​Kreativität in der Radionik

Radionik ist eine kreative Disziplin

Majorie de la Warr sagte einmal über ihren Mann Geroge de la Warr, er habe alle fünf Minuten eine neue Idee für die Radionik. Was waren das für Ideen und für welchen Zweck setzte er seine Kreativität ein? Nun, es ging und geht natürlich um Radionik. Die Frage lautet, wie kann ich Radionik effektiver und einfacher machen, damit ich meine therapeutischen Ziele besser erreichen kann?

Befassen wir uns doch in diesem Artikel einmal mit der Kreativität – also mit der Fähigkeit und Eigenschaft, innovativ zu denken und zu handeln und die Dinge dann idealerweise auch umzusetzen und nicht als ‚Gedankenleichen‘ abzuheften. Unser Vorsatz sollte sein, es sich zur Gewohnheit zumachen, jeden Tag eine neue kreative Idee zu haben. Das ist möglich, wenn man wirklich die Absicht hat und sich die Zeit nimmt, immer wieder neue Radionik-Ideen zu entwickeln.

Neueinsteiger in der Radionik

Vielen Neueinsteigern in der Radionik geht es so, wie es auch mir am Anfang ging: Eine kreative Idee für ein eigenes Problem ist nicht erkennbar, von neuen Anwendungsfeldern ganz zu schweigen. So ist es nahe liegend, zunächst mit dem zu starten, was man gelernt oder sich angelesen hat, denn damit besteht die Möglichkeit, das Radionikhandwerk mit der Praxis zu erlernen.

Und die Radionik-Ideen entstehen mit der Zeit, glauben Sie mir.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass jeder Mensch in der Lage ist, ständig neue kreative Ideen zu entwickeln. Ich bin überzeugt davon, dass dies vor allem von der Absicht und der Leidenschaft abhängt, mit welcher man sich einer neuen kreativen Idee öffnet. Sie können nur dann neue Radionik-Ideen entwickeln, wenn man mit der Herausforderung in Resonanz geht, eine Idee anzunehmen und umzusetzen.

Was ist damit gemeint?

Nun, vielleicht sind Sie, lieber Leser, auch meiner Ansicht, dass alles in unserer Welt aus Energie besteht. Denken Sie an die Elektronen, von denen Sie sicher in der Schule etwas gehört haben. Vielleicht erinnern Sie sich, mit welch unglaublicher Geschwindigkeit diese kleinen Teilchen um ihren Atomkern sausen – angetrieben von Energie. Von was denn sonst? Dann gibt es noch andere winzige Teilchen, die bestehen nicht aus Elektronen oder anderen atomaren Bestandteilen, sondern aus Wellen, aber auch das ist Energie.

Keine Angst, das wird jetzt kein Physikunterricht, es reicht, wenn wir uns ein wenig erinnern und dem Gedanken zustimmen können, dass alles in unserer Welt aus Energie besteht. (Wenn Sie mehr wissen wollen, sollten Sie bei Youtube und/oder bei Wikipedia entsprchende Hinweise finden.)

Auf der anderen Seite haben Sie sicher schon einmal etwas von eingeschränkter Wahrnehmung gehört. Wir Menschen sind so gemacht, dass wir zwar alles, wirklich alles um uns herum registrieren und im Unterbewusstsein abspeichern können (und das auch tun, wie Hypnoseexperimente bestätigt haben), dass wir aber mit dem Bewusstsein nur einen Teil unserer Umgebung wahrnehmen. Wir leben sozusagen ständig mit einer Art Informationsscheuklappen – und das ist gut so, sonst wären wir wahrscheinlich längst an Reizüberflutung zu Grunde gegangen.

Was wir wahrnehmen, hängt stark von unserer inneren Einstellung ab. Es gibt Menschen, die entdecken ständig neue Stolpersteine auf ihrem Weg, und andere Menschen, die haben einen Glückstreffer nach dem anderen. Die Ersten sind meist die Opfer, die zweiten sind meist die Macher. Opfer sind selten in der Lage, kreative Ideen wahrzunehmen, Macher fließen davon über.

Was hat das Ganze nun damit zu tun, kreative Ideen zu finden und neue Radionik-Ideen zu entwickeln? Kreative Ideen sind zuerst kreative Gedanken. Richtig?

Falsch!

Gedanken sind Energie und die muss bekanntlich irgendwo her kommen. (Auch das haben wir irgendwann in der Schule gelernt: Energie kann nicht verloren gehen, sie kann nur umgewandelt werden.) Ideen müssen also zuerst etwas anderes sein.

