​7: Welche Fehler sollte man als Anfänger vermeiden, was sie die Hauptfallen?

Hans Peter Zimmermann

Keine Knöpfchendrücker-Mentalität! Radionik muss man genau so seriös betreiben wie jede andere Therapie-Methode. Und nur weil der radionisch programmierte Geldsegen nicht kommt, heisst das nicht, dass Radionik nicht funktioniert.

Winfried Veldung

Sich nicht unter Leistungsdruck stellen. Nicht um jeden Preis, auch den der Mogelei, Erfolg haben zu müssen. Mehr auf die eigenen heilerischen Fähigkeiten vertrauen als auf das Gerät. Der Radioniker der Menschen oder/und Tiere behandelt, sollte sich in erster Linie als Heiler verstehen, der jetzt mittels der radionischen Methode die notwendigen Heilinformationen gibt und nicht als Techniker handelt.

Hermann Grösser

Den eigenen Fähigkeiten zu wenig trauen und den Werbebotschaften der Gerätehersteller zu viel Glauben schenken! Siehe dazu auch vorhergehende Frage. Bei bildgebenden Dateien die suggestiven Fallen vermeiden, sie können Nocebo-Effekte hervorrufen. Die computergestützte Radionik ist keine Computertomographie (CT)! Zu beachten gilt ferner, dass eine Zertifizierung welcher Art auch immer keine therapeutische Erfolgsgarantie für bewusstseinsrelevante Systeme ist.

Heinz Röslmeier

Sich nicht selbst zu glauben, d.h. die eigene Vorgehensweise in Frage stellen und den gemachten Versprechen der Hersteller einen Glaubensfreibrief zu geben.

Raffael Schindele

Alles, was versucht das eigene Weltbild verändern soll, deklariere ich als Falle. Radionik ist in meinem Begriff eine Technologie des Geistes. Alles was von „Außen“ kommt und nicht verinnerlicht ist verblendet und führt oft nicht zum gewünschten Erfolg. Radionik kann meiner Meinung nach jeder verantwortungsvolle Mensch beginnen.

Günter Geisert

man sollte sich ein eigenes Bild machen und offen sein für andere Meinungen und diese kritisch prüfen.

Harald Rauer

Nicht mehr Erwartungen an Erfolge stellen, als Du bei jeder anderen Sache auch stellen würdest, mit der Du Dich beginnst zu beschäftigen. Wenn Du z. B. ein Musikinstrument erlernen wollen, sagen wir Klavier, würdest Du Dich dann nach 3 Monaten zu einem Wettbewerb am Konservatorium anmelden? Ich habe es tatsächlich erlebt, dass Anwender nach 2-3 Wochen enttäuscht angerufen haben, dass sich bei ihren Demenz-Kranken Patienten keine Besserung eingestellt hat. Also: keinen Erfolgsdruck aufbauen… alles braucht seine Zeit. Fange mit „kleinen Schritten“ an. Nicht gleich der MS Patient, erstmal eine Erkältung oder vielleicht eine Allergie.

Dabei solltest Du auf Dein inneres achten um festzustellen, ob die Methode wirklich für Dich geeignet ist, denn nur, wenn Du mit der für Dich geeigneten Methode arbeitest, werden sich auch Erfolge einstellen. Nur weil XYZ mit dem und dem Gerät oder der und der Methode super Erfolge hat, heißt das noch lange nicht, dass Du damit die gleichen schönen Erfolge haben musst. Finde Deinen eigenen Weg und habe Mut, Deinen Ergebnissen zu vertrauen. Überlege Dir, wie oft ein Kind hinfällt, bis es sicher laufen kann.

Wolfgang Bucher

Der größte Fehler könnte darin liegen zu glauben, dass Radionik-Systeme bedingungslos Wünsche erfüllen (wie bereits zuvor ausgeführt).

In meinem Verständnis ist das Radionik-System „nur“ ein Werkzeug, welches die zwischen Therapeuten und Klienten (radionisch) ausgearbeiteten Ziele in Realität umsetzen soll. Das Wichtige bei der Geschichte sind also der Therapeut und der Klient, nicht das Radionik-Gerät.

Es muss außerdem immer darum gehen, die Ursachen für den aktuellen Zustand des Klienten zu finden und zu eliminieren, denn eine dauerhafte und zufriedenstellende Lösung des Problems eines hilfesuchenden Menschen kann nur dadurch erreicht werden. Eine Symptomunterdrückung ist nur ein kurzfristiger Erfolg, der das Problem nicht löst.

