Wie kommt man eigentlich zur Radionik

RadionikerInnen sind ja sicherlich nicht häufig gesät und man fragt sich unwillkürlich, wie sich diese eher seltene Spezies denn wohl (aus-)bildet. Die Lebensläufe in der Radionik lesen sich mehr oder weniger alle gleich – der Eine will medizinisch tätig werden, ohne eine Universität besucht zu haben oder ein Heilpraktikerstudium zu absolvieren (und natürlich auch ohne zu bedenken, dass Radionik auch studiert sein will), den Anderen faszinieren die Möglichkeiten, welche die Radionik zu bieten hat. Doch lassen wir eines der Mitglieder der englischen Radionikgesellschaft zu Wort kommen.

Meine Reise zur Radionik

von Evelyn Allen

Es war im Jahr 1985, als jemand meinte, dass es mir wohltun würde, wenn ich mich in radionische Behandlung begeben würde. Ich hatte nie zuvor von Radionik gehört, aber ich lieh mir ein Buch und wurde hier mit dem Konzept des Pendelns bekannt gemacht. Ich wurde dadurch so weit überzeugt, von dem, was ich gelesen hatte, dass ich eine Radionikbehandlung bei jemanden begann, der von der Direktorin einer lokalen Privatschule als ’sehr bemerkenswerter junger Mann‘ beschrieben wurde.

Es dauerte nicht lange, bevor ich einige erstaunliche Veränderungen bemerkte. Meine Haut wurde weich und glatt, mein ständiger Hunger, der von einem Gefühl der Schwäche und Leere begleitet war, verschwand, meine Vitalität verbesserte sich sehr und die Häufigkeit meines Wasserlassens war nicht länger ein Problem. Es schien, als wenn alle Medikamente, die ich in den ersten 20 Jahren meines Lebens durch meinen Mund, als Injektion und als lokale Cremes in mich und an mich heran gelassen hatte, die Gifte und Toxine in meinen Körper hinein gedrückt hätten, welche er verzweifelt versuchte, durch meine Haut (Ekzem) und meine Nase (schwere Rhinitis) auszuscheiden und so Probleme der inneren Organe verursachte. Das Ekzem begann als Kleinkind, die Rhinitis in der frühen Kindheit.

Die radionische Behandlung wurde fortgesetzt und akute Probleme wie Rückenschmerzen wurden erfolgreich entsprechend behandelt, wenn sie auftraten. Meine Faszination wuchs immer mehr. Im Jahr 1987 war mein Interesse und meine Dankbarkeit so gewachsen, dass mein Radioniker mir eine seiner Fallstudien überließ, anonym natürlich. Er meinte dazu, dass ich eines Tages vielleicht in Betracht ziehen könnte, die Radionik zu erlernen. Das erwies sich als der entscheidende Faktor. Ich näherte mich meinem 50. Geburtstag und fragte mich, was ich mit dem Rest meines Lebens anfangen sollte. Ich schrieb an die (englische) Radionische Gesellschaft, besuchte den Einführungstag im Sally Higham’s Haus (drei Studenten und drei Tutoren!), kaufte mir ein Anatomiebuch, lernte, bestand die Prüfung und wurde dann zum Studium zugelassen.

Zuerst war ich überzeugt davon, dass ich dazu nicht taugte, und mein mangelndes Selbstbewusstsein machte meine Tutoren wahnsinnig, ich war aber zielstrebig. Ich wusste, dass es das war, was ich tun wollte. Schrittweise erarbeitete ich mir eine Grundlage.

Klassisches Basis 10 Radionikinstrument

Klassisches Basis 10 Radionikinstrument

Die meisten von uns kommen zur Radionik, weil sie anderen Leuten helfen wollen. Wir merken dann allerdings schnell, dass wir an unsere Grenzen stoßen, wenn wir anfangen die Unermesslichkeit eines jeden Individuums zu verstehen. Wir sind alle so viel mehr als unsere physischen Körper; wir haben Geist und Gefühle und Intuition und andere Ebenen der Wahrnehmung, die viel feiner sind als die Zellen und Gewebe. Und auch diese brauchen Heilung, tatsächlich ist es dieses feinstoffliche Gebiet, in dem wir anfangen müssen. Wenn wir den stillen Geist kultivieren und ‚unschuldig‘ werden, woran der ’sehr bemerkenswerte junge Mann‘ mich ständig erinnert, dann wird uns durch unser Pendeln gezeigt werden, was wir tun müssen. Der Radioniker agiert auf subliminaler Ebene als Überträger und Zwischenstation zum Patienten, als Erinnerung an das perfekte Energiemuster, die Blaupause des Teils des physischen oder feinstofflichen Teils der Anatomie, der gefährdet ist. Der Patient wird den Rest erledigen. Der Patient erledigt immer die Heilung, wir vergessen das oft zu unserem Schaden.

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Nun, wir sehen in dieser kurzen Schilderung eine gewaltige Entwicklung, von einer Radionikpatientin zur gebildeten und einsichtsvollen Radionikerin. Ich kenne Evelyn Allen persönlich und kann nur bestätigen, dass sie hingebungsvoll an und mit ihren Patienten arbeitet und als Laie gelernt hat, radionisch professionell zu arbeiten. Der Weg zur Radionik ist nicht steinig, er ist faszinierend, er besetzt den Geist, er lässt keine Nebeninteressen zu – so war es bei Evelyn und so war es bei mir.

Claudio Romanazzi

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