Die klassische Radionikanalyse

Im ersten Teil hatten wir untersucht, welche Möglichkeiten und Chancen, aber auch welche Fallen und Unmöglichkeiten Radionikanalysen mit durch Zufallsgeneratoren ausgerüsteten Systemen bieten.

In dieser Folge gehe ich auf die klassische Radionikanalyse ein, die nicht nur einen handhabbaren Überblick über den Probanden liefert, sondern auch in der Lage ist, den Verlauf der radionischen Behandlung zu dokumentieren.

Nun, wie geht man da vor? Genau so, wie im ersten Teil geschildert, muss der Radioniker den ‚Stoff‘, den er analysieren will, vor einer Radionikanalyse studiert haben. Es geht nicht, dass man ohne Kenntnis der Parameter abfragt, was denn nun bei der Versuchsperson los ist.

Erste Voraussetzung für eine Radionikanalyse des menschlichen Körpers ist deswegen das aufmerksame Lesen eines guten Anatomiebuchs. Wohl gemerkt – es geht hier nicht um das Lernen der gesamten Anatomie, es geht darum, die im Buch enthaltenen Fakten so aufmerksam zu lesen, dass das Unterbewusstsein damit in die Lage versetzt wird, Pendelaussagen zu treffen.

Erste Zwischenbemerkung: eine klassische Radionikanalyse wird radiästhetisch durchgeführt, d.h. mit Pendel, Rute oder Reibeplatte. Radiästhesie bedeutet, dass der menschliche Körper als ‚Zeigegerät‘ verwendet wird, um Informationen, die nur unbewusst vorliegen, anzuzeigen. Genau aus diesem Grund brauchen wir auch kein bewusstes Wissen über das, was wir pendeln. Wir müssen dieses Wissen nur unbewusst vorliegen haben.

Zweite Zwischenbemerkung: wer nun meint, dass dies alles doch sehr schwammig sei, dem sei gesagt, dass die Menschen, die zur Radionik kommen, ja meist bereits ohne Erfolg durch die Mühlen der Schulmedizin gegangen sind. In der Schulmedizin wird mit bewusstem Wissen gearbeitet und da dies erfolglos war, ist es gar nicht so verkehrt, mit unbewussten Ansätzen zu arbeiten.

Zurück zum Thema. In der klassischen Radionikanalyse werden 22 Körpersysteme abgefragt. Einmal wird nach der ‚Abweichung von funktioneller Perfektion‘ gefragt. Damit ist Folgendes gemeint. Ein gesunder Säugling hat keinerlei Abweichungen. Je älter ein Mensch wird, desto mehr weichen die Systeme ab – abhängig von seiner Lebensführung und Stressbelastung, sowie von seiner genetischen Disposition natürlich.

Kommt nun ein Klient zur Radionikanalyse, so wollen wir den augenblicklichen Zustand erfassen (um ihn natürlich später im Verlauf der Radionikbehandlung mit den Nachfolgezuständen zu vergleichen). Deswegen wird in einem zweiten Schritt die Abweichung des schlechtesten Punktes ermittelt. Beispiel: Wenn die Haut einer 30-jährigen Person eine durchschnittliche Abweichung von 30% aufweist (also noch relativ gesund ist), könnte ein einzelner Pickel eine Abweichung von 60% oder 70% haben. Diesen Unterschied treffen wir, damit uns keine Ausreißer entgehen.

Hier ein Ausschnitt aus dem Analyseblatt, welcher die Körperanalyse zeigt:
Radionikianalyse

Man sieht hier die 22 Körpersysteme, die wir in der klassischen Radionik analysieren. Die linke Kurve mit den ausgefüllten Punkten kennzeichnet die ‚Abweichung von funktioneller Perfektion‘ dieses Musterklienten. Die rechte Kurve mit den offenen Punkten zeigt die Werte der entsprechenden ’schlechtesten Punkte‘ des jeweiligen Systems.

Unter bestimmten Bedingungen wollen wir auch wissen, was denn das für ein schlechtester Punkt ist und schreiben zur späteren Verwendung dann auch gleich noch die dazu gehörige Rate auf.

