Radionik und Krebs

von Claudio Romanazzi

Neulich rief mich einer meiner ehemaligen Schüler an – die weitere Geschichte entnehmen Sie bitte dem unten abgedruckten Bericht. Mit dieser kurzen Einleitung hätte es eigentlich genug sein können, wenn die Art und Weise, wie das alles zustande kam, nicht doch Anlass zum Innehalten und Nachdenken geben würde. Durchforstet man das Internet oder entsprechende Literatur, geht nichts über Radionik. Radionik – DIE Wunderwaffe gegen alles, ‚es gibt nichts Vergleichbares‘. Doch schaut man hinter die Kulissen, sieht es doch wohl so aus, dass viel Schaumschlägerei unterwegs ist. Gerade bei solchen Krankheitsbildern trennt sich dann die Spreu vom Weizen, der Spieler vom Ernsthaften, der Verantwortungsvolle vom Unverantwortlichen.

Neulich bekam ich also einen Anruf und der Inhalt war nun gar nicht erfreulich. Der Anrufer berichtete, dass bei ihm Krebs ausgebrochen sei (aus Gründen der Anonymisierung sei hier natürlich weder die Art des Krebses noch der Name genannt). Die Ärzte wollen ihm ein strahlendes Röhrchen mit der Absicht implantieren, dass die Strahlung den Krebs vernichtet.

Als Radioniker fragt man sich natürlich, was man hier tun kann. Selber Radioniker war der Anrufer erstaunt und enttäuscht darüber, dass niemand der Kollegen, die ihm bekannt waren, an die Sache herangehen wollte. Mein Kommentar beim Telefongespräch war, dass es doch wohl nur ganz wenige ernsthafte Radioniker gibt, die so gut ausgebildet sind, dass sie sich an ein solches Geschehen heran trauen.

Nun, wie geht man also radionisch an Krebs heran? Meine Antwort: ganz konventionell !

1. Analyse machen, um den Ist-Zustand herauszufinden.
2. Ursachenanalyse erstellen. Was kann denn alles Ursache sein? Natürlich Lebensumstände (zum Beispiel Strahlenbelastung usw.), Lebensführung (Ernährung, innere Gedankenwelt usw.) und andere Belastungen (zum Beispiel viele Impfungen, Stresse usw.)
3. Ermitteln, was radionisch behandelt werden muss und das dann abarbeiten. Aber auch ermitteln, was nicht radionisch behandelt werden muss. Damit bekommt man eine Ahnung davon, wo Verfahren und Behandlungen jenseits der Radionik noch Erfolge versprechen könnten. Wer sich mit dem (oder einem beliebigen) Thema auseinandersetzt, der wird für sich Therapieformen sammeln und sich radionisch zur Wahl stellen, was und welche in diesem Fall noch in Frage kommt.
4. An der Ursachenliste arbeiten, d.h. möglichst viel davon aus dem Leben entfernen.

Gerade der letzte Punkt bedarf noch einiger Erklärung: Seien wir uns ganz klar darüber, dass unser bisheriges Verhalten / unsere bisherige Denke in den negativen Zustand geführt haben. Nur wenn wir uns ändern, die Komfortzone verlassen, Neues und Konstruktives an uns heran lassen, haben wir eine Chance.

Dazu gehört auch, dass wir nicht stur auf Radionik beharren (bei manchen Krebsarten hat man dazu einfach keine Zeit dafür), sondern Verfahren mit erwiesener Wirksamkeit (damit ist jedoch nicht Strahlen- oder Chemotherapie gemeint – siehe weiter unten) eine Chance gibt. Schließlich kann man ja auch radionisch austesten, welche Verfahren das sein könnten.

Und – wenn man schon Ursachen identifiziert, dann sollte man es nicht verpassen ALLE davon aus dem Leben rauszuwerfen! Ich weiß da aus Erfahrung, dass die betroffenen Menschen um (Beispiel) jede Tasse Kaffee feilschen. Dabei verkennen sie jedoch, dass es ja nicht mein sondern ihr Leben ist. Daher ist es angebracht, ganz hart und unnachgiebig zu argumentieren und im Grunde keine Wahl zu lassen. Sollte ich merken, dass die Dinge nicht mit äußerster Anstrengung zumindest versucht werden, beende ich von meiner Seite her die Zusammenarbeit.

Oftmals muss ich argumentieren, dass Radionik kein Spiel ist. Radionik ist auch kein Automatismus, der immer funktioniert. Denn sie ist wie alles im Universum eingebettet in unsere Naturgesetze. Gegen sie können wir nicht handeln, ohne die manchmal sehr harten Konsequenzen tragen zu müssen.

