Radionik und Alltagsnöte, Teil 4

von Claudio Romanazzi

Thema Liebe und Partnerschaft

Nach den ersten drei Teilen – Finanzen, Arbeit und Gesundheit – kommen wir heute zu einem recht umstrittenen Thema. Immerhin ist Liebe und Partnerschaft nicht etwas, das man steuern kann – oder kann man doch?

Liebe und Partnerschaft sind sensible Bereiche, in denen es oftmals sehr zufällig zugeht. Man wartet sozusagen darauf, dass etwas passiert. Und wenn etwas passiert, geht man Kompromisse ein, passt sich an. Das geht manchmal bis zur Selbstverleugnung. Und die Folge: hohe Scheidungsraten, Trennungen, Verlust nicht nur mit emotionalen Schmerzen, sondern auch vielfach finanziell.

Sicherlich gibt es auch gute und sehr gute Beziehungen, nur wo sind sie? Wirklich nur sehr selten hört man von der idealen Beziehung. Haben diese jedoch Bestand? Ist das in 10 Jahren noch genau so oder gar besser? Oder haben sich Dinge eingeschlichen, welche die Beziehung verschlechtern oder nur noch Gewohnheit regiert?

All dies und noch viel mehr kann man mit Radionik steuern und beeinflussen. Die Radionik kann uns Mittel anbieten, die zunächst einmal zu einer gewünschten Beziehung führen, als auch die Beziehung pflegen und deren Qualität auch noch steigern.

Fangen wir doch zunächst mit dem Szenario an, dass jemand eine Beziehung sucht. Im Internet quellen die Portale über, welche mit mehr oder weniger wissenschaftlicher Unterstützung Partnerschaften vermitteln wollen. Der Bedarf ist also vorhanden. Wie geht man in dieser Situation radionisch vor? Nun – auch wenn es für den Leser dieser kleinen Reihe so langsam langweilig werden sollte – es steht mal wieder eine Stoff- und Ideensammlung an. Folgende Fragen muss man sich stellen (Beispiele, für individuelle Ansprüche sicherlich nicht vollständig!) und die Antworten natürlich aufschreiben:

  • Das Innere (wie soll die Person sein [ Beispiele: lustig – ernst, gesetzt – locker, introvertiert – extrovertiert, usw. – Zwischenstufen]?)
  • Das Äußere (wie soll die Person aussehen [Beispiele: Körper, Kleidung, Frisur]?)
  • Finanzieller Bereich (alles, was nicht gewünscht wird, ausschließen – alles, was gewünscht wird, einschließen. Beispiel: selbständig, angestellt, nicht arbeitslos usw.)
  • Religion / spirituelle Haltung (wenn gewünscht)
  • Altersbereich (welche Altersgruppen sind für mich akzeptabel?)
  • usw.

Da ist jetzt sicherlich eine ganze Menge an Beschreibung zusammen gekommen. Oftmals ist es tatsächlich so, dass damit Dinge zutage treten, über die man sich so gar nicht klar war. Um so besser, dass man jetzt etwas in der Hand hat, das sich nur gut anfühlen sollte.

Nun gilt es, all diese Dinge in radionische Kommandos umzusetzen und ggfs. mit Raten zu versehen. Und dann geht es an die radionische Projektion. Zunächst wird ein Rhythmus festgelegt. Dieser bestimmt, wann jeweils eine neue Projektion erfolgt (zum Beispiel wöchentlich, zweiwöchentlich usw.). Das hat den Sinn, dass unser Unterbewusstsein (und das Bewusstsein natürlich auch) regelmäßig an die notwendigen Dinge erinnert und so ein stetiger ‚Sog‘ auf Information und Begegnung gesetzt wird.

Bei jedem Termin wird ermittelt, welche der erarbeiteten Radionikkommandos heute projiziert werden sollen. Es macht keinen Sinn, immer alles zu projizieren, denn damit gibt man den zum heutigen Termin unwichtigen zu viel Aufmerksamkeit und den wichtigen zu wenig. Daher immer nur das radionisch anfassen, was auch angefasst werden will.

Ein Wort zur Manifestation der gewünschten Situation: je nachdem, wie nah man innerlich der gewünschten Situation ist, geht es schneller oder langsamer. Man kann nicht erwarten, dass man einmal seine Radionik macht und schon taucht der Traumpartner auf und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute glücklich und zufrieden.