Das interessante an diesem Verfahren ist, dass es uns ermöglicht, den Verlauf des Zustands sichtbar zu machen. Die erste Re-Analyse wird in rot, die zweite in grün aufgezeichnet. Es ergibt sich dann folgendes Bild (Live-Beispiel):
Radionik Reanalyse

Wir sehen hier eine zwei Mal reanalysierte klassische Analyse. Deutlich ist sichtbar, dass die radionische Behandlung zu Veränderungen geführt hat.

Die erste Re-Analyse (rot) hatte bereits Verbesserungen gebracht – das erkennt man an den nun geringeren Abweichungen im Vergleich zur ersten Analyse (blau). Die zweite Re-Analyse (grün) zeigt jedoch ein gemischtes Bild. Teilweise sind die Werte noch besser geworden, teilweise jedoch auch schlechter (Geschlechtssystem).

Diese Form der Verlaufverfolgung hat den Vorteil, dass wir uns mit unseren Klienten wesentlich fokussierter über die verschiedenen Teile unterhalten können, als wenn uns der Verlauf nicht vorliegen würde. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Überblick über den aktuellen Zustand
  • Verlaufskontrolle des Zustands
  • Erfahrene Radioniker sehen ‚auf einen Blick‘, was los ist.

Was wird noch analysiert? Nun, da hätten wir zunächst einmal das gesamte feinstoffliche System (Mentalkörper, Astralkörper, Ätherkörper, sowie die neun großen Chakren), verschiedene Indexwerte und – last not least – natürlich die Ursachen, die zu diesem Zustand geführt haben. Auf weitere Einzelheiten einzugehen, würde hier zu weit führen.

Die Ursachen werden dann noch gesondert analytisch behandelt. Sie werden in eine Reihenfolge gebracht, die uns dann letztlich zeigt, wo ‚die Hunde begraben‘ sind. Hier ein Beispiel von einer Schülern, die das grafisch besonders schön aufbereitet hatte:
Radionik Ursachenhierarchierung

Statt einer unsortierten Liste ist hier die Hierarchie der Ursachen zu sehen: die vorhandene Furcht basiert auf einem emotionalen Schock und einem traumatischen Schock in der ersten Ebene. Der emotionale Schock basiert auf Stress, der traumatische Schock auf einer Überstimulation des Mentalkörpers und weiterem Stress in der zweiten Ebene.

Nachteile? Mir fallen keine ein. Man muss pendeln (oder mit einer Rute oder Reibeplatte) umgehen können, ok. Wenn man das jedoch kann, steht der Systematisierung der Radionikanalyse nichts mehr im Weg. Eine sehr gute Hilfe dazu bietet der gerade neu erschienene Videokurs für radionisches Pendeln.

Diese Systematisierung – so meine Meinung – ist eine unabdingbare Voraussetzung dafür, mit der dem Anlass gebotenen Sachkenntnis mit dem Klienten kommunizieren zu können. Weniger System würde ihn eher mit seinen Problemen allein lassen. Na klar, man muss die Ergebnisse auch für den Laien übersetzen können, aber das ist wieder ein anderes Thema.

Zusammenfassung: die klassische Radionikanalyse bietet mittels ihrer sehr systematisierten Darstellungsweise einen guten Überblick über den Zustand eines Probanden. Eine Verlaufskontrolle ist integriert. Und der Weg zur Heilung oder Harmonisierung wird praktisch vorgegeben.

Claudio Romanazzi

Bitte hinterlassen Sie unten einen Kommentar!
Bitte beachten: "Ich antworte nicht auf alle Kommentare, ich lese jedoch jeden einzelnen! Wenn ich auf Ihren Kommentar nicht antworte, dann bedeutet es höchstwahrscheinlich, dass ich mit Ihnen übereinstimme und nichts Bedeutendes hinzuzufügen habe. Ich schätze Ihren Kommentar sehr. Er spielt eine gewichtige Rolle für zukünftige Artikel. Bitte scheuen Sie sich nicht, alles zu schreiben, was Sie bewegt. Spam wird übrigens immer ausgefiltert und entfernt."
(​​Claudio Romanazzi)

Leave a Comment:

Leave a Comment: