​Der 'grausame' Radionik-Klient

Radionik kommuniziert

Wenn Sie heute in der Radionik erfolgreich sein wollen, haben Sie einen ganz wichtigen – vielleicht sogar den allerwichtigsten Faktor – ständig zu beachten: Ihren Klienten. Ich nenne diesen Radionik-Klienten im folgenden Text einfach ‚der Klient‘ als einzelne Person.

Radionik gekonnt!

Nehmen wir an Sie sind ganz groß in der Handhabung von Radionik. Und Sie haben unzählige Vorgehensweisen dafür entwickelt – vielleicht von Ihrer Ausbildung her, vielleicht auch selbst entwickelt. Einige der Verfahrensweisen haben Sie bereits ausprobiert und verfeinert. Die ganze Nachbarschaft, alle Freunde und Verwandte sind begeistert. Bei einem Gläschen Eierlikör auf Tante Lisbeths 75. Geburtstag werden Sie dann schließlich doch überredet: Sie eröffnen eine Radionikpraxis! Damit sich das Ganze auch trägt, und Sie nicht umsonst gepaukt und sich angestrengt haben, wird schnell der Entschluss gefasst, dass Sie auch einen kleinen Ratgeber über Radionik herausgeben. Jeder, der zu Ihrem Klienten wird, erhält diesen Ratgeber über die ‚richtige‘ Radionik und verbreitet sie weiter. Zusätzlich haben Sie sich überlegt, dass Sie doch einige passende Produkte, die Sie selbst auch gerne nutzen, empfehlen könnten.

Sie schlagen ein wie eine Sahnetorte auf dem Rentnerschiff! (bitte entschuldigen Sie diesen Ausdruck). Ihr Geschäft läuft gut, und Sie haben Spaß an der Radionik, sie wird zu auch zu Ihrem Hobby. Die Liste Ihrer Klienten wir immer länger – auch Ihre Leser sind von Ihnen und den Empfehlungen und radionischen Verfahrensweisen angetan. Hin und wieder verlieren Sie auch einmal Klienten, dafür kommen jedoch auch immer neue nach – die Interessen ändern sich eben auch in der Radionik!

Nachdem Sie Ihr ‚Geschäft‘ eine Weile betrieben haben, verlässt Sie manches Mal die Lust an der Radionik. Ihre Kommunikation, die Ihnen früher locker von der Hand ging, wird etwas fad, geschäftsmäßig eben. Und da passiert es: Der Klient, diese grausame Gestalt, meldet sich zu Wort (oder eigentlich macht er das Gegenteil!). Zuerst waren es nur ein paar Abmeldungen. Dann aber doch ein ganzer Schwung.

Was ist passiert?

Nun, Ihr Klient hat nicht viele Möglichkeiten, Ihnen zu zeigen, dass Sie sich nicht für ‚ihn‘ interessieren. Eine der wenigen Möglichkeiten für ihn ist es, die Kommunikation mit Ihnen einzustellen oder zumindest einzuschränken, die Sie mit ihm führen wollen/müssten, geschweige denn Sie überhaupt zu kontaktieren. Das sind die ersten Alarmsignale, die Sie nicht übersehen dürfen. Ich möchte hier nicht sagen, eine Gesprächsrate von soundsoviel Prozent ist gut oder schlecht. Denn das kann von vielen Faktoren abhängen. In der Radionik gibt es zwar ‚Durchschnittswerte‘ aber letzten Endes zählen die nur bedingt! Interessieren Sie sich für Ihre Klienten, steigen diese Zahlen ganz automatisch. Achten Sie darauf, welche Form der Kommunikation besonders gut ‚läuft‘. Orientieren Sie sich daran für die Zukunft!

Wenn Sie den Klienten außer Acht lassen, kann er plötzlich nur noch eines tun: sich abmelden! Das ist dann aber auch nicht wirklich grausam, sondern eine logische Konsequenz aus Ihrem eigenen Verhalten. Zuerst wird nur nicht Bericht erstattet. Das ist für Sie der Zeitpunkt aufzumerken, Ihr Verhalten, ja Ihre ganze Einstellung zur Radionik zu überdenken. Wenn Ihre vorformulierten Textbausteine nicht gelesen werden, werfen Sie sie alle über Bord! Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen. Das funktioniert nicht nur im Märchen, sondern auch in der Radionik perfekt.

Das Schöne ist: Ihr Klient wird es auch wieder merken, wenn Sie nach einer nicht so guten Phase wieder einen zweiten Anlauf nehmen! Und dann dankt er Ihnen das mit neuem Elan in der Kommunikation in der Radionik.

Claudio Romanazzi

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(​​Claudio Romanazzi)

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