​Mit Radionik zum Millionär?

Nehmen wir als Beispiel eine normale Radionikpraxis in England. Dort kostet ein Monat Radionikbegleitung ca. € 100.00. Und sagen wir, dass unser Beispielradioniker 30 ständige Patienten/Klienten hat, mal mehr mal weniger. Das ergibt im Monat ca. € 3000.00 Verdienst vor Steuern.

30 Patienten/Klienten – ist das viel? Kann man das schaffen? Nun, unsere (leider kürzlich verstorbene) Star-Radionikerin in England hat ständig so um die 350 Patienten betreut und das mit klassischer Radionik ohne Computer. Aber sie möchte ich nicht als radionische Durchschnittsverdienerin heranziehen, denn sie war eine absolute Ausnahme. Am Markt etablierte Radioniker schreiben meist so zwischen 50 und 100 Patientenrechnungen im Monat.

Das ergäbe mit der Zahl von oben zwischen € 5000.00 und € 10.000,00 an monatlichem Einkommen. Ist das viel? Oder ist das wenig? Welche Qualität muss man dafür abliefern, das ist hier – glaube ich – die Gretchenfrage. Denn um auf solch eine Anzahl von Patienten/Klienten zu kommen, muss man schon wirklich gute Arbeit leisten und diese natürlich auch kommunizieren können.

Als erstes Fazit muss man festhalten: wer mit der Radionik Geld verdienen will, muss radionisch etwas leisten. Geschenkt wird einem auch in der Radionik nichts. Wer sich einen guten Ruf aufbauen möchte, muss dafür sorgen, dass es auch etwas Gutes über einen mitzuteilen gibt. Nur wer dazu in der Lage ist, Radionik mit Ergebnissen zu produzieren, der wird die notwendige Anzahl von Patienten/Klienten anziehen können, um auf solche Zahlen zu kommen.

Radionik - MillionärSo weit, so gut, könnte man sagen. Was ist aber mit noch größeren Verdienstmöglichkeiten? Kann man durch das Anwenden von Radionik zum Millionär werden (nicht gemeint ist hier der Verkauf von Radionikgeräten – das ist ein reiner Warenhandel, der mit Radionik nur mittelbar zu tun hat)? Meine Antwort: wahrscheinlich!

Am Anfang steht mal wieder die Mathematik. Um Einkommensmillionär zu werden braucht man ein monatliches Einkommen von € 1.000.000,00 geteilt durch 12 (Monate). Das ergibt rund € 83.400,00. Um das mit unserem Beispiel oben zu erreichen, bräuchten wir demnach 834 ständige Patienten/Klienten. Eine fachgerechte radionische Begleitung dieserMenge halte ich trotz fortgeschrittener Computertechnik für unmöglich.

Wenn wir uns mal vor Augen halten, dass auch jeder der Hersteller der sehr aufwendigen Radionikcomputer letztlich den Geist des Anwenders für die eigentliche Quelle radionischer Veränderung hält, dann erscheint mir die geistige Verwaltung von 834 Zielen mit ihrem komplexen menschlichen Hintergrund gänzlich unmöglich. Vielleicht gibt es solche ‚Künstler‘, die das zu leisten vermögen. Das entzieht sich jedoch meiner Vorstellungskraft.

Also muss etwas Anderes her. Fragen wir uns doch zunächst einmal, was wir brauchen, um solche Umsätze zu erzielen. Da wäre zunächst der Gedanke an eine sehr hochpreisige Radionikdienstleistung. Wenn wir annehmen, dass es eine Dienstleistung gäbe, die pro Auftrag € 5000,00 an Umsatz erbringt, dann müsste man ’nur‘ noch ca. 17 davon pro Monat erbringen. „Nicht schlecht!“, mag man denken. Man vergisst jedoch nur zu leicht, dass der Monat nur ca. 20 Arbeitstage hat.