Peter W. Köhne

Ich würde nicht von Fehlern sprechen. Radionik ist eine empirische Methode und entwickelt sich auf der Basis von Versuch und Irrtum, Dr. Abrams ist das beste Beispiel dafür. Wenn ein Weg nicht zum Ziel führt, ist es ein anderer, es gibt aber immer einen. Hier ist Kreativität gefordert und Selbstvertrauen. In einem meiner Bedienungshandbücher steht der Satz: „Habe Vertrauen in deine Arbeit, habe Vertrauen in dich selbst“. Auch soll man sich nicht durch andere irritieren lassen, denn diese können möglicherweise richtig liegen aber auch vollkommen falsch. Daher ist die eigene Erfahrung so wichtig. Noch ein Punkt, nach über hundert Jahren hat es die Radionik nicht mehr nötig zu beweisen, dass sie funktioniert. Wie sagte Richard Bach: „Unverständnis hindert die Wahrheit nicht daran, wahr zu sein“!

Ernst Stimmer

Die Resonazen mit der Somatik zu verwechslen oder diese eins zu eins zu übertagen, da die Radionik die Somatik werder beweisen noch ausschliessen kann. Die Ursache einer Erkrankung ist ungleich dem Beschwerdeort. Jemand der die Krankheit oder das Problem als Resultat der Analysen erwartet kann enttäuscht werden, da die Radionik ja immer den Menschen als Ganzes betrachtet. Ebenso ist es wichtig, dass beim Analysieren bedacht wird, dass das Energiesystem in Bewegung gebracht wird (auch ohne Besendung) und somit vorallem gezielte Analysen getätigt werden sollten. Diese Vorghensweise bringt auch aussagekräftige Resonanzen.

Claudio Romanazzi

Ich hatte es im vorigen Punkt bereits erwähnt. Man darf nicht denken, dass man mit der Anschaffung eines Radionkgerätes der große Meister ist. Das ist man NICHT. Erst durch viel Übung und der richtigen Geisteshaltung wird man zum Meister. Das dauert natürlich seine Zeit, die Viele nicht abwarten wollen und munter drauf los ‚radionisieren‘. Das halte ich für einen großen Fehler, denn wenn die Wirkungen ausbleiben, verlieren die meisten Anwender, die alle das Potenzial für einen guten Radioniker haben, die Lust und gehen der Profession verloren. Ein guter Radioniker hört überhaupt nie auf zu lernen, sich weiter zu bilden und das Gelernte in seine persönliche Radionik einzubauen.

H.O. Dittmer

Nicht nur als Anfänger sollte man immer wieder auf „Erdung“ achten und gegen das fast zwangsläufig in den Anfangsjahren aufkommende ungute „Machtgefühl“ bzw. das Abheben ankämpfen, weil man etwas bewirken kann, was andere nicht so ohne weiteres können. Denn das trübt den Blick und kann die Gabe zerstören (manchmal, ohne dass das der „Abgehobene“ selbst merkt)!

Außerdem sollte man immer wieder überprüfen, wie weit die eigenen Störungen und Ängste die Analyse eines Probanden überlagern (Projektionen sind nicht selten) – und möglichst eigene Neutralität im jeweiligen „Reorganisationsprozess“ walten lassen (keine Parteinahme! Beispiel: in Mobbingfällen ist oft nicht klar, wer Opfer und wer Verursacher ist, ob es nur Opfer oder nur Verursacher gibt usw.).

Und man sollte sich nicht nur mit Radionik befassen, sondern auch ausgiebige Denkpausen mit angrenzenden und gänzlich abweichenden Themengebieten füllen. Denn sonst droht „Fachidiotie“, Realitätsverlust (und/oder Schlimmeres)!

Radionik ist nicht standardisiert, deshalb haben andere Radioniker oft andere Auffassungen, die nicht falsch sein müssen. Dieser Umstand tut deren Radionik und ihrer Wirksamkeitsrate meist keinen Abbruch.
Zudem sollte man seinen Frieden mit anderen medizinischen Auffassungen machen und akzeptieren, dass der Mensch so ist, wie er ist (letzteres fällt mir selbst oft immer schwerer, je älter ich werde).
Und alle Ergebnisse sollten auf Plausibilität überprüft werden, denn letztendlich steht kein Hersteller gerade für die Ergebnisse, sondern nur man selbst. Wie man’s nicht machen sollte: dem Patienten/Klienten einen Packen Ausdrucke in die Hand drücken und/oder ihm etwas erklären, was man selbst nicht versteht, mit den Achseln zucken, auf den Rechner zeigen und sagen „Ich war’s nicht!“.

Claudio Romanazzi

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(​​Claudio Romanazzi)

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