Zusammenfassung: Auch bei Krebs sollte man mit Radionik nicht in blinden Aktionismus verfallen. Ein ganz konventionelles radionisches Verfahren ist angezeigt (oftmals werde ich nach ‚Kuren‘ für Krankheit X gefragt – es gibt sie nicht). ALLES hängt an einer Top-Analyse. Erst danach kann man weiter sehen.

Zum Schluss zwei Buchtipps. Der erste betrifft das Aufräumen. Wir alle sind Sammler von Sonstwas. Aber brauchen wir das für unser Wohlfühlen, oder ist es eher eine Belastung? Für viele von uns gilt – ja! Dies alles zu identifizieren hilft das Buch von Karen Kingston ‚Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags‘ (Amazon-Link: http://amzn.to/1L6pxT2). Feng Shui kommt auf den knapp 230 Seiten nur im ersten Kapitel vor. Viel wichtiger sind jedoch die einzelnen Themen, die so beschrieben werden, dass ein Handlungswunsch aufgebaut wird.

Beispiel: Schauen Sie mal in Ihren Kleiderschrank und halten Sie Ausschau nach Kleidungsstücken, die Sie schon jahrelang nicht mehr angezogen haben. Frage: warum liegt das Teil noch da? Es gilt ALLES, was sich in ihrem Bereich befindet, auf Nützlichkeit, Konstruktivität, Wohlgefühl usw. zu untersuchen und gnadenlos alles zu entfernen, was diesen Kriterien nicht (mehr) entspricht. Gerade bei Krebs sollte man sich die allergrößte Mühe geben, auch nur jedes erreichbare Störung des Lebensbereichs zu erfassen und zu beseitigen. Das gilt eigentlich für jede Erkrankung oder Störung im Lebensbereich, jedoch ganz besonders eben auch bei Krebs.

Beim zweiten Buchtipp handelt es sich um einen Bericht über eine Krebssalbe. Deren Wirkung ist im Buch sehr gut dokumentiert, die Anwendung und die Bezugsquelle ist beschrieben. Wer also Strahlen- und Chemotherapie aus dem Weg gehen möchte, der kann sich damit versuchen: Adrian Jones, ‚Schwarze Salbe‘, Heilung von Brust- und Hautkrebs im 21. Jahrhundert (Amazon-Link: http://amzn.to/1L6pqaf)

Fazit: Es gibt nicht nur Radionik, wenn man sie jedoch anwendet, muss man das ‚lege artis‘ machen, sonst hat man keine Ergebnisse. Je ursachenorientierter man arbeitet, desto nachhaltiger werden die Resultate sein. Dazu wünsche ich Ihnen viel Erfolg!

Ok, liebe Leserin, lieber Leser – jetzt sind Sie dran. Was sind Ihre Erfahrungen mit dem Thema, welche Fragen sind nach diesem Artikel für Sie noch offen? Schreiben Sie mir bitte in den Kommentaren!

Claudio Romanazzi

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(​​Claudio Romanazzi)

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(8) comments

Jakob Linnemann 6. März 2016

Hallo Claudio,

Du weißt, ich bin kein Radioniker, doch ich lese Deine Newsletter aus Interesse sehr gerne.

Dieser Artikel über Krebs hat mich sehr nachdenklich gemacht. Das Beispiel mit dem Kleiderschrank, trifft voll auf mich zu. Dort liegen einige (oder sogar viele) Kleidungsstücke, die ich über einen Jahr bestimmt nicht mehr angezogen habe. Ich muss mein Kleiderschrank wirklich aufräumen.

Wenn ich das Kleiderschrank-Beispiel auf meine Gesundheit projektiere, dann muss ich bestimmt auch vieles ändern. Meine Frau ist in dieser Hinsicht viel weiter als ich. Sie hat alte Gewohnheiten aufgegeben und neue Gewohnheiten sich angeeignet, die natürlich gesünder sind. Das Buch von Karen Kingston wird mir bestimmt helfen, mein Gerümpel des Alltags loszuwerden.

Danke schön für die Tipps!

Mach weiter so!

Liebe Grüße aus Emden
Jakob

Reply
    Claudio Romanazzi 7. März 2016

    Moin Jakob,
    ich finde es toll, dass du als Nicht-Radioniker noch dabei bist 🙂 – Danke für die Blumen :D.