Und selbst wenn man kein Wochenende rechnet, man also 30 Tage zur Verfügung hat, dann sind es für diese 17 Aufträge doch nur je knapp zwei Tage, die zur Verfügung stehen. Kann man in dieser kurzen Zeit eine so ‚werthaltige‘ Dienstleistung erbringen, das dieser Preis gerechtfertigt ist? Und was könnte denn das für eine Dienstleistung sein? Und wie würde man in der zur Verfügung stehenden Zeit die Kundenakquise unterbringen?

Ok, man könnte nicht-radionische Tätigkeiten abgeben. Das würde jedoch bedeuten, dass die dadurch entstehenden Kosten wieder auf den Preis aufgeschlagen werden müssten, um wieder auf die angepeilte Million zu kommen.

Der zweite Gedanke betrifft den Massenmarkt. Einwegfeuerzeuge kosten in der Herstellung nur Centbeträge und bringen im Verkauf auch nicht wesentlich viel mehr. Und trotzdem werden sie hergestellt und es wird damit auch Geld verdient. Sonst würde das ja niemand machen, oder? Es ist die Masse, die dann letztlich den einen oder anderen Euro in die Taschen der Hersteller und Händler fließen lässt, und dies trotz des geringen Preises nicht zu knapp.

Das bringt uns natürlich zu der Frage, wie das mit einem radionisches Massenprodukt aussehen könnte? Nehmen wir uns nochmals eine Beispielrechnung vor: Eine Massendienstleistung soll € 30.00 pro Monat kosten. Um auf die angepeilten € 83.400,00 zu kommen, müssten wir demnach davon 2780 radionische Dienstleistungen pro Monat verkaufen. Das ist eigentlich viel und auch doch wieder nicht sooo viel, oder? 2780 ist noch kein Massenmarkt, eher ein Zwischending zwischen Einzelverkauf und Massenmarkt.

Wie könnte denn so eine Dienstleistung aussehen? Nun, da ist jedermanns eigene Fantasie gefragt. Vielleicht ist das ja auch ein Anlass, mal bei der Radionik Exzellenz Gruppe vorbei zu schauen. Dort werden auch solche Inhalte diskutiert, gefeilt und veredelt.

Fazit: wahrscheinlich ist es möglich, mit Radionik zum Millionär zu werden. Das wird jedoch nicht einfach, denn dazu ist besondere und vor allem auch radionische Kreativität gefragt. Es gilt Themen zu finden, die für den Massenmarkt tauglich und die gleichzeitig radionisch zu erledigen sind. Dazu kommen dann noch Aufgaben wie das Bekanntmachen der Dienstleistung, die radionische Betreuung der und die Kommunikation mit den Klienten und letztlich auch – so banal das klingen mag – die Buchhaltung. Denn es gilt ja nicht nur jeden Monat 2780 Rechnungen zu schreiben und zu versenden, was ja auch keine Kleinigkeit ist. Buchhaltung bedeutet ja auch, die Zahlungen zu überwachen, ggfs. zu mahnen usw.

Am Ende ist es doch aufwendig, ein solches Ziel zu verfolgen. Doch hat natürlich auch niemand gesagt, dass es in ein paar Wochen erreicht werden soll. Wer Ideen dazu hat, kann klein anfangen und immer weiter ausbauen. Gerne würde ich in den Kommentaren unten dazu Ansichten finden – ich bin gespannt. Im nächsten Beitrag werde ich dazu selbst ein kleines aber feines Beispiel bringen und ausführen.

Claudio Romanazzi

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(​​Claudio Romanazzi)

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(7) comments

D.R. Gaukler 23. September 2013

ich denke wer millionär werden möchte setzt sich nicht mit radionik auseinander.
Viel Geld damit zu verdienen wäre der falsche Ansatz.

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    Claudio Romanazzi 24. September 2013

    So ist das nicht. Es gibt meines Wissens nach mindestens 3 Firmen in Deutschland, die das verwirklicht haben. Na klar – nicht auf dem medizinischen Gebiet. Und vielleicht haben Sie insofern recht, als es vielleicht nie so gedacht war, sich aber dann so entwickelt hat.

