Radionik auch mal anders

Es kommen ja nicht immer nur Leute zu uns zur Radionik, die krank sind. Manchmal sind es auch Menschen, die etwas für sich tun wollen. Dieses ‚Etwas-für-sich-tun-wollen‘ kann eine Prophylaxe (Vorsorgemaßnahme) sein, es kann radionisch gestützte Wellness (dazu in einem anderen Radionik-Artikel mehr) sein oder es kann etwas sein, das mit dem Charakter zu tun hat, also entweder Schwächen ausmerzen oder stärker machen oder Stärken noch weiter verbessern. Wenn es denn Radionik sein soll, können wir auch hier helfen.

In diesem kleinen Artikel soll es um die letzten beiden Punkte gehen – Stärken und Schwächen und wie die Radionik hier von Nutzen sein kann. In unserem Bildungssystem werden wir ja immer zu Allroundern ausgebildet. Man strebt danach, in möglichst allen (Schul-)Fächern möglichst gute Noten zu haben und sich nicht zu früh zu spezialisieren (denn es könnte ja immer noch etwas besseres ‚im Angebot‘ auftauchen). Dass man dabei an der Persönlichkeit vorbei unterrichtet, interessiert heutzutage niemanden mehr, alles strebt nach möglichst einheitlicher Allgemeinbildung, die dafür sorgt, dass wir Leute bekommen, die von Vielem einiges wissen, von nichts jedoch Vieles. Das führt unter Anderem dazu, dass wir unseren Blick für Schwächen schärfen und geschärft haben, und das wiederum, dass wir unsere Stärken aus dem Fokus verlieren.

In dem Buch Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt!: Das Gallup-Prinzip für individuelle Entwicklung und erfolgreiche Führung(Amazon-Link), das mich zu diesem Artikel inspiriert hat, steht in der Einleitung, dass ‚die Menschheit ausgehend von dem Glauben, dass gut das Gegenteil von böse ist, jahrhundertelang auf Fehler und Versagen fixiert war. Ärzte haben Krankheiten studiert, um etwas über Gesundheit zu lernen, Psychologen haben Traurigkeit erforscht, um etwas über Freude zu lernen. Therapeuten haben die Ursachen der Scheidung untersucht, um etwas über die glückliche Ehe zu erfahren, und in Schulen und Arbeitsstätten auf der ganzen Welt ist jeder von uns ermutigt worden, seine Schwächen zu entdecken, zu analysieren und zu korrigieren, um stark zu werden.‘

Was sagt uns das jetzt? Nun, wenn wir ein Leben lang auf Schwächen fixiert sind/waren, dann wissen wir ja gar nicht, was unsere Stärken sind. Und weil wir das nicht wissen, können wir unsere Stärken nicht ausspielen. Wer als Manager oder Geschäftsführer seine Mitarbeiter oder Angestellten einsetzt, der wird seine Stellen doch hoffentlich mit solchen Leuten besetzen, die für die spezifische Stelle mindestens eine Stärke aufweisen. Sollte er sich darauf versteifen, dass Schwächen eben durch Schulung ausgemerzt werden können, so wird das ein teurer und oftmals vergeblicher Spaß (es sein denn, der Mitarbeiter hat ein Talent auf dem Gebiet, das geschult wird). Schwächen lassen sich verbessern, ja, aber viel geschickter ist es doch, Stärken noch stärker zu machen und dadurch mehr Lebensglück und Erfüllung zu finden, oder?

Stärken mobilisieren uns, sie lassen uns Lebenskraft zufließen, Schwächen ziehen Lebenskraft ab. Stärken bereiten uns Lust auf mehr, bei Schwächen sehnen wir den Zeitpunkt herbei, an dem wir nach Hause gehen dürfen. Daher gilt schon bei der Berufswahl das Prinzip, zuerst festzustellen, wo die Stärken liegen – denn schließlich verbringt man normalerweise sein ganzes Leben mit seinem Beruf.
Wie sieht jedoch die Realität aus? Im oben genannten Buch wird berichtet, dass nach Interviews mit 1.7 Millionen (!) Mitarbeitern in 101 Firmen in 63 Ländern (!) die Frage, ob sie ‚jeden Tag die Gelegenheit haben zu tun, was sie am besten können‘ nur eine Zustimmung von 20% erreichte. Das zeigt, dass die Firmen, bei denen diese Leute angestellt sind, eben NICHT auf die Stärken ihrer Mitarbeiters setzen – eine unglaubliche Verschwendung. Man stelle sich vor, was diese Firmen erreichen könnten, wenn sie nicht mit 20% sondern mit 100% Stärke ihrer Mitarbeiter arbeiten würden.
Beispiel aus meinem oben zitierten Buch: an der Universität machte eine angehende Ärztin eine beunruhigende Entdeckung. Sie mochte es nicht, von kranken Menschen umgeben zu sein! Da ein Arzt, der kranke Menschen nicht mag, absurd ist, begann sie Ihre Berufswahl in Frage zu stellen. Statt sich jedoch über ihre schlechte Wahl zu beklagen, überprüfte sie ihre Denk- und Gefühlsmuster und kam schließlich zu drei Erkenntnissen: Sie genoss es doch, den Menschen zu helfen, nur eben nicht sehr kranken Menschen, sie war von einem konstanten Bedürfnis angetrieben, etwas zu erreichen, das am besten befriedigt wurde, wenn sie greifbare und regelmäßige Belege für den Fortschritt hatte. Diese beiden ausgeprägten Muster könnten sich als überraschende Stärke erweisen, wenn sie sich auf Dermatologie (Krankheitskunde der Haut) spezialisieren würde. Heute spielt sie als Dermatologin ihre Stärken aus, ihre Patienten sind selten ernsthaft krank, ihre Krankheiten sind greifbar und der Genesungsfortschritt ist auf der Haut für jedermann ablesbar.

Was braucht man für ein Leben, das man um seine Stärken herum aufbaut?

Nun, da gibt es drei Komponenten:

  1. Die Unterscheidung natürlicher Talente von Dingen, die man lernen kann.
    Um Stärke in irgendeiner Tätigkeit auszubilden, sind spezielle Talente erforderlich. Doch was ist der Unterschied zwischen einem Talent und einer Stärke?
    Talente sind die auf natürliche Weise wiederkehrenden Denk- und Gefühls- oder Verhaltensmuster.
    Wissen besteht aus dem Erlernten aufgrund von Tatsachen und Lektionen.
    Können und Fertigkeiten sind Schritte einer Tätigkeit.
    Diese drei Aspekte, Talente, Wissen und Können, ergeben die Stärken.
  2. Ein System zur Erkennung der dominierenden Talente.
    Beobachten Sie sich einige Zeit selbst. Nehmen sie eine Tätigkeit und sehen Sie, wie schnell Sie sie erfassen, wie schnell Sie Schritte in einem Lernprozess überspringen und Kniffe und Tricks beherrschen, die Ihnen noch nicht beigebracht wurden. Prüfen Sie, ob Sie in dieser Tätigkeit in einem Maß aufgehen, dass Sie Ihr Zeitgefühl verlieren. Wenn nach einigen Monaten nichts davon eingetreten ist, versuchen Sie es mit einer anderen Tätigkeit, beobachten Sie sich und versuchen Sie weitere. Mit der Zeit werden Sich Ihre dominierenden Stärken offenbaren und Sie können beginnen, sie zu einer mächtigen Stärke zu verfeinern.
    Im Buch findet sich dazu natürlich eine Abkürzung. Es enthält einen (nur einmalig verwendbaren) Code, der im Internet zu einem Test führt, der die fünf dominierendsten Talente aufdeckt. Die Beschreibung aller Talente findet sich natürlich ebenfalls im Buch.
  3. Eine gemeinsame Sprache zur Beschreibung der Talente.
    Die Sprache der menschlichen Schwäche ist reich und vielfältig. Es gibt bedeutungsvolle Unterschiede in den Ausdrücken Neurose, Psychose, Depression, Manie, Hysterie, Panikattacken und Schizophrenie. Demgegenüber ist die Sprache der menschlichen Stärken arm. Wenn man zum Beispiel den Ausdruck ‚Menschenkenntnis‘ nimmt, was sagt uns der? Er sagt uns, dass man wahrscheinlich mit Menschen gut auskommt, jedoch nicht ob man schnell Kontakte knüpfen oder schnell das Vertrauen anderer Menschen gewinnen kann.

