​6: Was würdest du einem Anfänger raten, wie sollte er an die Radionik heran​gehen?

Hans Peter Zimmermann

Unvoreingenommen ausprobieren, nachdem man sich intensiv damit beschäftigt hat.

Winfried Veldung

Begeistern: Wenn die Radiästhesie der Sieg des Geistes über die Materie ist, wie sich der Wissenschaftler, Forscher und Benediktinerabt Prof. Dr. Mohlberg ausdrückte, dann ist die Radionik die Zukunft in der Gegenwart der Medizin. Anfänger müssen begeistert werden und so habe ich einige Gedanken, die ins Staunen übergehen sollen.

Auf ein Materie-Quant kommen eine Milliarde Energie-Quanten ! Wir haben noch nicht begriffen, was das bedeutet.
Wir Radioniker sind eine Avandgarde, die mit Pioniergeist in Gebiete vordringt, wo noch keiner war, die alle noch unbekannt und unerforscht sind.
Wir arbeiten schon heute mit den Methoden von Morgen !
Wir gehen das Risiko ein:

  • uns lächerlich zu machen,
  • nichts beweisen zu können,
  • behindert und verboten zu werden.

Aber die ganz Aufgewachten unter uns spüren wir es: das morphogenetische Feld unseres Erfolges wird größer, unser Wissen, unsere Erfahrungen und unsere Erfolge werden Allgemeingut und alles ohne Nebenwirkungen und Gesundheitsreform.

Eigene Erfahrungen sammeln. Über Misserfolge sprechen und Üben, Üben und wieder Üben: der Anfänger sollte in die quantenphysikalischen Zusammenhänge eingeführt werden, um die radionischen Zusammenhänge zu ahnen oder zu verstehen.

Keine Esotrik: Meines Erachtens sollte er nicht in die Sprache und Denkweise der Esoterik flüchten, sondern lernen sich wissenschaftlich auszudrücken. Was er nicht erklären kann, soll er auch sagen. Gerade der Anfänger, sollte dahin geführt werden, die ihn begegnenden Phänomene sachlich, nüchtern zu beschreiben, ohne sie gleich beweisen zu müssen oder zu interpretieren.

Radioniker sind für mich Pragmatiker und keine vergleichenden Religionsforscher, die sich nur für „Eingeweihte“ in einer 4000 Jahre alten hinduistisch-buddhistischen Ausdrucksweise verdeutlichen können. Ich möchte verhindern, dass die Gesellschaft in ihm einen „modernen Spinner“ sieht, den man nicht ernst zu nehmen braucht.

Radionisches Denken und Verstehen haben mich verändert. Selbst meine Spiritualität, meine Beziehung zu Gott veränderte, verbesserte sich. Ich ahnte den Schöpfer und Seine Schöpfung und begriff das hierarchische Ordnungsprinzip. Ich weise den Anfänger auf diese Gefahr hin: nachher ist er nicht mehr der, der er vorher war !

Ziel radionischer Arbeit, auch für den Anfänger, sollte Dienen und Forschen sein. Das ist ein Auftrag und letztlich ein Liebesdienst für unseren kranken, behinderten Mitmenschen und für die geschundene, missbrauchte Natur.

Hermann Grösser

Möglichst frei von vorgefassten Meinungen und Glaubenssätzen an das Thema herangehen. Mit anderen Worten: Sich vorher gründlich informieren, was man mit Radionik machen kann und ergründen was das vermeintliche Wirkprinzip der Methode ist. Anbieter mit unseriösen Werbebotschaften lassen sich dadurch besser erkennen und die Spreu vom Weizen leichter trennen. Ebenso Firmen, die etablierte Termini der Physik missbrauchen und mit Worthülsen und Placebo-Argumenten auf Kundenfang aus sind. So behauptet z.B. ein klassischer Radionik-Hersteller dass sein Gerät ein Werkzeug zur bioenergetische Differentialdiagnostik und Bioresonanztherapie sei, ohne klassische Bioresonanz-Funktionen integriert zu haben. Gleichzeitig soll diese Firma seit 1947 führend in der „Quantum Response Technology“ sein, obwohl der Begriff vor einigen Jahren noch gar nicht existierte und dazu noch von anderen übernommen wurde (siehe Katrin Klink, Das Bioenergiefeld des Menschen.

