Radionik und Ethik

By Claudio Romanazzi

Okt 06

Braucht die Radionik eine Ethik?

von Carmen Karwehl HP MRAdA

Ja, unbedingt!

Wenn wir mit der Radionik erfolgreich arbeiten wollen, ist eine Grundvoraussetzung, dass unsere Klienten uns vertrauen können.
Um die Radionik bekannter zu machen, ist eine Vertrauensbasis ebenfalls Grundvoraussetzung. Nur wenn die Menschen das Gefühl haben, dass sich die Radioniker Ihrer Verantwortung bewusst sind und entsprechend handeln, kann sich Vertrauen entwickeln.

Welche Inhalte sollte die Ethik eines Radionikers haben?

Nur mit Erlaubnis und dem Wissen des Klienten radionisch arbeiten!
Ausnahmen sind Notfallsituationen wie z.B. Unfälle, wo schnelles Handeln nötig ist. Wobei ich in einem solchen Fall die betreffende Person sofern es möglich ist, hinterher informieren würde.
Die zweite Ausnahme sind Kinder, hier braucht es selbstverständlich die Erlaubnis der Eltern.

Jeder Radioniker sollte seinen Geist darauf ausrichten, Niemandem zu schaden und immer zum Wohl des Ganzen zu handeln.
Das ist nötig, weil niemand von uns erleuchtet ist. Wir tappen immer mal wieder in die Falle, dass unser Ego die Führung übernimmt. Und da diese Mechanismen unbewusst ablaufen, merken wir es oft erst hinterher oder gar nicht. Sowohl die Menschen mit denen wir arbeiten, als auch die Radionik selbst verdienen es, dass wir alles tun, um zu vermeiden, dass wir in irgendeiner Form Schaden verursachen!

Die Informierung des Klienten empfinde ich als wichtig. Die Menschen mit denen wir arbeiten sollten wissen was wir tun, was Radionik ist, alle Fragen sollten nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet werden.

Radioniker sollten über Radionik und ihre Arbeit informieren. Auf reißerische und übertriebene Werbung sollte unbedingt verzichtet werden. So etwas wirkt immer unseriös.

Dass auch Radioniker keine Heil-Versprechen geben und sich an geltende Gesetze halten, halte ich für selbstverständlich und erwähne es hier nur der Vollständigkeit halber.

Der respektvolle Umgang der Radioniker untereinander ist auch ein wichtiger Punkt. Das schließt jedes Konkurrenzdenken und wetteiferndes Handeln aus.
Dieser Punkt ist sicher nicht ganz einfach umzusetzen, da wir in einer wettbewerbs- und erfolgsorientierten Gesellschaft leben. Doch sollte der gute Wille zum respektvollen Umgang und die Absicht den eigenen Erfolg nicht auf Kosten anderer zu erlangen unbedingt vorhanden sein. Ebenso wie das stetige Bemühen, die eigenen Vorsätze auch umzusetzen.

Die Sorgfaltspflicht gegenüber unseren Klienten, als auch der Respekt gegenüber unseren Kollegen gebietet es, dafür zu sorgen, dass unsere Klienten nicht von mehreren Radionikern gleichzeitig behandelt werden.
Sollte es in Ausnahmefällen doch einmal sinnvoll erscheinen, dass zwei Radioniker gleichzeitig einen Klienten behandeln, sollten beide Radioniker darüber informiert sein. Nur so können sie sich geistig aufeinander einstellen und vermeiden, dass sie sich gegenseitig blockieren.

Die meisten Radioniker sind gezwungen, sich ihre Arbeit bezahlen zu lassen, da spricht nichts dagegen. Nur sollten abgehobene und völlig überzogene Honorarforderungen tabu sein. Auch einfache Menschen sollten sich die Radionik leisten können.

Einige dieser Punkte sollten auch für die Hersteller von Radionik-Geräten gelten. Schließlich vertreten auch sie die Radionik und sind mitverantwortlich für das Bild, das die Öffentlichkeit von der Radionik hat.

Was habe ich vergessen, übersehen? Welche Vorschläge, Meinungen über Ethilk in der Radionik habt Ihr noch?

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(1) comment

Claudio Romanazzi 6. Oktober 2012

Danke Carmen,

das war mal schon lange überfällig. In der Radionik spielen viele Faktoren eine Rolle, die Ethik ist da bisher ziemlich stiefmütterlich behandelt worden. Diese Lücke hast du hier geschlossen.

Ergänzen möchte ich nur, dass die genannten Regeln für den einzelnen Anwender eigentlich selbstverständlich sein sollten. Wie man in den Wald hienein ruft, so schallt es auch wieder heraus, nicht wahr? Moralisches und ethisches Verhalten ist daher ein Muss für die Radionik, denn – und letztlich kommt es ja für uns auch darauf an – hängt ja auch unsere Wirksamkeit, unsere Effektivität davon ab.

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