Teilfazit: Verändern können wir Wissen und Können, nicht jedoch das Talent, anders herum ausgedrückt, wir können noch so viel Wissen und Können anhäufen, ohne Talent werden wir jedoch nicht an die Spitze kommen, denn das kostet einfach zu viel Energie. Setzen wir Wissen und Können jedoch MIT unseren Talenten ein, dann gewinnen wir Energie, weswegen dann auch die Zeit wie im Fluge vergeht und man nicht weiß, wo sie geblieben ist.

Was ist ein Talent?

Ein Talent ist jedes nachhaltige Denk-, Gefühls- oder Verhaltensmuster, das produktiv eingesetzt werden kann. Wenn man leistungsstark ist, ist das ein Talent, wenn man wissbegierig ist, ist das ein Talent und wenn man hartnäckig ist, ist das ein Talent. Selbst scheinbar negative Charaktereingenschaften können ein Talent sein – wenn sie produktiv eingesetzt werden können.

Warum sind Talente beständig und einzigartig?

  1. Die nachhaltigen Muster werden von den Verbindungen im Gehirn geschaffen und
  2. nach einem gewissen Alter (ca. 16 Jahre) ist man nicht mehr in der Lage, ein vollkommen neues Muster zusammenzustellen – die Talente sind dauerhaft!

Als Heranwachsende bilden wir riesige Mengen an Verbindungen (Synapsen) im Gehirn, die jedoch nach und nach wieder abgebaut werden. Der Sinn besteht darin, die Möglichkeit zu haben, die Verbindungen zu bilden, die von der Umgebung verlangt werden. Alle anderen können dann nach und nach abgebaut werden. Das bedeutet nicht, dass wir verdummen, es bedeutet, das wir uns immer mehr spezialisieren! In Situationen, in denen die meisten Synapsen (Verbindungsstellen im Gehirn) aktiv sind, erzeugen wir ein Wohlgefühl. Je weniger wir uns sozusagen zu Hause fühlen, desto weniger Wohlgefühl wird erzeugt. Das bevorzugt natürlich die Talente und benachteiligt alles, was nicht Talent ist und letztlich zur Quälerei führt

Warum sind Talente so wichtig für den Aufbau von Stärken?

‚Die Feuerprobe für ein Talent ist, dass man etwas beständig und beinahe perfekt tun kann. Indem man die Talente als die stärksten synaptischen Verbindungen definiert, ergibt sich nun, warum wir ohne ein zugrunde liegendes Talent keine Stärken aufbauen können.‘
Es ist einfach einfacher für uns als Menschen, die stärksten synaptischen Verbindungen zu verwenden, als die weniger starken – also tendieren wir auch dazu. Wenn wir nun hergehen und darauf aufbauen, dass wir die einfacheren Dinge bevorzugen, dann entsteht Stärke.

So, und was hat das alles mit Radionik zu tun?

Nun, selbstverständlich können wir auch mit Radionik etwas bewegen. Denkbar ist sogar ein Aufschub des Synapsen-Abbaus (das sei hier nur als ganz extremes Beispiel genannt, in der Praxis würde das einen erheblichen Radionik-Aufwand bedeuten) für mehr Beweglichkeit in der Talentbildung. Wegen der oben angesprochenen Spracharmut von Stärken werden Talente nach dem o.a. Buch in 34 Begriffe eingeteilt. Man könnte hier hergehen und diese mit Radionik auf Relevanz testen, um so die ersten Hinweise zu bekommen. Aber das ist natürlich nicht alles.