Das Ganze ist ein Prozess, der nicht nur äußere Umstände verändert, sondern auch uns selbst. Meist ist es doch so, dass wir mit unseren Wünschen (noch) gar nicht dazu geeignet sind, diesen zu begegnen. Extrembeispiel: jemand hat sich gewünscht, in Zukunft mit einem Millionär zusammen zu sein. Das klappt nicht, wenn man sich nicht ein Millionärsmindset (Mindset = Denkweise) zulegt. Für jemanden, der nicht so aufgewachsen ist, ein längerer Lernprozess!

In dieser Situation ist es sicherlich hilfreich, wenn man eine weitere Stoffsammlung macht und sich jetzt auf das eigene Wachstum konzentriert. Was muss ich mit mir tun, damit sich meine Partnerschaftswünsche erfüllen können? Vorschläge für das eigene Wachstum:

  • Charakterentwicklung
  • Bildung
  • Verhalten
  • Umgang
  • usw.

Ja, so einfach ist das alles nicht und man muss sich darüber klar sein, dass es keine gebratenen Tauben gibt, die einem in den Mund fliegen (Schlaraffenland). Die ganze Sache ist harte Arbeit, auch wenn es um Romantik geht. Sicher ist nur eines (ich wiederhole mich hier gerne!): Ohne dass man etwas tut, das ertestetermaßen für das eigene Wohlbefinden erforderlich ist, wird NICHTS geschehen. Ich kann nur immer wieder dazu auffordern, anzufangen und sich zum Ziel hin zu verändern. Alles andere ergibt sich dann daraus.


Romeo und Julia haben sich nun doch gekriegt und leben ein Leben in Glück und Harmonie. Gilt das aber auch noch 20 Jahre später? Ich habe dazu mal einen Film gesehen, in dem dann zwischen den beiden die Fetzen flogen (kann mich aber nur undeutlich daran erinnern).

Wichtig zu wissen ist, dass eine Beziehung stetiger Pflege und Aufmerksamkeit bedarf. Es ist nicht so, dass nach einem Zusammenkommen alles für immer automatisch optimal für beide Parteien abläuft. Daher gilt auch hier, dass wir mittels Radionik entsprechende Verhältnisse herstellen können – so das gewollt ist.

Wieder geht es an das Brainstorming, jeder für sich, aber dann auch zusammen. Denn oftmals ist man für die eigenen Schwächen ‚etwas‘ betriebsblind und der Partner kann uns da weiterhelfen. In dieser Stoffsammlung geht es darum:

  • Wie kann ich es meinem Partner schön machen?
  • Was fehlt mir, um noch glücklicher zu sein?
  • Was können wir gemeinsam tun, um als Paar glücklicher zu sein?
  • Usw.

Die Ergebnisse werden dann wieder in radionische Kommandos verarbeitet und ggfs. mit Raten versehen. Wieder wird ein Projektionsrhythmus für die Radionikprojektion ermittelt und dann entsprechend verfahren.

Beispiel (Wie kann ich es meinem Partner schöner machen?):

  • Mehr Aufmerksamkeit schenken
  • Mal öfters Blumen (oder eine andere Kleinigkeit) mitbringen
  • Zum Essen einladen
  • Kurzurlaube machen
  • Die Kleinigkeiten des Lebens leichter machen /abnehmen
  • usw.

Sicherlich sind das keine Dinge, die uns nun begegnen. Wir müssen sie aktiv tun! Wir werden durch die Beschäftigung mit diesen Themen jedoch auch öfters daran denken, als wenn wir das nicht tun würden. Und damit werden sie zur Realität.

Zum Schluss sei noch angemerkt, dass die Listen natürlich nicht in Stein gemeißelt sind. Man könnte auf die Idee kommen, sie einmal im Jahr (alle halbe Jahre oder zu einem beliebigen aber vorher festgelegten Zeitpunkt) ‚zu renovieren‘. Damit reagiert man auf die bisher erfolgte Entwicklung und ‚radionisiert‘ nicht ins Leere. Also, ich wünsche Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser viel Erfolg mit diesem Thema und Radionik!

Claudio Romanazzi

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(​​Claudio Romanazzi)

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(2) comments

Herzlichen Glückwunsch zu Euren Artikeln und der Literatur des Radionik-Verlages. Es gibt immer wieder anregende Diskussionen und inspirierende Versuche. Ihr legt die Grundlagen für weitere radionische Forschungen, Analysen und Behandlungen in der Praxis. Macht weiter so !

Winfried Veldung – Vorsitzender des ARS

Reply
    Claudio Romanazzi 8. Oktober 2015

    Danke Wilfried – wir geben unser Bestes 🙂

    LG Claudio

    Reply
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