Wie man Fehler in der Radionik-Analyse vermeidet und sie erfolgreich abschließt

Im ersten Teil hatte ich rekapituliert, wie die aktuelle Situation in der Radionik-Analyse aussieht. Ich stelle fest, dass es mit den modernen Mitteln gar nicht so einfach ist, eine gute Radionikanalyse durchzuführen, denn ohne Fachkenntnis kommt man auch hier nicht weiter.

Radionikanalyse modern?

Ich stelle fest, ein Anwender ohne Kenntnisse der zu testenden, der zu analysierenden Materie hat keine Chance auf ein relevantes Ergebnis. Das kann man selbstverständlich auch testen: man nimmt einen Bekannten oder Verwandten, der über das Thema nichts weiß, der von Radionik keine Ahnung hat und der das Testobjekt oder die Testperson nicht kennt. Diesen setzt man vor das Gerät (und verlässt selber den Raum, damit keine Verfälschungen im Prozess auftreten) und lässt einfach nur den Knopf zum Loslaufen drücken. Erfahrungsgemäß (ich habe das einige Male gemacht) kommt da nur barer Unsinn heraus. Werden jedoch nur Datenbanken zum Test ausgewählt, welche Kenntnisse des Radionikers widerspiegeln, dann kann (muss jedoch nicht) ein relevantes Ergebnis herauskommen. Das wird jedoch relativiert, wenn man weiß, dass Wiederholungen der Messungen ganz andere Ergebnisse zeigen. Mir ist kein Fall bekannt, in dem ein wenigstens einigermaßen übereinstimmendes Resultat erhalten wurde, wenn die gleiche Messung nochmals oder ein drittes Mal durchgeführt wurde.

Es gibt zwei Systeme, die gleiche Ergebnisse produzieren. Vom einen ist jedoch bekannt, dass dies mit der Einstellung des Datums zu tun hat (oder vielleicht nun hatte, das das Verfahren bekannt wurde). Daher vertraue ich solchen Systemen überhaupt nicht, ohne das der Quellcode offen gelegt wird. Das macht aber keiner, denn dann wären ja Kopierern Tür und Tor geöffnet.

Fazit hier: man vermeidet Fehler, wenn man bei ’seinen Leisten‘ bleibt. Eine (technische) Abkürzung für die Radionikanalyse gibt es (bisher) nicht!

Radionikanalyse klassisch!

Radionik zum Beispiel mit der Einhandrute

Radionik zum Beispiel mit der Einhandrute

Wer jetzt gedacht hätte, die klassische Analyse würde alles leichter (besser?) machen, den muss ich leider enttäuschen. Die klassische Radionikanalyse verwendet zur Ermittlung der notwendigen Analysedaten Radiästhesie. Ja lieber Leser, es ist nichts anderes als Radiästhesie. Ok, man hör, dass mit dem Pendel gearbeitet wird, ggfs. mit einer Rute oder einem Tensor oder gar ganz klassisch mit einer Reibeplatte. Man liest darüber hinweg und wundert sich. Näher betrachtet sind aber alle Verfahren Radiästhesie. Der Körper des Messenden wird als Messinstrument verwendet und die so ermittelten Ergebnisse aufgeschrieben. Das führt vordergründig zu Problemen.

Die meisten Menschen vertrauen sich selber nicht. Sie glauben eher ihrem (oftmals irrenden) Verstand, der sich ohne Geräteunterstützung unsicher fühlt und Ergebnisse verwirft. Beispiel: die Besetzung eines Postschalters wird oftmals nur durch das Anheben eines Briefs dessen Gewicht so genau einschätzen können, dass das Porto schon feststeht, bis sie ‚zur Sicherheit‘ nochmals nachwiegt – nur um sich dann in ihrer intuitiven Einschätzung bestätigt zu sehen. Der Verstand will eben Sicherheit. Diese Sicherheit gibt es in der Radiästhesie nicht. Man muss lernen, sich selbst zu vertrauen (wem eigentlich sonst, wenn nicht sich selbst?). Wer das nicht lernen kann oder es auch sich nicht zutraut, kann man nicht radiästhetisch arbeiten und keine klassische Radionik betreiben! Die andere Seite sieht so aus, dass derjenige Anwender, der gelernt hat, sich selbst zu vertrauen, zu persönlichem Wachstum kommt, das er anders nicht hätte erreichen können – ein gewaltiger Vorteil in der radionischen Messtechnik, denn de Ergebnisse werden wiederholbar. Wer radiästhetisch und damit auch radionisch messen kann, wird immer wieder die gleichen Ergebnisse erhalten und nicht immer andere wie in dem Versuch, mit Computern menschliche Messfähigkeit zu ersetzen.

Fazit: es mag sein, dass Radionikanalysen mit Computern manchmal (eher sehr selten) wirklich funktionieren, die klassische Methode ist um Längen besser. Sie ist wiederholbar und jahrzehntelange Praxis hat gezeigt, dass es im wahrsten Sinne des Wortes Generationen von Radionikern gibt und gab, die eine Radionikanalyse mit klassischen Mitteln zum Nutzen ihrer Patienten und Klienten beherrscht haben.

Claudio Romanazzi

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(​​Claudio Romanazzi)

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(7) comments

Carmen Karwehl 23. April 2012

„Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalisch Apparat, den es geben kann, und das ist eben das größte Unheil der neueren Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkennen, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.”
Johann Wolfgang von Goethe

Hallo Claudio,
dieses Zitat von Goethe bestätigt im Grund Deine Ausführungen.
Der Mensch selbst ist das genaueste Messinstrument, wir müssen es nur richtig einstellen!

Herzliche Grüße
Carmen

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Wolfgang Seither 25. April 2012

Es gibt so ein Grundsatz: Vertaue dem ersten Pendel-Ausschlag. Er ist intuitiv und danach mischt sich der Verstand ein.

Gerade wegen der Wiederhohlbarkeit: Wie steht Ihre Schule dazu?

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    Claudio Romanazzi 25. April 2012

    Wer messen kann, kann messen. D.h., dass immer das Selbe oder zumindest sehr Ähnliches heraus kommt. 1+1 bleibt 2 und nicht 10 oder noch weiter weg. Mit ähnlich meine ich allenfalls 2.1 oder 1.9.

    Na klar, der Verstand versucht sich einzumischen. Es gilt hier zu lernen, sich selbst zu vertrauen, so dass der Verstand eben nichts zu sagen hat.

    Wiederholbarkeit in der Radionikschule: es ist eine Tatsache, dass voll ausgebildete Radioniker sehr ähnliche Ergebnisse erzielen. Gleich können sie nicht sein, denn jeder ist anders gestrickt, sieht die Dinge persönlich gefärbt.

    Reply
Wolfgang Seither 26. April 2012

Also, es geht um das Vertrauen!

Wenn gependelt wird und der Gegenüber wird skeptisch, dann ist doch eher der Muskeltest (1) oder EAV (2) angesagt, oder?

zu 1: weil es der Gegegnüber direkt spürt
zu 2: weil ein technisch anerkanntes Gerät (Ohm-Meter) verwendet wird.

Vertrauen zu haben, wenn gependelt und ein wiederhohlbares Ergebnis herauskommt, kann ich als Standpunkt akzeptieren.

Zu auf “Zufall” basierenden habe ich dieses Vertrauen nicht. Nur! Wenn subatomar argumentiert wird, dann läßt sich dieser “Zufall” nicht verleugnen. Er ist in diesem Bereich fester Bestandteil. Beispiel Kopenhagener Deutung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kopenhagener_Deutung#Deutung_des_Zufalls_in_der_Quantenphysik
Den “Zufall” sehe ich so fundatmental an, dass es Sinn macht, sich mit ihm auseinander zu setzen – auch wenn die Ergebnisse nicht reproduzierbar sind. Es gibt ja mehrere Wege nach Rom.
Vielleicht bekomme ich keine so brauchbare Ergebnisse, weil mir das Vertauen zum “Zufall” fehlt.

Also alles Vertauenssache, oder?

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    Claudio Romanazzi 10. Mai 2012

    Nein, nicht nur Vertrauen! Vertrauen ja, wenn es darum geht, den Reaktionen seines eigenen Körpers zu ‘vertrauen’ und sie nicht abzuwehren. Aber Vertrauen nein, wenn es darum geht, dass unser Körper auf Tatsachen, die einem bewusst denkenden Gehirn nicht zugänglich sind, mit der Wahrheit reagiert.

    Dazu bitte mal den Film ‘Das automatische Gehirn’ (Aufzeichnung einer Sendung auf ARTE) auf YouTube anschauen:
    1. Teil: http://www.youtube.com/watch?v=fP2Czgyu6Dc
    2. Teil: http://www.youtube.com/watch?v=NqSEQ4iCNSw

    Im 2. Teil wird ein superinteressantes Experiment gezeigt. Eine Testperson sitzt vor vier Stapeln verdeckter Karten. Wenn sie eine Karte aufdeckt, streicht sie entweder einen kleinen Gewinn ein oder erleidet einen größeren Verlust. Nach etwas Training (da werden Automatismen im Gehirn aufgebaut) wird die Testperson Stresszeichen VOR dem Aufdecken von Karten mit dem größeren Verlust zeigen.

    Mit anderen Worten, hier haben wir den wissenschaftlichen Beweis für Radiästhesie vor Augen – wohl dem, der ihn zu erkennen und damit auch zu nutzen weiß.