Radionik - Stärken und Schwächen

Die Radionik ist geradezu prädestiniert zu helfen, Stärken aufzubauen. Das geht vom Eliminieren von Hindernissen, über das Restaurieren von ‚Beschädigungen‘ von Talenten (zum Beispiel wenn man ein Talent mit Glaubensmustern wie ‚ich kann das nicht‘ unterdrückt hat), bis natürlich zu den Radionik-Kommandos zur Stärkung von Talenten. Die Radionik hat hier alle Möglichkeiten.

Wenn der Erwerb von Wissen und Können bei einem Talent leichter ist, kann auch das mittels Radionik unterstützt werden. Die Radionik könnte hier beispiesweise noch weiter ‚anfeuern‘. Wenn man als Jugendlicher mit viel Freude und Talent Musik gemacht hat, dies während des Arbeitslebens jedoch brach liegen ließ, kann man es nach dem Ende des Arbeitslebens (noch besser mit Radionik natürlich) wieder sehr stark aufleben können. Es gibt genügend Beispiele für Spätkarrieren, bei denen dann offensichtlich nicht gelebte Talente voll zum Tragen kamen.

Fazit: Die Radionik ist auch auf diesem Gebiet durchaus mit großem Gewinn einsetzbar, es kommt eben darauf an, die richtigen Schlüsse zu ziehen und aktiv zu werden.

Claudio Romanazzi

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(​​Claudio Romanazzi)

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(3) comments

W. Seither 31. Mai 0201

Wenn man sich mit der Geschichte der Radionik beschäftigt, ist sie betont medizinisch. Doch gerade die Medizin hat gesetzliche Vorgaben: Nur Ärzte und Heilpraktiker dürfen Diagnosen stellen.

Fehlen die Talente, die für die evident basierende Medizin erforderlich sind, wirkt die Radionik abschreckend.

Nur, wenn schon somatisiert wird, “ist das Kind schon längst in den Brunnen gefallen!”
(“Phänomen Radionik”; P. Köhne; S.67)

“Die Anlagen (= Talente) stoßen auf Gebote, Verbote, Normen, Maßstäbe und Ideale der Zeitepoche der Kultur, der Nation und der Familie. Es kommt dann zu den sogenannten Abwehr- und Anpassungsmechanismen, d.h. die Lebensenergie oder Anlage tritt dann nicht mehr in ihrer ursprünglichen Erscheinungsform auf, sondern wird an die gesellschaftlichen Verhältnisse, an die Umwelt und an die Norm angepast”.
schreibt H. Meyer; “Die Gesetze des Schiksals”; S. 16

Eine Art des Abwehr- und Anpassungsprozeßes ist die “Somatisierung” (S. 17)

Für die Weiterentwicklung der Radionik, sehe ich in den Schritten, daß “das Kind erst gar nicht in den Brunnen fällt.” Das ist noch radionisches Neuland und der Artikel oben zeigt nach meiner Ansicht nach in diese Richtung.

Jemand mit der Anlage “Weitblick” hat Schwierigkeiten mit “Details”. Jemand mit der Anlage für “Details” hat Schwierigkeiten für den “Weitblick”. Darum sehe ich beide Anlagen gleichberechtigt. Die Möglichkeit der Adaption ist auch nur begrenzt. (Auch beim besten Training wird ein Ackergaul nie zu einem Rennpferd, und umgekeht.)

Darum sehe ich als wichtig die 34 Talente im Artikel oben nicht unreflektiert in eine Datenbank zu schreiben und fertig ist. Darum das Konzept wie bei der Ratenentwicklung anwenden, weil fast jeder unter einem Begriff was anderes assoziert. Richtig sehe ich auch im Artikel den Ansatz, ob ein Talent vorhanden und entwicklungsbedürftig ist oder durch Abwehr- und Anpassungsprozeße gehemmt wurde. (Verwendung von Imperativen).

Zum Schluß ein persönliches Beispiel:
Eines meiner Talente nach dem Schema des Artikels: Wissbegierde

Die Schule hat mir alles andere als Spaß gemacht. Danach habe ich mich zum Autodidakt entwickelt.

Reply
    Claudio Romanazzi 31. Mai 2012

    “Nur Ärzte und Heilpraktiker dürfen Diagnosen stellen.”
    Das gilt zwar für viele Länder, nicht jedoch für alle. Und daher ist die Radionik auch in solchen Ländern mehr verbreitet, wo das nicht so strikt reglementiert ist. Den Begriff ‘Heilpraktiker’ kennt man außerhalb Deutschlands überhaupt nicht.

    “Jemand mit der Anlage “Weitblick” hat Schwierigkeiten mit “Details”.”
    Im Buch wird explizit darauf hingewiesen, dass innerhalb der Talente keine Gegensätze gibt bzw. geben sollte. In der Abfrage werden keine Ja-Nein-Gegensätze abgefragt, sondern verschiedene Stufen der Zustimmung. Die Aussage mit der größern Zustimmung bekommt den Zuschlag der Testperson, oder wenn sie sich von keiner angesprochen fühlt, dann wird ‘neutral’ angeklickt. Im Übrigen gibt es weder das Talent ‘Weitsicht’ noch das Talent ‘Details’.

    “Darum das Konzept wie bei der Ratenentwicklung anwenden, weil fast jeder unter einem Begriff was anderes assoziert.”
    Na klar – und das wird auch nach einer Begriffsdefinition nicht anders sein. Und ebenso logisch, dass man nicht eine Datenbank erstellt, ohne sich über die (eigenen) Begrifflichkeiten klar zu sein, oder? Eine Datenbank ohne Bedeutungsinhalt ist eben auch ohne Bedeutung und damit auch (weder mit dem Pendel noch mit einem Zufallsgenerator) nicht abfragefähig.

    “Die Schule hat mir alles andere als Spaß gemacht. Danach habe ich mich zum Autodidakt entwickelt.”
    Nun, Talente sind keine Automatismen, die nur auf DIE eine Art und Weise ausgeübt werden können. Alle Talente werden vollkommen individuell ausgeübt. Wenn deine Wissbegier in der Schule nicht befriedigt werden konnte, dann kann das einmal an den Themen liegen oder aber auch an der Art und Weise, in der das Wissen dargeboten wurde. Ich bin mir sicher, dass die Förderung von Stärken in der Schule gigantische LEistungen hervorrufen würde. In unserer heutigen Gesellschaft, in der ja möglichst alles gleich sein soll, ist das jedoch nicht machbar. Wer also seine Kinder mit Stärken groß kriegen will, muss sich eine Provatschule sichen, in der das Prinzip der Stärkenförderung hochgehalten wird.

    Reply
W. Seither 31. Mai 2012

Die Stärke vom Ackergaul ist seine Kraft, die Stärke vom Rennpferd ist seine Schnelligkeit. Die Stärken werden gelebt, wenn es passt.

“Im Übrigen gibt es weder das Talent ‘Weitsicht’ noch das Talent ‘Details’.” im Schema von diesem Buch! Es gibt auch nicht das Talent: Kraft und Schnelligkeit.(Vielleicht in der Version 5.0 von Stärkefinder) Oder geht es in deinem Artikel nicht um “Talent an sich”?

In der Schule ist es auch nicht anders: Wer nicht in´s Schema passt, hat es schwer. Darum habe ich auch H. Meyer zitiert.

Wenn Karriereplan schon im Mutterleib beginnt, hat das Kind keine Chance Talente auszuleben – mit all ihren Folgen (Abwehr- und Anpassungsmechanismen).

In Chanchengleichheit ist auch Talentförderung enthalten. Doch wenn damit Gleichmacherei verstanden und umgesetzt wird, die Folgen sehen wir.

Talente sind in NLP ein Teil der Ressourcen. Statt auf die Schwächen auf die Stärken zu schauen, nennt NLP Reframing. Auch ein Schema.

Nach meiner Wissen hat Hermann Meyer das Schema von der Transanktionsanalyse übernommen. Im o.g. sind ca 60 grundlegende Anlagen beschrieben. Auch ein Schema.

Jedem nach seinem Geschmack. Hauptsache es passt!

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