Radionik und Alltagsnöte, Teil 5

von Claudio Romanazzi

Radionik und das Glück

Nach den ersten vier Teilen – Finanzen, Arbeit, Gesundheit und Liebe und Partnerschaft – kommen wir heute zum letzten Teil. Glück scheint im Bewusstsein der Menschen noch esoterischer zu sein als Liebe und Partnerschaft und damit noch weniger beeinflussbar, steuerbar als alles andere – oder kann man doch Einfluss nehmen? Mit Radionik?

Meine Antwort, „Ja, aber nicht nur“. Immerhin gibt es den Spruch: „Vorsicht vor dem, was man sich wünscht – es könnte in Erfüllung gehen!“ Daher ist es nur legitim, Vorsicht walten zu lassen und die Sache systematisch anzugehen.

Wenn mich Klienten im Rahmen einer radionischen Begleitung auf dieses Thema ansprechen, bekommen sie immer die gleiche Hausaufgabe: „Schreibe zwei Listen. Die eine Liste trägt den Titel ‚Was macht mich unglücklich?‘, die andere den Titel ‚Was macht mich glücklich?‘. Zum erstellen der Liste gebe ich einen Monat Zeit. Den Umfang lege ich mit ca. einer DIN A4 Seite fest.

Kommt nun ein Ergebnis von je ein paar Begriffen pro Thema, ist die Seite also nicht vollgeschrieben (was zu mindestens 70% so vorkommt), dann geht die Aufgabe zur weiteren Bearbeitung sofort an den Klienten zurück. Denn ich will ja auch sicherstellen, dass es der Klient ernst meint. Und je ein paar Begriffe sind da nicht ausreichend (weswegen ich ja auch einen Monat Zeit gebe). Ich möchte erreichen, dass Klarheit darüber herrscht, was er sich als glücklich und unglücklich machend vorstellt.

Gibt es dann ein akzeptables Ergebnis, dann werden Nägel mit Köpfen gemacht – und zwar zweigleisig. Von mir als Radioniker werden die Listeneinträge in eine Reihenfolge gebracht (per radionischer analyse natürlich), Wichtigstes (am unglücklichsten/glücklichsten machend) zuoberst, das Unwichtigste ganz unten.

Es folgt dann ein Gespräch, das die Ergebnisse der Listen, sowie ihre Sortierung zum Thema hat. In diesem Gespräch wird das weitere Vorgehen besprochen.

1. Alles, was auf der Unglücklich-Liste steht, ist in Zukunft zu vermeiden!

Kommentar: Jeder, der Dinge in seinem Leben duldet, die unglücklich machen, lädt Unglücklichsein praktisch in sein Leben ein. Daher: weil der Klient ja jetzt um die Dinge weiß, bzw. er sich der Dinge bewusst(er) ist, kann er nun jedes Mal eine bewusste Entscheidung dagegen treffen.

Sollte es Dinge auf dieser Liste geben, die nicht sofort, bzw. gar nicht aufgegeben werden können (zum Beispiel eine unglücklich machende Arbeit, von der das Einkommen abhängt), muss von mir näher radionisch analysiert werden. Dabei geht es dann um das ‚Warum‘ und um Hinweise aus der Radionik auf den Weg aus der Situation heraus.

Die ermittelte Reihenfolge spielt nur insofern eine Rolle, als damit einmal festgestellt werden kann, welche Dinge öfters auftreten (dann gemieden werden und damit das Gesamtglück gesteigert werden kann), und zweitens in wie weit Kombinationen oder Anhäufungen von unglücklich machenden Dingen auftreten und zu Widerstand beim Vermeiden führen.

2. Alles, was auf der Glücklich-Liste steht, ist für das weitere Leben Pflichtprogramm!

Kommentar: Es geht ja gar nicht, um glücklich machende Dinge zu wissen und nicht nach diesen zu streben. Ob man es glaubt oder nicht – dieses Nicht-Streben machen sehr viele Menschen. Ob sie desillusioniert gestimmt oder einfach müde sind, ob sie nicht an Glück glauben oder sich als geborenen Pechvogel ansehen – ich weiß es nicht. Wer mit mir in dieser Hinsicht zusammen arbeiten will, muss an das Thema konstruktiv heran gehen, sonst beende ich das.

Die ermittelte Reihenfolge spielt hier eine entscheidende Rolle. Natürlich sollte man das als oberstes notierte Thema zuerst anfassen. Das stellt sich jedoch oftmals als das schwierigste Thema heraus. Deswegen bietet es sich an, mit dem schwächsten Thema (ganz unten auf der Liste) anzufangen und sich nach und nach nach oben zu arbeiten.

