Radionik und Zeitempfinden

von Horst Grünfelder

Im Februar 2015 erschien der RNS Artikel zum Thema: „Radionik und physiologischer Stress“. Es ging darum, dass unsere Zivilisation zu viele Reize produziert, die den Körper in Richtung Anspannung drängen. Darunter leiden u.a. die wichtigen Phasen des Regenerierens.
 
Das als Erinnerung. Beim Lesen kamen mir auch die Belastungen am Arbeitsplatz in den Sinn. Beruflicher Stress ist ein Sammelbegriff, wenn die Freude an der Pflichterfüllung verloren geht, wenn der Zeitdruck zu groß wird, wenn der Überblick infolge vieler Aufgaben abhandenkommt, wenn man einigen Arbeitsschritten fachlich nicht gewachsen ist und, wenn man nicht erkennt, dass man sich immer zu viel auflädt.
 
Irgendwann sieht man zwar das Hamsterrad, aber der Konkurrenzdruck oder die Angst um den Arbeitsplatz bieten einem keinen Ausweg. Oft wird nicht einmal die Frage gestellt, wie das weitergehen soll.
 
In diese Richtung wollte ich nachdenken. Zu Recht betont Herr Romanazzi, dass parallel zur Radionik auch die Ursachen zu korrigieren seien. Nur, bei beruflichem Stress steht ja der Arbeitsplatz im Fokus und ist als solcher unantastbar. Gibt es einen Ausweg? Vielleicht, eine innere Distanz könnte helfen.
 
Ein neues Denk-Umfeld also, um ein sinnvolles berufliches Engagement zu finden. Es könnte unterstützt  werden von einem anderen Zeiteinfluss, also ohne die Zwänge des gesellschaftlichen Umfeldes. So eine Distanz, stellte ich mir vor, wäre Hilfe zur Selbsthilfe.
 
Als dieser RNS Artikel erschien, hatte ich mich bereits mit Zeiteinflüssen beschäftigt. Erliegen wir nicht dem Einfluss einer „beschleunigten Zeit“, so heißt es immer wieder? Könnte sie Teil der Belastungen sein? Daraus entstand die Idee, Zeitumstände, die mit Stress verbunden sind, radionisch zu beeinflussen. Bei Erfolg würde man die Kraft  gewinnen, sich neu zu orientieren. Das war das Konzept.
 
2010 war ich schon mal über so einen Ansatz gestolpert und hatte mir frech eine Rate gebildet, dass „weniger Zeit geschieht“, im Sinne einer reduzierten Geschwindigkeit. Ob sich meine Lebensumstände dadurch änderten, weiß ich nicht. Das beeinflussende Radionik-Feld wirkt nur noch schwach auf mich, trotzdem wäre das Ratenkonzept noch zutreffend. Um beides festzustellen, verwende ich Intensitäten und analysiere strahlenmäßig den aktuellen Sinn der Raten. Immerhin ergaben sich diese Raten damals aus einer Kommunikation mit Bäumen, gewissermaßen mit einer Anderswelt.
 
2014 versuchte ich dann mittels einer Rate, meine Körperfunktionen abgestimmter und langsamer ablaufen zu lassen, halt einfach besser. Durchaus im Sinne des Februar Artikels, also irgendwie den Parasympatikus zu stärken und den Sympatikus zu bremsen. Dieses Ratenpaket wirkt noch. Entscheidend für unser Thema, es enthält auch einen geänderten Zeiteinfluss.
 
Bevor der Stress Artikel erschien, war ich noch mal näher rangegangen. Im Rahmen einer Analyse verschiedener Zeiten, von der physikalisch allgegenwärtigen Raumzeit bis hin zum Zeiteinfluss des Mainstreams, versuchte ich, meine biologische Zeit, die sich ja auch in der Lebensdauer von Körperfunktionen manifestiert, radionisch zu dehnen.
 
Wir bemühen uns gesund zu leben, nur in dem Fall wollte ich auch noch den äußeren Zeitrahmen beeinflussen. Natürlich kann ich nicht „Gott“ spielen und in Vorgegebenes eingreifen. Aber, wenn etwas geistig, bewusstseinsmäßig und physikalisch beeinflussbar sein sollte, dann könnte eine Rate doch daran arbeiten? Ich habe Felder einer kosmischen Hierarchie (für andere Leser, die einer göttlichen Ordnung) kennengelernt, kann sie wahrscheinlich strahlenmäßig selektieren, ihre Präsenz feststellen und verfolge so, welche Welten sich mit den Raten verbunden haben und bereit sind, mitzuarbeiten. Und mit diesen Erfahrungen komme ich vorerst zu dem Ergebnis, dass die uns umgebende Zeit beeinflussbar ist. Natürlich nur bei entsprechender externer Aufmerksamkeit. Bewusst zu leben, kann schon Aufmerksamkeit erzeugen und Radionik per se ist bereits mit viel „göttlicher bzw. externer“ Aufmerksamkeit verbunden. Da darf man dann schon einen Schritt weitergehen.
 
