Welches
Radionikgerät kommt für mich in Frage?

Von Claudio Romanazzi, aus dem Radionik Newsletter 08.2009

Eine – meiner
Meinung nach – sehr gute Frage in unseren Zeiten
werbeüberfrachteter Medien.

Zunächst gilt es nochmals festzuhalten, dass ein Radionikgerät keinerlei physikalische Wirkung hat. Ohne den Menschen ist es nur ein Haufen Plastik, Holz, Metall ohne jede Funktion. Das hört sich seltsam an, denn wenn man den Aussagen verschiedener Radionikgerätehersteller folgt, agieren doch deren Produkte als quasi eigenständige Wesenheiten. Ähnlich einem Kühlschank, bei dem man die Temperatur einstellt, stellt man bei deren Instrumenten die Heilung, die Balancierung, die Optimierung usw. ein. Doch, wenn das wirklich so wäre, warum gibt es dann noch Krankheiten oder Unvollkommenheiten?

Schlussfolgerung: so funktioniert kein Radionikgerät. Es ist immer vom Anwender und seinen Fähigkeiten, Charaktereigenschaften und seinem Entwicklungsstand abhängig, welche Stütze ihm ein Radionikgerät sein kann.

Das führt zu der
Frage, was soll denn ein Radionikgerät überhaupt für den
Fragesteller leisten? Ich zitiere hier mal Malcolm Rae (aus
‚Dimensionen der Radionik‘ von David V. Tansley):

  1. Ein
    radionisches Instrument ist ein Gerät, das dazu entworfen worden
    ist, einen radiästhetisch sensitiven Anwender in seiner Arbeit zu
    unterstützen:

    1. so
      wirksam wie möglich,
    2. so
      effektiv wie möglich und
    3. so
      mühelos wie möglich.
  2. Es
    ist nicht lebenswichtig für jeden Anwender, aber es scheint
    wahrscheinlich, dass die meisten derer, die keines benutzen, viel
    gewinnen würden, wenn sie mit einem Gerät arbeiten würden.
  3. Es
    mag sehr, sehr wenige Anwender geben, die mit maximaler Wirksamkeit
    ohne instrumentelle Unterstützung funktionieren, aber das sind
    wahrscheinlich ‚Künstler‘, die ihr Wissen nicht an andere
    weitergeben können und die ihren Beitrag an die Menschheit auf das,
    was sie persönlich erreichen, begrenzen.
  4. Das
    Verwenden eines Instruments und einer (nicht zu strikt)
    standardisierten Methode der Anwendung erzeugt eine Basis sowohl für
    den Vergleich von Ergebnissen, die Ansammlung einer zu bewältigenden
    Menge Wissens als auch für die Lehre.

Damit zurück zu der
Frage, welches es denn nun sein soll? Es gibt nur eine Person, die
das beantworten kann, und das ist der Frager selbst! Wir alle wissen,
dass alle Menschen unterschiedlicher Natur sind. Es gibt keine zwei
gleichen Menschen. Wie kann es also sein, das es ein Radionkgerät
für alle geben sollte? Dazu kommt, dass es ganz unterschiedliche
Aufgabenstellungen gibt (beispielsweise der geplante Umfang der
Verwendung eines Radionikgeräts, privat oder kommerziell usw.).

Vor einer
Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Radionikgerät steht
demzufolge zunächst eine ausführliche Informationssuche. Alle
Hersteller, deren Instrumente interessant sind, sollten angeschrieben
und um Informationsmaterial gebeten werden. Dieses Material würde
ich nicht daraufhin untersuchen, was das Gerät leisten kann (denn
das kann es ja gar nicht – siehe oben), sondern daraufhin, wie es
mich in meinem radionischen Tun unterstützen kann. Natürlich ist
dazu Voraussetzung, dass ich weiß, wie ich Radionik betreiben will.
Weiß ich das als Fragesteller nicht, dann sollte meiner Untersuchung
zumindest ein gründliches Studium radionischer Literatur
vorausgegangen sein, um zumindest eine leise Ahnung davon zu haben,
worum es bei der Anschaffung eines Radinonikgeräts
eigentlich geht.

Nicht ganz unwichtig
ist dabei die Größe des Geldbeutels. Wer sich also noch unsicher
ist und noch wenig Erfahrung hat, sollte sich nicht scheuen, mit
preiswerteren Geräten mit der Radionikrpraxis
anzufangen. Hat man einige Erfahrung gewonnen, kann man immer noch
auf ‚bessere‘ Geräte umsteigen. Zumindest weiß man dann über seine
radionische Effektivität und das dazu erforderliche Prozedere so
viel, dass man abschätzen kann, was man an Unterstützung von einem
Radionikgerät benötigt.

Letztlich – jedoch
eigentlich am wichtigsten – ist auch noch dieses Argument zu
beachten: nicht das Bewusstsein den Fragestellers wird mit dem Gerät
seinen radionischen Prozess durchführen, sondern das
Unterbewusstsein und die persönliche Qualität des Anwenders.
Deshalb ist es – so meine Meinung – eine gute Entscheidung, die
eigene Intuition entscheiden zu lassen, mit welchem Werkzeug sie
arbeiten will (Pendel, Rute, Tensor, Reibeplatte). Wer mit
intuitionsanzeigenden Instrumenten nicht umgehen kann, der muss seine
Sympathie entscheiden lassen (und dabei immer im Hinterkopf behalten,
dass das Radionikgerät selbst keinerlei Wirkung hat – siehe oben).
Wer so handelt, ist sich selbst gegenüber am ehrlichsten und wird
die größten Erfolge erzielen. Wer gegen seine innere Überzeugung
handelt, kann damit nur scheitern.

Am Ende vielleicht
noch ein Gesichtspunkt – es gibt bei Radionikgeräten
keine Qualitätsunterschiede, denn sie tun ja selbst nichts (wie zum
Beispiel ein Herd, dessen Platten heiß werden müssen). Die
Unterschiede liegen im Entwurf der Unterstützungsmöglichkeiten für
den Anwender.

Zusammenfassung:
Bei der Anschaffung eines Radionikgeräts spielen Informationen über
die Angebote sowie die intuitive Auswahl auf Basis der gesammelten
Informationen und den angepeilten Erfordernissen die entscheidende
Rolle.

Claudio Romanazzi

Bitte hinterlassen Sie unten einen Kommentar!
Bitte beachten: "Ich antworte nicht auf alle Kommentare, ich lese jedoch jeden einzelnen! Wenn ich auf Ihren Kommentar nicht antworte, dann bedeutet es höchstwahrscheinlich, dass ich mit Ihnen übereinstimme und nichts Bedeutendes hinzuzufügen habe. Ich schätze Ihren Kommentar sehr. Er spielt eine gewichtige Rolle für zukünftige Artikel. Bitte scheuen Sie sich nicht, alles zu schreiben, was Sie bewegt. Spam wird übrigens immer ausgefiltert und entfernt."
(​​Claudio Romanazzi)

Leave a Comment:

Leave a Comment: