​Was ist eigentlich ein Radioniker?

Radionik in der Definition

Um diese Frage zu beantworten, muss man natürlich wissen, was Radionik ist. Klassische Radionik besteht traditionell aus zwei Teilen, dem analytischen Teil und dem therapeutischen Teil.

Schauen wir uns zunächst den analytischen Teil an. Klassisch wird per Pendel oder Reibeplatte ein Schema abgeprüft, um zu einer Beurteilung zu kommen, die dann durch verschiedene Verfahren (wie zum Beispiel Hierarchierung der Ursachen) verfeinert wird.

 

Radionik und Analyse

Um unsere Frage (in diesem Stadium des Artikels teilweise) zu beantworten, müssen wir uns anschauen, was diese Form der Analyse mit dem Menschen macht, der sie ausübt. Nun, wir wissen aus der Psychologie, dass man ca. 10 Jahre braucht, um in einem Fach, einer Spezialisierung (man denke hier vielleicht an die Automatisierung und die Selbstverständlichkeit beim Autofahren) die Spitze seiner Möglichkeiten zu erreichen. Ein Radioniker, der also seit mindestens 10 Jahren analysiert, hat eine große Kompetenz im Analysieren gewonnen.

Jeder, der versucht, den analytischen Teil der Radionik an einen Computer abzugeben, lässt diese Entwicklungsmöglichkeit für sich aus und verzichtet auf persönliches Wachstum! Daher würde ich einen Anwender, der sich auf Zufallsgeneratoren verlässt, nicht als Radioniker bezeichnen. Denn ein Radioniker zeichnet sich durch seinen ausgezeichneten analytischen Verstand aus. Er weiß, welche Spuren er verfolgen muss, um letztlich an die Ursachen des Zustands zu kommen, den er analysiert. Ansammlungen von Zustandsbeschreibungen, wie ihn die automatischen Systeme (ohne Garantie und ohne Wiederholbarkeit) liefern, sind für ihn nicht relevant.

 

Radionik und Behandlung

Halten wir also fest, eine Eigenschaft von Radionikern ist ihre ausgeprägte Weltsicht. Selbstverständlich wirkt sich das auch auf ihren Alltag aus. Oftmals fragt man sich, warum, wieso, weshalb ist das so. Durch die ständige Übung am und mit dem Radionikgerät entsteht so etwas wie ein automatischer Erklärungsfluss, den ich persönlich als sehr angenehm empfinde, weil er mir eben die Welt erklärt.

Doch nun zum zweiten, dem therapeutischen Teil der Radionik. Zwar werden in der klassischen Radionik im Äußeren ’nur‘ ein paar Schalter bewegt, doch was steckt eigentlich dahinter? Nun, die ‚äußere Rahmenhandlung‘ (wie ich sie hier einmal bezeichnen möchte), ist der Ausdruck vieler, auch teilweise ritualisierter innerer Vorgänge. Der Radioniker hat sich im analytischen Teil klar gemacht, um was es in seinem Fall geht. In einem weiteren Schritt hat er festgelegt, was er dafür tun muss, um den Zustand zumindest zu harmonisieren, auf alle Fälle aber zu verbessern. Diese Festlegungen hat er in therapeutische Kommandos oder Absichten gefasst und niedergeschrieben.

Die äußere Rahmenhandlung dient nun dazu, diese Kommandos und Absichten nochmals in Symbolform zu formulieren und damit dem eigenen Unterbewusstsein den Startschuss für die Projektion der darin enthaltenen Informationen zu geben. Es findet ein geistiger Ablauf statt, der zunächst sehr bewusst ist, jedoch mit zunehmender Erfahrung immer automatischer abläuft. Das führt dann letztlich zu Anmerkungen von Klienten, die bereits Wirkungen verspüren, wenn der Radioniker noch am Formulieren seiner Absichten ist.

Den therapeutischen Teil der Radionik bezeichnet man oftmals auch als Geistheilung, denn nichts anderes ist es auch. Der Geist des Radionikers denkt verschiedene Abläufe und die so projizierte Information führt im System des Klienten zu konstruktiven Veränderungen.

Wie bei dem analytischen Teil verselbständigt sich der therapeutische Teil insoweit, dass es nach jahrelangem Training möglich wird, sich nur noch vorstellen zu müssen, was man tun und denken würde, um die entsprechenden Wirkungen hervorzurufen.

Fazit: ein Radioniker ist jemand, der sich durch jahrelanges analytisches und therapeutisches Denken persönlich so weiter entwickelt hat, dass er in seiner Entwicklung als Mensch über das Normaldasein hinausgewachsen ist. Er denkt in Kategorien, die einem Normalbürger nicht zugänglich sind, was zugegebenermaßen aber auch ein Elektriker oder ein Schornsteinfeger tut, wenn es um sein Fachgebiet geht – also nichts Besonderes?

Ich meine, ein Radioniker ist schon etwas Besonderes, denn seine Denkweise ist stets mit dem konstruktiven Aufbau von Strukturen befasst, die (zumindest in der Ursprungsform) mit dem Menschen zu tun haben. Es ist ein Unterschied, ob es wie beim Elektriker oder Schornsteinfeger um Wissen und Erfahrung im Umgang mit dem entsprechenden Fachgebiet geht, oder um persönliches Wachstum. Persönliches Wachstum hat immer damit zu tun, dass das eigene Potenzial besser ausgeschöpft wird, dass man noch mehr man selbst sein kann und damit ein vollständigerer Mensch ist. Radionik hat ALLES damit zu tun!

Claudio Romanazzi

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(​​Claudio Romanazzi)

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