Nichts

Selbstbestimmung mit Radionik

von Claudio Romanazzi

Stets und immer sind wir Radioniker für unsere Klienten und Patienten da. Wir analysieren, wir projizieren, wir beraten (alles aufgrund unserer Radionikanalyse) und wenn wir unser Handwerk gut gelernt haben, haben wir auch die entsprechenden Erfolge.

Wie wir wissen, haben zum Beispiel Ärzte eine meist um einige Jahre geringere Lebenserwartung als ihre Patienten. Und da stellt sich natürlich die Frage: „Wie sieht es in dieser Hinsicht eigentlich mit uns selbst aus?“ Dabei soll es in diesem Artikel nicht nur um die Lebenserwartung gehen, sondern auch und vor allem darum, seine Träume zu verwirklichen und das Leben leben zu können, von dem wir ‚heimlich‘ schon immer geträumt haben.

Die Gretchenfrage lautet: „Wie macht man das?“ Und im Folgenden stelle ich ein (zumindest rudimentäres) System vor, mit dem man die Fragestellungen des eigenen Lebens mit Hilfe der Radionik nicht nur beantworten, sondern auch zur Lösung bringen kann.

Doch zuvor eine Anmerkung. Man kann nichts erreichen, wenn man nicht ins Handeln kommt. Mit anderen Worten, es nutzt nichts, kluge Aufsätze zu lesen, seine Aha-Erlebnisse zu haben (und damit ‚eigentlich‘ zu wissen, wie es geht) – und dann nichts zu unternehmen. Dieses Verhalten ist eine weit verbreitete ‚Krankheit‘, die (wie ich meine) gut 99% der Menschheit betrifft.

Nur wer sich auf den Hosenboden setzt, wer seine Situation verändern will, wer bereit ist, gewisse Anstrengungen in Kauf zu nehmen, um seine Ziele zu erreichen, der wird auch Ergebnisse erzielen. Mit der Radionik haben wir ein tolles Werkzeug an der Hand, um Dinge zu erreichen, die anderen wie Wunder vorkommen (dazu ein kleines Beispiel weiter unten).

Das Verfahren

Doch jetzt zum eigentlichen Verfahren. Wie immer in der Radionik kommt zuerst die gründliche Analyse. Gerade wenn es um das eigene Leben geht, sollte man dabei sehr große Sorgfalt walten lassen, denn – so seltsam und witzig es klingen mag – es könnte in Erfüllung gehen, was man sich wünscht. Beispiel: man wünscht sich die Szene: Liegestuhl mit Cocktail am Karibikstrand als Lebensgefühl, wenn man diese Situation jedoch erreicht hat, ist einem furchtbar langweilig.

So eine Analyse basiert also auf Wünschen, die man an sein Leben hat. Sie sollten so sorgfältig ausgewählt werden, dass man keine unliebsamen Überraschungen erlebt (Beispiel siehe oben). Die Wunschsammlung ist daher auch keine Sache für ein paar Minuten. Für das eigene Leben sollte man sich ruhig Zeit lassen und einige Wochen Stoffsammlung betreiben.

Der zweite Schritt

Nun kommt der zweite Schritt: das Festlegen der Wichtigkeit und damit einer Reihenfolge innerhalb der Wunschliste. Denn nehmen wir mal an, die Liste enthält 200 Einträge, dann wäre es unsinnig, diese alle auf einmal verwirklichen zu wollen. Wir können ja keine Ahnung haben, wie die Wechselwirkungen der erfüllten oder teilerfüllten Wünsche aussehen und daher ist es sehr sinnvoll, sich zunächst auf eine überschaubare Anzahl Wünsche zu beschränken.

Diese überschaubare Anzahl sollte idealerweise einen inneren Zusammenhang aufweisen, denn radionisch innerhalb eines Themas zu arbeiten bedeutet, stärkeren Einfluss zu nehmen. Um die ideale Anzahl der zu bearbeitenden Wünsche zu ermitteln, ist wieder eine radionische (Teil-)Analyse angesagt. Das Ergebnis kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nach persönlicher Kapazität (Umsetzung) und Neigung (Wunschstärke) und ich möchte daher hier auch keine Zahl nennen, um niemanden zu blockieren.

Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Erreichbarkeit. Klar, mit der Radionik können wir die Erreichbarkeit von Wünschen steigern. Trotzdem braucht das alles seine Zeit und dieser Zeitablauf blockiert den Beginn der Arbeit mit den Folgewünschen. In anderen Disziplinen wird gesagt, dass man mit den Wünschen anfangen sollte, die am leichtesten erreichbar sind. Und in wieder anderen Disziplinen wird gesagt, dass man nur die ‚Oberwünsche‘ anfassen soll, da sich die denen untergeordneten damit automatisch erfüllen. Wie auch immer, hier sollte eine weitere Radionikanalyse stattfinden, um die Modalität, das ‚Wie‘ individuell festzulegen.

So, wir haben unsere Wunschliste erstellt, wir haben die Inhalte der Liste in eine Reihenfolge gebracht, ggfs. Ober- und Unterwünsche eingeteilt, wir haben eine uns angepasste Anzahl von Wünschen für den ersten Schritt festgelegt – wie geht es nun weiter?

Erforderliche Behandlungen ermitteln

Nun, für jeden aktuellen Wunsch werden nun radionische Behandlungen ermittelt. Bitte – dabei äußerst kreativ sein. Das dürfen ruhig 10, 20 und mehr Behandlungen sein. Der Grund dafür ist, dass es je nach Zeitqualität unterschiedliche Behandlungen sein können und dann speziell dafür ausgewählt werden müssen. Zeitqualität meint hier, dass man ja nicht immer gleich gestellt ist und daher unterschiedliche ‚Anstöße‘ braucht.