    Liebe Grüße
    Claudio

    Reply
Heidi Vogel 6. März 2016

Lieber Claudio,
danke für die Zusendung. Ich lese die Artikel immer sehr gerne,weil ich die daraus zu entnehmenden Erfahrungen gerne in meine eigene Arbeit integriere. Die nüchterne ernsthafte und nachvollziehbare Auseinandersetzung der Verfasser kann ich sehr geniessen, weil ich meine Pendelarbeit ebenfalls gerne hinterfrage. Techniken anwenden zu können, die mit Intuition bzw. Biofeedback arbeiten ist ein grosses Geschenk, aber seinen Verstand zu gebrauchen ist ebenfalls eine Freude – ich möchte auf beides nicht verzichten. Und deshalb gefallen mir die Artikel in diesem Forum. Nochmals herzlichen Dank und Alles Gute für Sie.
Herzlich, H.V.

Reply
    Claudio Romanazzi 7. März 2016

    Danke Heidi – gerne!

    Reply
Seefeldt, Glenn DO.CN,Heilpraktiker 6. März 2016

Sehr geehrter Herr Romanazzi,

ich stimme Ihren Ausführungen zu, wenn man um jeden Preis für den Patienten arbeiten will geht dies auch an die eigenen Substanz.

Ich berate Krebspatienten über beide Therapierichtungen und überlasse es ihm,
für welchen Weg er sich entscheidet
und informiere ihn über alle Möglichkeiten seiner Lebensumstände die ein Krebsauslöser sein können und was er für sich ändern kann.

Die Information aus Ihrem Artikel “ Gerümpel des Alltags “ hatte ich bisher noch nie so beachtet.

Meine Radionik-Analyse ( Mars III ) betrachte ich immer ganzheitlich
und suche den roten Faden
bei allen vorliegenden Untersuchungen und Parametern; werde ich die Erkentnis nicht dem Patient aufzwingen.
Wenn der Patient keine Mitarbeit zeigt, endet hier die Behandlung.

Mit freundlichen Grüßen
Glenn Seefeldt

Reply
    Claudio Romanazzi 7. März 2016

    Hallo Herr Seefeld,

    ja, diese ‚Gerümpel-Geschichten‘ – die sind wie Sedimentegestein, Schicht auf Schicht, immer höher immer mehr, bis der Mensch gar nicht mehr weiß (wissen kann), woher die Schwierigkeiten überhaupt noch kommen sollen. Das hat sicher auch mit der zunehmenden ‚Verkalkung‘ im Alter zu tun. Ich finde es enorm wichtig, im Rahmen einer ständig stattfindenden Entlastung – sozusagen ein ständiger Prozess – für innere Beweglichkeit zu sorgen.

    Viele Grüße
    Claudio Romanazzi

    Reply
Erwin Mutzl 14. März 2016

Hallo
Ich würde es mal mit ganz Einfach mit Geobiologie versuchen weil die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist das der Herr einen geobiologisch belasteten Schlafplatz hat und mir dann einen anderen suchen oder mein Bett auf einen störungsfeien stellen.Ob er belastet ist kann er ganz einfach mit Hilfe von Radionik und den einschlägigen Raten (Wasser;Hartmann Gitter;Currynetz;Verwerfungen) feststellen oder mit Nosoden gibts bei Dr Banis.Wenn ja hilft ein guter Geobiologe.Geprüfte Geobiologen in der Nähe findet man beim Forschungskreis für Geobiologie in Waldkatzenbach.Dr.Banis aus der Schweiz schreibt in einem seiner Bücher“ich habe schon hunderte Krebsfälle untersucht und bei fast allen war eine Geobiologische Belastung mit im Spiel) und ein Östereichischer Geologe hat zu der selben Sache gemeint“es ist fast unmöglich auf einem gesunden Schlafplatz Krebs zu bekommen“.Ansonsten klasssische Radionik und im falle von Krebs Klassische Medizin.Schon Wilhelm Reich hat vor 85 Jahren festgestellt das bei der Entstehung von Krebs Energie einen großen Einfluß hat und der Tumor ist nur die Spitze des Eisbergs.Eine Entrümpelung schadet zwar nie aber was die jetzt in dem speziellen Fall bringen soll entzieht sich meiner Kenntnis.
Grüße an alle.E.Mutzl

Reply
    Claudio Romanazzi 14. März 2016

    Hallo lieber Erwin,

    schön auch von dir mal wieder zu lesen. Und natürlich hast du recht mit der Geobiologie. Dafür war ja der Artikel auch gedacht: dass noch viele weitere Vorschläge kommen, die der Sache nutzen können.

    Danke und liebe Grüße
    Claudio

    Reply
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