Heinz Röslmeier

Er sollte „wertneutral“ die Dinge betrachten und sich umfangreich informieren. Er sollte sich nicht von den „schönen, vielversprechenden“ Aussagen der Hersteller blenden lassen.
Ich finde es sehr schade, dass die meisten Hersteller von psycho-physikalischen Systemen nur Halbwahrheiten verbreiten. Das sind für mich „Rattenfänger“ die unbedarfte und wenig-informierte Anwender über den Tisch ziehen wollen. Jeder Radionik-Novize sollte immer und immer wieder daran denken…
NICHT DAS GERÄT MACHT „WAS“ – SONDERN ER MIT SEINEM BEWUSSTSEIN MACHT „ES“. Das Gerät, bzw. System ist lediglich eine Schnittstelle (Mind-Matter-Interface) zu seinem Bewusstsein und unterstützt nur bei der radionischen Arbeit.
Dazu habe ich für das Forum-Bioenergetik e.V. eine Powerpoint-Präsentation verfasst.

Raffael Schindele

Ich würde jedem Interessiertem raten, sich sein Weltbild nicht durch Radionikbücher oder Herstellerfirmen von Geräten verbiegen zu lassen. Da ich kein Ausbilder bin, fällt mir ein Einstiegtipp schwer! Ich halte generell manuelle (nicht computergestützte) Geräte für Einsteiger geeignet.

Günter Geisert

Sich von einem erfahrenen, seriösen Praktiker anleiten lassen.

Harald Rauer

Da gibt es keine Patentlösung. In meinen Vorträgen und Seminaren habe ich Kontakt zu mehreren 100 Interessenten und Anwendern weltweit gehabt. Jeder hat einen anderen Hintergrund und damit einen anderen Verständnis-Horizont. Im allgemeinen stehen die Menschen den Themen der „Alternativ-“ oder „Komplementär-“ Medizin kritischer gegenüber als anderen Themen der Naturwissenschaft. Er will wissen, wie ein Radionikgerät funktioniert, hinterfragt kritisch und will genauestens verstanden werden. Hingegen gibt sich jeder damit zufrieden, dass man Beispielsweise die Gravitation an sich nicht erklären kann bzw. den Überlegungen der Experten per se nicht folgen kann und deshalb gar nicht erst in der Lage ist, kritische Fragen zu stellen (… und das ergo dann auch unterlässt). Ich denke Du solltest mit der offenen Neugier eines Kindes an Alles herangehen, auch an die Radionik.

Wolfgang Bucher

Er sollte sich definitiv nicht sofort ein Radionik-System kaufen, sondern sich erst einmal in die Materie einlesen. Vielleicht sollte man zuerst mit einem Pendel anfangen und bei einem mentalen Training Erfahrungen sammeln.

Optimal wäre, wenn der Anfänger bei Dir oder natürlich auch bei einer anderen kompetenten Stelle eine Ausbildung machen könnte.

Oft muss ich Interessenten, die bei uns ein Gerät kaufen möchten, von der Decke herunterholen und sie wieder auf den Boden stellen. Es gibt so viel verwirrende Informationen (z.B. auch im Internet) über diese Methode, dass manche Menschen denken, Radionik-Geräte seien Wunsch- oder Zauberkästen. Man braucht nur einen Wunsch eintippen und auf „Enter“ drücken und schon überwindet man eine schlimme Krankheit, hat Glück in der Liebe und im Beruf oder gewinnt im Lotto.

Dabei wird aber viel zu oft vergessen, dass z.B. unser Bucher Vita Coach immer nur zum Wohle des Ganzen funktioniert. Wir möchten nicht zum Wohle eines Einzelnen arbeiten, denn dies bedingt fast immer gleichzeitig auch den Nachteil der anderen.

Auch vermeintliches Wohl, wie ein Lottogewinn, kann in einer Katastrophe enden, wie schon häufig dokumentiert wurde.

Fast alle Ziele der Menschen haben zwei Seiten, eine Sonnen- und eine Schattenseite:
Ein toller Job mit guter Bezahlung braucht meist viel Einsatz an Energie und (Lebens-) Zeit.

Viel Geld (eigentlich alles oberhalb der eigenen Existenzsicherung) bringt oft Sorgen darüber, wie es angelegt werden muss, um es weiter zu vermehren, bringt Neider, die einem nichts Gutes wollen, bringt Verlustängste (meist: je mehr Geld umso größer die Verlustängste).

Was viele Menschen zwar wissen, aber nicht verinnerlichen, ist, dass viel Geld nicht auch gleichzeitig viel Glück bedeutet. Sie hoffen von Woche zu Woche auf den Lottohauptgewinn und werden bei jeder Ziehung enttäuscht (zumindest 99,99999999% der Spieler). Solange sie nicht gewinnen, sind sie mit ihrem Leben nicht zufrieden und auch nicht glücklich. Sie verschieben ihr Glück auf den Zeitpunkt des großen Lottogewinns, der bei fast allen Spielern bis an ihr Lebensende nicht einsetzt.
(Für einen kleinen Betrag spiele ich natürlich selbst auch Lotto, mit der Hoffnung auf einen großen Gewinn. Meine Zukunft aber plane ich selbst und ich suche und finde auch jetzt schon viele glückliche Momente in meinem Leben, ohne den großen Geldregen.)

