Lux Radionica – Qualifikation 1

Hallo lieber Interessent,

herzlich willkommen und vielen Dank für Ihr Interesse an der Radionik und am System des Lux Radionica (das radionische Licht).

Sie befinden sich hier in der ersten Qualifikationsstufe, in der es um die radionische Projektion geht.

Lux Radionica – Die Radionik-Projektion

Wir hören und lesen oft von der radionischen Projektion, die diesem kleinen Artikel ihren Namen gegeben hat. Doch, was stellt man sich darunter eigentlich vor?

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass ich vor meiner Ausbildung da eher nebelhafte Vorstellungen hatte. Man stellt auf seinem Radionikinstrument etwas ein und dann kommt das schon irgendwie beim Empfänger an!

Aus heutiger Sicht war das natürlich eine naive Vorstellung. Und genau so waren auch meine ersten Ergebnisse radionischen Projizierens – es tat sich wenig bis nichts. Doch worauf ist das zurückzuführen? Dazu möchte ich einige Punkte ausführlicher behandeln.

  1. Die Logik

    Alles im Universum funktioniert im Rahmen von Naturgesetzen. Nicht, dass wir alle kennen würden, davon ist die Menschheit noch weit entfernt. Ich meine jedoch, dass die meisten Menschen denken, wir wüssten so ziemlich alles. Dass dem nicht so ist, sehen wir schon daran, dass nichts auf Erden so zu funktionieren scheint, wie es mal beabsichtigt war. Das liegt daran, dass die Menschen nicht alle Dinge ins Kalkül gezogen haben, die für die Absicht von Ausschlag gebender Bedeutung waren. Mit anderen Worten, es fehlt am Überblick.
    Aus diesem Grund wird in der Radionik auch eine ausgiebige Ursachenforschung für Zustände betrieben. Man möchte nichts verpassen, was für den Zustand von entscheidender Bedeutung ist, um ihn grundlegend zu bereinigen (so sollte es wenigstens sein).
    Bei der radionischen Projektion ist man da weniger sorgsam. Es wird wie wild alles mögliche meist ohne Sinn und Verstand projiziert, nur um später festzustellen, dass die entscheidende Komponente nicht berücksichtigt wurde. Ein Konzept ist meist nicht zu erkennen, oft ist es ein blindes Einschlagen auf einen zugebundenen Sack.

  2. Die Schöpferkraft

    Wir alle sind laut Bibel Ebenbilder Gottes. Das bedeutet auch, dass wir Schöpferkraft haben. Ich bin mir sicher, dass wir diese jeden Tag in jeder Minute und Sekunde benutzen, nur merken wir davon nichts, weil wir sie nicht bewusst nutzen, sondern nur als Ausdruck unseres (meist chaotischen) Seins. Was wäre, wenn … ja wenn wir sie systematisch einsetzen würden/könnten?
    In meinem Fall, am Anfang meiner Karriere als Radioniker, war die Schöpferkraft durch scheinbar logische Argumente blockiert. Dass Logik hier nichts verloren hat, war mir nicht klar. Ich wurde erst im Verlauf meines Radionikstudiums von dieser Einstellung befreit. Logik, wie oben bereits ausgeführt, hat ihre Bedeutung und ihren Sinn im Verfahren, wie man am besten mit der gegebenen Situation fertig wird. Sie hat jedoch keinerlei Bedeutung, wenn es um Belange des Unterbewusstseins geht, denn dieses ist nicht logisch!

  3. Der Glauben

    Glauben steht mit der Schöpferkraft insofern in unmittelbarer Beziehung, als dass er sie blockieren kann, wenn er dagegen eingestellt ist. Mit anderen Worten, ich muss, wenn ich meine Radionikprojektion erfolgreich durchführen will, schon in meiner Einstellung zur Schöpferkraft konstruktiv und positiv gesinnt sein, sonst passiert nichts oder nur wenig. Wer radionisch projizieren will, muss – will er erfolgreich auftreten – seinen Glauben an die Schöpferkraft so weit wie möglich ausbauen – je mehr desto besser. Wir als Radioniker – und ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass wir immer noch in der Anfangsphase stecken, vergleichen wir uns beispielsweise mit der Architektur oder der Medizin – sind noch gar nichts im Vergleich dazu, was unsere Kinder dereinst vermögen werden. Unsere Strukturen, unsere Ansichten sind sozusagen von unserer Erziehung und natürlich vom Zeitgeist her verbaut und können daher nur schwer in Richtung Schöpferkraft überwunden werden. Der Glauben wird um so besser möglich, je mehr wir uns innerlich auf das Unmögliche einlassen können. Wer das nicht kann, wird auf letztlich verlorenem Posten stehen.