    Reply
W. Seither 24. September 2013

Ich sehe es folgend:

1. Wieviel Zeit benötigt man für eine Analyse.
2. Wieviel Zeit für eine Projektion.
3. Wieviel Zeit für den Klient (erstmalig, monatlich).
4. Wieviel Zeit im Monat macht man Radionik.

5. Break-Even: Was ist der unterste Stundensatz

6. Ist das Ganze marktfähig.

Millionär funktioniert nur automatisiert (Pkt 1 u 2) und auf Kosten des Klienten (Pkt 3) oder Spezialgebiet (hohe Nachfrage, geringes Angebot) mit extrem hohen Stundensatz.

Reply
    Claudio Romanazzi 24. September 2013

    Naja schau mal:
    1. könnte es ja sein, dass man einen Zustand behandelt, der nur einer Analyse zur Ermittlung der Gegebenheiten bedarf und dann nicht mehr, weil sich die Ursachen nicht ändern lassen.
    2. könnte diese Analyse ja so kurz sein, dass zeitlich sie nicht ins Gewicht fällt.
    3. könnte die radionische Projektion eine Gruppenprojektion sein, d.h. sie wird für alle nur einmal in einem bestimmten Zeitraum gemacht.
    4. Marktfähig – wird man sehen, ich probier das aus.

    Damit fallen Erstarbeiten an, die jedoch eher geringfügig sind, und dann nur noch Erhaltungsarbeit, die mit einer Projektion für alle abgehandelt wird.

    Mit anderen Worten, es ist alles eine Frage der Organisation UND ob dein Unterbewusstsein das radionische Tun mitmacht.

    Deine Schlussfolgerung kann ich deswegen nicht nachvollziehen. Weder ist das automatisiert, noch geht das auf Kosten des Klienten (schließlich zahlt der ja nicht, wenn die Radionik keinen Effekt hat). Hohe Nachfrage ja, geringes Angebot nein (gar kein Angebot = Neuland für die Radionik), Extrem hoher Stundensatz nein, sondern kleiner monatlicher Betrag für sehr viele Klienten.

    So geht es dann auch!

    Reply
      W. Seither 16. Oktober 2013

      Nach dem Blog „Was verdient ein Radioniker“ komme ich auf 50 bis 60 Klieneten bei 160 Std im Monat. Das das sehe ich als eine kalkulative realistische Obergrenze. Bei einer Kalkualtion nehme ich einen Durchschnitt und keine Einzelfälle.

      Jeder ist unterschiedlich schnell. Dadurch kann sich die Anzahl im Monat ändern. Darin sehe ich kein Widerspruch.

      Automatismus: Auf Zufall-basierende, die Ergebnisse kommentarlos an den Klienten weitergeben.

      Bei hohen Stundensatz: Stichwort Unternehmensberater.

      Im Prinzip hab ich nur grundsaätzliches BWL und VWL angedeutet.

      Gruppenprojektion? Ich habe da ein Bild im Hinterkopf: zig SE-5 in einem Raum. Meinst du so etwa oder entsprechendes?

      Reply
Claudio Romanazzi 16. Oktober 2013

Ich schreibe in den nächsten Tagen einen 2. Teil zu diesem Artikel hier. Dann wird sich Manches aufklären. Ansonsten Gruppenbehandlung Beispiel:

Meine Frau behandelt ganze Pferdeherden, wenn ein neues Pferd einsortiert werden soll. Da werden Haarmuster aller Herdenmitglieder auf eine Platte gelegt und dort zusammen behandelt: Freundlichkeit, Toleranz usw. dem Neuen gegenüber.

Mit anderen Worten – man behandelt nicht mit vielen Geräten mit je einem Muster, sondern mit einem Gerät viele Muster.

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W. Seither 29. Oktober 2013

Ok. Ich schätze ich habe nun ein Bild einer Gruppenbehandlung (n:1- Beziehung)

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