Radionik-Analysen auseinandergenommen

„Wie, was, Analysefehler in der Radionik? Das geht doch gar nicht, denn das ist doch alles automatisiert!“. Das sagt der Laie, der gerade erst sein erstes System gekauft hat und nun loslegen will (siehe auch hier).

„Naja“, sagt der erfahrene Radioniker, „die Frage ist doch eigentlich, ob die Radionikanalyse das erbringt, was man auch brauchen kann“.

So weit ein gedachter Dialog zwischen einem Laien und einem in der Praxis erprobten Radioniker. Lassen Sie uns daher gleich in die Einzelheiten gehen.

Radionikanalyse – wie sie heute verstanden wird, ist meist Sache von Computersystemen. Diese enthalten oftmals eine große Menge an Datenbanken (Datenbanken sind Sammlungen von Inhalten, die in den Analysen getestet werden können).

Radionik und die Datenbanken

Nun muss man sich natürlich vorstellen, dass diese gewaltigen Datenmengen auch irgendwie im Überblick des Radionikers sein müssen. Wir reden hier nicht von ‚ein paar‘ Einträgen (obwohl es die sicherlich auch gibt, zum Beispiel 39 Einträge in der Bachblüten-Datenbank), sondern oftmals von mehreren Tausend (zum Beispiel in einer Datenbank über Baubiologie). Das sind Dimensionen, die kein Laie mehr überblicken kann, was dazu führt, dass die von ihm durchgeführte Analyse ’schwammig‘ wird. Denn wenn eine Analyse durchgeführt wird, muss man schon wissen, was analysiert wird. Weiß man das nicht, dann analysiert man sozusagen blind, was zu Zufallsergebnissen führt.

Da sagt der Laie, „Moment mal, die Radionikanalyse macht doch der Computer?“ Und der erfahrene Radioniker antwortet, „Macht er nicht!“

Und recht hat Letzterer. Denn der Computer und dessen Durchführung der Analyse dient als Mittler zwischen dem Geist des Radionikers und der Wirklichkeit, wie sie sich beim Analyseobjekt für den Anwender darstellt. Der Computer führt dem Radioniker sozusagen in ‚Windeseile‘ die Vergleiche vor, der Geist des Radionikers vergleicht und durch diesen Vergleich – so die Theorie jedenfalls – wird der Zufallsgenerator, der vom Computer ausgewertet wird, beeinflusst. Die Auswertung der Beeinflussung, die wegen der Schwäche des Effekts pro zu vergleichendem Inhalt einige tausendmal stattfindet, übernimmt wieder der Computer. Ist die Radionikanalyse abgeschlossen, präsentiert der Computer die treffendsten Ergebnisse in einer Liste. Diese Liste besteht aus den Top-Ergebnissen jeder getesteten Datenbank und zwar in der Reihenfolge der angewählten Datenbanken.

Beispiel einer computerisierten Radionikanalyse

Beispiel einer computerisierten Radionikanalyse

„Ah,“ sagt der Laie, „dann wird die Radionikanalyse ja doch vom Computer gemacht. Das ‚Wie‘ interessiert mich eigentlich gar nicht.“ „Das sollte es aber“, antwortet der erfahrene Praktiker, „denn ein Auto fährt ja prinzipiell auch alleine, jedoch ohne Fahrer nur ohne Sinn und Verstand.“

Und wieder hat Letzterer recht. Denn nur wenn der Fahrer eine Führerscheinprüfung bestanden hat, darf er überhaupt ein Auto fahren. Diese Prüfung stellt sicher, dass er die Kenntnisse hat, die zum Führen eines Autos notwendig sind. Radionik darf jeder machen, es sind jedoch auch hier Voraussetzungen vorhanden, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Wer – wie oben bereits geschildert – von den Inhalten seiner Datenbanken keine Ahnung hat, der wird auch keine Erfolge in der Radionikanalyse haben (denn wie sollte denn der Geist des Radionikers die vom Computer vorgegebenen Vergleiche beurteilen, ohne eine Ahnung von den Inhalten zu haben – da kann nichts Vernünftiges heraus kommen). Nur und ausschließlich der Geist eines Radionikers, der die Inhalte der Datenbanken kennt, kann eine aussagekräftige und damit erfolgreiche Analyse durchführen.

Wie man Fehler in der Radionikanalyse vermeidet und die Analyse erfolgreich abschließt, das lesen Sie in der nächsten Folge.

Claudio Romanazzi

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(4) comments

Wolfgang Seither 10. April 2012

Die Analyse mit “Zufall” ist wie Autofahren mit Chauffeur. Da braucht man kein Führerschein. So vermute ich, würde ein Antwort auf dein Argument ausfallen. Außerdem kann eine Datenbank so ausgestattet sein, daß für die Analyseergebnisse jede Menge Hilfe in Form von Texten, Bilder, Anwendungshinweise, Sprachausgabe, Filme und,und, und … angeboten wird.