  4. Die Verfahrenstechnik

    Nehmen wir mal an, dass ein Gottesdienst einfach so daher geredet wird. Was würde passieren. Niemand würde einen Ritus feststellen können, niemand würde sich wohl fühlen, es gäbe kein Gerüst, an dem man sich festhalten könnte. Genau so ist es in der Radionik. Speziell die radionische Projektion ist ein Tun, das ganz extrem auf Ritual abgestellt ist. Es ist demnach nicht nur das Radionikinstrument, das uns unterstützt, sondern in nicht geringem Maße auch der Handlungsablauf.
    Doch wie gestaltet sich solch ein Handlungsablauf bei einem der modernen Radioniksysteme? Eine Handlung kommt eigentlich gar nicht mehr vor. Weder wird dem Bewusstsein insofern unter die Arme gegriffen, dass die radionische Absicht zu Gesicht gebracht und so ins Unterbewusstsein weiter transportiert werden kann (obwohl das möglich ist, wird in den Handbüchern davon nicht gesprochen – als wenn es eine Automatik gäbe, die das erledigen würde; ein sehr fragwürdiges Verfahren!), noch wird überhaupt eine Absicht im Geist formuliert.
    Radionische Projektionen werden als Absicht formuliert, diese Absicht muss sich jedoch, um eine Wirkung zu erzielen, im Geist des Anwenders befinden. Eine Absicht im Computer nutzt niemanden etwas.
    Und noch etwas: auch das Wie des Umsetzens der Absicht in die Gegebenheiten des verwendeten Radionikgerätes spielt eine gewichtige Rolle. Eine Absicht vor sich hin gedacht hat noch niemals etwas wirklich bewegt. Eine Absicht in für den Anwender aussagefähige Symbole um- und eingesetzt, das ist die Kunst, die bewegt.

  5. Das Fachwissen

    Niemand kann eine Absicht haben, ohne die entsprechenden Kenntnisse zu besitzen. Ein einfaches Beispiel wäre, dass jemand einen Stuhl bauen soll. Diese Schreineraufgabe ist für einen Schreiner eine normale Arbeit, während sie für einen Laien fast undurchführbar scheint. Als Laie müsste man zunächst ausgiebige Recherchen durchführen, bis man zumindest die theoretischen Kenntnisse erworben hat. Der praktischen Durchführung steht dann noch das handwerkliche Geschick und die entsprechend fehlende Übung im Weg.
    Offensichtlich macht man sich in der Radionik über solche Hindernisse wenig Gedanken. Es werden auf ‚Teufel komm raus‘ Absichten formuliert, die zwar eine korrekte Syntax aufweisen, jedoch vom Anwender in ihrer Bedeutung überhaupt nicht verstanden werden können – aus Mangel an Fachwissen. Dass daraus eine mehr oder weniger geminderte Effektivität resultiert, sollte verständlich sein.
    Damit soll auch der allgemeinen Sammelleidenschaft für Daten, von denen man grundlegend nichts versteht, eine Absage erteilt werden. Denn was nutzt es einem Anwender, diese Daten ggfs. kunstgerecht abzufragen, wenn die Frage ohne Kenntnis formuliert wird? Als Beispiel könnte man fragen, wie viel Beton man für eine Brücke über die Meerenge von Gibraltar benötigt. Diese Brücke wird bereits geplant, doch werden nur auf solche Großprojekte spezialisierte Architekten eine angenäherte Aussage über die Betonmengen machen können. Wir als Laien haben da überhaupt keine Chance.

