​2: Wie bist du zur Radionik gekommen, was hat die Veränderung ausgelöst?

Hans Peter Zimmermann

Durch einen Arzt aus Bayern, der fast nur Radionik anbietet und eine bumsvolle Praxis hat. Die Details habe ich in meinem spannenden Radionik-Report beschrieben.

Winfried Veldung

Als Entwicklungshelfer wurde ich 1969 nach Indochina, während des 2. Vietnam-Krieges geschickt. In einem Sanitätsbunker der Marins erlebte ich, wie Radionik unter Kriegsbedingungen eingesetzt wurde. Dieses packende, ausführliche Erlebnis wurde mehrfach in der radionischen Literatur unter dem Titel: „Radionik im Krieg“, „ Die vorletzten Grüße oder wie ich Radionik kennen lernte“ veröffentlicht u.a. in „Faszination Radionik“.
Meine schulmedizinische Ausbildung war gut gewesen aber ich hatte nicht gelernt über den geistigen Tellerrand zu schauen und so begriff ich nichts.

1991 hörte ich auf einer Tagung der GTH in Meersburg einen Vortrag über Radionik und lernte das SE 5 Gerät kennen. Obwohl ich mir immer noch nicht sicher war, ob es sich nicht doch um Spinnerei handelte, war meine Neugierde geweckt.

Kurz danach war ich in Haiti und Ostafrika, um die Vodoo-Medizin kennen zu lernen. So wurde ich zu einem sehr bekannten und erfolgreichen Medizinmann eingeladen. Es war sehr beeindruckend was er mir in seinem schlechten Englisch verdeutlichte und was ich sah. Dann führte er nur mich in einen separaten Raum, den keiner betreten durfte. Hier stand inmitten von Affenschädeln und Schlangenhäuten ein Copen-Radionik-Gerät mit dem er auch behandelte. Ich war sprachlos.

Jetzt begann meine Lehrzeit bei Peter Köhne, Verena van Ogtrop, Claudio Romanazzi, Harald Rauer, Uwe Riethausen und wie all die Pioniere der deutschen Radionik hießen.

Hermann Grösser

Ende der 1970er Jahre entdeckte ich in einer südafrikanischen Buchhandlung (Aquarian Bookstore, Hillbrow/Johannesburg) die ersten Werke über fernöstliche Philosophien, aber auch über Radionik, von der ich vorher nie etwas gehört hatte. Mein Interesse an dieser Methode stieg mehr und mehr, aber ich hatte enorme Schwierigkeiten, sie in mein vorerst noch stark naturwissenschaftlich ausgeprägtes Weltbild einzuordnen. Immer mehr wurde mir klar, dass die Welt im Kopf ist und jeder seine eigene (gefilterte) Sicht der Dinge hat (Abb.1). Ein Besuch bei David Tansley in Chichester sowie Gespräche mit Leo Corté von den De la Warr Laboratories gaben mir weitere Hinweise, doch die Erkenntnis, dass Radionik eine reine Frage des Geistes und damit an das Bewusstsein des Anwender gekoppelt ist, kam erst später. Weitere Recherchen folgten und nach und nach erkannte ich die Bedeutung des Zusammenspiels von materieller Außenwelt und geistigen Innenwelt, die untrennbar miteinander verwoben sind (Abb.2)).