Was mich wirklich nachdenklich stimmt ist deine Buchempfehlung “Nullpunkt-Feld” Seite 177. Frei zitiert: Die Stärke der Konzentration hat keinen Einfluß auf das Ergebnis”.

D.h. das Bedienen des Programmes reicht für die Beeinflussung, das Eigentliche erledigt das Unbewußte des Bedieners! Von Experimenten außerhalb der Radionik kann ich dies nur bestätigen. Nur, diese Tatsache ist ein offenes Tor für jede Art von Willkür!

Ebenso steht auf der Seite 177: “Dies gilt unabhängig von der Art der verwendeten Geräten”.

Daraus lese ich, es ist egal, ob ich dazu Würfel, einen Lotterieautomat, Kartensets, =zufallsbereich(1,39) in Excel oder eine sündhaft teure Software verwende, am Ergebnis ändert sich nichts.

Für mich gibt es zum “Zufall” noch zu viele unbeantwortete Fragen und darum bleibe ich vorsichtig damit.

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Wolfgang Seither 12. April 2012

Auf Teil 2 bin ich sehr gespannt!

Nach meinem Selbstbild bin ich Techniker und meine Spezialität war Fehler zu finden. Dazu gehört Fachwissen, Logik, Intuition und ne gute Spürnase.

Prüfautomaten arbeiten nach Schematas und fand ca 80% der Fehler – die leichten. Mit “Zufallsgeneratoren” arbeitete keiner dieser Prüfautomaten.

Jedoch das ist Technik, der Mensch ist komplexer!

Diese Vorkenntnis haben natürlich Einfluß, wie ich radionisch analysiere und balanciere.

Jetzt bin ich mal gespannt, wie ein erfahrener Radionik-Lehrer vorgeht. Ob er mich überzeugen kann, eine Radionik-Ausbildung zu machen.

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Claudio Romanazzi 23. April 2012

[Zitat] Die Analyse mit “Zufall” ist wie Autofahren mit Chauffeur. Da braucht man kein Führerschein. So vermute ich, würde ein Antwort auf dein Argument ausfallen.

Der Vergleich hinkt insofern, als dass die Fahrt mit Chauffeur KEINE Kenntnisse des Autofahrens erfordert. Ohne jegliche Kenntnis wird eine gute Radionikanalyse jedoch nicht gelingen. Das geht schon aus dem Versuchsaufbau der Experimente hervor, die in Princeton durchgefhrt wurden. Schließlich wirde ja explizit vorgegeben, was beeinflusst werden sollte.

[Zitat] Was mich wirklich nachdenklich stimmt ist deine Buchempfehlung “Nullpunkt-Feld” Seite 177. Frei zitiert: Die Stärke der Konzentration hat keinen Einfluß auf das Ergebnis”.
D.h. das Bedienen des Programmes reicht für die Beeinflussung, das Eigentliche erledigt das Unbewußte des Bedieners!

Nein, so geht das nicht. Was du da etwas aus dem Zusammenhang gelesen hast, betrifft die Wiedererkennung. Das Zufallssystem erkennt einen Probanden wieder. Dieser muss nur ‘vorhanden sein’, sich jedoch auf gar nichts konzentrieren.

[Zitat] Ebenso steht auf der Seite 177: “Dies gilt unabhängig von der Art der verwendeten Geräten”.
Daraus lese ich, es ist egal, ob ich dazu Würfel, einen Lotterieautomat, Kartensets, =zufallsbereich(1,39) in Excel oder eine sündhaft teure Software verwende, am Ergebnis ändert sich nichts.

Doch, tut es. Denn im Gegensatz zu den einfachen Ja/Nein Beeinflussungen der Princeton-Experimente, die einigermaßen wiederholbar waren, geht das – wie die Praxis ja zeigt – bei den Computersystemen, die mit Radionik ‘in Verbindung gebracht werden’ überaupt nicht, denn man bekommt bei Wiederholungen immer etwas anderes heraus. Das heißt doch nur, dass das Ergebnis sich verändert!

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Claudio Romanazzi 23. April 2012

[Zitat] Jetzt bin ich mal gespannt, wie ein erfahrener Radionik-Lehrer vorgeht. Ob er mich überzeugen kann, eine Radionik-Ausbildung zu machen.

Das will ich gar nicht. Mir kommt es darauf an zu zeigen, dass die ‘Leichtigkeit des Seins’ in den Anzeigen der bekannten Systemhersteller so gar nicht exisitert. Ich bin überzeugt, dass es Anwender gibt, die damit erfolgreich arbeiten können, jedoch traut sich anscheinend niemand an die Öffentlichkeit. Ich wäre wirklich daran interessiert, solche Leute hier im Blog zu haben, denn das wäre zielführend.

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