Zurück zur Frage: Ein Radionik-System sollte man sich erst dann zulegen, wenn einem die Regeln der Radionik (und des Lebens) halbwegs bekannt sind. Ist das der Fall, dann würde ich zuerst ausführlich die auf dem Markt befindlichen Systeme vergleichen und mir zu jedem System die folgenden Fragen stellen: Komme ich mit dem System gut zurecht? Ist es so flexibel, dass ich alles, was ich benötige, auch machen kann? Ist es ein System, das wächst und weiterentwickelt wird? Kann ich Radionik-Datenbanken selbst erstellen oder mit anderen tauschen? Was kostet das System im Vergleich zu den anderen Systemen? Sind die Datenbanken kostenpflichtig? Was kostet mich das System im Unterhalt bzw. welche Folgekosten gibt es? Werde ich nach dem Kauf vom Hersteller mir angemessen betreut? Gibt es Seminare und Weiterbildungsveranstaltungen?

Peter W. Köhne

Natürlich sich erst einmal schlau machen, Bücher lesen, Seminare besuchen, evtl. eine Ausbildung machen. Als Zweites viel üben, Erfahrungen machen und sich immer weiter entwickeln.

Ernst Stimmer

Zuerst ist es immer hilfreich wenn der Anfänger gewisse energetische Erfahrung mitbringt und ansonsten auch sich mit dem Tensor oder einem Pendel beschäftigt hat. Ebenso unterstützend für die Klientenbetreuung ist eine Ausbildung der Richtungen Heilkunde, Psychologie, Energetik oder/und Psychosomatik. Natürlich ist es wichtig die Radionik und deren Analysen unvoreingenommen zu betrachten und anzunehmen ohne diese zu falsifizieren. Dmit ist gemeint, dass sehr wohl unerwartete Ergebnisse ermittelt und provozierende Resultate aufgezeigt werden können. Dies erfordert einen aktiven und umsichtigen Austausch mit dem Klienten, ohne ihn zu verunsichern.

Claudio Romanazzi

Wer Radionik effektiv betreiben möchte, kommt meiner Meinung nach um eine Ausbildung nicht herum. Auf alle Fälle so viel Literatur über Radionik lesen, wie es nur möglich ist. Radionik ist ja keine einheitliche Lehre, sie ist ein Konglomerat von verschiedensten Strömungen und jeder muss da seinen individuellen Weg suchen und finden. Ganz allgemein – wer sich von einem bestimmten Weg angezogen fühlt, der ist da ganz richtig und sollte sich davon auch nicht mehr abbringen lassen. Wichtig finde ich auch, dass man nicht erwarten darf, gleich meisterhaft mit dem Thema umgehen zu können. Das kann man nicht, denn man ist ja Anfänger. Ebenso wichtig finde ich eine stetige Anstrengung, sich dem Thema zu nähern. Nicht in einer Woche so und in der nächsten Woche anders. Letztlich läuft das wieder auf eine Ausbildung heraus – ich weiß. Aber Qualität hat ihren Preis in Lebenszeit und Bemühen.

H.O. Dittmer

Da Meister in den allerseltensten Fällen vom Himmel fallen: Geduld und Gelassenheit als Schüler oder Autodidakt (eben wie überall), nicht gleich (finanziell) belasten mit großen Radionik-Lösungen (gleichgültig ob „real“ oder „virtuell“), sondern erst lesen, lesen, lesen und die „radionische Denke“ mit der eigenen auf Übereinstimmungen überprüfen.
Dann erst mal (nach persönlicher Einschätzung) „klein“ einsteigen, vielleicht erst mit einer „anfassbaren“ (tangible) Variante, wie z. B. ein „Radionik-Rechner“ oder ein „Schwingungsgenerator“ mit Drehreglern! Ich habe zu viele Behandler getroffen, die tolle Radionikgeräte nur noch als Dekostück benutzen, weil sie nicht richtig damit klar gekommen sind …
Nicht schlecht wäre das „hinterherige“ Vergleichen mit anderen bestehenden (alternativen) Diagnose-/Analyseergebnissen (welche ihrerseits schlüssig sein sollten; natürlich jeweils gleiche Ebene) und (Selbst-) Kritikfähigkeit …
… obwohl völlig verpeilte („objektiv falsche“) Radionik-Analysen ebenfalls zu überraschend optimalen Balancierungsresultaten führen können ;-).

Claudio Romanazzi

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(​​Claudio Romanazzi)

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