Fazit: wer eine radionische Projektion durchführen möchte, die effektiv an den angestrebten Zielen arbeitet, der benötigt Einiges an Vorbereitung. Einmal gilt es die erforderlichen Voraussetzungen mitzubringen, um Ziel führende Absichten zu formulieren. Die zweite Seite ist die der persönlichen Entwicklung hin zu mehr Glauben und gewollt einsetzbarer Schöpferkraft.

Damit ist diese Qualifikation an ihrem Ende angekommen. Es gibt nun zwei Möglichkeiten. Entweder Sie schreiben Ihre Fragen in die dafür vorgesehene Eingabemaske (wird absolut zeitnah beantwortet und unten ausgegeben) oder Sie bestätigen, dass Sie alles verstanden haben. Ich bitte Sie herzlich, ganz ehrlich mit sich zu sein. Sie werden die Vorteile des Systems nicht richtig ausschöpfen können, wenn Ihr Verständnis des Entwurfs nicht vollständig ist.

Liebe Grüße, Ihr/euer
Claudio Romanazzi

Eingegangene Fragen

F.: Mir innewohnende Schöpferkraft und die in mir gefühlte Absicht ist für mich eine feste Tatsache. Auch das: Ja, das heilt die Person, war bisher selbstsicher in mir. Aber es half nicht, bei keiner Person. Somit habe ich das Tor noch nicht erkannt. Welcher Gefühlsfehler?

A.: Nun, die Antwort ist vielschichtig. Einmal kann die radionische Analyse am Problem vorbei gegangen sein, d.h. die radionische Projektion geht damit an der Ursache vorbei und kann somit keine Wirkung produzieren. Das Gefühl ‚ja, das heilt die Person‘ kann trügen, wenn das erforderliche Fachwissen fehlt. Die Realität holt einen dann sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurück (gut so!). Es reicht eben meist NICHT, ein Gefühl zu haben. Das ist wie Kochen nach Gefühl – das wird zu 99% nichts, weil es nur schmeckt, wenn man nach Rezept kocht. Daher: auch bei der Radionik strikt nach Rezept vorgehen: gründliche Analyse mit Fachwissen interpretiert und in eine für die radionische Projektion entsprechend wirksame Reihenfolge gebracht, die Absichten für die Radionikprojektion vom Bewusstsein in das Unterbewusstein gebracht und mit einem einem selbst angemessenen Ritual durchgeführt, denn nur das Ritual stärkt die Glaubens- und Schöpferkraft. Dann und nur dann wird der Erfolg nicht ausbleiben.

F.: Woher weiß, ich welche Farbe ich nehmen soll? Ist der Klient anwesend und tippt auf die ihn ansprechende Farbe?

A.: Nun, das Lux Radionica ist eine reiner Radionikprojektor. Das bedeutet, dass alle Maßnahmen vor der Radionikprojektion bestimmt werden müssen. Klassisch geschieht das mit dem Pendel oder anderen geeigneten Maßnahmen, zum Beispiel Kenntennissen in der Farblehre. Wenn man den Patienten vor Ort hat, dann kann sich dieser auch eine Farbe aussuchen, zu der er zu diesem Zeitpunkt eine besondere Resonanz hat. Hier vielleicht noch der Hinweis, dass Farbe zwar vorgesehen jedoch kein Muss ist. Farbe sollte nur dann eingesetzt werden, wenn es erforderlich ist.

F.: Können Affirmationen und radionischen Kommandos gleichzeitig verwendet werden?

A.: Nun, man könnte radionische Kommandos per Definitionem mit Affirmationen gleichsetzen, d.h. ein Kommando als Affirmation (oder umgekehrt: eine Affirmation als Kommando) formulieren. In der Praxis wird das wohl von persönlichen Präferenzen abhängen. Ansonsten ist es durchaus legitim, das zum System gehörende Spezialratenprogramm zu verwenden, um seine Ziele noch effektiver zu verfolgen. Nach der Ergebnisausgabe wird per Pendel überprüft, ob die ausgegebene Rate den Erfordernissen genügt.

 

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Claudio Romanazzi

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