Ideen sind zuerst geistige Energie, deren Quelle noch keiner wirklich kennt. Viele nennen diese Energie Gott oder Höhere Macht, für einige ist das vor allem ein Fühlen, dem man keinen Namen geben kann, manche würden sie Göttliche Matrix oder Akasha-Chronik nennen.

In dieser geistigen Energie ist jede Idee, auch jede neue Radionik-Idee, bereits vorhanden. Die Informationen, nach denen wir Menschen suchen, gibt es längst. Sie sind alle schon da (auch diejenigen, nach denen wir Mangels Kenntnis noch gar nicht suchen können). Die meisten Menschen können sie nur nicht wahrnehmen, weil sie nicht darauf eingestimmt sind. Sie sind nicht auf Empfang, weil ihnen zum einen nie jemand erklärt hat, wie das geht, und zum anderen die Resonanz nicht stimmt. Wer sich nicht auf Bildhauerei einstelen kann, wird nie ein Bildhauer werden!

Wenn man neue kreative Ideen entdecken will, dann stellt man zuerst den Empfänger ein und stimmt sich damit auf dieses geistige Füllhorn ein.

Man stelle sich einfach mal vor, dass wirklich alles schon da ist, man muss nur durch Absicht und Einstellung dafür sorgen, dass diese geistige Energie zu Gedankenenergie werden kann – und zwar zu den eigenen, persönlichen Gedanken. So entstehen neue Ideen im Kopf und man wird andere Radioniker nicht nachahmen müssen.

Und ganz nebenbei sind wir hier mal wieder mitten im Thema Radionik. Bei der radionischen Projektion geht es genau darum: Absicht und Einstellung.

Wenn man nicht aufhört zu denken, dass einem nichts einfällt, dann passiert auch nichts. Wenn man so etwas denkt, dann kann einem auch nichts einfallen, denn man ist in Resonanz mit Resignation und Stagnation. Man muss anfangen zu denken, dass im Geiste alles schon vorhanden ist und zu einem kommt. Bleibt man offen und auf Empfang und gönnt sich dann jeden Tag eine ruhige Zeit, dann gibt man den geistigen kreativen Ideen eine echte Chance, zu Gedanken zu werden.

Hier drei Methoden, die gut funktionieren

Sich eine Pause gönnen, ins Freie gehen, den Blick schweifen lassen, wo möglichst nichts im Wege steht, auf Tagtraum-Modus umschalten, d.h. ins Unendliche blicken und dann einfach auf den nächsten Gedanken warten. Kabamm – Idee. Klappt nicht immer, aber oft.

Mit anderen eine Unterhaltung führen, zuhören und von den eigenen Absichten erzählen. Während man erzählt, redet man plötzlich über Dinge, die man noch nie zuvor gedacht hat. Da sprudeln dann von ganz alleine kreative Ideen aus einem heraus – manchmal einzelne Geistesblitze zu einem bestehenden Projekt, manchmal aber auch eine komplette neue Radionik-Idee.

Morgens beim Aufwachen auf seine Gedanken achten und sofort aufschreiben. Oft drehen sich diese um eines der Themen, die man am Tag zuvor ‚beackert‘ hatte und bringen wieder neue Kreativität ein. Das funktioniert besonders gut, wenn man ohne Wecker ausschlafen kann.

Die eigene Einstellung

Man sollte seine Einstellung verändern, aufhören zu denken, dass einem nichts einfällt (oder dass einem doch nun endlich mal etwas einfallen müsste), anfangen zu glauben, dass alles schon vorhanden ist. Es ist wirklich alles schon da, es berührt einen schon fast, jedoch nur wenn man in Resonanz kommt, wird man es als Idee wahrnehmen.

Jeder Mensch ist in der Lage, etwas Eigenes zu erschaffen, Kreativität ist uns angeboren. Stellt man seinen Empfänger auf Inspiration ein und erzwingt nichts, lässt man die kreative Idee einfach kommen, dann kommt sie. Sie fließt als geistige Energie ja sowieso, aber mit der eigenen Einstellung wählt man, ob sie an einem vorbei oder durch einen hindurch fließt.

Jeden Tag üben, auf Einstellung und Absicht achten und eigene Methoden entwickeln, dann werden nach einiger Zeit die kreativen Ideen nur so sprudeln. Man wird wählen können, was man zuerst tun will und einem am meisten Spaß macht.

Und dann klappt es auch mit dem eigenen Projekt, der eigenen Dienstleistung oder einer neuen Radionik-Idee, mit der man etwas wirklich Neues erschafft.

Claudio Romanazzi

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(​​Claudio Romanazzi)

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