aus dem Radionik Newsletter 11.2010

Als Radioniker scheint man ja eine Art Wundertier zu sein, eine Art eierlegende Wollmichsau. Immer wieder kommt es vor, dass Menschen mit langer Leidensgeschichte auf uns zukommen und erwarten, dass ein Radioniker in Nullkommanichts eine Heilung herbei zaubert. Das wäre nicht nur vollkommener Humbug, sondern auch ganz unmöglich. Man fragt sich unwillkürlich, woher die Menschen diese Hoffnung nehmen. Mir bleibt da als Vermutung nur die Werbung, welche Geräten Eigenschaften zumisst, die in der Realität nicht vorhanden sein können.

Was ist also ein Sarkoid?

Definition aus dem Pschyrembel1: Subkutane2, schmerzlose, aphlegmasische3, nicht einschmelzende, gut abgrenzbare Infiltrate4, besonders an den Armen, zuweilen auch an den Beinen und am Stamm5.

Aus Wikipedia stammt folgende Definition:

Das Equine Sarkoid (ES) ist ein Hauttumor des Pferdes und nicht mit der equinen Sarkoidosis zu verwechseln. Da dieser Tumor nicht zu Metastasen in die inneren Organe neigt, aber nach Operationen meist rezidiviert6 wird er als semimaligne7 bezeichnet. Es sind Pferde aller Altersklassen und aller Rassen betroffen. Meist stellt er nur ein kosmetisches Problem dar, kann aber bei ungünstiger Lage (Sattellage) auch zur Gebrauchsunfähigkeit des Pferdes führen. Der Tumor kann einzeln (solitär) oder an mehreren Stellen gleichzeitig (multipel) auftreten.

Ursache

Mittlerweile gilt als erwiesen, dass die Ursache des equinen Sarkoids das Bovine Papilomavirus (BPV) ist. In den meisten Fällen wird BPV Typ 1 (BPV-1) gefunden, seltener auch BPV Typ 2 (BPV-2). Die DNA dieses Virus kann in bis zu 100% aller Tumore nachgewiesen werden. Außerdem können im Blut betroffener Equiden Teile des Virusgenoms nachgewiesen werden. Auch eine genetische Prädisposition wird vermutet.

Klinisches Bild

Es können verschiedene Tumortypen auftreten. Nach Pascoe und Knottenbelt lassen sich sechs Typen unterscheiden:

Typ 1: Das okkulte Sarkoid: Es erscheint als meist haarlose, wenig erhobene und manchmal leicht knotige und hyperkeratotische8 Umfangsvermehrung.

Typ 2: Das verruköse Sarkoid: Es erscheint als warzenartige Umfangsvermehrung mit Hyperkeratose.

Typ 3: Das noduläre Sarkoid: Es erscheint als subkutaner Knoten unterschiedlicher Größe und kann gestielt sein. Die darüber liegende Haut ist meist haarlos, aber intakt.

Typ 4: Das fibroblastische Sarkoid: Es erscheint blumenkohlartig, mit ulzerierter9 Oberfläche und seröser Exsudation. Es kann auch gestielt sein.

Typ 5: Das gemischte Sarkoid: Es zeigt Erscheinungsbilder von verrukösem, nodulärem und fibroblastischem Sarkoid.

Typ 6: Das malevolente Sarkoid: Es erscheint oft nach multiplem10 Trauma und kann die Lymphbahnen infiltrieren. Man sieht dann Knoten an deren Verlauf.

Sowohl nach Entfernung als auch spontan können sich die erstgenannten, leichten Typen in schwere Typen verwandeln.

Behandlung

Bisher stehen zur Therapie des equinen Sarkoids zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die allerdings meist unzureichend effektiv sind. Das Spektrum umfasst operative Entfernungen (Kryochirurgie11, Elektrochirurgie), chemotherapeutische Behandlung oder Impfung mit Bacillus Calmette-Guérin, einem Impfstoff gegen Tuberkulose. Eine Kombination dieser Therapieformen wird ebenfalls beschrieben.

Die beste Heilungsaussicht mit über 80–90 % hat die Strahlentherapie, entweder als Tele- oder Brachytherapie12. Letztere Therapieform ist seit 2009 auch in Deutschland verfügbar. Limitiert wird diese Therapieform durch die Kosten, so dass sie vor allem bei kleineren Läsionen13 und solchen, bei denen andere Verfahren versagen, eingesetzt wird.

[Zitat Ende]

Mein Fazit: man weiß es eigentlich nicht, denn das Virus kann auch eine Folge der Erkrankung sein, weswegen es dann auch dort gefunden wird. Operationen verfehlen ihr Ziel, denn sie beseitigen die Ursache nicht.

Nun gut, und was kann die Radionik hier anbieten?

Meine Antwort wird Viele erstaunen: Alles und Nichts. Es wird – wie in jedem auch noch so ungewöhnlichen Fall – eine ganz normale Analyse erstellt und dann nach deren Ergebnisse radionisch abgearbeitet. Das möchte ich nun anhand einer noch laufenden Life-Fallgeschichte demonstrieren.

Die Patientin

Es handelt sich um eine 2-jährige PRE-Stute (schon hier stellt sich die Frage, wie ein so junges Pferd eine solche Symptomatik entwickeln kann – Überzüchtung oder Stress?). Sie lebt im Offenstall, d.h. dass sie ganzjährig immer draußen ist. Es gibt nur einen Liegebereich, der von der Herde, in der sie lebt, zum Schlafen und als Unterstand genutzt wird.


Verlauf

Das Sarkoid tritt ganz plötzlich und ohne erkennbare Ursache auf und wird gleich ziemlich groß (ca. wie eine 2-Euro-Münze). Auch die Auftrittsstelle ist sehr ungewöhnlich – es befindet sich mitten auf der Außenseite des linken Hinterbeins (siehe roter Pfeil).

Nahansicht

Analyse

Ohne hier in die doch eher langweiligen Einzelheiten zu gehen, wurde folgender Sachverhalt festgestellt:

  • Feinstoffliche Ursachen mit einer Abweichung von 45%
  • Psychologische Ursachen mit einer Abweichung von 40%
  • Gifte mit einer Abweichung von 40%
  • Körperliche Ursachen mit einer Abweichung von 20%

Feinstoffliche Ursachen:

  • Blockade Herzchakra (Abweichung 50%)
  • Auraschaden (Abweichung 20%)
  • Fehlinformation Ätherkörper (Abweichung 20%)

Psychologische Ursachen

  • Negative Psychologie (Abweichung 20%) – Irritation bezüglich Herde
  • Schock (Abweichung 50%) – Abtransport vom Züchter, Abladen
  • Belastenden Beziehungen (Abweichung 20%) – zu Stuten
  • Sonstige Ängste (Abweichung 10%)

Gifte

  • Impfgifte (Abweichung 5%)
  • Stoffwechselgifte (Abweichung 50%)

Strahlung

  • Elektrobelastung (Abweichung 10%) – über einer der Weiden führt eine Hochspannungsleitung

Körperliches

  • Infektion durch Viren

Interpretation

Hauptursache – wir erinnern uns, dass die Stute erst 2 Jahre alt ist – ist das Absetzen14. Weder war sie schon antrainiert, von ihrer Mutter einige Zeit getrennt bzw. ganz abgesetzt zu sein, noch hatte sie jemals einen Pferdeanhänger von innen gesehen. So kam es, dass eine ganze Mannschaft eine halbe Stunde mit dem armen Tier zubrachten, bis sie auf dem Hänger war und die Klappe hinter ihr geschlossen werden konnte. Mit der geschlossenen Klappe war das Problem natürlich nicht gelöst, denn das Fluchttier Pferd hatte nun gar keinen Ausweg mehr und musste die gesamte Fahrt zum neuen Zuhause in Panik verbringen, ohne die Möglichkeit zu haben, im gewohnten Herdenverband Schutz und Zuflucht zu finden. Ganz im Gegenteil, die ungewohnten Fahrtgeräusche setzen einem Tier, das besser als ein Hund hören kann, enorm zu. Durch die Hängerwände eingeschränkte Sicht kann das Pferd die Geräusche nicht zuordnen, was die Panik noch verstärkt.

Noch etwas schlimmer verlief das Abladen, das noch länger als das Aufladen dauerte. Letztlich – nachdem die beteiligten Personen sich nicht mehr anders zu helfen wussten – wurde das Fohlen mit Gewalt vom Hänger gezerrt.