Soweit waren das Hinweise, dass an dem Verfahren, Zeit zu beeinflussen, was Wahres dran sein kann. Ganz ausführlich für jene, die bisher noch nicht darüber nachgedacht haben. Aber auch ausführlich, um zu zeigen, dass u. U. schon ein kleiner Fundus an Zeitelementen erkannt wurde.
 
Jetzt zurück zum Stressabbau unter Einfluss eines geänderten Zeitempfindens. Innerhalb der äußeren, allgegenwärtigen physikalischen Zeit gibt es durchaus Zeitelemente, die Entwicklungen und Änderungen zulassen. Man denke nur an die morphogenetischen Felder. Darüber hinaus kann man noch weitere lokale Zeitfelder analysieren, die eines Mainstreams oder eben eines stressigen Umfelds. Dem stehen Zeitrahmen für neues Potential oder zum Auskoppeln aus alten Einflüssen gegenüber.
 
Sie sehen, es gibt, sofern sich solche Zeiteinflüsse radionisch definieren und manipulieren lassen, ausreichend Ansatzpunkte. Wem es gelingt, seinem Zustand im Hamsterrad ein anderes Zeitempfinden aufzuspielen, wird eine andere Wahrnehmung gewinnen. Im Idealfall kann er, zunächst ohne Leistungsverlust, innerlich zurücktreten. Anschließend wird er frei für eine Neubewertung. Und das will ich versuchen hier anzubieten, und zwar ganz konkret:
 
32  /  6543  /  33123456  /  22
 
Das sind die Zahlen. Die Raten werden bei mir wie angegeben getrennt und in 4 Zeilen untereinander geschrieben. Darunter steht dann noch der Zeuge, z. B. der eigene Name. Ergänzt werden kann das um den Zweck der Einflussnahme: „Distanz zur Arbeitswelt“ oder „Ergebnisse beobachten“.
 
Damit müsste sich so was wie eine kleine Auszeit aufbauen, in der man festlegen sollte, was man weiterhin unbeschadet leisten möchte. Unter dem Einfluss dieses Ratenpaketes sollten die Zeiteinflüsse der Gesellschaft und des Mainstreams einen nicht mehr berühren.
 
Meine Überlegungen zusammen mit dieser Musterrate sind nur ein Angebot. Ich kann die Wirkung an mir nicht überprüfen. Ich bin zu lange aus der Arbeitswelt heraus und stehe unter ähnlichen radionischen Einflüssen, die ich nicht unterbrechen möchte. Wer fühlig ist, kann vielleicht andere Raten oder Modelle entwickeln. Bei Neuem war es oft so, dass ich nach einigen Tagen nachbessern musste. Es waren Feinheiten, die die hinter der Radionik stehenden Kräfte erst nach einigen Stunden des Gebrauchs erkannten. Es kamen Zahlen dazu/weg oder einige wurden ersetzt. Da gibt es keine Regeln. Auch das müsste der Anwender selbst herausfinden.
 
Und damit überlasse ich meine Aussagen den Interessierten sowie Herrn Romanazzi zur weiteren Bewertung. Es war vereinbart, dass er alle Freiheiten hat, den Inhalt zu verwerfen, zu korrigieren, zu verbessern oder in ein weiteres radionisches Modell aufzunehmen. Mein Ansatz, zuerst mit Zeiteinflüssen radionisch zu arbeiten, dürfte neu sein. Für mich war es das jedenfalls.

Claudio Romanazzi

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(​​Claudio Romanazzi)

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(2) comments

Claudio Romanazzi 5. Januar 2016

Lieber Horst,

an deinen Ausführungen habe ich gar nichts zu ‚meckern‘. Ich finde sie wiedermal ein wunderbares Beispiel von den vielfältigen Möglichkeiten, welche uns die Radionik bietet, unser Leben zu gestalten.

Nur, man muss erst darauf kommen, dass es da Einflussmöglichkeiten gibt. Das hast du bei diesem Thema eindrucksvoll geschildert.

Ich würde mir mehr solcher Beiträge wünschen, die zeigen, dass Bereiche, die bisher niemand mit Radionik in Verbindung gebracht haben, der Verbesserung unserer Lebensumsände zugänglich sind.

Vielen Dank Horst
Claudio

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Ulla Steeg 10. Januar 2016

Das finde ich sehr spannend. Wurden die Raten von Ihnen ausgerechnet, oder von der Anderswelt an Sie übermittelt. Und warum ein Zeugenname – kann ich nicht nachvollziehen.
Ulla Steeg – neugierig

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