Heinz Röslmeier

Bereits als Jugendlicher fühlte ich mich in den beiden Bereichen, Technik und Metaphysik zu Hause und habe in der Europa-Bibliothek meiner Heimatstadt Passau alle Bücher die es zu diesen beiden Themen gab, förmlich verschlungen. Bereits in den 60er Jahren, machte ich verschiedene Ausbildungen in Yoga und Meditationstechniken. Gleichzeitig baute ich bereits 1966 meinen ersten Computer. In dieser jugendlichen Phase erkannte ich, zu welchen Fähigkeiten mein eigenes Bewusstsein in der Lage war. In dieser Zeit entdeckte ein Bekannter meiner Familie, dass ich die Gabe hatte, mit Hilfe einer Haselnuss-Wünschelrute treffsicher Wasser und Quellen für Brunnen zu finden. Erst einige Jahrzehnte später kam ich wieder mit der Radiästhesie in Berührung. Ich las in einer Zeitschrift von einer s.g. Lecher-Antenne. Als Hochfrequenztechniker kennt man diese Vorrichtung als einfaches Messgerät für die Bestimmung von Wellenlängen. Neu war für mich der Zusammenhang zur Radiästhesie. Meine Neugierde bewog mich dazu, alle Radiästhesie-Kurse bei dem Physiker Reinhard Schneider zu besuchen. Das war Anfang der 90er Jahre. In den Schneider-Kursen beschäftigte ich mich intensiv mit der Radionik und baute dort meine ersten Systeme, welche dankbar von den anderen Kursteilnehmer benutzt wurden. Durch meine Kenntnisse in der Elektronik und Computertechnik konnte ich sofort jede, noch-so-verrückte Idee in ein funktionierendes System umsetzen. So kann ich mich noch erinnern, dass ich die Idee hatte, einen Matrixdrucker so umzubauen, dass man damit Heilinformationen von Pflanzen codiert ausgeben konnte und gleichzeitig über eine s.g. Postscriptdatei auch noch als Datei in einem kleinen PSION-Taschenrechner für weitere radionische Übertragungen verwendet werden konnte. Der Matrixdrucker selbst, konnte über die Postscriptdatei als radionischer Sender benutzt werden. In dieser Zeit entstanden bereits die ersten Radioniksystem, welche über s.g. Raten gesteuert wurden. Ein Verlag bat mich, einen verloren gegangen Quellcode eines Programm durch Reverse-Engineering zu rekonstruieren, welches mir dann auch gelang.
Plötzlich erhielt ich auch von anderen, bekannten Radionik-Herstellern Programmieraufträge.
Dies war dann der Gründungszeitpunkt meiner Firma ( www.tca-electronics.com ). Fortan beschäftigte ich mich mit der Herstellung und Programmierung von psycho-physikalischen Systemen.

Raffael Schindele

Über die Heilverfahrenssuche in der Landwirtschaft. Die Veränderung war für mich phänomenal. Ich konnte über ein Mittel alle verschiedene Frequenz- und Schwingungs- und sonstige Heilmuster über ein oder 2 Gaben täglich bewältigen, ohne zeitliche wichtige Termini einhalten zu müssen. Dies konnte auch vom Personal bewältigt werden. Einfach gesagt war es für mich eine Befreiung zeitlicher Art und ein Durchbruch zur chemiefreien Landwirtschaft.

Günter Geisert

Die Krebserkrankung meiner Frau. Ärzte haben auf den wichtigen Einfluss des Immunsystems auf gerade bei Krebs hingewiesen. So wurde der gesamte „Zahnschrott“ durch Keramik ersetzt. Die Verträglichkeit von Zement und Keramik wurden ausgetestet. Misstrauen weckte mein Forschertrieb und ich untersuchte den Markt und die angeboten Geräte. Dabei fand ich sehr viele Widersprüche und unfundierte Behauptungen.

Harald Rauer

Ich habe meiner Mutter Wally Rauer seit November 1991 (neben meinem Studium her) beim Vertrieb der Orgonstrahler von Arno Herbert geholfen.
Seit 1993 haben wir den Vertrieb der Radionikgeräte von Bruce Copen in Deutschalnd übernommen. Nach Abschluss
meines Studiums 1995 habe ich mich gefragt, ob ich nun als Ingenieur zu Siemens gehen soll oder mich hauptberuflich mit
dem Vertrieb von Radionikgeräten beschäftigen soll. Ich habe mich für letzteres entschieden.
Ein Veränderung in dem Sinne war das allerdings nicht, da ich mich seit meinem 14. Lebensjahr mit „positiven Denken“, „autogenem Training“ und „esoterischen“ Themen, wie I Ging, Tarot, Reich’sche Orgonomie etc. beschäftigt habe. Da war die Radionik für einen homo technologicus wie mich eher eine evolutionäre Weiterentwicklung.

Wolfgang Bucher

Ein Freund von mir, Kurt Lebermann, führt in Aalen eine Naturheilpraxis und bat mich 1987, ein Programm zur Verwaltung seiner Patienten und zur Rechnungsschreibung zu erstellen. Er war auch der Ideen- und Namensgeber für unser erstes EDV-Praxisverwaltungsprogramm mit dem Namen Medifast.

Die Software wurde dann auch an andere Heilpraktiker verkauft. 1994 war das Programm so erfolgreich, dass ich die Bucher GmbH gründen konnte. 1998 lernte ich durch das Medifast-Programm verschiedene Personen kennen, die sich mit Radionik beschäftigten. So wurde ich damals in die Entwicklung eines Radionik-Systems, dessen Namen ich hier nicht nennen möchte, mit einbezogen.

Im Jahr 2005 begann ich dann bei der Bucher GmbH mit der Entwicklung eines eigenen Radionik-Programms, welches in der aktuellen Version mit dem Namen Bucher Vita Coach bei vielen Heilpraktikern, Lebensberatern, Naturheilärzten und auch bei Unternehmensberatern im Einsatz ist.

Peter W. Köhne

Ich war derzeit noch in meiner letzten Firma in der Industrie als Vertriebsleiter, als mein Freund mich zu einem Wochenendseminar von Don Paris und Ilona Selke aus USA einlud. Dort lernte ich mein erstes Radionikgerät kennen, das SE-5 von Willard Frank, das damals erste Radionikgerät mit Computer. Dies hat bei mir so viel in Bewegung gebracht, dass ich mich später damit selbstständig gemacht habe mit der Pronova*Energetik, der heutigen Munovamus*.

Ich erkannte damals, dass mein bisheriger Berufsweg und mein privater Bildungsweg auf diese Veränderung zusteuerten. Die Radionik war der Schnittpunkt meiner technischen Tätigkeit mit meinen geisteswissenschaftlichen Interessen. Dies ist auch der Grund für den Untertitel meines ersten Buches: Die vorletzten Geheimnisse: Radionik – Wo Wissenschaft und Weiheitslehren zusammenfinden

Ernst Stimmer

Während meiner Praxistätigkeit kam mir die Idee den Computer und den Organismus zu verbinden. So schrieb ich ein Programm zum Anwenden von Reiki über den Computer und ein weiteres zur Übertragung feinstofflicher Informationen der Schüßler-Salze. Das war der Ursprung meiner Entwicklungen.

Claudio Romanazzi

Ich las einen Artikel in der Zeitschrift Esotera über Radionik. DAS WAR ES – ich war begeistert. Ich holte mir vom Verlag die Anschrift (Ende der 80er Jahre gab es noch keine Email) und schrieb hin … und bekam keine Antwort. Ich suchte mir also die Telefonnummer heraus und rief an. Der gute Mann, dessen Namen ich vergessen habe, erzählte mir, dass er über 500 Zuschriften bekommen habe und einfach nicht das Geld und die Zeit hatte, diese zu beantworten. Nun gab er mir die Anschrift der Radionikgesellschaft in England. Ich schrieb wieder hin … und bekam wieder keine Antwort. Nach einem halben Jahr jedoch kam sie endlich (die Radionic Association war umgezogen und der Nachsendeantrag abgelaufen – ein alter Postbote erinnerte sich jedoch an die neue Anschrift und so konnte meine Anfrage doch zugestellt werden). Der Kontakt war hergestellt und sollte nie mehr abreißen.

H.O. Dittmer

1969 gab es eine Samstagnachmittagssendung im TV (Ratgeber, glaube ich), in der ein Totalverriss eines Radionikgeräts aus England „abgewickelt“ wurde – mit einem Blick ins wirre Innere des Geräts. Vielleicht durch meine „Vorbildung“ („Unsichtbares für möglicher zu halten“), vermutete ich sofort, dass „etwas“ dahinter stecken musste.
Nur knappe sechs Wochen später fand ich auf einem Wühltisch eine Restposten-Ausgabe der ehemaligen Zeitschrift „Okkult“ mit einem kleinen Inserat von Bruce Copen, welches eine stilisierte Abbildung des öffentlich-rechtlich ‚runtergemachten Geräts trug.
Der ab da rund 25 Jahre andauernde Kontakt (zunächst massig Literatur, dann Geräte und reiche Korrespondenz) zu Bruce Copen war somit hergestellt.

„Meine“ Radionik wurde zudem gefiltert über die Orgonomie, welche ebenfalls ab 1969 in einer New Age Zeitschrift mit dem despektierlichen Namen „Ulcus Molle Info“ (Biby Wintjes, Bottrop) immer wieder thematisiert wurde (später „filterte“ ich u. a. über Herbert’s Orgontechnologie und Schmidt’s Interferenzfrequenzen [heute ebenfalls „Bioresonanz“ genannt]).

Claudio Romanazzi

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(​​Claudio Romanazzi)

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