Fazit: Hauptursache ist ein emotionaler und psychologischer Schock. Im Gefolge bildete sich die Blockade des Herzchakras aus, dem ja bekanntermaßen die Thymusdrüse als physische Entsprechung zugeordnet ist (die Thymusdrüse ist die Hauptzentrale der Abwehr) und der Auraschaden, der zu vermindertem Schutz vor äußeren Belastungen führt. Die weiteren oben genannten Feststellungen sind dann nachgeordnet, bzw. Folgen der Hauptursachen.

Behandlung

Selbstverständlich arbeitet man in der Radionik in möglichst hohen Ursachen-Ebenen und so ist der Umfang die Liste der ersten Behandlung am 12.9.2010 auch nicht sehr lang:

12.9.2010

  • Eliminiere Schock durch Abtransport vom Züchter
  • Eliminiere Schock durch das Abladen
  • Gib Ruhe
  • Gib Water Violet
  • Gib Göttliches Leben

15.9.2010

  • Gib Liebe
  • Gib White Chestnut
  • Gib Freude
  • Gib Göttlichen Frieden

18.9.2010

  • Eliminiere Blockade des Herzchakras (Anmerkung: es dauerte bis zu diesem Datum, bevor man diese Blockade überhaupt anfassen durfte!)
  • Gib Scarlet Pimpernel
  • Gib Vertrauen
  • Eliminiere destruktive Gedanken
  • Gib Stärke

21.9.2010

  • Eliminiere Warzen
  • Eliminere hornigen Übergang der Warze aus Plattenepithelzellen
  • Stärke Immunsystem gegen Papilloma-Viren
  • den Willen, das Verlangen und die Energie, notwendige Veränderungen einzuleiten
  • Gib Christuslicht in die Körperzellen
[…]

27.11.2010

  • Restauriere Ätherkörper
  • Aufgelöst und gelöscht ist jegliche Virusinformation im Ätherkörper und im physischen Körper.
  • Optimiere Zellerneuerung der Haut
  • Gib Old Man Banksia

Und nun eine kleine Reihe von Fotos im kalendarischen Verlauf bis Ende Oktober 2010.

11.10.10
12.10.10
14.10.10
15.10.10
17.10.10
19.10.10
22.10.10
23.10.10
24.10.10
25.10.10
26.10.10
27.10.10
28.10.10
29.10.10
30.10.10

Hier zum Vergleich nochmals das Bild von Anfang Oktober:

Man sieht eine deutliche Verbesserung! Wie aus den Bildern oben zu erkennen ist, wurde meist täglich ein Klecks Heilerde aufgebracht. Aber auch sonst wälzen sich Pferde gerne und so ist das blutig-offene des Anfangsstadiums meist erdig verdeckt.

Zwischenfazit

Offensichtlich wurde ein Zugang zum Geschehen gefunden, das Sarkoid reagiert mit Verkleinerung, erstes Fellwachstum auf ehemaligem Sarkoidgebiet ist zu sehen. Wie es weiter geht, das lesen Sie in der nächsten Ausgabe Ende Dezember.

1Pschyrembel, DAS Nachschlagewerk für medizinische Begriffe

2Subkutan (lat.) = unter der Haut

3oberflächliche

4Meist umschriebene Einlagerung fremdartiger Zellen oder Gewebe

5Rumpf

6wiederkommt

7halbbösartig

8Stark verhornend

9geschwürig

10vielfachem

11Vereisung

12Mit der Teletherapie ist nicht etwa eine Fernbehandlung benannt, nur die Strahlenquelle wird vom Zielgewebe weit weg gestellt. Bei der Brachytherapie steht die Strahlenquelle unmittelbar vor dem Zielgewebe.

13Als Läsion wird die Schädigung, Verletzung oder Störung einer anatomischen Struktur oder physiologischen Funktion bezeichnet.

14Absetzen = die Trennung vom Stute und Fohlen. Fachgerecht durchgeführt dauert sie ca. eine Woche bis 10 Tage und wird durch die Eingliederung in einen Fohlenverband ‚abgefedert‘.

Leave a Comment:

Leave a Comment: