Radionik ist ja nicht nur für Medizin und Landwirtschaft und Tiere, sie ist für mehr gut, als man sich wahrscheinlich vorstellen kann. Und so bin ich immer auf der Suche danach, wie man Radionik auf immer mehr Feldern vorteilhaft und Gewinn bringend anwenden kann.

Ein Ergebnis dieser Suche ist die radionisch gestützte Fokussierung auf ein Thema. „Was soll das denn?“, wird sich Mancher fragen, doch die Antwort ist vielleicht ein wichtiger Baustein in Ihrem zukünftigen Leben, liebe Leserin, lieber Leser.

Um was geht es? Nun, viele Menschen stellen sich ein anderes Leben vor, als sie es jetzt leben. Das Warum, Wieso, Weshalb möchte ich hier gar nicht diskutieren – es scheint so zu sein, dass viele mit ihrem jetzigen Leben unzufrieden sind. Das ist natürlich hausgemacht (und ich gehe im Verlauf dieses Artikels noch etwas darauf ein), es kann uns jedoch nicht daran hindern, daran zu arbeiten, aus dieser ungeliebten Situation herauszukommen.

Nur, wie fängt man das an? Das ist eigentlich ganz einfach: man ist sich ja dessen bewusst, was an der bestehenden Situation für einen nicht in Ordnung ist. Man beginnt von einer (scheinbar) besseren Situationen zu träumen und sie sich auszumalen. Das ist der Beginn einer längeren Reise.

Tatsächlich ist es gar nicht so einfach, alle Aspekte des zukünftigen Zustands auf Ordnung und Harmonie abzuklopfen, denn nur allzu oft macht man sich etwas vor, hat Scheuklappen auf oder man fällt auf einen von Werbung als optimal suggerierten Zustand herein. Gleich hier kann die Radionik mit ihren analytischen Aspekten eine erste Auswahl treffen und den ‚Träumer‘ in die für ihn richtige Richtung lenken.

Dazu sammelt man Material für die verschiedenen Ausprägungen des Traums und analysiert sie auf Brauchbarkeit für die eigene Zukunft. Das geht mit einer Liste (oder professioneller mit einer Pendeltafel) und einem Pendel ganz einfach:

  • Liste mit möglichen Varianten der Zukunft erstellen.
  • Liste mit dem Pendel auf Kompatibilität zur eigenen Person abfragen und Prozentzahl neben den jeweiligen Eintrag schreiben.
  • Liste mit dem Pendel auf maximales Glück (oder was immer das gewünschte Kriterium sein soll) abfragen und die Prozentzahl neben den jeweiligen Eintrag schreiben.
  • Liste auswerten:
    • Beide Prozentzahlen addieren.
    • Neue Liste schreiben – größte Summe oben, zweitgrößte an zweiter Stelle usw.
    • Die ersten drei (oder beliebig zwei, fünf, sieben, zehn) Einträge emotional gegeneinander abwägen.

Der Eintrag mit der größten emotionalen Zustimmung hat gewonnen und ist nun das Ziel für die Zukunft (das natürlich im Rahmen variiert werden kann).

Beispiel: die betreffende Person möchte in eine andere Stadt ziehen, weil dort die Jobsituation wesentlich besser ist, als in der Stadt, in der sie gerade lebt. Nun schreibt sie also mögliche Städte auf, die ihr zunächst einmal einfach so gefallen und bessere Jobangebote aufweisen. Sagen wir, es kommen 20 zusammen. Dann werden diese in eine Liste geschrieben und wie oben geschildert intuitiv bewertet. Am Ende bleiben die drei besten übrig, die dann näher in Augenschein genommen werden und letztlich wird nach Gefühl entschieden.

Ok, die Stadt steht also fest. Was muss nun getan werden, damit man nach dort umziehen und seine Ziele erreichen kann? Auch dazu wird eine Stoffsammlung angelegt. Mit anderen Worten, es wird ermittelt, was alles dazu notwendig ist. Damit sind nicht Papiere wie zum Beispiel Meldebescheinigungen usw. gemeint. Gemeint sind die innere Einstellung zum Projekt und das gewünschte Ergebnis. All das wird in eine entsprechende Affirmation oder radionisches Kommando verpackt. Beispiel:

  • Affirmation: Der Abschied aus meiner alten Stadt / meinem alten Wohnort fällt mir leicht.
    –>>Räumt Hindernisse aus, die von bestehenden Emotionen her rühren und bereitet auf den Wechsel vor.
  • Affirmation: Ich freue mich auf meinen neuen Lebensraum.
    –>>Erzeugt Motivation / einen Sog hin zum neuen Wohnort.
  • Affirmation: Eine tolle Wohnung ist schnell gefunden.
    –>>Erzeugt Spannung auf die neue Wohnsituation und erzeugt Freude.
  • Affirmation: Ich kann alle meine Möbel mitnehmen, sie passen hervorragend in meine neue Wohnung.
    –>>Natürlich nur, wenn das gewünscht wird, sonst die Affirmation entsprechend abändern.
  • Affirmation: Kaum bin ich da, schon habe ich eine gut bezahlte Arbeitsstelle gefunden.
    –>>Das war ja der Hauptzweck hier in unserem Beispiel. Das muss daher auch besonders angesprochen werden.
  • Affirmation: Meine neue Stelle macht mir riesigen Spaß.
    –>>Jetzt wollen wir natürlich auch noch unsere Lebensqualität steigern und nicht nur vom Geld abhängig machen.
  • Affirmation: Ich finde sehr schnell Anschluss bei neuen Freunden.
    –>>Ganz wichtig ist, nicht isoliert dazustehen und entsprechend neue Leute kennenzulernen.

Hier will ich das Beispiel enden lassen. Es gibt sicherlich noch viele Einzelheiten, die genannt werden könnten. Ich glaube jedoch, dass diese sieben Anregungen zeigen, was gemeint ist.

Denn jetzt kommt die Radionik wieder ins Spiel. Zuerst wird festgelegt, in welchen Rhythmus radionisch projiziert wird. Also wieder flugs das Pendel ausgepackt und nachgefragt. „Für mein Projekt ‚bessere Arbeitsstelle‘ – alle wie viele Tage soll dafür radionisch projiziert werden?“

Sagen wir, es kommt alle zwei Tage dabei heraus. Dann wird aus der Liste der Affirmationen alle zwei Tage das heraus gependelt, was für unsere Intuition gerade ‚dran‘ ist.

Also nicht alle Affirmationen sozusagen kritiklos immer und immer wieder in ihrer Gesamtheit projizieren, denn damit würde man den Fokus verlieren. Man würde schwammig, ungenau werden, denn die verschiedenen Aktionen und Zustände sind ja auch verschieden weit gediehen und bedürfen daher auch unterschiedlicher Behandlung.

Fokus bedeutet hier einmal, die Gesamtsituation im Auge zu behalten. Daher wird für die Radionikprojektion immer das Thema mit aufgeschrieben – als Überschrift auf dem Behandlungsbogen eben. Als Zweites bedeutet es, die einzelnen Bestandteile des Projekts immer adäquat mit Aufmerksamkeit zu versorgen. Das bedeutet – wie oben bereits geschildert –, dass nur das projiziert wird, das der Aufmerksamkeit gerade jetzt bedarf.

Zum Schluss dieser kleinen Abhandlung noch zwei Anmerkungen.

Wohin man auch geht, eines nimmt man immer mit: sich selbst!

Mit anderen Worten, es gibt einen Grund (oder mehrere), der dafür sorgt, dass ich mit meinem jetzigen Leben unzufrieden bin. Ich selbst habe mich in diese Situation gebracht, indem ich in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen habe (Ausbildung, Freundeskreis, Lebensbereich).

Deswegen muss ich jetzt dafür sorgen, dass diese Gründe nicht mit in die neue Lebenssituation mit übernommen werden. Das bedeutet letztlich auch, dass ich mich innerlich verändern muss, um Erfolg zu haben.

Auch hier sei die Radionik mit ihren analytischen Vorteilen als Ursachenfinder empfohlen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass im Verlauf der Projektion Vieles immer deutlicher wird. Es geschieht jedoch auch Unerwartetes – positive und das Ziel fördernde Dinge geschehen, die man vorher nicht auf dem Schirm hatte. Es kann zum Beispiel sein, dass eine notwendige Kleinigkeit, die für das Erreichen des Ziels nicht bedacht wurde, plötzlich in den Vordergrund rückt. Es kann sein, dass sich Ziele präzisieren (in unserem Beispiel kommt vielleicht der Stadtteil der ausgewählten Stadt ins Visier), oder es ergeben sich neue Gesichtspunkte, die das gesamte Ziel verändern (in unserem Beispiel eine andere Stadt).

Fazit: unsere Radionik kann noch viel mehr als man gemeinhin annimmt. Ich würde mir wünschen, dass noch viele neue Ideen publik werden, um die Vielfalt und Universalität der Radionik immer neu zu zeigen.

Claudio Romanazzi

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​(​​Claudio Romanazzi)

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(4) comments

Cornelia Nobis 1. September 2014

Lieber Herr Romanazzi,
Ich bin immer wieder beeindruckt, wie Sie die Dinge auf den Punkt bringen. Vor allem freut mich, dass Sie so explizit und eingängig die notwendigen Schritte (egal ob mit Radionik oder nicht) für eine Veränderung bestehender Situationen beschreiben und nicht einfach in einem „Rundumschlag“ mal schnell eben was wünschen, was dann radionisch projiziert wird.
Letztlich ist es ja wirklich so, woher soll der Kosmos, Gott, Engels auch wissen, was für Mensch das Richtige ist, wenn dieser einfach nur sagt: Ich möchte, dass es mir gut geht. Das bedeutet schließlich für jeden etwas anderes. Da muss Mensch schon etwas präziser sein.

Herzlichen Dank für Ihre Beiträge, die ich schon lange Zeit auch als Newsletter erhalten habe.
Cornelia Nobis

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    Claudio Romanazzi 1. September 2014

    Danke für die Blumen 🙂

    Reply
Nadine Rühlicke 1. September 2014

Hallo Herr Romanazzi.
Ich danke Ihnen, für die Antwort auf meine Frage. Ich bin zwar kein Pendelexperte/-in, aber ich kann durch aus mit dem Vorschlag etwas damit anfangen 😉
Eine Antwort wir Ihre, traf in der letzten Woche schon mehrfach bei mir ein und somit sehe ich Ihren Betrag als eine feste Bestätigung.
Danke und mit freundlichem Gruß,
N. Rühlicke ( so geht auch Radionik)

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Hubert Ammon 2. September 2014

Ihnen allen eine erfolgreiche Arbeit!
Als ich mit der Radionik in Verbindung kam, lernte ich zuerst mit dem Pendel zu arbeiten, später kam mir die Rute in die Hand. Weil ich mit beiden Werkzeugen vertraut wurde, wollte ich mich für das Werkzeug entscheiden, das am besten zu mir passt, mit dem ich bei meinen Untersuchungen am sichersten arbeiten kann.
Weshalb entschied ich mich für die Rute? Das Kriterium dafür war das einleitende Bewegungsverhalten bei den Antworten auf meine Fragen. Damals gelang es mir nicht immer, unvoreingenommen das Ergebnis einer Exploration abzuwarten. Eine gestellte Frage begleitete ich oft mit einem „untertönigem“ Ja oder Nein, das ich erst in der beginnenden Phase der Antwortfindung mit geleertem Sinn auf neutral bringen konnte. Während bei der „Umschaltung“ auf neutral der Pendel noch eine Weile in die (verkehrte?) Richtung rotierte, brauchte meine Rute nur 2 oder 3 Ausschläge für eine Korrektur, falls erforderlich. Dieses Antwortverhalten meiner Einhandrute machte mich in der damaligen Zeit sicherer.
Als ich dann die Fragestellung mit den Worten „jetzt bin ich gespannt“ ergänzte, konnte ich meine Untersuchungen ohne die anfänglichen Ja- oder Nein-Voreingenommenheiten bearbeiten.
Das Arbeiten mit der Rute schließt die Verwendung einer auf dem Tisch liegenden Pendeltafel oder handgeschriebenen Liste aus. Ich verwendete Tafeln mit eingezeichneten Halbkreisen, die ich in Felder unterteilte. In die Felder schrieb ich die verschiedenen, mich interessierenden Stichpunkte.
Diese Tafeln hielt ich senkrecht mit der rechten Hand in meiner Aura vor der Brust. Weil ich Linkshänder bin, richtete ich mit der linken Hand die Rutenspitze über den Mittelpunkt des Halbkreises und beobachtete nach einer neutral gestellten Frage (siehe oben), wie sich die Rute auf das jeweils infrage kommende Feld einstellte.
Ruten mit einem Ring an der Spitze sind für diese Art der Exploration nicht geeignet. Ich entwickelte dafür mein eigenes System, mit einer spezifischen Sensibilität sowohl für organische, als auch für anorganische oder neutrale (zum Beispiel Arbeitsstelle) Belange.
Freundliche Grüße!
Hubert Ammon

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