Die Behandlungen können Affirmationen sein (sie unterliegen damit auch den Regeln für die Formulierung von Affirmationen) oder radionische Kommandos, welche Zustände oder Eigenschaften in den gewählten Zustand bringen.

Behandlungsfrequenz

Jetzt haben wir eine aktuelle Wunschliste und die dazu gehörigen radionischen Behandlungen vorliegen. Als Nächstes wird die Behandlungsfrequenz festgelegt. Das kann entweder ganz regelmäßig sein (zum Beispiel einmal in der Woche), was ich empfehle, damit ein stetiger Strom von Absichten im Radioniker entsteht und durch Unregelmäßigkeit nichts vergessen wird, oder ganz variabel sein – je nach Gusto. Im letzteren Fall wird NACH einer Behandlungssitzung der nächste Termin ermittelt (danach deswegen, weil dann die bereits projizierten Behandlungen in die Terminermittlung mit einfließen können).

Beim aktuellen Termin werden für jeden aktuellen Wunsch die entsprechenden Behandlungen aus der Liste ermittelt und projiziert. Es sind nicht immer alle Behandlungen, die projiziert werden müssen und es kann auch einmal vorkommen, dass bei einem Wunsch gar keine Behandlung angezeigt ist. In diesem Fall sollte man analysieren, ob der Wunsch noch andere Behandlungen erfordert oder ob keine Behandlungen mehr erforderlich sind. Wenn letzteres der Fall ist, kann der nächste Wunsch nachrücken.

Wenn man so vorgeht, sein Leben aktiv bestimmt, ja quasi vorschreibt, wohin die Entwicklung gehen soll – was wird passieren? Nun, die Entwicklung ist vorgegeben und alles wird sich dahin gehend ‚bewegen‘. Lässt man diese Bewegung zu (was für manche Menschen gar nicht selbstverständlich ist), dann geht es in die angestrebte Richtung. Es kommt nun darauf an, in sich hineinzuspüren, ob das Erreichte sich auch wirklich richtig anfühlt.

Wenn das der Fall ist – alles gut. Sollte das jedoch nicht der Fall sein, gilt es die Wünsche entsprechend anzupassen und das ganze Verfahren neu auszurichten.

Das Gesamtverfahren

Noch ein Wort zum Gesamtverfahren. Die ganze Prozedur ist nicht etwa eine zeitlich begrenzte Sache, sie ist ein Prozess. „Wer rastet, der rostet!“, das sagt ein Sprichwort. Wer seine Ziele erreicht hat, wird sicherlich neue Ziele und Wünsche haben, und unser Leben hat sehr viele Bereiche, in denen wir radionisch unterstützen können. Immer dann, wenn wir aufhören, unser Leben selbst zu bestimmen, wird das von anderer Seite getan – sicherlich meist nicht zu unserm Nutzen. Jetzt gilt es also – fangen wir an.

PS.: Ach ja, ich wollte noch ein kleines Beispiel über gar Wunderbares berichten. Als ich noch ein Junge war, wohnte meine Familie in einem Eckhaus. Im Winter musste ich daher tüchtig Schnee schippen und überlegte mir dabei, wie ein Grundstück geschnitten sein müsste, um möglichst wenige mit der Schneeschipperei zu tun zu haben.

Das ist eigentlich eine mathematische Aufgabe. Das Grundstück muss trichterförmig sein, so dass nur die Einfahrt oder der Eingang zum Bürgersteig zeigt. Das hielt ich für unmöglich, denn welcher Grundstücksbesitzer würde sich schon freiwillig die Seiten des Trichters antun, denn diese werden ja immer schmaler und müssen vom Bürgersteig im Winter her auch noch vom Schnee befreit werden.

Tja, was soll ich sagen – heute wohne ich genau auf einem solchen Grundstück, bei dem nur das Trichterende mit dem Bürgersteig Kontakt hat. Und mein armer Nachbar muss im Winter durch sein spitz zulaufendes Grundstück eine lange Bürgersteigseite vom Schnee räumen.

Und wie habe ich das gemacht? Nun, ich habe meine allgemeine Wohn- und Lebenssituation radionisch behandelt und da ist wohl mein alter Kindheitswunsch mit in Erfüllung gegangen.

PS: ganz anderes Thema – Hermann Grösser hat einen neuen Artikel über Bioresonanz geschrieben. Hier Titel und Link dazu: Im Fokus: Bioresonanz & Co

Claudio Romanazzi

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(​​Claudio Romanazzi)

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(2) comments

Silke Lütt 1. Juni 2015

Hallo Claudio, letzten Sonnabend war ich auf ein Seminar mit wo dieses Thema auch angesprochen wurde. Dabei ging es zum Collagenerstellung und sie erzählte das Beispiel von einer Frau, die einen Partner suchte. Sie hatte sich ein Bild aus einer Zeitschrift geschnitten, wo eine Frau ihren Mann buchstäblich auf Händen trügt. Was kam dabei heraus. Zwei Männer hatte sie durchgebracht, vielmehr zwei Männer hatten sich von ihr aushalten lassen. Sie hatte sehr viel Lehrgeld bezahlt. Sie meinte wie wichtig es ist, viel Zeit sich nehmen um alle Facetten eines Ziels oder Wunsches zu durchleuchten, ggf. öfter korrigieren.

Reply
    Claudio Romanazzi 9. Juni 2015

    Jo Silke,

    wie immer – man kann die Aufmerksamkeit nur nochmals auf die Tatsache richten, dass wir es bei der Radionik NICHT mit Kinderkram zu tun haben. Dazu liefert dein Kommentar ja ein tolles Beispiel.

    LG Claudio

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