Mit diesen Maßnahmen haben wir schonmal sicher gestellt, dass es der Klient in der Hand hat, wie es mit ihm weiter geht – und zwar bewusst weiter geht. Es ist hier nicht so sehr ein Kampf gegen eine Sucht (wie zum Beispiel das Rauchen), bei dem man auch mit Rückschlägen bis hin zur Aufgabe des Kampfes rechnen kann. Es ist auch keine Frage der Faulheit oder Prokastination (Aufschieberitis). Es war ja schließlich der Klient, der zur Beratung kam und damit zeigte, dass er seinen Zustand verbessern will. Wir als Radioniker bringen die jeweils individuellen Anforderungen so sortiert zurück, dass er nun systematisch und damit auch erfolgsorientiert an seinem Lebensglück arbeiten kann.

Doch jetzt zum rein praktischen Vorgehen:
Im zweiten Absatz des Kommentars der Besprechung der Unglücklich-Liste stellt sich das Problem, dass es Dinge auf dieser Liste geben kann, die sich nicht so ohne weiteres auflösen lassen. Wie analysiert man so etwas radionisch?

Nun, das kommt auf das Radioniksystem an, mit dem man arbeitet. In sehr ausgefeilten Systemen, wie zum Beispiel in der klassischen Radionik, gibt es natürlich Listen und Unterlisten von möglichen Themen, die mit dem oben erwähnten Problem im Zusammenhang stehen könnten. Diese werden abgefragt und die relevanten Teile im Zusammenhang mit dem Klienten radionisch behandelt.

Arbeitet man mit weniger ausgearbeiteten Systemen bleibt immer noch die indirekte Methode. Und die geht so: Immer im Zusammenhang mit dem Klienten und dessen Problem (ganz streng fokussiert nur für ihn abfragen, niemals allgemein!) werden Listen von Blüten, Halbedelsteinen usw. (je nach dem, was man zur Verfügung hat) abgefragt. Dabei sollte man sich auf herausragende Ergebnisse konzentrieren, damit kein Wischiwaschi herauskommt.

Die Ergebnisse (vorzugsweise aus verschiedenen Listen, um das Gesuchte von mehreren Seiten zu stützen) werden auf Gemeinsamkeiten untersucht. Es ist der berühmte Rote Faden, der hier gefunden werden soll und, wenn man sorgfältig arbeitet, auch gefunden wird.

Beispiel für die o.a. ungeliebte Arbeit: Ich würde da zwei radionische Untersuchungen machen wollen. Einmal die Frage klären, ‚Warum ist Klient X in diesem Beruf/bei dieser Arbeit gelandet?‘, und zweitens den Weg hinaus suchen, ‚Wie kann Klient X aus dieser Arbeit frei von Nachteilen wieder heraus kommen?‘.

Nehmen wir an, ich habe dazu die Liste der Bachblüten genommen und für jede Frage die jeweils besten drei ermittelt. Das ergibt dann zusammen sechs Ergebnisse. Untersucht wird nun nicht nur, ob gleiche Ergebnisse vorliegen, sondern auch die Themen der gefundenen Blüten. Stellen sich Parallelen heraus, ist das mein roter Faden. Diesen könnte ich jetzt noch stützen, indem ich andere Blüten auf das Problem bei diesem Klienten hin untersuche oder vielleicht Heilsteine.

Für die radionische Behandlung werden nun die Übereinstimmungen, bzw. Parallelen projiziert, zum Beispiel ‚gib [Bachblütennamen]‘.

Fazit hier: es gibt immer einen Weg, die Ursachen und den Weg aus Problemen zu ermitteln und dann natürlich auch mit Radionik zu behandeln.

Selbstverständlich gibt es Ursachen und entsprechend darauf aufbauende Ursachenhierarchien für den momentanen (Glücks-)Zustand des Klienten. Und auch der lässt sich selbstverständlich ermitteln. Für eine radionische Begleitung empfiehlt sich daher eine ganz normale Radionikanalyse mit entsprechender Radionikprojektion unter Berücksichtigung der persönlichen Ziele des Klienten.

Wer sich mit diesem Thema näher befassen möchte, dem seien noch drei ‚Werkzeuge‘ an die Hand gegeben.

  • Besonders geeignet für eine zielgerichtete Beratung ist das Basis 64 System (Holistische Blaupause). Es liefert harte Daten über Stärken und Schwächen, über Anlagen und Zusammenhänge und vor allem über Wege aus der Misere.

Der nächste Beitrag ist mir bei der Recherche zu diesem Thema einfach ‚zugefallen‘. So ist das eben, wenn man auf ein Thema gut fokussiert ist: das Universum antwortet auf seine eigene Weise:

  • Buchtip: ‚Die Anatomie des Glücks‚ von Karma Singh. Ein Kurs in praktischer Anwendung der Quantenphysik. „Die Schritt für Schritt Anleitung zum persönlichen Erfolg.“
    Kommentar: kleines und günstiges Buch zum Thema – ich finde es gut!
Claudio Romanazzi

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(Claudio Romanazzi)

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