    Reply
Wolfgang Seither 18. Mai 2012

Bestimmt Teil 2 Minute 5 bis 6, oder?
Meßtechnisch funktioniert das wie ein Lügendetektor.

Statt Pendel kann man auch Bio- Meßsysteme verwenden. Ein bekanntes ist EAV, was nach dem gleichen Prinzip wie oben funktioniert. Doch sind mir diese Systeme zu träge im Vergleich zum Pendel.

Nach meiner Sicht wäre der Biopulsar ein interessantes System. Knapp 50 Messungen gleichzeitig. Kalbriert sich auf ein Referenzpunkt ein, damit kein Gel verwendet werden muß. Eine Bekannte von mir verwendet dieses System. Da sie Aura sehen kann hat sie auch das Zusatzmodul Aura. Sie sagt, das System stellt die Aura so da, wie sie sie sieht! Und damit kann sie ihren Kunden zeigen, was sie sieht.

Die Filme oben zeigen nach meiner Ansicht was anderes. Das Wachbewußtsein überschätzt sich und das Unbewußte wird unterschätzt.

In Teil 2 ab 18:20 wird folgendes gesagt:
“Das Licht unserer Gedanken ist nur ein winziger Tunnel im Meer unseres Geites und unser Verstand hat wenig Einfluß was wir sind und was wir tun.”

Das Libet Experimet
http://de.wikipedia.org/wiki/Libet-Experiment
zeigt der Tatenimpuls kommt vor dem Gedankenimpuls. Unser Körper ist schon vorbereiten bevor wir auf den Gedanken kommen ein Glas Wasser in die Hand zu nehmen.

Neuere Forschung verschärfen das Ganze:
http://www.zeit.de/2008/17/Freier-Wille
wonach schon 10 Sekunden vor dem Wachbewußtsein die Entscheidung festliegt!

Wer sich für Zell- bzw. Körperbewußtsein interesseiert, kann ich Bruce Lipton empfehlen:
http://www.youtube.com/watch?v=cAVPiWW_JRE

An der Zellmembrane sitzen einige Prozessoren. (Ich bin Techniker und weiß wie die Dinger funktionieren, darum kann ich hier auch Lipton bestätigen.) Also haben wir nicht nur Gehirn, Nervenbahnen und Hormone als Kommunikationssystem, sondern auch ein Multiprozessoer-System an den Zellen. Nicht vergessen möchte ich auch Popp´s Biophotonen.

Also sind wir Menschen gigantische Informations-Systeme. (Religiöse Begriffe wie Geist sind mir in der Betrachtung zu suspekt.)

zum Pendeln:
Natürlich habe ich meine Erfahrungen bzw persönliche Beweise, dass pendeln funktioniert. Intereesant wird es, wenn Pendel-Ergebnisse mich überraschen – weil sie nicht der Erwartung entsprechen – und trotzdem stimmig sind.

“Das Pendel har recht” ist mir zu juritisch.
“Das Pendel sagt:” ist mir zu bestimment und es wird zuviel Macht und Verantwortung auf das Pendel abgegeben.
“Das Pendel sagt die Wahrheit” ist mir zu religiös-dogmatisch.

Für mich ist das Pendel nur der Zeiger von einem Zeiger-Instrumnet. Das Meßwerk ist der Pendler, also die Person.

Als Techniker bin ich gewohn regulativ zu arbeiten, darum pendle ich auch so.

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Wolfgang Seither 21. Mai 2012

Wiederholbarkeit ist seit Anfang des 19ten Jhd. ein naturwissenschaftliches Axiom. Man wollte reproduzierbare Ergebnisse.

Doch ungefähr ab Mitte des 20ten Jhd. kamen ganz neue Erkenntnisse. Dazu verweise ich mal auf folgenden Wiki-Artikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetisches_Pendel

Das zweite Bild rechts zeigt, daß nur eine kleine Teilmenge (die drei großen Farbkleckse)eine Reproduzierbarbeit bietet. Kleine Toleranzen wirken sich hier nicht aus. So funktioniert unsere Technik und darum glauben viele, alles sei berechenbar.

Ein griechischer Philosoph nannte dies “Alles fließt” ein chinesischer “Man steigt niemals in den selben Fluß”.

Nur, wenn ein radionisches System keine reproduzierbaren Ergebnisse liefert, ist es dann falsch? Oder begibt man sich in ein Neuland, welches zu einem tiefern Verständnis führt? Läßt man dann wieder die Willkür zu die man mit den wissenschaftlichen Axiomen vermeiden wollte?

Brauchbare Antworten habe ich noch keine.

Was ich mir wünsche, wäre eine Aueinadersetung mit diesem Thema. Von einer Polarisierung halte ich nichts.

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